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Idiotencacher, Teil 128.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Connor MacLeod
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von Connor MacLeod » Di 8. Nov 2011, 14:11

Sowohl als Owner als auch als Suchender sollte man auf jeden Fall versuchen, die Umgebung von Stages und Finals vor Schäden zu bewahren. Auch gehe ich grundsätzlich davon aus, dass alle lernfähig sind, die unser Hobby teilen. Jedoch weiß ich, dass nicht alle lernwillig sind. Somit ist eben nicht immer der Versuch von Erfolg gekrönt. :kopfwand:

Nach einigen Hinweisen in den Logs eines meiner Caches habe ich das Final auch direkt neben den Waldweg verlegt, damit nicht zu viel zertrampelt wird. Blöd von mir :blush5: , hätte ich selbst auch vorher drauf kommen können, aber dafür gibt's ja schließlich die Logs, eben nicht nur für Lobhudelei sondern auch für Hinweise und Kritik.

Allerdings ist es auch blöd, wenn Listings nicht richtig gelesen oder verstanden werden, habe ich auch schon mehrfach erlebt. Daher versuche ich, diese mittlerweile so verständlich wie möglich zu formulieren. Hilft jedoch auch nicht immer, daher widerspreche ich fabibr: Doch, es gibt Idiotencacher! Ich gebe Dir jedoch vollkommen Recht in Bezug auf die Notwendigkeit von ehrlichen Logeinträgen!

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Zappo
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von Zappo » Di 8. Nov 2011, 14:25

slowfox hat geschrieben:Wäre das denn überhaupt von allen Newbies gewünscht? Wer sich für das Thema interessiert, verschafft sich auch eigenständig seine Informationen. Allen anderen scheint es es doch nur um den schnellen Konsum zu gehen, ohne noch groß "in die Lehre gehen" zu müssen.
Sorry, aber der Wunsch der Newbies für fast-food-cachen kann ja nicht die Grundlage für die Ausprägung des Hobbies sein.
Das ist im übrigen auch nirgends anders. Bei den Modellbauern hätte es auch mancher leichter, wenn man keine eigene Leistung bringen muß - bei den Segelfliegern und den Anglern sicher auch.

Warum sollte sich ein Hobby nach den Bedürfnissen von Leuten richten, die das garnicht ernsthaft betreiben wollen?

Leider hat die "Community" versäumt, irgendwelche "HowTos" zu definieren - einerseits, weil das am Anfang sicher nicht nötig war, andererseits, weil es über jeden Vorschlag, der mit "Man sollte vielleicht....." anfängt, sofort Grundsatz- und Freiheitsdiskussionen gibt - sei er noch so sinnvoll. Jetzt haben wir die Freiheit, hinter jeden belanglosen Busch einen Cache zu legen, Cachebehältnisse zu wählen, wo kein Trackable geschweige ein Logbuch reinpasst, die Welt mit Horden von Flachcahern zu teilen, die nicht ansatzweise wissen, wie man sich anderen und der Natur gegenüber benimmt - und die entsprechenden Gegenwinde von Forstverwaltung und Liegenschaftämtern abzukriegen.

Daß man im Gegenzug mittlerweile innerhalb von 3 Stunden 30 Logstreifen aufwickeln und 30mal "DfdC" oder "+1" schreiben kann, dürfte da ein kleiner Trost sein. Zumindest für mich.

