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Ich kann's nicht mehr lesen!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

baer
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von baer » Sa 25. Aug 2012, 11:20

MadCatERZ hat geschrieben:Es klingt vielleicht sehr nach Prinzipenreiterei, aber wenn ich die Dose samt Logbuch komplett ersetze, ist der Originalcache ja nach wie vor nicht mehr da.
OK, und dann soll der Owner noch eine Dose mit noch einem Logbuch da hinlegen und ich krieg meine Dose und mein Logbuch (mit 3 Einträgen in der Zwischenzeit, bis der Owner in die Puschen kam) wieder zurück? Erscheint mir offengestanden nicht besonders logisch...
MadCatERZ hat geschrieben:Ich falle übrigens in die Altersklasse, die in den goldenen Zeiten um die dreißig war
Das ist ja nicht unbedingt ein Widerspruch zu meine Aussagen, die wie eh schon gesagt nicht generalisierend, sondern tendenziell gemeint waren.

Es macht aber auch einen Unterschied, wann man zum Geocaching kommt. Ich kenne auch Cacher, die wesentlich älter sind als ich und Caches eher "vom heutigen Stil" legen (wobei auch hier die Grenzen fließend sind) - einfach, weil sie es so kennen gelernt haben.

Und "vom heutigen Stil" muss nicht zwangsläufig negativ sein!

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JackSkysegel
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von JackSkysegel » Sa 25. Aug 2012, 13:05

Eine Dose zu loggen, die man nicht gefunden hat, dass erscheint mir ein klein wenig unlogisch..
auch ohne dabei Punktegeilheit vorzuwerfen.
Unechter Cacher (Tm)

Seve
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von Seve » Sa 25. Aug 2012, 14:16

JackSkysegel hat geschrieben:Eine Dose zu loggen, die man nicht gefunden hat, dass erscheint mir ein klein wenig unlogisch..
auch ohne dabei Punktegeilheit vorzuwerfen.
Das sehe ich ähnlich. Wenn eine Dose Wartung nötig hat (Logbuch, fehlender Kuli, Tarnung, etc.), dann bin ich als Owner froh, wenn ein freundlicher Finder hier temporär Abhilfe schafft. Kann ja provisorisch sein und für eine Dauerlösung kann ich dann selbst noch mal nach dem Cache schauen. Wenn man den Cache - aus welchen Gründen auch immer - selbst gerade nicht warten kann, dann ist das doch eine tolle Unterstützung.

Anders sehe ich das aber bei einer Dose, die komplett weg ist. Dann sollte hier ausschließlich der Owner für Ersatz sorgen und nicht einer der Finder, auch wenn es freundlich gemeint ist. Ok, bei Micros, bei denen die Versteckstelle eindeutig ist, kann man das sicherlich lockerer sehen. Da tut es ein neuer PETling/Filmdose/was-auch-immer genauso. Aber eine größere Dose (ich hab bisher nur größere Dosen gelegt) gehört in meinen Augen ausschließlich durch den Owner ersetzt. Nur der weiß schließlich, wo/wie/was versteckt werden soll.
Und wenn so eine Dose weg ist, dann loggt man eben ein DNF. Das ist doch das Nächstliegende und genau dafür gibt es den Logtyp doch! Falls eindeutig ist, dass sie wirklich weg und nicht einfach nur zu gut getarnt ist, dann vielleicht noch NM. Genauso logge ich NM, wenn eine Dose Wartung nötig hat, ich selbst aber keine Abhilfe schaffen konnte.

