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Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik um?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Crazy Cat Guy
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Crazy Cat Guy » Mo 19. Dez 2011, 23:01

Mea maximal culpa natürlich Kismet, aber mein türkisch ist nicht vorhanden, ich bin auch nicht Muslim sondern benütze nur den Begriff.


Zum Thema, ich habe die Aussage von t31 schon erkannt, Ich gebe Dir auch Recht, im diskutierten Fall wäre das Risiko durch ein Logstudium erkennbar gewesen. Das hilft Dir allerdings auch nichts, wenn die PQ nicht mehr ganz neu ist.

Trotzdem kann man nicht alle Risiken völlig ausschalten. 100% aller Lebewesen, die atmen sterben. Soll ich deswegen damit aufhören? Auch schlecht. Wir haben uns dieses Hobby aktiv ausgesucht und es ist wie alles im Leben mit Risiken verbunden. Sicherlich geben vielleicht manche Owner eine nicht ganz passende T-Wertung an, aber wenn mir auffällt, dass ich dem Terrain nicht gewachsen bin, muss ich abbrechen.

P.S.: wenn mir bei meinem anderen Hobby etwas passiert, ist dann der Züchter meines Pferdes Schuld, weil er uns den Dicken verkauft hat?
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t31
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von t31 » Mo 19. Dez 2011, 23:03

Hallo Hans, danke bezüglich Kismet.

Zu deinem anderem Beitrag. Die Formel eins ist auch gefährlich, sie wird von Profis betrieben und alle beteiligten sind sich des Risikos bewusst und dennoch setzen sich auch alle für mehr Sicherheit ein, denn Tote und Verletzte will niemand sehen.

Mir ging es schon ähnlich und bin in einem Loch fast ganz verschwunden, es war nicht zu sehen wegen des hohen Grases. Ich wäre dankbar gewesen, wenn im Listing auf die Gefahr hingewiesen worden wäre oder Owner den Cache so angelegt hätte das man dort nicht vorbei muß - man kann also schon etwas tun. Klar in Deinem Fall war es anders, aber Du als auch der Owner haben richtig reagiert, du hast es gemeldet und der Owner hat geschaut was geht und schließlich archiviert.

Genau das, selbst aktiv werden und reagieren sollte in Zukunft mehr beachtet werden. Wenn jemanden Unfallrisiken auffallen, diese dem Owner und im Log benennen. Wenn mir bei einer Sache nicht wohl war, dann schreibe ich das auch ins Log.

Owner sollen nicht nur Dosen ablegen sondern auch die Umgebung ansehen und Gefahren im Listing erwähnen sofern vohanden und wenn Bedenken bestehen den Cache besser gar nicht erst legen.

Das wäre ein nächster Schritt in die richtige Richtung.
Cachen mit Handy und PDA - das benutze ich:
TrekBuddy, GoogleAK, GCMicroTool, CacheWolf, Jeo (Cachen mit Headset), TB Cutter, PNGGauntlet, gcexceltool

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Crazy Cat Guy
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Crazy Cat Guy » Mo 19. Dez 2011, 23:08

t31 hat geschrieben:Hallo Hans, danke bezüglich Kismet.

Zu deinem anderem Beitrag. Die Formel eins ist auch gefährlich, sie wird von Profis betrieben und alle beteiligten sind sich des Risikos bewusst und dennoch setzen sich auch alle für mehr Sicherheit ein, denn Tote und Verletzte will niemand sehen.

Mir ging es schon ähnlich und bin in einem Loch fast ganz verschwunden, es war nicht zu sehen wegen des hohen Grases. Ich wäre dankbar gewesen, wenn im Listing auf die Gefahr hingewiesen worden wäre oder Owner den Cache so angelegt hätte das man dort nicht vorbei muß - man kann also schon etwas tun. Klar in Deinem Fall war es anders, aber Du als auch der Owner haben richtig reagiert, du hast es gemeldet und der Owner hat geschaut was geht und schließlich archiviert.

Genau das, selbst aktiv werden und reagieren sollte in Zukunft mehr beachtet werden. Wenn jemanden Unfallrisiken auffallen, diese dem Owner und im Log benennen. Wenn mir bei einer Sache nicht wohl war, dann schreibe ich das auch ins Log.

Owner sollen nicht nur Dosen ablegen sondern auch die Umgebung ansehen und Gefahren im Listing erwähnen sofern vohanden und wenn Bedenken bestehen den Cache besser gar nicht erst legen.

Das wäre ein nächster Schritt in die richtige Richtung.

