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Hausfriedensbruch oder nicht?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

NightVisi0n
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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von NightVisi0n » Fr 18. Nov 2011, 18:28

Rein technisch gesehen wird ein Parkhaus (wenngleich auch öffentlich zugängig) meist von Firmen betrieben und ist somit Privatgelände.

Somit dürfte sich eigentlich jede weitere Diskussion erübrigen.

Rein praktisch gesehen hatte ich bereits mehrere Diskussionen mit Reviewern, die das etwas entspannter sehen.

Meines Erachtens sucht man jedoch im Allgemeinen eher ungerne bis überhaupt nicht an solchen Orten.

Jahad
Auch, wenn es von der Stadt betrieben wird?

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radioscout
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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von radioscout » Fr 18. Nov 2011, 18:47

Es gibt so etwas wie den "bestimmungsgemäßen Gebrauch". Und der besteht bei einem Parkhaus darin, daß man sein Auto (evtl. auch Motorrad) darin abstellt.

Ähnlich ist es z.B. bei einem Kaufhaus oder einem Bahnhof. Die sind auch öffentlich zugänglich, jedoch auch nur, um dort etwas zu kaufen oder mit dem Zug zu fahren.
Du kannst Dir sicher vorstellen, was passiert, wenn Du dort z.B. eine Party veranstaltest.

Bei einem dieser "Brummitreff-"Caches"" hat ein Autofahrer die Polizei informiert, weil er vermutete, daß "Selbstmörder" oder Betrunkene auf der Autobahn herumlaufen würden. Die dort suchenden Cacher wurden anschließend "gegen Bezahlung" darüber informiert, daß das Betreten eines Autobahnparkplatzes zwar erlaubt ist, die Fahrbahn aber nur für den Weg vom und zum geparkten Auto betreten werden darf.

Evtl. wirst Du Dir auch vom (kommunalen) Betreiber des Parkhauses erklären lassen müssen, wozu ein Parkhaus dient, wozu es betreten werden darf und das es auf keinen Fall ein Spielplatz ist.

Wenn Du Glück hast, haben die suchenden Cacher bis dahin nichts beschädigt, was man Dir in Rechnung stellen könnte.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von Team Eifelyeti » Fr 18. Nov 2011, 19:52

Hallo,

ich möchte die Ausgangsfrage mal mit einer Gegenfrage beantworten - was ist an einem Parkhaus so interessant, daß es anderen gezeigt werden muß? :???:
Von den möglichen juristischen oder presserelevanten Chancen einmal ganz abgesehen.

LG
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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von NightVisi0n » Fr 18. Nov 2011, 21:01

was ist an einem Parkhaus so interessant, daß es anderen gezeigt werden muß?
Rein theoretisch nichts, außer dem besonderen Cache. In einer nicht allzu großen Stadt gibt es nicht viele Möglichkeiten eine Dummy Kamera zu verstecken.

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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von rolf39 » Fr 18. Nov 2011, 22:41

Was ist denn an dem dummy interessant?
Etwa die Schäden, die an echten Überwachungskameras verursacht werden.
Oder die illegale Anbringung?
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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von º » Fr 18. Nov 2011, 22:43

NightVisi0n hat geschrieben:Rein theoretisch nichts, außer dem besonderen Cache.
"When you go to hide a geocache, think of the reason you are bringing people to that spot. If the only reason is for the geocache, then find a better spot." – briansnat
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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von imprinzip » Fr 18. Nov 2011, 23:00

"When you go to hide a geocache, think of the reason you are bringing people to that spot. If the only reason is for the geocache, then find a better spot." – briansnat
Nur, dass dieses Credo schon lange höchstens nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.
Wenn man Dosen unter Mülleimern mitten im Dorf platziert und der Großteil der Finder (von denen Newbies in der Unterzahl sind) daran nichts Verkehrtes finden, spielt einer der Leitgedanken - wenn nicht DER Leitgedanke - beim Geocachen keine Rolle mehr.
Somit sind auch Parkhäuser schon lange kein Tabu mehr - obwohl ich die Idee vielleicht ganz amüsant fände, aber den großen Ärger schon kommen sehe...
Sandburgenbauen ist bei weitem nicht der dümmste Weg, sich einen Tag am Meer zu versauen (The Glue)

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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von Merkur » Sa 19. Nov 2011, 11:44

rolf39 hat geschrieben:Was ist denn an dem dummy interessant?
Etwa die Schäden, die an echten Überwachungskameras verursacht werden.
Oder die illegale Anbringung?
Fallen dir echt keine anderen Sachen ein, was an einet Dummy Kamera interessant ist? Dann bist du vielleicht nicht so der "Kreative-Verstecke-sind-schön-Typ".