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MadCatERZ
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von MadCatERZ » Sa 25. Aug 2012, 14:40

baer hat geschrieben: OK, und dann soll der Owner noch eine Dose mit noch einem Logbuch da hinlegen und ich krieg meine Dose und mein Logbuch (mit 3 Einträgen in der Zwischenzeit, bis der Owner in die Puschen kam) wieder zurück? Erscheint mir offengestanden nicht besonders logisch...
(...)
Du solltest die Dose einfach nicht dort auslegen. Wobei "sollte" meine ganz persönliche Meinung ist ;) Wenn die Dose kaputt und das Logbuch noch vorhanden ist - kein Thema. Wenn der Logstreifen unbeschreibbar ist, die Dose aber noch da ist - auch kein Thema.
Wenn beides weg ist, ist der Cache weg.
Wie gesagt: Meine Meinung, muss nicht unbedingt richtig sein und das Unfehlbarkeitsdogma gilt für mich nur auf der Arbeit ;)

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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von baer » Sa 25. Aug 2012, 16:24

JackSkysegel hat geschrieben:Eine Dose zu loggen, die man nicht gefunden hat, dass erscheint mir ein klein wenig unlogisch..
auch ohne dabei Punktegeilheit vorzuwerfen.
Und ich sage immer noch: Kommt auf die Situation an. ;)

Wenn eindeutig (!) ist, dass die Dose weg ist, ich in der Lage bin, sie zu ersetzen und ich den Owner kenne, eventuell auch weiß, dass der im Moment wenig Zeit hat, und ich mich letztendlich entschließe, die Dose auch tatsächlich zu ersetzen, damit andere nach mir auch was von der Tour haben, dann wäre ich tatsächlich so frei, auch einen "Fund" zu loggen.

Zur Beruhigung: Heutzutage loggen wir, wenn die Dose weg ist, fast nur noch DNFs. Heute kennt man ja im Gegensatz zu "früher" auch nicht mehr jeden Owner.

Umgekehrt würde ich als Owner auf jedem Fall jemanden, der meinen Cache pflegt, auch den "Punkt" zugestehen (selbst wenn ich ihn nicht kennen täte). Er hat mir ja auch geholfen, der Punkt ist dann die Belohnung. Das ist nur fair.

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JackSkysegel
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von JackSkysegel » Sa 25. Aug 2012, 16:49

Ganz ehrlich, ich bin um jeden Cache froh, der vom Reviewer dicht gemacht wird, wenn dieser nicht vom Owner gewarted wird. Es liegen wohl mehr als genug Dosen herum. Wenn ich dann den Owner darauf aufmerksam mache das sein Cache nicht mehr da ist und dieser nicht reagiert, dann ist es wohl besser wenn der Cache dicht gemacht wird. Schliesslich geben die Reviewer einem in der Regel mehr als genug Zeit.
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von baer » Sa 25. Aug 2012, 17:55

Ich sage immer noch: It depends.

Zwar bin auch ich der Meinung, dass es eigentlich viel zu viele Dosen gibt. Ferner ist es tatsächlich um mindestens 95% der Dosen nicht schade, wenn diese verschwinden.

Dennoch würde zumindest ich die Aussage
ich bin um jeden Cache froh, der vom Reviewer dicht gemacht wird
nicht generalisieren. Es gibt durchaus noch Ausnahmen und wie man mit diesen umgehen sollte, muss man im Einzelfall entscheiden.

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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von Zappo » Sa 25. Aug 2012, 17:58

baer hat geschrieben:...Umgekehrt würde ich als Owner auf jedem Fall jemanden, der meinen Cache pflegt, auch den "Punkt" zugestehen (selbst wenn ich ihn nicht kennen täte). Er hat mir ja auch geholfen, der Punkt ist dann die Belohnung. Das ist nur fair.
Also ich war mal mit dem "Phänomen" konfrontiert - und habe nur einen Logstreifen gefunden, der "geworfen" wurde, weil man wohl sonst keine komplette Gegend als abgegrast abspeichern konnte - zumindest so sinngemäß das Log des Cacheersetzers. Der Owner war da "not amused" .Ich kam als zweiter und mir was klar, daß der gefundene Fresszettel nichts mit der beschriebenene Cache zu tun hatte - also DNF und Owner angeschrieben - nach EINEM Tag war da ne neue Dose.

