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Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Brauchen wir einen "Geocaching-Verband"?

Umfrage endete am Sa 14. Jan 2012, 16:43

Ja
27
19%
Nein
115
81%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 142

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robbi_kl
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von robbi_kl » Do 15. Dez 2011, 17:54

kalleson hat geschrieben:In dem anderen Thread kritisierst Du Moenk dafür, dass man sich bei einem GC-Reviewer nicht über OC-Only-Caches beschweren könnte - was ja eigentlich FÜR einen solche Verband spräche.
Ich habe Moenk nicht dafür kritisiert, sondern nur festgestellt, dass die angegebene Telefonnummer bei OC-Caches nichts nützt. Genau genommen ist die Telefonnummer nicht mal für Beschwerden bei gc.com-Caches gedacht. Sie ist einzig die (verpflichtende) Angabe des Seitenbetreibers, dient also nur der Kontaktaufnahme im Zusammenhang mit der Reviewer-Website selbst, nicht im Zusammenhang mit einem Cache.
kalleson hat geschrieben: Hier scheinst Du aber absolut dagegen zu sein, wobei ich die Konstruktion irgendwelcher "In-die-Dose-Kack-Szenarien" etwas off-topic finde.
Das "Kack-Szenario" sollte nur zeigen, dass es Leute gibt, die an einer "offiziellen" Kontaktaufnahme und einer einer gütlichen Einigung kein Interesse haben werden. Man darf also nicht erwarten, dass jeder, der sich von einem Cache gestört fühlt, überhaupt bereit ist, erst mal irgendwen zu kontaktieren.
kalleson hat geschrieben: Wenn ich das richtig verstehe, willst Du also wenn möglich gar keinen Dialog mit anderen Gruppen, bzw. diesem wenn möglich so lange wie möglich aus dem Weg gehen?!?
Tatsächlich bin ich der Meinung, dass die derzeitige Form des "Dialogs" nicht zielführend ist, weil sie überwiegend aus einem Zurückweichen der Cacher besteht. Vom moralischen Aspekt her habe ich bereits jetzt schon kein schlechtes Gewissen, wenn ich eine kleine Dose im Wald verstecke, die einen Jäger in der Ausübung seines perversen Hobbys stören könnte. Wenn ich wieder mal in Logs lese, dass ein Jäger die Cacher seines Reviers "verweisen" wollte, dann ist das keine geeignete Situation für einen "Dialog". Ich fühle mich nämlich als Spaziergänger im Wald deutlich eher nutzungsberechtigt als derjenige, der mit dem Auto und Waffen reinfährt, um dann Tiere zu töten. Langfristige Aufgabe wäre es dann dafür zu sorgen, dass der moralische Aspekt sich auch in entsprechenden Rechtsvorschriften niederschlägt. Und da sieht es bisher dünn aus.

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Kalleson
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Kalleson » Do 15. Dez 2011, 18:12

robbi_kl hat geschrieben:Vom moralischen Aspekt her habe ich bereits jetzt schon kein schlechtes Gewissen, wenn ich eine kleine Dose im Wald verstecke, die einen Jäger in der Ausübung seines perversen Hobbys stören könnte. Wenn ich wieder mal in Logs lese, dass ein Jäger die Cacher seines Reviers "verweisen" wollte, dann ist das keine geeignete Situation für einen "Dialog".
Nun... die Jagd als perverses Hobby zu bezeichnen ist ungefähr genauso weit von einem vernünftigen Dialog entfernt, wie das Verweisen von Cachern aus einem Jagdrevier... oder findest Du nicht?
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Zappo » Do 15. Dez 2011, 18:30

Die Überlegungen sind ehrenwert, aber eine Antwort hab ich auch nicht. Da bin ich hin- und hergerissen. Eigentlich war das Spiel, als es begonnen hat, etwas Unauffälliges und fand in der Öffentlichkeit garnicht statt. Und so hätte es auch gerne bleiben können - und wenn die Leute sich mit 5 ge"ownten" Dosen an vernünftigen Stellen und mit 100 gesuchten Caches pro Jahr begnügt hätten, wäre es ja auch dabei geblieben. Ohne Aufregung, ohne Probleme mit Jagd und Forst, BMI und Anwohnern.

Leider hat man das Hobby nun wegen Onanie und Hyperaktivität etwas an die Wand gefahren und das Freizeitvergnügen hat sich von einer verdienstvollen Spielerei zur Seuche gewandelt - zumindest wenn man manche Übersichtskarten anschaut - da wäre der Ruf nach einem Doktor eventuell sogar sinnvoller :D Und es ist schwer vorstellbar, wie da eine Änderung passieren könnte. Selbst wenn es einen Common sense mit Jägerschaft, Verwaltung und Cachern (welchen) gäbe - wie soll sich sowas durchsetzen? Ein Regularium ohne zur Verfügung stehende Durchsetzungsmechanik ist nicht wirklich was wert.

Wobei man sich ja eh nicht vorstellen kann, wie das alles funktionieren soll - selbst wenn es z.B. irgendeinen (armen) Cacher /Konsortium/whatever gibt, der sich bereiterklärt, Kollegen zu bedeuten: "Du, Dein Cache hier nix gutt - mach weg" :D :D :D Da würden dann Retourkutschen gefahren, Kindergartenspielchen betrieben werden - und im Zweifelsfall die Plattform gewechselt oder eine eigene gebastelt. Oder das ganze unter der Hand im Freundeskreis betrieben - geht nämlich auch - ne Plattform braucht eigentlich kein Mensch.

Solange da nicht quasi von innen heraus sich das Bewußtsein ändert, wird auch keine Struktur/Verband/Organisation da was bewirken (wie immer die legitimiert sein würde - das wäre die nächste Frage). Das wäre höchstens eine Anlaufstation für externe Anfragen wegen Problemen - DAS kann man aber auch einfacher haben.

