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Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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raziel28
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von raziel28 » Mo 23. Jan 2012, 15:04

moenk hat geschrieben:Einer im Monat über das Jahr verteilt gesehen, im Frühjahr/Sommer gefühlt mehr als im Winter.
Kannst du das weiterhin einmal qualifizieren? Grund des Anrufs, Inhalt, also Grund der Beschwerde. Ich meine, Sinn meiner Frage ist nicht, das Thema immer weiter zu zerpflücken, wenn aber die Beschwerden nicht da landen wo sie hingehören, kannst Du viel und auch weiterhin tun, um die andere Hörerseite zu beruhigen, kompetent aufzutreten etc.

Wenn man mal die Beschwerden aus, sagen wir mal 2 Jahren auf einem Haufen hätte, könnte man sie auch mal versuchen zu klassifizieren nach Typen (z:B. Müll-Hinterlassenschaften, umgetretene Pflanzen, KFZ-Bewegungen auf gesperrten Wegen usw.) UND nach Gebieten.
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baer
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von baer » Mo 23. Jan 2012, 18:18

moenk hat geschrieben:Einer im Monat über das Jahr verteilt gesehen, im Frühjahr/Sommer gefühlt mehr als im Winter.
Bei momentan 227019 Caches in Deutschland ist das doch eine sehr gute Quote...

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KreuterFee
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von KreuterFee » Mo 23. Jan 2012, 18:30

Viel interessanter finde ich die Quellenangaben, die grüne Hölle hat scheinbar einen direkten Einfluss auf die Bewertung des Themas Geocaching.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
XD

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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Di 24. Jan 2012, 10:04

KreuterFee hat geschrieben:Viel interessanter finde ich die Quellenangaben, die grüne Hölle hat scheinbar einen direkten Einfluss auf die Bewertung des Themas Geocaching.
Ich werfe da mal eine persönliche Vermutung (Kristallkugel-Modus) in den Raum:

Referent, der die Anfrage zur Bearbeitung erhalten hat, googlet kurz "Geocaching", findet die ersten Treffer, klickt diese an. Und wenn er auf diesen Trefferlinks nicht nach zwei Klicks was über Naturschutz liest, sind die Seiten eben nicht nützlich "im Sinne des Naturschutz".

Warum sollte das groß anders laufen als bei den "Qualitätsjournalisten" (tm), die ich hier schon an der Strippe hatte?
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten.

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Beleman
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von Beleman » Di 24. Jan 2012, 17:06

argus1972 hat geschrieben:Da wurde nur beim Namen genannt, was ohnehin schon aus unseren Guidelines heraus lange gelebter Fakt ist.
Keine Dosen in NSG.
Das ist doch schon lange so, wo war da eigentlich das Problem, dass eine Bezirks-Reg. es mal ausformuliert hat?
In besagtem NSG ist Geocaching insgesamt verboten (also auch Earthcaches oder allgemein virtuelles Cachen, Dosen auf dem Weg, ganz streng genommen sogar das Ablesen von Zahlen für eine QTA oder das Durchwandern zum Zwecke des (Auf-) Suchens eines Caches auf der anderen Seite).
Das ist schon ein wenig anders als "keine Dosen in NSG".

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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von quercus » Di 24. Jan 2012, 22:06

[mutmaß-moduss an]
naja, ich glaube kaum, dass es der CDU bei der anfrage tatsächlich um umweltschutz ging. glaube kaum, dass sie es ernsthaft in betracht ziehen, eine rot-grüne regierung in diesen themen anzugreifen.
solche anfragen ebnen oft den weg für andere fragen. ich denke die CDU bekommt gerade auf orts und kreisebene ordentlich futter durch ihre klientel der Jäger und Bauern. da man aber in deutschland nicht so ohne weiteres bürgerrechte einschränken kann, muss man den passenden trumpf ziehen. und eigentlich gibt es nur drei trümpfe, von denen öffentlich nur zwei funktionieren: innere sicherheit und umwelt- und naturschutz. geld als dritten trumpf kann man selten spielen, weil die politiker ihn zu oft selber vorgehalten bekommen.

nun wurde halt die umweltschutz-karte ausgespielt, die auf dauer die argumentation für regeln darstellen soll, in der hoffnung, sind erst mal regeln da, können diese auch anderweitig anwendung finden. und das hat ja mit dem verweis auf die verbotsmöglichkeiten der gemeinden schon prima geklappt :D

aus dem umweltschutz wird dann irgendwann der tierschutz und dann ist der weg nicht mehr weit ...
[mutmaß-moduss aus]
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von argus1972 » Mi 25. Jan 2012, 06:55

