Geht es den virtuellen TBs an den Kragen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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Albatross1901
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Geht es den virtuellen TBs an den Kragen?

Beitrag von Albatross1901 » Do 8. Dez 2005, 00:07

Es bürgert sich immer ein, dass TBs (meist Geocoins) die man weder in einem cache gefunden noch jemals gesehen oder überhaupt in der Hand gehalten hat, die praktisch beim owner verbleiben und überhaupt nicht reisen, virtuell geloggt werden.
Dem scheint ja jetzt GC.com einen Riegel vorgeschoben zu haben. Guckst Du

http://www.geocaching.com/track/details.aspx?tracker=GWZYBE

*** quote ***
Current GOAL: "Hi The reason your Geocoin page was locked is because it is a virtual geocoin. The site was not designed for this type of tracking. We do not see virtual TB's as an acceptable use of the tracking features of the site, and we take this kind of setup as an abuse of our features. I am very sorry for any frustration this may have caused you. Cheers, Kerry Groundspeak, Inc. - The Language of Location"
*** unquote ***

und
*** quote ***
The listing has been locked and is not accepting new log entries.
*** unquote ***

Ist das neu oder fällt es nur mir zum 1. Mal auf?
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Beitrag von Lion & Aquaria » Do 8. Dez 2005, 00:13

habe mich schon gefragt, wann das "jüngste Gericht" für diese witzige Erfindung kommt 8) :lol: :wink:

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Beitrag von -tiger- » Do 8. Dez 2005, 00:28

...ich glaub bei Groundspeak sitzt extra jemand, dessen Job es ist, sich zu überlegen, was man als nächstes verbieten könnte :( Virtuelle Geocoins sind mir wurscht aber wenn man überlegt, daß die Owner von den Teilen Geld dafür ausgegeben haben, von dem mit Sicherheit ein Teil bei Groundspeak gelandet ist, ist es ein starkes Stück, die Dinger zu sperren. Das ist so ähnlich, wie wenn die Post teuer Briefmarken verkauft und später sagt "nö, die blauen mögen wir nimmer, die dürft ihr nicht mehr auf die Briefe pappen" :roll:

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Re: Geht es den virtuellen TBs an den Kragen?

Beitrag von radioscout » Do 8. Dez 2005, 00:34

Albatross1901 hat geschrieben:Ist das neu oder fällt es nur mir zum 1. Mal auf?

Irgendwann gab es sowas vor langer Zeit schon mal bei einem virtuellen TB?
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Beitrag von radioscout » Do 8. Dez 2005, 00:37

-tiger- hat geschrieben:...sitzt extra jemand, dessen Job es ist, sich zu überlegen, was man als nächstes verbieten könnte

Oder jemand, der auf die bestimmungsgemäße Verwendung achtet?
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Re: Geht es den virtuellen TBs an den Kragen?

Beitrag von ° » Do 8. Dez 2005, 01:18

radioscout hat geschrieben:
Albatross1901 hat geschrieben:Ist das neu oder fällt es nur mir zum 1. Mal auf?

Irgendwann gab es sowas vor langer Zeit schon mal bei einem virtuellen TB?
Ja - sogar vor sehr langer Zeit. Zu meiner Anfangszeit von Geocaching hab ich so einen gesperrten Travelbug schon gesehen >> so vor 2 Jahren also.
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Beitrag von Windi » Do 8. Dez 2005, 09:07

Gibt es denn Guidelines für TBs die einen virtuellen TB verbieten?
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Beitrag von NoPogo » Do 8. Dez 2005, 09:10

Hab ich jetzt nicht wirklich ein Probelm damit. Auch aus dem Grund, weil mit virtuelle Coins am A.... vorbei gehen.
Wenn Coin oder Travelbug, dann richtig. Ich will das Ding in meinen Händen halten und ihm bei der Aufgabe helfen.

Virtuell ist doch der Reiz nicht vorhanden. Da kann ich Blitzschnell von hier nach da einen Coin/TB verlegen.

Für mich ist es wichtig, Geocaching eine Mischung aus virtueller und realer Welt ist. Wenns nur virutell ist, ist es nichts für mich.
Tschau
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Beitrag von HoPri » Do 8. Dez 2005, 09:18

-tiger- hat geschrieben:...ich glaub bei Groundspeak sitzt extra jemand, dessen Job es ist, sich zu überlegen, was man als nächstes verbieten könnte :( Virtuelle Geocoins sind mir wurscht aber wenn man überlegt, daß die Owner von den Teilen Geld dafür ausgegeben haben, von dem mit Sicherheit ein Teil bei Groundspeak gelandet ist, ist es ein starkes Stück, die Dinger zu sperren. Das ist so ähnlich, wie wenn die Post teuer Briefmarken verkauft und später sagt "nö, die blauen mögen wir nimmer, die dürft ihr nicht mehr auf die Briefe pappen" :roll:

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Also, der jemand ist Jeremy persönlich. Und der Sachverhalt ist doch etwas anders: Die Coins werden verkauft, damit sie tatsächlich wandern. Dazu dürfen sie mit Hilfe der Webseite getrackt werden.

Wenn nun ein Owner einer Coin diese wild rumschickt und praktisch nur Datenbank-Verkehr erzeugt, ohne dass die Coin oder der TB in Wirklichkeit unterwegs ist, dann kann man schon sagen, dass das nicht dem lizenzierten Gebrauch der Coin in Zusammenhang mit der Website entspricht. Quasi ein Missbrauch der Tracking-Funktion.

So, wie man Briefmarken nicht dazu benutzen kann, in der Post was anderes zu machen als Postsendungen zu frankieren. Es geht nicht darum, die blauen mögen wir nicht, sondern, mit Briefmarken kann man nicht am Schalter bezahlen.

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Beitrag von Kite Guy » Do 8. Dez 2005, 09:44

Habe den Sinn von virtuellen Coins auch nie verstanden. Wenn einer unbedingt ne Pensylvania Coin haben will soll er ein Flugticket kaufen.

Coins und TBs sind dafür da hrumzureisen und nicht im Schrank zu liegen und per Kabel an Leute weitergereicht zu werden.

Also was solls. Ich hab nix dagegen die Leute so zu warnen. Hoffe aber das die Münze später wieder trackbar wird. Nur Wiederholungstäter sollte man die Münze ganz sperren.

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