Zappo

*Obwohl, war da nicht mal was mit einer "Charta"? :D
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von adorfer » Do 15. Dez 2011, 18:33

Wie konnte ich nur hoffen, dass Kalleson es schaffen würde, diesen Thread OHNE Smiley zu starten?

Wobei soll so eine Kreis-Cacherschaft denn helfen? Beim Archivieren? Oder beim Aufklären der Jäger, welche Möglichkeiten sie haben, es uns das Leben schwer zu machen?

Oder dabei, mehr Mitglieder zu gewinnen, die man dann ähnlich der Gewerkschaften und Automobilklubs mit Merchandising und Promotionsangeboten vollspammen darf?
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Kalleson » Do 15. Dez 2011, 18:35

:applaus:
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von adorfer » Do 15. Dez 2011, 18:42

Zappo hat geschrieben: Wobei man sich ja eh nicht vorstellen kann, wie das alles funktionieren soll - selbst wenn es z.B. irgendeinen (armen) Cacher /Konsortium/whatever gibt, der sich bereiterklärt, Kollegen zu bedeuten: "Du, Dein Cache hier nix gutt - mach weg" :D :D :D Da würden dann Retourkutschen gefahren, Kindergartenspielchen betrieben werden - und im Zweifelsfall die Plattform gewechselt oder eine eigene gebastelt. Oder das ganze unter der Hand im Freundeskreis betrieben - geht nämlich auch - ne Plattform braucht eigentlich kein Mensch.
Man müsste das organisieren wie das Angeln:
Da muss niemand in einem Anglerverein sein und es können auch mehrere Anglerclubs das gleiche Gewässer nutzen. (Angeln an Privatgewässern ist natürlich davon ausgenommen.)

Was aber jeder haben möchte, der öffentlich angeln will: Einen Angelschein.
Den gibt's auf der örtlichen Verwaltung. Der wird gegen Gebühr jährlich ausgestellt, ggf. wird auch Sachkunde verlangt.
Auf Verlangen ist der Schein vorzuzeigen und bei Fehlverhalten gibt's keinen neuen mehr.

(Das diszipliniert. Außerdem wäre ein Cacherschein-Entzug einfacher als ein Unterlassungsverfügung "Herr XY darf in Gemeinde Z nicht mehr Geocaches der Platformen A, B und C suchen")

Das wäre endlich eine gute Einnahmequelle für die darbenden Tourismus-Gemeinden.
Tages-Cacherausweise (für Fremdgemeinden) gibt's am Automaten auf dem Rathausplatz (per ePerso), oder wer noch einen alten hat, der bekommt sie in der Postagenturm.

Von den Gebühren werden dann die Kreiscacherschaften bezahlt, die dann auch einen 24h-Notdienst für betroffene Jäger, Naturschützer, Denkmalpfleger und Bombenräumkommandos betreiben.
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Kalleson » Do 15. Dez 2011, 18:45

-jha- hat geschrieben:Wie konnte ich nur hoffen, dass Kalleson es schaffen würde, diesen Thread OHNE Smiley zu starten?

Wobei soll so eine Kreis-Cacherschaft denn helfen? Beim Archivieren? Oder beim Aufklären der Jäger, welche Möglichkeiten sie haben, es uns das Leben schwer zu machen?

Oder dabei, mehr Mitglieder zu gewinnen, die man dann ähnlich der Gewerkschaften und Automobilklubs mit Merchandising und Promotionsangeboten vollspammen darf?
Aber jetzt mal im Ernst:

Was soll Dieser Beitrag?
Wobei so eine Einrichtung helfen soll, habe ich doch im ersten Beitrag erklärt, oder etwa nicht?

Und den letzten Teil hättest Du Dir auch einfach verkneifen können.

P.S.

Zu Zappo: +0,75 (0,25 entfallen auf die "Onanie")
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von adorfer » Do 15. Dez 2011, 18:46

kalleson hat geschrieben: Aber jetzt mal im Ernst:
Was soll Dieser Beitrag?
Eigene Nase packen!
Du bist derjenige, der x Postings abgelassen hat, die nur aus einer einzigen Zahl bestehen.
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von baer » Do 15. Dez 2011, 18:48

Ich habe mit "Ja" gestimmt, denn ich glaube, dass ein solcher Verband nicht nur als einfach zu erreichender Ansprechpartner zur Klärung möglicher Probleme und Missverständnisse, sondern auch die Interessen der Geocacher aktiv vertreten könnte - auch gegenüber der Politik.

Ich glaube aber auch mittlerweile, dass es zu spät dafür ist. Das erste Geocaching-Verbot im Sauerland ist ausgesprochen und in anderen Regionen wurde und wird darüber nachgedacht. Selbst wenn heute ein Verband gegründet würde, und selbst wenn die meisten Geocacher dem positiv oder neutral gegenüber stehen würden (was nicht der Fall ist), dürften einige negative Entwicklungen nicht mehr aufzuhalten sein.

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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Kalleson » Do 15. Dez 2011, 18:49

Es ist echt zum Kotzen, jha.

Was soll denn dieses plump-ironische Zerreden,in dem man das Ganze einfach ins Lächerliche zieht.

Ich erspar mir einfach weitere Erklärungen, da Du genau verstanden hast, wie diese "Einrichtung" geplant war, nämlich als freiwillige Unterstützung durch freiwillige Cacher. OHNE irgendwelche Vorschriften an Cacher zu machen... was ja auch aus praktisch gar nicht umsetzbar wäre, selbst wenn man diese absurde Absicht hätte.

P.S. x=1 ... und die Idee war zugegebenermaßen sogar noch geklaut...
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