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Internet im Wald - das geht mir auf...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von MadCatERZ » Mo 21. Nov 2011, 17:19

Nunja, warum soll man sich nicht unterhalten, wenn man schon mal im Rudel unterwegs ist?

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radioscout
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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von radioscout » Mo 21. Nov 2011, 18:13

Liebe Freunde der (aufwendigen) Multis,

stellt euch mal vor, ihr wollt ein paar mit Favoritenpunkten nur so zugeschüttete Caches im Ausland finden. Dort stellt ihr aber fest, natürlich erst, nachdem ihr z.B. 50 % eines Multis erledigt habt, daß ihr Internetzugang braucht. Und weil die Händynetze außerhalb von .de i.A. sehr gut ausgebaut sind (HSDPA mit 7,2 oder 14,4 MBit/s, die auch wirklich erreicht werden), machen die Owner z.B. umfangreich von Videos gebrauch.
Ihr könnt euch also überlegen, ob ihr unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahrt (weil ja "jeder" ein Smartphone hat gibt es dort auch keinen Multi ohne Internetnotwendigkeit) oder pro Cache ca. 100 Euro Händykosten akzeptiert. Alternativ könnt ihr natürlich ein paar Traditionals suchen aber die Hints dazu findet ihr nur vor Ort in Form von QR-Codes (wurde hier im Forum bereits vorgeschlagen), die auf Websites verweisen, die für jeden Cache jeweils einige MB Spoilerbilder enthalten. Und es gibt nur Micros und Nanos mit ungenauen Koordinaten und fiesen Verstecken.

Das ist natürlich ein Extrembeispiel aber es zeigt, wohin die Entwicklung gehen kann. Wahrscheinlich wird es zuerst die aufwendigen Caches treffen und nach und nach auch die Drecksdosen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von Trracer » Mo 21. Nov 2011, 19:01

Extrembeispiel? Earthcache Aachener Dom, mal eben schnell vor Ort lösen mit dem Listing auf dem Oregon ist nahezu ausgeschlossen. Das war etwas offtopic.

Ich halte nichts von Field Rätseln wenn diese zwingend Internetzugang bedingen, für mich eine Eigenart von Ownern, die einen schlechten Cache aufpeppen oder die D-Wertung künstlich erhöhen wollen. Wenn der Cache dann so liegt, dass man kaum Netzempfang hat, dann hat der Owner bei mir schon verschissen.

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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von radioscout » Mo 21. Nov 2011, 19:17

Trracer hat geschrieben: Wenn der Cache dann so liegt, dass man kaum Netzempfang hat,
Ich habe privat ein Händy mit einer Karte für eines der beiden DCS-1800-Netze und seit kurzem von der Firma ein Smartphone mit einer Karte für eines der beiden GSM 900-Netze.

Abgesehen davon, daß es lästig ist, immer zwei Händys mitzunehmen, kann man damit schön sehen, wo mal das eine und mal das andere Netz nicht funktioniert.



(Ja, ich weiß, mittlerweile nutzen alle Netzbetreiber Kanäle beider Systeme)
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friederix
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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von friederix » Mo 21. Nov 2011, 19:20

Sushi_bb hat geschrieben: Die Kernidee war: Verstecke die Dose vor Muggle. Inzwischen ist es meist: Verstecke die Dose so, dass man sie nur mit Glück und viel Suchen finden kann. Hints wie 'Neben dem Baum' im einem Wald sprechen da ja Bände...
Genau!
So war es auch mal. Früher (vor vier bis fünf Jahren) bin ich oft sogar alleine losgezogen, um einen Multi zu machen. Und fast alle habe ich auch gefunden.
Heute hätte ich vermutlich eine DNF-Quote von 80% wenn ich mir die Multies der Gegend anschaue.
Also spare ich mir das oder gehe nur im Team von mindestens drei Leuten einen Multi an.
Und selbst dann wird nicht selten ein TJ gebraucht; im Übrigen nicht nur von uns.

Und was die Inet-Recherche angeht:
Natürlich habe ich als Technik-Fetischist immer ein Smartphone dabei, aber Googlen im Wald bei Edge-Empfang macht nicht mal mir Spaß.
Gegen ein paar Fragen mit allgemeinem Grundwissen habe ich zwar nix, finde sie aber trotzdem überflüssig.
Ich habe mal mit dem Geocachen angefangen, weil es eine wunderbare Sybiose zwischen Technik und Natur ist.

Die Technik für zuhause und vorher, - das Suchen soll mich dann in den Wald treiben, und dort möchte ich dann die Natur genießen und mich erholen.
Und da sind mir dann sogar QTAs lieber , als wenn der Owner versucht, mir partout Knüppel zwischen die Beine zu werfen; sei es durch nahezu unauffindbare Nanos im Wald, oder duch blödsinnige Verschlüsselungen.
Wir sind doch nicht mehr im Krieg, dass das nötig ist.

Die sind zwar mit Eisbehr-Tool oft kein Problem mehr, aber darum umso überflüssiger.

