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Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik um?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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t31
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von t31 » Mi 21. Dez 2011, 16:13

robbi_kl hat geschrieben:Die gefährlichsten Orte sind also Krankenhäuser und das eigene Wohnzimmer. Wer jetzt fordert, dass beim Geocaching ein Umdenken einsetzen müsse oder wer den Cachern attestiert, dass sie eine "kranke Szene" darstellen (wie in einem Log zu diesem Cache geschehen), der zeigt eigentlich nur, dass er keine realistische Risikoeinschätzung hat.
Ich habe das Log auch gelesen und dem „kranke Szene“ folgt ein Absatz:

„Müssen wir immer höher, weiter, tiefer gehen? Ist es wirklich notwendig, sein Leben für eine Dose auf's Spiel zu setzen? Ich denke NEIN!“

Es ging also nicht um eine Risikoeinschätzung, wie kann diese dann gestört sein?
Mit den Jahren verschiebt sich der Schwerpunkt zu den Extremen oder anders ausgedrückt, das was vor Jahren extrem war ist heute fast normal. In Thüringen rumort es gegenwertig hinter verschlossen Türen, da steht derzeit Geocaching zur Diskussion. Das fing mit Chemnitz und Leipzig in Sachsen an, die Reviewer und einige wenigen Geocacher haben derzeit ordentlich Stress mit den Behörden und dieser Fall wird nicht ohne Wirkung bleiben. Mit dem Hintergrund solltest du das Log bewerten.
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von buddeldaddy » Mi 21. Dez 2011, 16:21

Je mehr Cacher, je mehr Probleme
Je mehr MTBler, je mehr Probleme
Je mehr Snowboarder, je mehr Probleme
Je mehr Mopedfahrer, je mehr Probleme
Je mehr Kletterer, je mehr Probleme

usw., usw.

Ein Problem der Menscheit. Je größer die Masse der Leute wird, die ein Hobby oder Sport, o.ä. ausübt, desto höher sind die Unfallzahlen und Probleme. Ist halt so. Das wird keiner von uns ändern.
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von buddeldaddy » Mi 21. Dez 2011, 16:32

udsa hat geschrieben:http://www.geocaching.com/seek/log.aspx ... a031dbd8c2
Zum Glück finden sich etablierte Cacher die einem zustimmen.

Was hier passiert ist eine Vorverurteilung der übelsten Art. KEINER von uns kennt die Umstände des Unglücks, aber es wird wie wild spekuliert. Eine genaue Bewertung wird die Ermittlungsbehörde vornehmen. Kein anderer.

Auf dem Owner rumzuhacken finde ich das letzte. Die Sache ist schlimm genug, da kann man sich so was schenken.

Hätte, wäre, wenn ...

Man könnte auch sagen, die Vorlogger sind schuld, denn die haben keinen SBA geloggt oder nicht genügend in ihrem Log gewarnt.

:kopfwand:
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von t31 » Mi 21. Dez 2011, 16:39

buddeldaddy hat geschrieben:
udsa hat geschrieben:http://www.geocaching.com/seek/log.aspx ... a031dbd8c2
Zum Glück finden sich etablierte Cacher die einem zustimmen.

Was hier passiert ist eine Vorverurteilung der übelsten Art. KEINER von uns kennt die Umstände des Unglücks, aber es wird wie wild spekuliert. Eine genaue Bewertung wird die Ermittlungsbehörde vornehmen. Kein anderer.

Auf dem Owner rumzuhacken finde ich das letzte. Die Sache ist schlimm genug, da kann man sich so was schenken.
Hmm, das solltest du dann dem Heiko aber persönlich sagen und nicht hier, wenn du den Arsch dazu hast.

Vor allem frage ich mich, wie du auf diese Schlussfolgerung kommst? Mir fehlen die Worte! Das ist Diffamierung der übelsten Art.