Gruß Zappo
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fabibr
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von fabibr » Di 8. Nov 2011, 14:45

slowfox hat geschrieben:Wäre das denn überhaupt von allen Newbies gewünscht? Wer sich für das Thema interessiert, verschafft sich auch eigenständig seine Informationen. Allen anderen scheint es es doch nur um den schnellen Konsum zu gehen, ohne noch groß "in die Lehre gehen" zu müssen.
Ja und wie diese Informationen aussehen, dass kann man oft sehen. Da werden dann eigene Regeln gemacht, die unser Hobby leider oft in einem schlechten Bild dastehen lassen.
Dann gibt es auch die total Beratungsresistenten Neucacher, die eh alles besser wissen.
Daher kann ich dies nicht so ganz unterschreiben.
HansHafen hat geschrieben: Ich hätte ich nichts dagegen, wenn es bei GC eine Art Patenschaft für neue Cacher gäbe. Man trägt sich auf eine Warteliste ein und hilfsbereite Geocacher vor Ort picken sich immer mal einen raus und nehmen denjenigen mal mit auf eine kleine Einführungsrunde. Damit könnte man schon viel Schaden abwenden, wenn wenigstens das Grundwissen sitzt, wie man sich verhält, wie man sucht, dass man nichts beschädigen darf, weder beim Suchen noch beim Verstecken und wie man loggt.
Eine Patenschaft halte ich auch nicht für Sinnvoll oder durchführbar. Mehr bringt es dadie Neuen zum Stammtisch einzuladen, oder mal mit ihnen Cachen zu gehen.
Oft muss man zwar erst ein wenig Überzeugungsarbeit leisten, aber das klappt dann auch schon.
Einen Vorteil hat man, wenn es eine funktionierende Community vor Ort gibt, die auch als Ansprechpartner zur Seite steht.
http://www.uhlencacher.de
Nur wer seine ehrliche Meinung im Log schreibt, kann dafür sorgen, dass die Dosenqualität besser wird.

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von HansHafen » Di 8. Nov 2011, 15:06

slowfox hat geschrieben:Wäre das denn überhaupt von allen Newbies gewünscht? Wer sich für das Thema interessiert, verschafft sich auch eigenständig seine Informationen. Allen anderen scheint es es doch nur um den schnellen Konsum zu gehen, ohne noch groß "in die Lehre gehen" zu müssen.
Moin,

es ist ja nicht die Frage was von Newbees gewünscht ist! Vielmehr muss sich die Mehrheit und GC überlegen wie es mit Geocaching weitergehen soll. Was die Mehrheit will. Wollen wir unwissende Newbees die alles zerpflücken, Kurzlogs rausschießen und dann als Krönung selbst die Gegend mit Filmdosen vollballern?

Oder ist es uns die Mühe wert, den Neulingen einen netten Einstieg zu bereiten, das Spiel zu erklären, sodass am Ende alle davon profitieren? Klar, man kann sich dann eben nicht mal in 20sek anmelden und sofort loslegen. Man muss warten bis jemand in der Region mal mit einem losgeht und die Einführungstour mit einem macht. Erst wenn dieser Pate anklickt "Jau, ich habe dem Neumitglied XYZ die Grundlagen zum Geocachen erklärt und gezeigt wie man richtig sucht, loggt und versteckt" wird dieses neue Mitglied freigeschaltet und kann erst dann alle Listings sehen.

Klar - natürlich bremst das den rasten Anstieg der Mitgliedszahlen ein. Aber vielleicht ist das ja auch was die Mehrheit will? Und letztlich ist es vielleicht auch für die Neulinge befriedigender, wenn sie das KnowHow vermittelt bekommen und dann weniger frustriert sind, weil sie nix oder nur die Schunddosen finden. Inkl. des Gefühls eher ein Mitglieder der Gemeinschaft zu sein, ist ja auch eine Aufwertung.

Aber vielleicht ist es dazu schon zu spät?

BG
HansHafen
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von raziel28 » Di 8. Nov 2011, 15:27

Öhm, Frage in die Runde,

ich bin ja noch recht neu hier dabei, aber
HansHafen hat geschrieben:Aber vielleicht ist das ja auch was die Mehrheit will?
Ist nicht vielmehr die Frage 'was Groundspeak will?'
Ich meine, Groundspeak regelt doch den ganzen Laden und so ich das bisher habe beobachten können beschleicht mich eine gewisse Skepsis wie es die Firma mit der Nachhaltigkeit hält. Die hier gemachten Vorschläge sind allesamt sinnvoll, keine Frage, aus betriebswirtschaftlicher Sicht aber auch immer mit Rückgang an Neuzugängen und damit weniger potentiell zahlenden Mitgliedschaften behaftet.