:applaus: :applaus: :applaus: Das gehört imho mit zu den Pflichten des Owners. Und wenn man es als Cacher nicht ins Log schreiben will wegen Spoilern, dann wenigstens ne Email an den Owner schreiben, damit der sich die Sache mal ansehen kann. Beim betroffenen Cache war das Attribut "difficult climbing" gesetzt, vielleicht hätte man noch "dangerous place" setzten können, der Totenkopf erzeugt zumindest bei mir immer noch ein extra Nachdenken.
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von radioscout » Mo 19. Dez 2011, 23:20

Jeder Todesfall ist tragisch und natürlich ganz besonders, wenn es einen Hobbykollegen oder Freund trifft.

Wenn es mein Cache wäre und es wäre ein Cache an der Baumwurzel direkt am Waldweg, jemand bückt sich nach dem Cache, tritt auf nasses Laub und schlägt mit dem Kopf auf einen Stein, wäre mir das natürlich sehr unangenehm, ich würde mir aber wahrscheinlich keine Vorwürfe machen.

Noch unangenehmer wäre es mir, wenn es ein Cache mit hohem T-Rating (korrekt angegeben) wäre denn in diesem Fall hätte ich jemanden mehr oder weniger direkt aufgefordert, sich in Gefahr zu begeben. Ich würde mir große Vorwürfe machen (Warum habe ich die Dose da oben versteckt? War das nötig?), wüsste aber, daß ich z.B. mit T=5 jeden deutlich auf die Gefahren hingewiesen hätte.

Ein wirklich großes Problem hätte ich, wenn ich einen zu niedrigen T-Wert angegeben hätte und sich deswegen jemand überschätzt oder nicht korrekt gesichert hätte und deshalb verunglückt wäre. Ich würde mir wahrscheinlich bis ans Lebensende Vorwürfe machen.




Ist es geheim, um welchen Cache es geht?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Angrentil » Mo 19. Dez 2011, 23:28

radioscout hat geschrieben: Ist es geheim, um welchen Cache es geht?
Nein, das findest du im entsprechenden Thread.

http://www.geoclub.de/viewtopic.php?p=951768#p951768
Und da dürfen keine Deppen rein, da gibts 'nen Deppendetektor im Eingangsbereich und 'nen Deppenreflektorschild und Deppentreppen führen die Verirrten zurück in die Welt... [Die Dosenfischer]

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Bisamratten » Di 20. Dez 2011, 00:25

OT:
Die Formel eins ist auch gefährlich, ...Tote und Verletzte will niemand sehen.
Das würde ich so nicht unterschreiben....
Ein Aldi-Parkplatz wird durch eine Filmdose nicht interessanter!!

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Screami » Di 20. Dez 2011, 00:52

Problematisch finde ich immer Höhlen/Minencaches und teils auch Lost Places.
Wir hatten da auch schon welche bei denen man bedenken hatte, ob der Ort nicht Einsturz gefährdet ist, denn sowas ist wohl von den meisten Ownern kaum zu beurteilen.
Wer sich auf Kletter - oder Tauchcaches einlässt, muss es selbst wissen wie sicher er im Umgang mit der Materie ist. Natürlich kann der Owner nicht immer alle Gefahren sehen, da halte ich es dann aber auch wie viele hier: Andere Hobbies bergen auch Gefahren und man muss entscheiden was es einem Wert ist.
Ich gebe zu ich habe auch schon Sachen gemacht wo ich mich erst nicht getraut habe, aber die Dose dann doch wollte. Ich habe aber auch abgebrochen bzw. einen Cache erst gar nicht angegangen als ich die Bilder gesehen habe.

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Rupa » Di 20. Dez 2011, 02:13

t31 hat geschrieben:Die Gefahr war ersichtlich, auf die Gefahr wurde hingewiesen, die Gefahr war also spätestens dann bekannt, wie kann man soetwas mit Unfälle passieren relativieren, der Unfall war ganz klar vermeidbar.
Das ist, wie die allermeisten anderen Beiträge zu diesem Thema, eine absolut unangemessene und rücksichtslose Spekulation. Der unausgesprochene Vorwurf, der hier an den Owner des Caches gerichtet ist, ist ungeheuerlich! Keiner von uns weiß derzeit, ob es sich überhaupt um einen Unfall gehandelt hat. Vielleicht ist der junge Mann auch eines vollkommen natürlichen Todes gestorben (Herzinfarkt, Aneurysma, ... - ja, sowas kommt auch bei ansonsten gesunden Zwanzigjährigen vor). Und wenn es denn ein Unfall war, wird der tatsächliche Hergang kaum vollständig rekonstruiert werden können. Es ist jemandem ein tragisches Schicksal widerfahren, da geht man in sich und schweigt, und fängt nicht an, in aller Öffentlichkeit wüst über solchen Kokolores zu spekulieren!

