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Idiotencacher, Teil 128.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von radioscout » Mi 9. Nov 2011, 19:51

HansHafen hat geschrieben: Wollen wir unwissende Newbees die alles zerpflücken, Kurzlogs rausschießen und dann als Krönung selbst die Gegend mit Filmdosen vollballern?
Ich kenne Mülldosen an Muggelocations mit dämlichen Kommentaren im Listing wie "Eigentlich einfach zu finden aber damit es nicht zu leicht ist, liegt die Dose an einer Muggellocation. Viel Spaß! :D" primär von Usern mit vierstelligen Fundzahlen und vielen Jahren Erfahrung.
Wundert es jemanden, wenn die Newcomer sich daran orientieren und selber Müll an Mugellocations verstecken?

Solange "die Alten" keine guten Vorbilder sind, werden "die Neuen" es genau so machen.

Entsorgt "euren" Müll in der Mülltonne und versteckt schöne Dosen an schönen, mugglefreien Locations, dann bekommt "ihr" auch schöne Caches. Und wenn die Drecksdosen an den Muggellocations nicht gesucht werden, werden auch keine mehr versteckt.
Aber seltsamerweise hat dieser Muggelmüll mitten in der Stadt schon nach wenigen Stunden zweistellige Fundzahlen und nach wenigen Tagen weit über 100.

Versteckt schöne Dosen, seid gute Vorbilder. Es nützt nichts, schöne Dosen zu verlangen und selber Dreck zu verstecken.

HansHafen hat geschrieben: Erst wenn dieser Pate anklickt "Jau, ich habe dem Neumitglied XYZ die Grundlagen zum Geocachen erklärt und gezeigt wie man richtig sucht, loggt und versteckt" wird dieses neue Mitglied freigeschaltet und kann erst dann alle Listings sehen.
NEIN DANKE! Ich habe kein Interesse, mir von irgendeinem User vorschreiben zu lassen, wann ich welche Dosen suchen darf.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von radioscout » Mi 9. Nov 2011, 20:00

Zappo hat geschrieben: wenn die Cacher HIER in Deutschland oder regionsweit sich auf ein Qualitätsprozedere oder eine Art, bevorzugt Caches zu legen einigen, was soll da unmöglich sein?
Weil das nie passieren wird.
Ich habe in der "Was ist ein Qualitätscache"-Diskussion mal gefragt, ob man sich auf "große Dose" als zumindest ein von allen akzeptiertes Qualitätskriterium einigen kann. Es kam die Antwort: Nein, denn große Dosen sind i.A. zu einfach zu finden und nur ein Micro oder Nano bietet die Möglichkeit, einen Cache zu verstecken, der sehr schwer zu finden ist.

Und man liest auch von Usern, die es als eine besondere Herausforderung sehen, an Muggellocations zu suchen, ohne dabei erwischt zu werden.

Alles Meinungen, die zu respektieren sind. Wobei IMHO die Vermeidung von Schäden am oder in der Umgebung des Verstecks und Imageschäden durch Muggel"caches" höher zu bewerten sind als diese speziellen Interessen.
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von MadCatERZ » Mi 9. Nov 2011, 21:44

Eine Möglichkeit wäre, die Abstandsregel auszuweiten: Ein Mindestabstand von 200 Metern zu dauerhaft bewohnten Häusern ist einzuhalten - klar wird sowas nie kommen, war nur ein Gedanke, der natürlich auch nicht ganz ausgefeilt ist - Immerhin scheint Groundspeak als größte Plattform ein Interesse an hohen Fundzahlen zu haben

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von imprinzip » Mi 9. Nov 2011, 21:51

radioscout hat geschrieben:
Entsorgt "euren" Müll in der Mülltonne und versteckt schöne Dosen an schönen, mugglefreien Locations, dann bekommt "ihr" auch schöne Caches. Und wenn die Drecksdosen an den Muggellocations nicht gesucht werden, werden auch keine mehr versteckt.
Aber seltsamerweise hat dieser Muggelmüll mitten in der Stadt schon nach wenigen Stunden zweistellige Fundzahlen und nach wenigen Tagen weit über 100.

Versteckt schöne Dosen, seid gute Vorbilder. Es nützt nichts, schöne Dosen zu verlangen und selber Dreck zu verstecken.
ImPrinzip gebe ich dir da auch recht.
Wenn es die "Altvorderen" schon vormachen, dann sollten wir mit Kritik besonders da nicht hinterm Berg halten.
Aber auf die Neuen einzukloppen, ist einfacher.
*andieeigeneanasefass*

Aber dass Müllplätze nicht mehr bedost werden, wenn sie da nicht gesucht werden, glaube ich nicht, denn der Trend geht seit langer Zeit schon in Richtung:

Bedosen, was noch nicht bedost ist.
Sandburgenbauen ist bei weitem nicht der dümmste Weg, sich einen Tag am Meer zu versauen (The Glue)

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von raziel28 » Mi 9. Nov 2011, 21:55

fabibr hat geschrieben: Und man darf bei der Sache ja auch nicht so einen Deutschlandblick haben. Geocaching ist ja ein Weltweit vertreten. So hat jedes Land andere Wünsche und Vorschriften und das alles unter einen Hut zu bekommen ist relativ schwer.
Ich glaube, wir hier in Deutschland mit unseren Problemen hier dürfen sehr wohl den Deutschlandblick haben, auch und gerade, falls uns härtere Auflagen seitens der Gesetzgebung betreffen. Die Geocacher werden ja derzeit für alles in Feld und Wald verantwortlich gemacht, ungeachtet der Tatsache, daß sie die unter allen Naturbesuchern einzige Spezies sind, deren Aktivitäten messbar sind. Pilzesucher und MTB-Fahrer werden zwar auch genannt, jedoch in nicht bezifferter Höhe, klar, da gibts keine statistischen Möglichkeiten.

