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Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Do 26. Jan 2012, 14:05

-jha- hat geschrieben:...
Das finden der richtigen Fördermitteltöpfe ist schließlich erste Pflicht in jedem Verein, der mehr als nur ein Hobbyprojekt bleiben möchte. Das kommt noch vor der Mitgliederwerbung.
Ja sicher, -jha-, das machen alle Vereine und das überall, ja wusstest Du das etwa nicht? :D
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von adorfer » Do 26. Jan 2012, 15:27

DWJ_Bund hat geschrieben:
-jha- hat geschrieben:...
Das finden der richtigen Fördermitteltöpfe ist schließlich erste Pflicht in jedem Verein, der mehr als nur ein Hobbyprojekt bleiben möchte. Das kommt noch vor der Mitgliederwerbung.
Ja sicher, -jha-, das machen alle Vereine und das überall, ja wusstest Du das etwa nicht?
Ei freilich ist mir das bekannt.
Daher ist es ja auch gut, dass wir keinen Geocaching-Verein haben.
Sonst hätte es dort einen Vorstand mit dem erklärten Ziel, möglichst viel Budget zu bekommen:
Alle Projekte heranholen, die man bekommen kann, egal ob sinnvoll oder nicht.
Und möglichst viele Mitglieder rekrutieren, ggf. mit Freundschaftsprämien und Verlosungsaktionen ködern.

Zumal man eine möglichst große Mitgliederbasis dann auch noch für Affilate-Marketing / -Mailings nutzen kann, um "unschlagbare Vorteilsangebote, exklusiv für unsere Mitglieder" anzupreisen und sich mit dem Kickback das Säckel weiter zu füllen.
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von quercus » Do 26. Jan 2012, 17:02

man jha, du hast aber ein ganz schön verschrobenes bild von bürgerlichem engagement in unser gemeinschaft.

ich vermute, dass du nicht ehrenamtlich tätig bist, oder?

wer sich ein bisschen mit vereinen auskennt und insbesondere soziale oder im umweltschutz tätige vereine kennt, der weiß, dass das was du schreibst totaler polemischer blödsin ist. die meisten projekte und vereine arbeiten der sache wegen und mit einem meist sehr hohen persönlichen und finanziellen aufwand. wo banken milliarden zur hilfe zur verfügung stehen, muss ein verein, der schwangeren teenagern hilft, um jeden fuffi betteln.

also höre bitte auf so einen polemischen schwachsinn zu verbreiten, das vereinsleben und das engagement der beteiligten zu verunglimpfen und komm mal wieder auf die sachebene zurück.

du solltest den DFB, die Carritas usw. nicht mit den anderen 99% vergleichen. klar gibt es schwarze schafe, klar gibt es gierige vorstände und kriminelle vereinigungen, aber die gibt es in jedem bereich. im großen und ganzen funktioniert ein nicht unbedeutender teil des gesellschaflichen lebens in deutschland nur aus dem grund, dass es vereine gibt. und weil der staat das weiß, sind diese auch besonders geschützt bzw. genießen zum Teil Vorzüge gegenüber gewerblichen Anbietern und Organisationen
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von adorfer » Do 26. Jan 2012, 18:02

quercus hat geschrieben: ich vermute, dass du nicht ehrenamtlich tätig bist, oder?
wer sich ein bisschen mit vereinen auskennt und insbesondere soziale oder im umweltschutz tätige vereine kennt, der weiß, dass das was du schreibst totaler polemischer blödsin ist. die meisten Projekte und vereine arbeiten der sache wegen und mit einem meist sehr hohen persönlichen und finanziellen aufwand.
Vier Vereine und eine Partei (und einige ehemalige..)

Das mit Vereinen, die für eine Sache (und nicht aus Selbstzweck) arbeiten klappt so lange, wie man klein (<50 Mitglieder) UND regional ist.
Also ohne Festangestellten, ohne bezahlten Geschäftsführer und ohne einen Vorstand mit monatlicher Reisekostenabrechnung.
Da wird noch für die Sache gearbeitet und mit vielem unbelohntem Engagement.

Danach geht's dann nur noch um den Budget für's nächste Jahr und wie man da jedes Jahr Wachstum hinlegen kann.
Und dann hat man Praktikanten und Diplomanden plus 400€-Kräfte, die die eigentliche Arbeit erledigen.
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Do 26. Jan 2012, 18:15

quercus hat geschrieben:man jha, du hast aber ein ganz schön verschrobenes bild von bürgerlichem engagement in unser gemeinschaft.
...
+1

@-jha-: Hier könnte sonstwer Honoriges zum Thema bürgerschaftliches Engagement posten, ich denke, Du hast da eine fertig zementierte Meinung.