Smoerf
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Smoerf » Di 20. Dez 2011, 03:19

Ein Unfall beim Geocachen beschäftigt mich ebenso viel oder wenig, wie jeder andere Unfall der passiert und von dem ich nicht direkt betroffen bin.

Es gab Unfälle, die mein eigenes Verhalten massiv beeinflusst haben (ich bleibe z.B. auch als Fußgänger und Fahrradfahrer an jeder roten Ampel stehen auch wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist, denn vor vielen Jahren ist ein sehr guter Freund von mir an einer roten Ampel überfahren worden), während andere Unfälle mein Verhalten eher weniger bis gar nicht beeinflussen, da sie für mich einfach zu weit weg sind als dass sie mich persönlich wirklich beschäftigen.

Natürlich hab ich auch bei diesem aktuellen Unfall überlegt, wie ich mich an diesem Cache verhalten hätte und wie man diesen Unfall hätte vermeiden können, aber letztendlich glaube ich nicht, dass der Unfall auf mein eigenes Verhalten einen nachhaltigen und dauerhaften Einfluss haben wird, denn wenn alle Unfälle die passieren/passieren könnten mich in meinem Verhalten beeinflussen würden, dürfte ich vermutlich gar nichts mehr unternehmen. Gerade im Bezug aufs Geocachen halte ich mich eh für eher vorsichtig, so dass ich lieber eine Dose liegen lasse als mich in offensichtliche Gefahrensituationen begebe. Natürlich wird es vorkommen, dass man eine Gefahr nicht auf den ersten (und auch nicht auf den zweiten) Blick erkennt, aber vor solchen Situationen kann ich mich beim Geocachen ebensowenig schützen wie in jeder anderen Lebenssituation!

Andere Leute werden aus diesem tragischen Unfall mit Sicherheit andere Lehren ziehen als ich, da sie entweder eine persönliche Beziehung zum Unfallopfer oder ein anderes Verhalten beim Cachen haben, aber ich denke, dass dies auch ganz normal ist, denn einen pauschalen Umgang mit Unfällen und deren Folgen wird es meiner Meinung nach nicht geben.

Nun noch etwas ohne direkten Bezug auf diesen aktuellen Unfall, da ich weder den Cache, noch die Owner noch den Cacher kenne und ich niemandem irgendwelche Vorwürfe machen oder etwas unterstellen möchte:
Absolut unabdingbar ist es meiner Meinung nach, dass sich jeder Owner vor dem Auslegen eines Caches über offensichtliche Gefahren Gedanken macht und auf diese im Listing direkt hinweist. Für ebenso wichtig erachte ich es, dass Owner auf Hinweise auf potentielle Gefahren in den Logs oder per Mail reagieren und den Cache regelmäßig auf veränderte Rahmenbedingungen kontrollieren und ggf. einen Cache auch ins Archiv schicken, wenn sich die Rahmenbedinungen so verändert haben, dass ein Cache nicht mehr ohne große Risiken machbar ist.
Dennoch trägt jeder Cacher schlußendlich selbst die Verwantwortung für sein Tun und Handeln und muß an jedem Cache aufs neue entscheiden, ob er sich den Cache zutraut oder nicht. Es reicht für mich einfach nicht aus, sich rein aufs Listings und die D/T-Wertung zu verlassen und im Falle eines Unfalls die Verantwortung auf den Owner abzuschieben, denn dieser kann nunmal meine persönlichen Fähigkeiten nicht kennen, so dass es auch an für den Owner und viele Vorlogger vermeintlich leichten Caches für mich bereits größere Schwierigkeiten und Gefahren geben kann.

Liebe Grüße
smoerf

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von t31 » Di 20. Dez 2011, 04:23

Rupa hat geschrieben:Kokolores
Genau Rupa, dafür bist du bekannt und zudem freundlich. Bis hierher war es hier recht konstruktiv und sachlich. Wegsehen und ignorieren zeugt nicht gerade von Charakter. Sorry, aber ich lasse mir weder etwas von dir vorschreiben noch schweige ich, noch sehe ich weg. Den zitierten Satz scheinst du überdies nicht gänzlich verstanden noch die dazugehörige Logeinträge und Pressemitteilung gelesen zu haben und ich meine nicht die vom Donnerstag bis Samstag - oder ist das böse Absicht?
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