---------Themawechsel-----------


Ganz allg. nochmal. Um ein Risiko/Gefahr bewerten zu können, muss man sich dem Risiko / der Gefahr bewusst sein. Risiken gilt es zu minimieren, besonders dann wenn der Aufwand klein ist. Das heißt also im Speziellen das im Listing deutlich auf die Gefahr hinweisen wird. Ein HINT: Orsrfgvthat erpugrf Ebue, ibe qre Yüpxr nutzt keinem etwas, das gehört dann eher hierher http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=9 ... verstanden

Einige verharmlosen sogar noch mit solchen Aussagen wie: „Um den Cache zu loggen musste man doch gar nicht das Loch überqueren“. Schön und gut wenn man weiß wo der Cache liegt. Das dumme, man weiß es vorher nicht und jedem ist es sicher in einer Gruppe schon so ergangen das er voran und am Cache vorbei ging und plötzlich hinten einer sagt: eh wieso rennt ihr am Cache vorbei, der liegt doch hier ganz offensichtlich.
Zuletzt geändert von t31 am Mi 21. Dez 2011, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von udsa » Mi 21. Dez 2011, 16:42

Nein es ist keine Vorverurteilung sondern ein Feststellung eines intelligenten, klugen und verantwortungsbewußten Menschen. An solche Stellen gehört einfach kein Cache hin. Das sollte die Lehre aus dem Fall sein! Wer den Kick braucht kann sich ein anderes "Hobby" suchen oder einen Klettercache mit geeigneter Ausrüstung und Wissen machen.

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Zappo » Mi 21. Dez 2011, 17:07

Man kann sich drüber streiten, wo ein Cache hingehört. Man kann sich drüber streiten, ob es immer höher, schneller, weiter sein muß. Man kann sich aber auch drüber streiten, ob es wirklich an den Anforderungen liegt, oder ob nicht das Problem der "Szene" oder mancher Leute nicht darin besteht, Gefahren nicht zu erkennen - oder dann entsprechend zu handeln.

Die Dose verlangt nicht, daß ich mal schnell da hochrutsche, die sagt auch nicht, Du darfst keine Sicherung benutzen - die liegt nur so da - die macht nix Böses. Das ist wie ein Berg - der ist eben da. Und wenn einer meint, den ohne Ausbildung, Sicherung und richtiger Ausrüstung besteigen zu können, geht das nicht immer gut.

Ich glaube, DAS ist das wirkliche Problem: Überschätzung. Oder Punktehaben wollen. Oder aussetzender Verstand bei eisetzender Dosengier. Oder Gruppendruck. Oder Nichteinsehenkönnen, daß man nicht alles kann.

Da fallen mir noch verschiedene Ausdrücke ein - der Eindruck ERWACHSEN kommt mir dabei bei keinem.

Vor ein paar Jahren hat sich in der Maginotlinie jemand eingeklemmt und ist elend verhungert - wurde erst nach Monaten gefunden. Darauf sind ähnliche Diskussionen entstanden - natürlich nur über das eigene Verhalten - die Ownerdiskussion gabs da logischerweise nicht. Ganz klarer Tenor: Abbrechen, wenns kritisch wird. Möglichst nicht alleine - wobei ich das eher immer bin - aber trotzdem: abbrechen - egal ob man jetzt eben mal da ist, man sich mühselig den steilen Berg hochgequält hat, das der letzte Termin dieses Jahr ist, wo man unterwegs sein kann, man jemand Bilder versprochen hat, endlich die Hütte mal gefunden hat.........egal. Wenns kritisch wird wegen Höhe, wegen kein Handy, wegen rostigen Leitern - abbrechen.

Und beim Cachen ist es genauso - wenn alleine, kletter ich keinen Baum hoch - wenns mehr als 3 Meter runtergeht, steig ich ohne Sicherungszeux aus. Da hab ichs zugegebenermaßen leicht - ich bin ein Hasenfuß. Andere mögen es da schwerer haben.

