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Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik um?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Rupa
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Rupa » Di 20. Dez 2011, 04:30

t31 hat geschrieben:
Rupa hat geschrieben:Kokolores
Genau Rupa, dafür bist du bekannt und zudem freundlich. Bis hierher war es hier recht konstruktiv und sachlich. Wegsehen und ignorieren zeugt nicht gerade von Charakter. Sorry, aber ich lasse mir weder etwas von dir vorschreiben noch schweige ich, noch sehe ich weg. Den zitierten Satz scheinst du überdies nicht gänzlich verstanden noch die dazugehörige Logeinträge und Pressemitteilung gelesen zu haben und ich meine nicht die vom Donnerstag bis Samstag - oder ist das böse Absicht?
Ich habe die von dir schon im anderen Thread völlig unpassenderweise angeführten Logeinträge gelesen. Dort heißt es, daß jemand, weil er ununterbrochen auf sein GPS-Gerät gestarrt hat, beinahe in ein Loch getreten und heruntergefallen wäre. Wenn ich beim Gehen (und erst recht beim Klettern) ununterbrochen auf einen kleinen Gegenstand in meiner Hand starre, dann laufe ich vor einen Bus, falle eine Böschung herunter oder breche mir sonstwie den Hals. Das braucht nirgendwo weiter erwähnt zu werden. Du aber machst daraus explizit einen Vorwurf an den Owner dieses Caches. Und nicht nur das, Du behauptest auch noch sowohl implizit wie explizit, dieser mutmaßliche Unfall sei durch den Owner zu verhindern gewesen. Das ist böse Absicht!

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HansHafen
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von HansHafen » Di 20. Dez 2011, 09:46

@Rupa & t31: Kriegt euch doch hier nicht in die Wolle. Ich habe meinen Thread absichtlich von dem aktuellen Fall abgegrenzt. Man kann das zwar als tragisches Beispiel sehen, hier sollte es jedoch nicht um diesen Fall selber gehen!
t31 hat geschrieben: Genau das, selbst aktiv werden und reagieren sollte in Zukunft mehr beachtet werden. Wenn jemanden Unfallrisiken auffallen, diese dem Owner und im Log benennen. Wenn mir bei einer Sache nicht wohl war, dann schreibe ich das auch ins Log.

Owner sollen nicht nur Dosen ablegen sondern auch die Umgebung ansehen und Gefahren im Listing erwähnen sofern vohanden und wenn Bedenken bestehen den Cache besser gar nicht erst legen.
Jau, das mache ich immer - TFTC-Logs gehen mir auf den Sack, ich versuche immer individuell für jeden Cache ein ausführliches Log zu verfassen. Am liebsten mit Lob für den Cache und sonstigen positiven Eindrücken. War ein Cache Mist oder sonstwie kritisch zu sehen, dann schreibe ich das auch. Bisher habe ich da gute Erfahrungen gemacht, auch wenn in ganz seltenen Einzelfällen Owner nicht mit Kritik umgehen können. Aber ich finde, die Logs sind ja eben nicht nur für den Owner, sondern eben auch für nachfolgende Cacher. Ich orientiere mich auch oft an Logs und ärgere mich über Standard-0815-Logs die nichts über einen Cache aussagen ("Im Rahmen unserer Powertour mit Schmalzbacke750 gefunden" - Hurra, die Info ist was wert!)

Was den Owner angeht - ich kann in meinem Fall dem Owner nicht den Vorwurf machen. Klar, gehe ich die Gegend ab, aber ich mache keine Röntgenuntersuchungen auf Haarrisse an irgendwelchen Strukturen oder Belastungstest am Boden. Eben blöder Zufall, dass der Owner das mit der Kanalplatte nicht bemerkt hatte und ich genau da lang bin. Und vielleicht war er auch erst seit kurzen gebrochen - bei Forstarbeiten jemand mit schwerem Gerät drauf gefahren? Man weiß es nicht.

Immerhin ist durch mein Log niemand anderem noch was passiert...

BG
HansHafen
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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quercus
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von quercus » Di 20. Dez 2011, 13:00

Hier um mich herum sterben ziemlich häufig junge Auto- und Motorradfahrer. Wenn ich eine solche Nachricht lese, denke ich eigentlich immer nur an die Hinterbliebenen, die es in dem Moment sehr schwer haben dürften. Aber wirklich viele Gedanken mache ich mir da ehrlich gesagt nicht, wenn ich die Familie nicht kenne.

Seit ich selber Vater bin, ist es eher dieser Gedanke, wie es wohl wäre, wenn mein Kind bei einem Unfall sterben würde. Und als Vater ist das schon ein sehr bedrückender Gedanke, der sich aber immer wieder ins Bewusstsein schleicht. Vermutlich ist das der natürliche Pass-auf-deine-Kinder-auf-Instinkt.

Nachrichten über verunglückte Geocacher betrachte ich als Klatsch, insbesondere solange sie mich und meine Umwelt nicht direkt betreffen. Wer ein bisschen Ahnung von modernen Kommunikationswissenschaften hat, der weiß, dass Klatsch etwas gutes, etwas befreiendes und etwas förderliches ist (nicht zu verwechseln mit Mobbing oder ehrverletzender Sensationsgier). Ich tratsche also auf emotional neutraler Ebene über solche durchaus interessanten Themen mit anderen Menschen/Cachern und ziehe dadurch auch meine Schlüsse als Cacher und Owner.