Da ist jede Minute posten vertane Zeit.

Sei es drum, es gilt Meinungsfreiheit in diesem Land.

Mein Trost ist, das ganz viele Menschen wissen, dass Dein - in meinen Augen - derb krudes Vereinsbild nicht der Realität entspricht.
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von Zappo » Do 26. Jan 2012, 18:48

...mal gaaanz langsam wieder zum Thema:

Was mir etwas übel aufstößt, ist, daß man auch bei DER Anfrage vollmundig unwahre Sachen behauptet:

Zitat: " ......Die bisher rund 70.000 Schatzverstecke selbst liegen zwar zu einem großen Teil nicht in Natur- oder Landschaftsschutzgebieten, allerdings in Wald- und Flurgebieten abseits der Wanderwege außerhalb von Schutzgebieten. Diese Lage der „caches“ animiert Geocacher....... " Zitatende, Fettung von mir.

Das ist schlicht und ergreifend falsch - in den allermeisten Fällen liegen die Dosen am Weg, einer Schneise oder in geringem Abstand dazu. Oder da, wo mich mein ganz normales Verhalten als interessierter Bürger an Bunkern, Burgen, Felsen auch hinführt.
Dieses ewige "Querfeldeinmärchen" wird durch Wiederholung nicht wahrer. Nachtcaches mögen da eine Ausnahme sein, aber selbst in unserem lichten Wald laufe ich lieber 200 Meter Weg über Eck als 60 Meter querfeldein.

Und somit ist einer der Hauptkritikpunkte schonmal relativ früh gestorben - daß ich als Bürger die Waldwege benutzen darf, dürfte wohl unstrittig sein. Und das wird die Natur und Reh ja wohl noch vertragen - da gibts ganz andere Störungen - und die kommen nicht von uns.

Gruß Zappo
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von adorfer » Do 26. Jan 2012, 19:30

DWJ_Bund hat geschrieben: @-jha-: Hier könnte sonstwer Honoriges zum Thema bürgerschaftliches Engagement posten, ich denke, Du hast da eine fertig zementierte Meinung.
Dann lese bitte das Posting, welches exakt darüber steht.

Die Idee und die Satzung von Vereinen liest sich immer toll.
Und es gibt immer Freiwillige, die wirklich Herzblut investieren für die jeweilige Sache.
Sobald es aber eine gewisse Größe erreicht hat und eine "Management-Ebene" gibt, die sich nur noch damit beschäftigt, Vorträge über den eigenen Verein zu halten und gemeinsam mit anderen wichtigen Leuten "Strategiepapiere" aufzusetzen, dann ist der Kontakt zur Basis und dem eigentlich notwendigen Handeln des Vereins verloren.
Egal ob Du Dir da jetzt einen Wikimedia-Vorstand, jemandem vom ADAC, einem Rotkreuz-Geschäftsfüher oder einen Lohnsteuerhilfeverein nimmst: Vom Kampf mit Vandalen, Stau, unpersönlicher Betreuung und Paragraphenwust haben diese Leute nur noch wenig am Hut. Müssen sie ja auch nicht. Sie müssen ihren Laden am Laufen halten und dafür ist eben echtes Management gefragt. Dazu gehört eben auch eine straffe Organisation und das Durchsetzen von bei den eigenen Mitgliedern und Mitarbeitern unpopulären Entscheidungen, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.

Aber zurück zum Thema:
Fortbildung von bestehenden Geocachern ist zu begrüssen.
Wenn also möglichst viele Gelegenheitscachern nochmal eingetrichtert wird, ihre Bonbonpapiere, Müsliriegelfolien und das Leergut wieder mitzunehmen.
Und auch beigebracht wird, dass es nicht sinnvoll ist, mit mehr als 6 Leuten auf einmal an einem Baumstumpf im Wald nach einem Micro zu suchen. Eben weil dann die Gefahr besteht, dass jeder in Aktionismus dort wühlt wo er oder sie gerade steht, weil ja an GZ gar nicht genug Platz ist aber auch niemand sinnlos herumstehen möchte.