Besser also noch als die Frage 'was die Mehrheit will' ist die Frage 'Was wird die Mehrheit tun...' Dann wird auch ein Laden wie Groundspeak reagieren von dem wir alle glauben abhängig zu sein. ;)
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von D-Thorolf » Di 8. Nov 2011, 15:47

jennergruhle hat geschrieben:(...) viele Owner sind so arrogant, dass sie keine oder nutzlose Spoiler angeben, nach dem Motto:
- *ICH* weiß, wo der Cache ist, und IHR müsst dafür ordentlich suchen!
- Spoiler sind für Weicheier!
- Wenn es einen Spoiler gäbe, wäre es ein D1, und das wäre meiner unwürdig!
Und genau das führt zu zerlegten Locations.
Und das ist dann ein Argument dafür, dass man als Suchender vor Ort alles auseinandernimmt und damit noch bescheuerter vorgeht als der Owner :???: :irre: :kopfwand:
Wie wärs mit nem ehrlichen DNF und auf zur nächsten, guten Dose :D
HansHafen hat geschrieben:(...)Vielmehr muss sich die Mehrheit und GC überlegen wie es mit Geocaching weitergehen soll.
Ich hab die Befürchtung, dass die Mehrheit nicht gerade die Cacher sind, welche du dir erhoffst :shocked:
HansHafen hat geschrieben:Man muss warten bis jemand in der Region mal mit einem losgeht und die Einführungstour mit einem macht. Erst wenn dieser Pate anklickt "Jau, ich habe dem Neumitglied XYZ die Grundlagen zum Geocachen erklärt und gezeigt wie man richtig sucht, loggt und versteckt" wird dieses neue Mitglied freigeschaltet und kann erst dann alle Listings sehen.
Mal abgesehen davon, dass ich dieses Projekt mangels erfahreneren Cachern, die Lust auf sowas haben, für nicht durchführbar halte...

...es setzt voraus, das die erfahrenen Cacher sich vor Ort "gut" verhalten und die Grundlagen beachten. Und Zufallsbegegnungen haben mir leider immer wieder gezeigt, dass man davon absolut nicht ausgehen kann :kopfwand:

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von jennergruhle » Di 8. Nov 2011, 16:05

D-Thorolf hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:(...) viele Owner sind so arrogant, dass sie keine oder nutzlose Spoiler angeben, nach dem Motto:
- *ICH* weiß, wo der Cache ist, und IHR müsst dafür ordentlich suchen!
- Spoiler sind für Weicheier!
- Wenn es einen Spoiler gäbe, wäre es ein D1, und das wäre meiner unwürdig!
Und genau das führt zu zerlegten Locations.
Und das ist dann ein Argument dafür, dass man als Suchender vor Ort alles auseinandernimmt und damit noch bescheuerter vorgeht als der Owner?
Wie kommst Du darauf? Das ist dann ein Argument dafür, dass Owner auch mal von ihrem hohen Ross kommen und eine Hilfestellung geben. Damit wird die Chance verringert, dass ungeduldige Cacher alles zerlegen.
D-Thorolf hat geschrieben:Wie wärs mit nem ehrlichen DNF und auf zur nächsten, guten Dose :D
Ich persönlich habe kein Problem damit, nach längerer erfolgloser Suche DNF zu loggen. Und wenn ich es daneben fand, unter 27 möglichen Baumwurzeln nach einer Filmdose suchen zu müssen, dann schreibe ich das auch ins Log.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von D-Thorolf » Di 8. Nov 2011, 16:33

jennergruhle hat geschrieben:Wie kommst Du darauf?
Weil du es geschrieben hast :lachtot:
jennergruhle hat geschrieben:Das ist dann ein Argument dafür, dass Owner auch mal von ihrem hohen Ross kommen und eine Hilfestellung geben. Damit wird die Chance verringert, dass ungeduldige Cacher alles zerlegen.
Ist für mich nur teilweise schlüssig.
Wenn ich die Logik des Owners nicht verstehe, keinen TJ anrufen kann oder will...ja um Himmelswillen - dann geht der mit Vernunft gesegnete Cacher nach Hause :D