Beleman hat geschrieben:ganz streng genommen sogar das Ablesen von Zahlen für eine QTA oder das Durchwandern zum Zwecke des (Auf-) Suchens eines Caches auf der anderen Seite).
In dem Falle empfiehlt es sich, beim Betreten des Gebietes vom Geocacher- in den Spaziergängermodus zu schalten, einfach mal zu vergessen, bzw. niemandem auf die Nase zu binden, dass man Dosensucher ist, an der hypothetischen QTA im Vorbeigehen wichtige Hinweise mehr unterbewusst als aktiv zu erfassen und das "Ich bin Geocacher"-T-shirt mit personalisiertem TB-Code auf dem Rücken erst beim Verlassen der Gegend wieder anzuziehen. ;)

So lange das Gebiet betreten werden darf, darf man es passieren und zumindest mir würde es extrem schwer fallen, dabei die Umgebung, die Landschaft, eventuelle Highlights am Weg und die Variable vom Wanderwegweise bewusst mental auszublenden, bzw. den Tradi außerhalb zu vergessen, wenn ich da naturnah wandele.

Ranger: "Wo kommen Sie her?"

Cacher: [nach hinten zeig]

Ranger: "Wo wollen Sie hin?

Cacher: [nach vorne zeig]

Ranger: "Was mache Sie hier?"

Cacher: "Wandern!"
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von argus1972 » Mi 25. Jan 2012, 06:57

Beleman hat geschrieben:ganz streng genommen sogar das Ablesen von Zahlen für eine QTA oder das Durchwandern zum Zwecke des (Auf-) Suchens eines Caches auf der anderen Seite).
In dem Falle empfiehlt es sich, beim Betreten des Gebietes vom Geocacher- in den Spaziergängermodus zu schalten, einfach mal zu vergessen, bzw. niemandem auf die Nase zu binden, dass man Dosensucher ist, an der hypothetischen QTA im Vorbeigehen wichtige Hinweise mehr unterbewusst als aktiv zu erfassen und das "Ich bin Geocacher"-T-shirt mit personalisiertem TB-Code auf dem Rücken erst beim Verlassen der Gegend wieder anzuziehen. ;)

So lange das Gebiet betreten werden darf, darf man es passieren und zumindest mir würde es extrem schwer fallen, dabei die Umgebung, die Landschaft, eventuelle Highlights am Weg und die Variable vom Wanderwegweise bewusst mental auszublenden, bzw. den Tradi außerhalb zu vergessen, wenn ich da naturnah wandele.

Beispiel eines selbst erlebten und geführten Dialogs:
Ranger: "Wo kommen Sie her?"

Cacher: [nach hinten zeig]

Ranger: "Wo wollen Sie hin?

Cacher: [nach vorne zeig]

Ranger: "Was mache Sie hier?"

Cacher: "Wandern!"

Ranger: "Na dann, schönen Tag noch."

Cacher: "Danke, ebenso!"
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mi 25. Jan 2012, 07:56

argus1972 hat geschrieben:...
Beispiel eines selbst erlebten und geführten Dialogs:
Ranger: "Wo kommen Sie her?"

Cacher: [nach hinten zeig]

Ranger: "Wo wollen Sie hin?

Cacher: [nach vorne zeig]

Ranger: "Was mache Sie hier?"

Cacher: "Wandern!"

Ranger: "Na dann, schönen Tag noch."

Cacher: "Danke, ebenso!"
Hihi, schön! :^^:

(Das funktioniert allerdings nur dann, wenn kein Zweifel beim Ranger vorhanden ist, weil er Dich vielleicht vorher mit GPS-Gerät und Listing hat hantieren sehen. Dann hakt er nach!)
Ranger: "Sie sind doch Geocacher!? Ich habe sie eben beobachtet dabei"

Cacher: "Stimmt. Ich wandere gelegentlich zu einem Geocache. Wo genau liegt das Problem?"

Ranger: "XYZ, bla, fasel, argumetier, schimpf, ..."

Cacher: "gegenargumentier, erläuter, entkräften, ..."

....
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von UF aus LD » Mi 25. Jan 2012, 08:32

@DWJ_Bund und argus1972:

Die Zielrichtung der Regelung ist nicht der Sucher sondern der Verstecker/Owner!

3 mal Wanderer mit GPS gesehen und schon geht der Ranger online mal schauen, ob da eine Dose liegen könnte. Und dann bekommt der Owner ein Problem.

Ich gehe davon aus, dass es - auch bei einem aufgenommene Verbot - keine Probleme geben wird, wenn alle materiellen Stationen außerhalb liegen - weder für Sucher noch für Verstecker.

Nach meiner Erfahrung freuen sich die Verantwortlichen in der Regel über interessierte Besucher "ihrer" NSGs.
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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