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Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Brauchen wir einen "Geocaching-Verband"?

Umfrage endete am Sa 14. Jan 2012, 16:43

Ja
27
19%
Nein
115
81%
 
Abstimmungen insgesamt: 142

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Kalleson
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Kalleson » Do 15. Dez 2011, 18:58

Ich habe mal einen Beitrag von Zappo "gewildert", den ich hier sehr passend finde. Dieser Argumentation kann ich vollkommen folgen.
Zappo hat geschrieben:Aber wegen der Erreichbarkeit: Wenn man als Nichteingeweihter den Cache findet, ist da eine Mailadresse vom Owner drin - also kann man sich mit dem in Verbindung setzen. Oder man bemerkt unerklärliches Treiben im Revier - dann kann man sich mal auf der Karte anschauen, ob da ein Cache liegt und mit dem Owner Verbindung aufnehmen.

Ich würde ergänzend noch bemerken, daß wenn das Problem groß und jemand eine Lösung am Herzen liegt, kriegt man den Kontakt auch hin.

Der irgendwo aufgetauchte Vergleich mit Pilzsammlern oder anderen PEWs ist ja nicht falsch: Wenn die Wege von Fahrradspuren zerfurcht sind, bleibt dem kritisierenden Jäger ja auch nichts anderes übrig, als mal nachzuforschen oder abzupassen, wer da exzessiv Mountainbike fährt und einen Kontakt herzustellen. Wenn mir jeden Tag die Küche verdunkelt wird, weil mir ein zu eng geparktes Wohnmobil vorm Fenster steht, muß ich auch selbst gucken, ob ich mal in Erfahrung bringe, wer das ist und ob man da miteinander reden kann. Das nennt man sich kümmern - ist blöd, gehört aber zum Leben.

Gruß Zappo
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von adorfer » Do 15. Dez 2011, 19:35

kalleson hat geschrieben: Was soll denn dieses plump-ironische Zerreden,in dem man das Ganze einfach ins
Warum soll man nur halbe Sachen machen wollen?

Wenn, dann gleich was richtiges, was auch noch funktioniert, wenn wir in 5 Jahren 10 mal so viele Caches haben wie heute.
Da wird so ein "Verband" schnell völlig überfordert sein.
Es braucht professionelle Strukturen, zumal diese lange im Aufbau brauchen.

Also her mit den Kreis-Cacherschaften und den Cache-Führerscheinen für die Teilnehmer.
(Und Personen ohne gültige Cacheerlaubnis ist das Geocachen/Opencachen/Terracachen/Munzeespielen/Geodatussen/GPSmissionieren dann untersagt.)
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von robbi_kl » Do 15. Dez 2011, 19:36

kalleson hat geschrieben:Nun... die Jagd als perverses Hobby zu bezeichnen ist ungefähr genauso weit von einem vernünftigen Dialog entfernt, wie das Verweisen von Cachern aus einem Jagdrevier... oder findest Du nicht?
Ich will doch gar keinen "vernünftigen Dialog" mit Jägern. Ich will von meinen Rechten Gebrauch machen und, falls es irgendwie möglich ist, diese langfristig gegenüber den Jägern verstärken. Das kann durchaus Konfrontation statt Dialog bedeuten.

Ein vernünftiger Dialog sieht für mich jedenfalls nicht so aus:

Jäger: "Sie machen das Wild unruhig. Verschwinden Sie hier!"
Cacher: "Ja, gut, wir gehen dann mal. 'Tschuldigung für die Störung."

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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Los Muertos » Do 15. Dez 2011, 19:37

Kurz und knapp - Nö, absolut sinnlos so ein Verband.
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von adorfer » Do 15. Dez 2011, 19:46

robbi_kl hat geschrieben: Ein vernünftiger Dialog sieht für mich jedenfalls nicht so aus:

Jäger: "Sie machen das Wild unruhig. Verschwinden Sie hier!"
Cacher: "Ja, gut, wir gehen dann mal. 'Tschuldigung für die Störung."
Nein, der Dialog sieht so aus, dass überall dort wo die Jäger sich gestört fühlen (und sei es, dass sie fürchten, dass nicht zulässige Wildfütterungen oder Kirrungen entdeckt werden), dort erhalten sie einen kurzen Draht zu $WEMAUCHIMMER, dass der Cache schnell abgeräumt wird.
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Zappo » Do 15. Dez 2011, 19:49

Danke für die Blumen. Ich möchte mal ergänzen, daß ICH eine Dose im Wald verstecke - nicht GC, OC, whoever. Das heißt, ICH entscheide, wo, warum, wie - und wenn iCH der Meinung bin, das ist in der Summe ok, dann mach ich das auch. Das geht alles auf meine Kappe - deshalb ist auch selbstverständlich meine E-Mail-addresse in der Dose. Und im Zweifelsfall hab ICH den Streß.