Dummykamera finde ich ziemlich cool. Weiterhin finde ich nicht dass Owner für die Findererziehung zuständig sind. Wenn Leute Zäune kaputtmachen nur weil das mal ein Versteck war, ist das noch immer die Schld der Leute selbst.
Wenn ich denke dass ich etwas kaputtmachen könnte mach ichs halt einfach nicht. Ende.

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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von Team Eifelyeti » Sa 19. Nov 2011, 19:36

Merkur hat geschrieben:
rolf39 hat geschrieben:Was ist denn an dem dummy interessant?
Etwa die Schäden, die an echten Überwachungskameras verursacht werden.
Oder die illegale Anbringung?
Fallen dir echt keine anderen Sachen ein, was an einet Dummy Kamera interessant ist? Dann bist du vielleicht nicht so der "Kreative-Verstecke-sind-schön-Typ".

Dummykamera finde ich ziemlich cool. Weiterhin finde ich nicht dass Owner für die Findererziehung zuständig sind. Wenn Leute Zäune kaputtmachen nur weil das mal ein Versteck war, ist das noch immer die Schld der Leute selbst.
Wenn ich denke dass ich etwas kaputtmachen könnte mach ichs halt einfach nicht. Ende.
Hallöle,

also der letzte Satz ehrt Dich und macht Dich gleichsam zu einem Angehörigen einer aussterbenden Spezies.

Leider sieht die Realität anders aus.

Sobald Du einen Cache, freischaltest(n lässt durch Reviewer), musst Du (leider) damit rechnen, daß der DAC (dümmste anzunehmende Cacher) zuschlägt. Beispiel hierfür gibt's genug, so daß ich hier auf die Nennung verzichte. Neben dem DAC gibt es aber auch die LMAAC (l*** mich am A**** Cacher), denen es total egal ist, wenn die Location verwüstet wird, hauptsache der Statistikpunkt ist erreicht.

Klar ist der Owner nicht direkt für das Handeln der anderen Cacher verantwortlich. Aber dem Owner ist eine gewisse Vorausschau zuzumuten, sprich - bereits beim Auslegen sollte er sich um die beschriebenen Typen Gedanken machen und den Cache so anlegen, daß eine Zerstörung der Location minimiert (auch nicht wirklich gut), besser ausgeschlossen wird.

Im konkret hier nachgefragten Fall - Ein Parkhaus (Privatbesitz), welches videoüberwacht ist (anscheinend gibt es ja die Hinweisschilder) - was glaubst Du, wie lange (besser kurz) es dauert, bis die echten Kameras von DAC und LMAAC auseinandergenommen und beschädigt werden? Und selbst mit genauem Hint auf die Dummykamera - jede Wette, daß der Fahrstuhl, in dem sie installiert wird, in kürzester Zeit auseinandergeschraubt wird.

Neben den möglichen juristischen Konsequenzen, die zunächst den erwischten Cacher treffen, dann vl. noch den Owner, so ermittelbar - gibt dann ja wieder einmal ein tolle Presse für unser Hobby.

Warum muss es eigentlich immer höher, weiter, thrilliger sein???
Wann kapieren wir endlich, wo wir (zer)stören?

Der Ursprung dieses Hobby's war doch "einen Tag später vergrub( :ops: Guidelineverstoss ;) ) Dave Ullmer ein Dose in den Wäldern von Portland, Oregon....). Von Dummykameras in Parkhäusern war irgendwie nicht die Rede.

LG
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Re: Hausfriedensbruch oder nicht?

Beitrag von º » So 20. Nov 2011, 00:06

Merkur hat geschrieben:Weiterhin finde ich nicht dass Owner für die Findererziehung zuständig sind. Wenn Leute Zäune kaputtmachen nur weil das mal ein Versteck war, ist das noch immer die Schld der Leute selbst.
Wenn ich denke dass ich etwas kaputtmachen könnte mach ichs halt einfach nicht. Ende.
Beisst sich ein bisschen mit diesem Satz:
As the geocache owner, you retain all responsibility for your geocache listings and you are responsible for the placement and care of your geocache.
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