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Zappo » Mi 21. Dez 2011, 17:11

udsa hat geschrieben:Nein es ist keine Vorverurteilung sondern ein Feststellung eines intelligenten, klugen und verantwortungsbewußten Menschen. An solche Stellen gehört einfach kein Cache hin. Das sollte die Lehre aus dem Fall sein! Wer den Kick braucht kann sich ein anderes "Hobby" suchen oder einen Klettercache mit geeigneter Ausrüstung und Wissen machen.
Auch diesen Cache hätte man mit Sicherungsausrüstung problemlos machen können. Das IST ein Klettercache.
Die Frage, ob da ein Cache hingehört (m. E. nein) oder obs da eine Erlaubnis gab oder nicht, ist in dem Fall sekundär.

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von udsa » Mi 21. Dez 2011, 17:20

Zappo hat geschrieben:- die liegt nur so da - die macht nix Böses. Das ist wie ein Berg - der ist eben da.
Also Zappo, wir kommen in unserer Meinung leider nicht zusammen. Aber die Dose hat im Gegensatz zum Berg jemand dort platziert. Er hat sie dort platziert um andere Leute an die Stelle zu "locken". Ein ERWACHSENER Mensch hätte folgende Überlegungen angestellt:
- Soll ich wirklich an einer gesicherten Industrieanlage einen Cache anbringen?
- Wenn es doch sein muß, sollte ich es mit dem Eigentümer abklären.
- Besteht da eine Gefahr für die Leute die ich dort hin schicke?
- Zumindest sollte ich im Listing auf Gefahren hinweisen.
- Ich weiß von einem Loch im Steg also sollte dort keiner bei Nacht hingehen.
- Nein, wenn ein Loch da ist sollte keiner den Ort aufsuchen.
- Ich ab keine Lust den Eigentümer der Anlage um ein OK für den Cache zu bitten... Da kommt eh ein "Nein"! --> Ich suche mir lieber eine andere Location!

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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von t31 » Mi 21. Dez 2011, 17:29

Ja udsa, so sollte sein!

Aber wenn man sich die Cachebeschreibung durchliest, also ich meine wie sie schon anfängt ... und wie sie mit "muss" endet.
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Re: Unfälle beim Geocachen - wie geht ihr mit der Thematik u

Beitrag von Zappo » Mi 21. Dez 2011, 17:42

udsa hat geschrieben:Also Zappo, wir kommen in unserer Meinung leider nicht zusammen.
Damit kann ich zwar leben, aber das ist nur halbrichtig......
udsa hat geschrieben:........ Aber die Dose hat im Gegensatz zum Berg jemand dort platziert. Er hat sie dort platziert um andere Leute an die Stelle zu "locken". Ein ERWACHSENER Mensch hätte folgende Überlegungen angestellt:
- Soll ich wirklich an einer gesicherten Industrieanlage einen Cache anbringen?
- Wenn es doch sein muß, sollte ich es mit dem Eigentümer abklären.
- Besteht da eine Gefahr für die Leute die ich dort hin schicke?
- Zumindest sollte ich im Listing auf Gefahren hinweisen.
- Ich weiß von einem Loch im Steg also sollte dort keiner bei Nacht hingehen.
- Nein, wenn ein Loch da ist sollte keiner den Ort aufsuchen.
- Ich ab keine Lust den Eigentümer der Anlage um ein OK für den Cache zu bitten... Da kommt eh ein "Nein"! --> Ich suche mir lieber eine andere Location!
Diese Überlegungen sind ja durchaus richtig. Und ja, da oben ist eine Dose nur unnötig. ABER wie gesagt, der Owner wird sich seine Vorwürfe selbst machen, da brauchts kein Forum - auch keine schlauen Aussagen von Dir - oder von mir. DAS ist mein Kritikpunkt.

Und es bleibt: Auch ein Suchender hat ERWACHSENE Überlegungen anzustellen: Kann ich das? Wie groß ist das Risiko? sichere ich mich richtig ab?
Und diese Möglichkeit und Entscheidungsfähigkeit ist ja wohl die Entscheidende - daß da draussen an den idiotischste Stellen oder völlig außerhalb der Fähigkeiten manchen Users Dosen liegen, ist doch auch klar. Aber wie gesagt, jeder hat die Möglichkeit "abbrechen".

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