Fazit: Aktuell suche ich fast nur noch Tradies, weil es hier keine Multies mehr gibt, die mich aus o.g. Gründen ansprechen:
40% der Multies in meiner Homezone sind eh Nachcaches, an die ich als "Nicht-Nachteule" nicht das geringste Interesse habe.

Ich habe ja Verständnis dafür, dass manche die "Herausforderung unterwegs" mögen un gönne sie ihnen auch.

Nur schade, das die Multies, die einfach nur das Natur-Erlebnis in den Vordergrund stellen, dabei völlig auf der Strecke bleiben.

Aber das ist womöglich nur mein persönlicher Eindruck ...

Gruß friederix
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Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von D-Thorolf » Mo 21. Nov 2011, 19:31

MadCatERZ hat geschrieben: was der gute Thorolf bezeugen kann, war mir ja schon ein wenig peinlich :ops:

Alleine ist der auch ein wenig "happig" :roll: ...und das dort Netz ist, ist reiner Zufall :^^:

-jha- hat geschrieben:Geht ihr zum Cachen oder auf einen beweglichen Stammtisch, der sich entlang einer Cache-Strecke bewegt und bei der vorn jemand was findet, was hinten der letzte dann wiederversteckt?
Das ist ja nun etwas übertrieben ;)
Wenn man mindestens zu zweit unterwegs ist wird geredet und an den Stationen ausgetauscht, wo sie denn sein könnte bzw. wie man sie löst. Durchs "recherchieren" wird durch das Kommunikationsmittel ja jegliche Kommunikation unterbunden :roll:

Ich glaube mit Unterhaltung war nun nicht mit Alkohol bewaffnete Vatertagstouren oder das heranpierschen an und auf einem LPC gemeint :^^:

Das Argument mit den Kosten im Ausland bzw. Grenzregionen von Radioscout trifft die Sachlage ziemlich gut. Es gibt ja aber genug Inländer, die es, wie geschrieben, toll finden. Solange nicht viele DNFs mit Klartext eintrudeln dürfte das "Problem" nicht behoben werden :/

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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von MadCatERZ » Mo 21. Nov 2011, 20:02

D-Thorolf hat geschrieben:
MadCatERZ hat geschrieben: was der gute Thorolf bezeugen kann, war mir ja schon ein wenig peinlich :ops:

Alleine ist der auch ein wenig "happig" :roll: ...und das dort Netz ist, ist reiner Zufall :^^:
Nunja, bis auf den zweiten Anruf bei S12 hätte ich mir die alle sparen können - mit 'meinem' Team hätte es wohl echt klappen können - bis auf die vermaledeite 12 vielleicht - aber ich wäre zur Not auch zum dritten Mal rausgefahren
D-Thorolf hat geschrieben: Das Argument mit den Kosten im Ausland bzw. Grenzregionen von Radioscout trifft die Sachlage ziemlich gut. Es gibt ja aber genug Inländer, die es, wie geschrieben, toll finden. Solange nicht viele DNFs mit Klartext eintrudeln dürfte das "Problem" nicht behoben werden :/
Irgendwie scheine ich bis jetzt immer Glück gehabt zu haben, dass mir sowas noch nicht untergekommen ist, ich wäre :motz: und würde dem Owner :irre: unterstellen, ein pampiges Log wäre das Mindeste.

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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von hustelinchen » Mo 21. Nov 2011, 21:23

quercus hat geschrieben:ich glaube einfach, dass sich viele owner toll dabei fühlen, cacher ins leere laufen zu lassen.
Das glaube ich auch. Oder der Humor ist einfach ein anderer. :roll:
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von hustelinchen » Mo 21. Nov 2011, 21:30

friederix hat geschrieben: Früher (vor vier bis fünf Jahren) bin ich oft sogar alleine losgezogen, um einen Multi zu machen. Und fast alle habe ich auch gefunden.
Ok, die wird es ja sicher immer noch geben, von daher müssten ja auch Neuanfänger dort sehen können wie man es machen kann.
Und da sind mir dann sogar QTAs lieber , als wenn der Owner versucht, mir partout Knüppel zwischen die Beine zu werfen;
Mir auch inzwischen. Im Urlaub suche ich seit zwei Jahren gezielt nach älteren Multis, die haben oft Ablesestationen und ich kann davon ausgehen, das ich das alleine schaffe. Und an schöne Orte wird man dabei meistens auch geführt. Nur hier zu Hause habe ich keine so große Auswahl mehr und muss immer länger nach einem für mich machbaren Multi suchen.
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Internet im Wald - das geht mir auf...

Beitrag von friederix » Mo 21. Nov 2011, 22:13

hustelinchen hat geschrieben: Nur hier zu Hause habe ich keine so große Auswahl mehr und muss immer länger nach einem für mich machbaren Multi suchen.
Und ganz sicher haben die dann keinen Favoritenpunkt.

Also wonach soll man suchen, wenn man nach einem entspannten Multi sucht?
Ich für meinen Teil habe aufgegeben, und suche mir Tradies nach der Gegend, die ich gerne kennenlernen möchte.

Dann habe ich wenigstens die Gegend gesehen, die mich interessiert.

Gruß friederix
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