GC ist da nur die Plattform, da kann ich mich nicht dahinter verstecken - und brauchs auch nicht. GC ist auch kein übergeordneter Zweck, das Hobby und der Name Geocaching keine übergeordnete Sinnhaftigkeit- das geht alles nur über den Zweck und die Sinnhaftigkeit der Dose.

Leider sieht das GC etwas anders, rührt auf Gedeih und Verderb die Werbetrommel und sorgt durch ungenügend formulierte Vorgaben für massive Fehlentwicklungen, statt dagegen einzuschreiten. Und diese wiederum für Beeinträchtigung für MICH und meine Dose. So gesehen entwickelt sich GC ganz klar zumProblem fürs Cachen. "Klingt komisch-iss aber so".

Dem könnten sich eigentlich nur die Cacher selbst entgegenstemmen - in anderen Ländern machen sie das auch.
zitat "1. Every Russian geocache is necessarily tied up with some place of interest. This turns geocaching from "pure" sport to a combination of adventure and sightseeing. " Zitatende Quelle http://www.geocaching.su

Und solange das nicht passiert, ist die Frage, auf welcher Ebene, zu welchem Zweck und mit welcher Berechtigung welcher Gruppierungen sich ein "Verband" konstituieren sollte. Nur für die Erreichbarkeit der Owner? Die ist für MEINE Dosen gegeben.

Zappo
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Kalleson » Do 15. Dez 2011, 19:54

Ja. Da muss ich dir Recht geben, jha.

Das Potential, so eine Plattform dann eben nicht zum Dialog zu nutzen, sondern nur durch Eigeninteresse geleitet dazu zu verwenden, alle Cacher an "subjektiv empfundenen Störstellen" zu entfernen, ist durchaus gegeben.

Und wenn man den Faden weiter spinnt und sich einmal überlegt, wer sich überhaupt die Mühe macht im Internet zu recherchieren, um etwas zu unternehmen, so dürfte die Anzahl der "Hardliner" vielleicht sogar größer sein als die Anzahl derer, die einen Dialog wünschen...
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von baer » Do 15. Dez 2011, 20:42

Zappo hat geschrieben:Und solange das nicht passiert, ist die Frage, auf welcher Ebene, zu welchem Zweck und mit welcher Berechtigung welcher Gruppierungen sich ein "Verband" konstituieren sollte. Nur für die Erreichbarkeit der Owner? Die ist für MEINE Dosen gegeben.
Wen probiert "man" bei strukturellen Problemen zu erreichen? Zum Beispiel bei einem Field of Fame mit 200 Caches? 200 einzelne Owner sicherlich nicht.

Und nicht zu vergessen: Eine "Organisation" der Geocacher ("Organisation" gefällt mir persönlich besser als die drögen Begriffe "Verband" oder "Verein") könnte auch effektiv die Interessen der Cacher gegen die Einspruchsführer vertreten (ich wüsste auch nicht, wie 200 einzelne Owner das können sollten) und Kompromisse aushandeln.

Die Alternative ist doch nur die große Keule zu Ungunsten der Cacher.

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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von Zappo » Do 15. Dez 2011, 20:56

baer hat geschrieben:....Wen probiert "man" bei strukturellen Problemen zu erreichen? Zum Beispiel bei einem Field of Fame mit 200 Caches? 200 einzelne Owner sicherlich nicht......
Nöh, aber vielleicht einen. Und wenn der eine Nachricht kriegt, wird er es dann wohl an die andern weiterleiten - meine ich. Zumindest wäre das ein sinnvolles Verhalten - was ich aber gerade bei FOFs nicht gerade voraussetze - zugegebenermaßen :D
aber hat geschrieben: Und nicht zu vergessen: Eine "Organisation" der Geocacher ("Organisation" gefällt mir persönlich besser als die drögen Begriffe "Verband" oder "Verein") könnte auch effektiv die Interessen der Cacher gegen die Einspruchsführer vertreten (ich wüsste auch nicht, wie 200 einzelne Owner das können sollten) und Kompromisse aushandeln......
Die Frage ist doch, wer von den Cachern sich an die Bestimmungen und ausgehandelten Kompromisse halten wird? Und warum?

gruß, Zappo
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Re: Kann ein "Geocaching-Verband" helfen?

Beitrag von adorfer » Do 15. Dez 2011, 21:25

Zappo hat geschrieben:Die Frage ist doch, wer von den Cachern sich an die Bestimmungen und ausgehandelten Kompromisse halten wird? Und warum?
Du meinst, es könnten einige Owner (und Sucher) drauf anlegen, sich nicht daran zu halten, weil sie sich nur dem dt. Recht&Gesetz (und vielleicht noch Guidelines von Groundspeak) verbunden fühlen?

Was soll der Verband dann tun? Dem Jäger sagen "Sorry, der Cacher gehört nicht zu unserem Verein"?
Oder eine Strafaktion gegen den Cacher einleiten, damit er überzeugt wird?
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