Ich denke, trotz weltweiter Aktivität muss GS künftig näher an die Länderinteressen heran und frühzeitig erkennen, was für das Hobby und letztlich der Habenseite von GS gut ist und was nicht.
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von raziel28 » Mi 9. Nov 2011, 21:59

MadCatERZ hat geschrieben:Eine Möglichkeit wäre, die Abstandsregel auszuweiten: Ein Mindestabstand von 200 Metern zu dauerhaft bewohnten Häusern ist einzuhalten -
Mhh, dann kommt noch das Verbot von Caches in Naturschutzgebieten, in Landschaftsschutzgebieten, besonderen Einschränkungen im Wald allgemein dazu... ähm... wo liegen dann noch gleich auch nur irgendwelches Caches?
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von Merkur » Mi 9. Nov 2011, 22:48

Bitte nicht vergessen, dass man selbst nicht der Nabel der Welt ist. Wenn es euch keinen Spaß macht vermuggelte Caches zu heben dann tut es nicht. Aber fordert nicht deren Abschaffung. Für meinrn einen ist die Tarnung gerade der Reiz am Spiel. Keine Ahnung wieso ein Cache schlecht sein soll für den man Warnweste und Klemmbrett braucht aber andere Caches gut sind für die man Klettergurt und Wathose benötigt. Etwas mehr objektivität bitte...

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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von radioscout » Mi 9. Nov 2011, 23:13

Merkur hat geschrieben: Bitte nicht vergessen, dass man selbst nicht der Nabel der Welt ist. Wenn es euch keinen Spaß macht vermuggelte Caches zu heben dann tut es nicht.
Vergiss bitte nicht, daß bei Muggel"caches" die Muggels "zum Mitspielen gezwungen" werden, was denen nicht immer gefällt. Z.B. bestimmt nicht, wenn ein Cacherrudel nachts mit laufendem Motor vor einem Muggelhaus parkt und laut rufend die Dose sucht.
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von radioscout » Mi 9. Nov 2011, 23:32

Ich habe noch ein "schönes" Beispiel.

An einem Objekt wurde eine Dose versteckt.
Dort hängt auch der Sensor eines sehr wichtigen Messgerätes, der dummerweise wie ein "Mikro" aussieht, dessen Befestigung durchaus "cacheähnlich" ist und der leider besser zu sehen ist als der Cache.

Als ich den Cache gefunden habe, hing das Messgerät noch an seinem Platz. Als ich später nochmal an der Stelle vorbeikam, fehlten der Cache und das Messgerät.

Es muss natürlich kein Zusammenhang bestehen. Aber was wird wahrscheinlich passiert sein? Der Cache wurde gemuggelt, was an dieser Stelle nicht zu vermeiden ist. Ein Cacher sah die Dose, versuchte sie zu öffnen und zerstörte dabei das Messgerät.
Ich hoffe, daß das nicht so passiert ist und wenn doch, daß der Eigentümer des Messgeräts nie den Grund für die Zerstörung erfährt denn dann können wir mit einem sehr großen Imageschaden und sehr großem Ärger rechnen.

Warum hat der Owner des Caches diese Stelle bedost? Sie ist absolut beliebig, ungeeignet und in der unmittelbaren Umgebung gibt es viele sehr gute Cacheverstecke.
Konnte der Owner nicht erkennen, daß Verwechselungsgefahr besteht?
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Re: Idiotencacher, Teil 128.

Beitrag von gonzales75 » Do 10. Nov 2011, 00:31

fabibr hat geschrieben: Auch fehlt oft die helfende Hand zum Start in das Cacherdasein. Viele hilfreiche Ratschläge könnten gegeben werden, wenn ... .
Genau zu diesem Zweck machen wir in unserer Region alle paar Monate mal ein "Willkommen im Club" Event. http://coord.info/GC33VED
Letztes Mal waren doch eine beachtliche Anzahl Newbies da.
Wir haben dafür eine perfekte Location mit Mini Nachtcache, ein kleiner Rätselhaken, der sich mit Grundlagen beschäftigt und einen kleinen Multi, der ne Menge Technik mitbringt.(ahso, und ne Theke gibts da auch :D )

Wir stellen dann gern mal innovative, lustige oder auch kuriose Cacheideen vor.
Ich finde, das lohnt sich durchaus... Die "lieblosIn'WaldWerfDosen" sind hier nicht mehr die Regel sondern eher die Ausnahme.
Da das Jungvolk bei so einem Event auch sieht wie ein Cache zustande kommt, wird evtl auch anders rangegangen.

Wenn wir die Events planen, werden die Newbies direkt über das GC Profil angeschrieben. Die Resonanz ist groß...
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