Einfach machen, was der Owner meint oder zugesteht - DEM gehört nämlich der Cache. Und der schafft an.

zappo
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von D-Thorolf » So 26. Aug 2012, 00:57

baer hat geschrieben:
JackSkysegel hat geschrieben:Wie kommt man da eigentlich auf die Idee selbst ne Dose abzuwerfen und die dann zu loggen!?
Z.B. weil man lange genug dabei ist? Und es früher normal war, dass man gefundene Caches im Rahmen seiner Möglichkeiten gepflegt hat?
Weil man lange genug dabei ist legt man auf eigene Faust irgendwo in der Walachei bei den Koords mit 2 Meter Abweichung und einem scheinbar passendem Versteck eine Behelfsdose aus? Irgendwie erklärt sich mir das -vor allem als Owner- nicht :???:
Kann aber auch daran liegen, dass in meiner Homezone schon vor Jahren die Wartung durch Nicht-Owner von den "alten Hasen" kritisch beäugt wurde und in vielen Fällen ein "SBA" nach sich gezogen hat. Und nachdem ich aus der Newbiephase raus war empfand (und empfinde) ich das auch als einzig logische Vorgehensweise.
baer hat geschrieben:Ich glaube, die Veränderung der ungeschriebenen Regeln beim Geocaching ist ein Ausdruck eines gewissen Generationen-"Konfliktes", der sich auch noch anderweitig manifestiert.
Die Geocacher der ersten Stunde waren "damals", also so vor 10 Jahren (durchschnittlich) um die 40 und sind heute 50 (ich auch...). Die Geocacher von heute sind im Durchschnitt eher um die 30.

Und eben ganz anders sozialisiert worden.
Oha...Generationenkonflikt...erste Stunde...andere Sozialisierung
Das ist ein ganz schön großes Faß bei dem man die Aufschrift schon erahnen kann...
Der Blick zurück ist aber immer verklärt, eine wunderbare Eigenschaft des Menschen.
Das deine Diskussion mit EINEM 30jährigem die Schlußfolgerung bzw. Tendenz zu aufwändigeren Dosen mit sich bringt wundert mich allerdings. Immerhin ist die Masse der neuen Dosen das Gegenteil. Selbst wenn die aufwändigen Dosen scheinbar überrant werden - ein langeweile PT hat in kürzer Zeit viel mehr Founds.

Und auch "damals" gab es sicherlich viel mehr "stumpfe Dosen" an "sinnlosen Orten" als man wahr haben möchte. Das ich in 5 Jahren, wenn ich meine 10 Jahre voll habe das alles Anders sehe ist natürlich nicht ausgeschlossen...fängt ja schon mit einem Listing Eintrag an, der mir vor ein paar Wochen begnete und somit mal aufs Threadthema zu kommen:

Zum Cache: Momentan ist die Dose verschwunden, demnächst wird der Cache zu einem Earth Cache umgebaut ! So lange werden Fotologgs aktzeptiert!
So wurde dann von Februar bis August fleißig mit Foto geloggt wo es nichts zu loggen gab...bis jemand aus der lokalen Szene endlich einen NA loggte.

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hustelinchen
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Re: Ich kann's nicht mehr lesen!

Beitrag von hustelinchen » So 26. Aug 2012, 01:19

MadCatERZ hat geschrieben:Es klingt vielleicht sehr nach Prinzipenreiterei, aber wenn ich die Dose samt Logbuch komplett ersetze, ist der Originalcache ja nach wie vor nicht mehr da.
Das ist doch albern. Du meinst damit ja, dass man dann selber eine Dose zwar ablegen darf, also fremdwarten, aber dann keinen Fund loggen darf. Wenn ich also am nächsten Tag hinfahre und die Dose tatsächlich wiederfinde :D , dann darf ich einen Fund loggen? Dann wäre es davon abhängig, wie lang die Pause zwischen ablegen der neuen Dose und Fund ist? Das ist wirklich albern. Dann gehe ich mal ein paar Meter weg und telefoniere mit meiner Oma und suche erst dann den von mir erneuerten Cache, schließlich darf ich den jetzt endlich suchen und auch loggen? Oder wie meintest du das?
Herzliche Grüße
Michaela

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