Nicht sinnvoll ist es jedoch, Geocaching-Kurse an Schulen oder Volkshochschulen anzubieten, die zum Zweck haben, möglichst viele Menschen in Geocacher zu verwandeln. Eben weil dort die Gefahr besteht, dass diese auch "raus in die Natur" rufen, aber zu 30% dann doch nur (DriveIn-)Powerertrailer werden, die das Ansehen unseres Hobbies weiter in Verruf bringen.
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Re: Kleine Anfrage zum Thema Geocaching und Umwelt in NRW

Beitrag von Zappo » Do 26. Jan 2012, 22:56

-jha- hat geschrieben:.....Die Idee und die Satzung von Vereinen liest sich immer toll.
Und es gibt immer Freiwillige, die wirklich Herzblut investieren für die jeweilige Sache.
Sobald es aber eine gewisse Größe erreicht hat und eine "Management-Ebene" gibt, die sich nur noch damit beschäftigt, Vorträge über den eigenen Verein zu halten und gemeinsam mit anderen wichtigen Leuten "Strategiepapiere" aufzusetzen, dann ist der Kontakt zur Basis und dem eigentlich notwendigen Handeln des Vereins verloren.
Egal ob Du Dir da jetzt einen Wikimedia-Vorstand, jemandem vom ADAC, einem Rotkreuz-Geschäftsfüher oder einen Lohnsteuerhilfeverein nimmst: Vom Kampf mit Vandalen, Stau, unpersönlicher Betreuung und Paragraphenwust haben diese Leute nur noch wenig am Hut. Müssen sie ja auch nicht. Sie müssen ihren Laden am Laufen halten und dafür ist eben echtes Management gefragt. Dazu gehört eben auch eine straffe Organisation und das Durchsetzen von bei den eigenen Mitgliedern und Mitarbeitern unpopulären Entscheidungen, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.

Aber zurück zum Thema:
Fortbildung von bestehenden Geocachern ist zu begrüssen.
Wenn also möglichst viele Gelegenheitscachern nochmal eingetrichtert wird, ihre Bonbonpapiere, Müsliriegelfolien und das Leergut wieder mitzunehmen.
Und auch beigebracht wird, dass es nicht sinnvoll ist, mit mehr als 6 Leuten auf einmal an einem Baumstumpf im Wald nach einem Micro zu suchen. Eben weil dann die Gefahr besteht, dass jeder in Aktionismus dort wühlt wo er oder sie gerade steht, weil ja an GZ gar nicht genug Platz ist aber auch niemand sinnlos herumstehen möchte.

Nicht sinnvoll ist es jedoch, Geocaching-Kurse an Schulen oder Volkshochschulen anzubieten, die zum Zweck haben, möglichst viele Menschen in Geocacher zu verwandeln. Eben weil dort die Gefahr besteht, dass diese auch "raus in die Natur" rufen, aber zu 30% dann doch nur (DriveIn-)Powerertrailer werden, die das Ansehen unseres Hobbies weiter in Verruf bringen.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich den Zusatz "ungern" verwenden soll :D :D :D (manches Deiner Postings scheint mir doch sehr "agendamäßig") - aber hier hast Du definitiv recht. Die Größe ist oft eher eine Garantie für den Abstieg - und das Beispiel ADAC mag zwar in Bezug aufs Cachen etwas groß geraten sein - ist aber durchaus treffend. Und Organisationen sind anscheinend so, daß da immer nur die Größe zählt - sieht man ja an GC und Herrn J.I. sehr schön. Der hätte doch Pizza ausfahren können oder sonst einen anständigen Job machen, und nebenher mit ein paar Kumpels ne Homepage für Schachtelsucher betreiben - aber nein, man muß ja wachsen, werben, Geschäfte machen, Connections knüpfen, Werbepartner einkaufen und in der Welt rumfliegen und sich feiern lassen.

Nur: man kann es ja auch anders machen. Und wenn der deutsche Cacher zu blöd ist, zu cachen, muß man ihm es eben ausreden - oder beibringen. Wobei ich überzeugt bin, die hohe Mitmacherzahl hat schlicht und einfach was damit zu tun, daß da ÜBERHAUPT KEINE Anforderungen gestellt werden - mittlerweile wird ja schon die Grundforderungen Location, Dosengröße, Logbuch und Log in Frage gestellt. Stell mal da ein paar Anforderungen, dann würde sich auch bei den Entsprechenden die (richtige) Einstellung breit machen, daß Cachen aufwändig, kompliziert, unspannend, langweilig und nur was für Bekloppte ist - wie Modellbau, Segelfliegen und Trainspotting. Und prompt hätten wir 80 Prozent der Neuzugänge wieder weg.

Wenn irgendeine Struktur im Sinn hätte, die Anforderungen hochzuschrauben, fände ich es richtig - wenn da allerdings die Dollarzeichen in den Augen blinken und Wachstum alles ist, ist das Quatsch - da haste recht.

Die Frage ist, ob es so sein muß.

Gruß Zappo
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