Das man dabei ein wenig spekulieren muss ist doch selbstverständlich, wir kennen die genauen Umstände ja selten. Dennoch war der tote Fotograf, der zur Schließung der Beelitzer Heilstätten führte schon oft Thema.

Ich bin der Meinung, man sollte ruhig ungezwungen auch über solche Themen klatschen, so wird das Bewusstsein für diese Dinge auf natürliche Art und Weise geschult und vielleicht bewirkt es bei dem einen oder anderen Cacher/Owner etwas.

Trauer ist etwas für die Angehörigen und die die sich direkt mit dem Opfer und dessen Familie verbunden fühlen. Ihnen sollte unsere Anteilnahme gelten aber es muss uns nicht vor Scham den Mund verschließen. In einem Kodolenz-Buch(Thread) sollte es keine Diskussion geben, außerhalb jedoch durchaus.
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von wolkenreich » Di 20. Dez 2011, 16:16

Ich hoffe, ich hab die Antwort auf meine Frage nicht übersehen ..
: hat der Cacheowner was zu befürchten? Das fragte ich mich gerade, als ich sah, dass er alle seine Caches archiviert hat.
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von argus1972 » Di 20. Dez 2011, 16:18

quercus hat geschrieben:...
Vielen Dank für diesen Beitrag!
So wahr er inhaltlich ist, so nötig war er auch im Rahmen dieses Themas.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße

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t31
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von t31 » Di 20. Dez 2011, 17:19

Sorry Rupa, aber Google kennst du!
... stürzte er sechs Meter in die Tiefe ...
... schlug er mit dem Kopf auf einem Stein auf. Daraufhin hat er sich noch einige Meter in Richtung Uferböschung bewegt ... Dort erlag er seinen Verletzungen.
Und du fasselst hier was von: "Vielleicht ist der junge Mann auch eines vollkommen natürlichen Todes gestorben (Herzinfarkt, Aneurysma, ... ". in den Logs steht, das schon zwei Tage zuvor fast einer gestürzt wäre, das ein Gitter fehlt und ich sage nur, das es spätestens seitdem diese Gefahr auch dem Owner bekannt war und wenn er die Gefahr ernst genommen und reagiert hätte dieser Unfall vermeidbar gewessen wäre. Mehr sag ich nicht und wer abstreitet das der Unfall vermeidbar war, den kann ich nicht ernstnehmen.
Keine Ahnung was dich reitet mich hier anzumachen, zu diffamieren und die Diskussion hier störst.

Unfassbar :(
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von BlueGerbil » Di 20. Dez 2011, 20:01

Wie ich mit solchen Themen umgehe? Ich denke mir "Tragisch, speziell für die Hinterbliebenen" - und "Paß gut auf dich auf bei allem was Du tust - und auf die Menschen, die Dir wichtig sind" - hat aber nix mit Geocaching zu tun für mich. Und dann überleg ich mir noch, wann ich dem Menschen, den ich liebe, genau dies zuletzt gesagt habe.

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von udsa » Mi 21. Dez 2011, 09:16

in den Logs steht, das schon zwei Tage zuvor fast einer gestürzt wäre, das ein Gitter fehlt und ich sage nur, das es spätestens seitdem diese Gefahr auch dem Owner bekannt war und wenn er die Gefahr ernst genommen und reagiert hätte dieser Unfall vermeidbar gewessen wäre. Mehr sag ich nicht und wer abstreitet das der Unfall vermeidbar war, den kann ich nicht ernstnehmen.(
In dem betreffenden Listing http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... wp=GC37G4T steht als Hinweis:
"Befestigung rechtes Rohr, vor der Lücke".
http://www.sz-online.de/bilder/2011_12/gr_2942204_2.jpg

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HansHafen
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von HansHafen » Mi 21. Dez 2011, 10:22

Moin,

aufgrund der obigen Ausführungen:

1. vermeidbar? unvermeidbar? alles nur Spekulation, zumal wenn man nicht vor Ort war. Letztlich bleibt es beim Cacher zu gucken wo er langgeht und wann er abbricht. Finde es eklig dem Owner das in die Schuhe zu schieben.

2. absolut unrealistisch zu erwarten, das ein Owner sofort alle Logs von alles seinen Caches inhaltlich zur Kenntnis zu nehmen. Manche Leute müssen ab und zu arbeiten und können vielleicht erst am Wochenende da reinschauen. Bei einem Needs Maintenance gucke ich natürlich mal rein wenn ich das sehe. Aber meist kann ich auch nicht sofort vor Ort nachgucken und schreibe dann erstmal eine Note oder deaktiviere den Cache aufgrund des Feedbacks. Bringt dem, der mit einem 2 Tage alten PQ kommt natürlich auch nicht.

Ganz fallunabhängig: solange ein Owner nicht böswillig Infos vorenthält oder einen Cache absichtlich so gestaltet dass Cacher in Gefahr geraten, dann kann man ihm da schlecht etwas vorwerfen.

bg
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Chris601 » Mi 21. Dez 2011, 11:15

Nachdem ich nun auch Fotos vom Cache gesehen habe, bleibt mir nur zu sagen, dass ich schon ganz andere Wege gegangen bin, um zu einem Cache zu kommen.

Das stimmt mich nachdenklich.

Auch als Owner hätte ich mir dabei keinerlei ernste Gedanken gemacht. Und man kann dem Owner auch keinerlei Vorwürfe machen - und das sollte man jetzt auch nicht. Da gäbe es ganz andere Kandidaten.

Hier ist es nunmal passiert. Und damit ist der Owner mehr als genug gestraft.
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