Bei den anderen wirde immer wieder der Such-Ehrgeiz in Rodungsarbeiten ausarten...das hat in der Regel nichts mit dem hohen Roß von irgendwelchen Ownern zu tun. Denn man kann in die Listings oder vor Ort hinschreiben was man will. Manche kapierens einfach nicht :kopfwand:
Doof bleibt doof - da helfen auch kein Pillen (oder Einführungskurse für Newbies und besonders Erfahrene) :roll:

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von MadCatERZ » Di 8. Nov 2011, 16:35

D-Thorolf hat geschrieben: Wie wärs mit nem ehrlichen DNF und auf zur nächsten, guten Dose :D
Ich finde es immer wieder erstaunlich: Je schwieriger der Cache, desto weniger DNFs und desto mehr Wühl- und Scharrspuren vor Ort :roll:
Als ob einem die Männlichkeit einschrumpft, wenn man zugibt, es dieses mal nicht geschafft zu haben.
D-Thorolf hat geschrieben: ...es setzt voraus, das die erfahrenen Cacher sich vor Ort "gut" verhalten und die Grundlagen beachten. Und Zufallsbegegnungen haben mir leider immer wieder gezeigt, dass man davon absolut nicht ausgehen kann :kopfwand:
Ich bin eigentlich recht froh, so selten Kollegen draußen zu treffen, für mich ist Geocaching kein Gruppenevent - was nicht ausschließt, dass ich auch mal rudele - dann aber bisher nur mit den Leuten, die ich aus meiner Muggelzeit kenne.

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von fabibr » Di 8. Nov 2011, 16:40

raziel28 hat geschrieben:Öhm, Frage in die Runde,

ich bin ja noch recht neu hier dabei, aber
HansHafen hat geschrieben:Aber vielleicht ist das ja auch was die Mehrheit will?
Ist nicht vielmehr die Frage 'was Groundspeak will?'
Ich meine, Groundspeak regelt doch den ganzen Laden und so ich das bisher habe beobachten können beschleicht mich eine gewisse Skepsis wie es die Firma mit der Nachhaltigkeit hält. Die hier gemachten Vorschläge sind allesamt sinnvoll, keine Frage, aus betriebswirtschaftlicher Sicht aber auch immer mit Rückgang an Neuzugängen und damit weniger potentiell zahlenden Mitgliedschaften behaftet.

Besser also noch als die Frage 'was die Mehrheit will' ist die Frage 'Was wird die Mehrheit tun...' Dann wird auch ein Laden wie Groundspeak reagieren von dem wir alle glauben abhängig zu sein. ;)
Naja, Groundspeak ist aber immerhin der kompetenteste Ansprechpartner auf dem Gebiet. Alle anderen Anbieter, wie Opencaching, Terracaching, Opencaching.com, Terracaching und wie sie alle heißen sind noch lange nicht so weit in der Entwicklung, oder haben diese eingestellt, dass sie auch auf den immer größeren Druck von Aussen reagieren können. Nehmen wir z.B. an in einigen Bundesländern kriegen die das Verbot zum Cachen in Wäldern durch (wurde ja hier im Forum schon diskutiert), dann kann Groundspeak als einzige Plattform derzeit dies halbwegs kontrollieren durch die Reviewer. Alle anderen haben da 0 Möglichkeit.

Und man darf bei der Sache ja auch nicht so einen Deutschlandblick haben. Geocaching ist ja ein Weltweit vertreten. So hat jedes Land andere Wünsche und Vorschriften und das alles unter einen Hut zu bekommen ist relativ schwer.
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