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Trails - Cacheserien

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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quercus
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Trails - Cacheserien

Beitrag von quercus » Sa 10. Mär 2012, 20:22

Ich weiß nicht wie es kam, aber auch im Deutschen hat sich wohl der Begriff Trail für Cache-Serien eingebürgert. Über diese Trails würde ich gerne mal ein wenig plaudern, ich nenne sie aber lieber Serien.

Ich cache im Osten der Republik, in einem Bereich, in dem es außerhalb von Städten quasi keine Abstandskonflikte gibt und es 10km homezones mit 2-3 Caches gibt. Darum war ich sehr erfreut, als hier letztens eine Cacheserie mit Dutzenden von Caches aufgebaut wurde. Da der Owner bekannt war konnte damit gerechnet werden, dass auch die Dosen viel Spaß versprachen. Und tatsächlich, es war mal eine ganz neue Erfahrung, eine Fahrradtour zu machen, bei der man alle 300 Meter absteigen und meist sehr nett versteckte Dosen suchen durfte. Aber oft möchte ich das nicht machen.
Soviel der Vorrede, mehr Erfahrung hatte ich bisher nicht.

Nun werde ich aber demnächst nach Hessen fahren, in die Nähe von Marburg und habe mich mal auf der Karte umgeschaut, was es so in der näheren Umgebung des Hotels zu suchen gibt. Ziemlich schnell bin ich auf Serien von Tradies gestoßen, habe den Zoom erweitert und noch mehr Serien entdeckt. Am Ende hatte ich dass Gefühl, es würden dort sehr viele Serien existieren und Wälder und Wanderwege würden oft mit vielen Tradies verkettet.

Trügt mein Eindruck oder werden in anderen Regionen sehr viele Cache-Serien ausgelegt? Was ich so gesehen habe war alles sehr jung, aus 2011 oder 2012.
Sind die wirklich so attraktiv? Für mich als Owner würde ich den Wartungsaufwand scheuen und ich würde mich sehr schwer tun, 20-30 oder mehr gute Caches am Stück zu legen?
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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radioscout
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von radioscout » Sa 10. Mär 2012, 20:34

Bis vor kurzem waren größere Serien "verboten". Daher wirst Du nicht sehr viele alte Serien finden.

Die Anzahl der Serien scheint zu steigen. Wenn man sich die Fundzahlen anschaut, sind sie wohl auch sehr beliebt.

Und für Ownerstatisten bieten sie auch die Möglichkeit, ihr "Caching-Karma" (oder wie das heißt) deutlich zu verbessern.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Zappo » Sa 10. Mär 2012, 20:53

....ohne mich da jetzt feindbildmäßig zu sehr zu vertiefen - ja, Serien sind im Kommen. Wenn jemand will, daß eine Strecke abgelaufen wird, legt er ne Serie - früher war das ein Multi. Serien sind aber einfach einfacher zu machen - ein Copy und Paste -Listing, für "3Markfuffzig" ein paar Petlinge - fertig. Und wenn einer weg ist, ist er weg - sind ja immer noch 20 da. Und vielleicht spendiert ja auch einer der Sucher einen neuen Petling.

Das ist halt der unaufwendigste Weg, das Hobby zu betreiben, mit maximalem "Erfolg" in Form von Punkten - für den Owner und den Finder. Die loben sich ja dann auch gegenseitig hoch ("Schöne Runde") . Trails macht man, wenn man eigentlich sich mit Cachen und für Caches nicht interessiert. Ausnahmen gibt es - ohne Zweifel. Aber das sind eben Ausnahmen.

Für mich ist das nix. Ich seh einen Micro nicht als vollwertigen Cache, eine Dose an einer beliebigen Stelle auch nicht, und über die Leute, die sowas legen oder suchen, hab ich meine eigene Meinung. Und das letzte, was ich beim Wandern und im Wald will, ist alle 200 Meter einen Logbuchdarsteller aufzurollen, zu loggen und wieder einzufuscheln. Da will ich abspannen und meine Gedanken schweifen lassen.

Aber am 21.12. ist das ja eh alles rum.

Gruß Zappo
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 10. Mär 2012, 21:05

Nunja, Serien generell zu verdammen ist auch doof. Allerdings ist es etwas schwierig eine gute herauszufiltern.
Wobei "Gut" nicht so einfach zu definieren ist, 30 Caches nahe zusammen mit 30 guten Orten ist fast nicht drinne, 30 geniale Verstecke: Viel Spass beim Ausdenken.

Das setzt sich imho aus Streckenführung, interessanten Orten und lustigen/fordernden/interessanten Verstecken zusammen. Wer da eine schöne Mischung hinbekommt hat imho tatsächlich etwas geschaffen was man nicht gleich niederschreien sollte.
Wobei die Strecke da schon eine sehr wichtige Rolle spielt. 30x die Landstrasse lang bekommst Du mit 30x schön versteckt imho nicht wett gemacht. Genauso wie 1/3 Megnetdosen an Schildern die Serie nicht zwanghaft diskreditieren wenn man sich einen schönen Tag draußen machen konnte.

Das mit der Wartung trennt dann wirklich die Spreu vom Weizen: Es gehört schon viel Begeisterung dazu 30 Dosen die häufig besucht werden zu loggen. Wenn in einer Serie gehäuft Dosen durch Filmdose fallen lassen von Besuchern ersetzt werden besser gleich FInger weg.
Von der Logbuchkontrolle will ich mal gar nicht reden: Wer das als Besitzer hinbekommt: Hut ab....
Zappo hat geschrieben:Das ist halt der unaufwendigste Weg, das Hobby zu betreiben, ...
Nein, wenn es richtig gemacht wird nicht, dann bist Du gerade als Besitzer schwer gefordert! ;)
Zappo hat geschrieben:... mit maximalem "Erfolg" in Form von Punkten - für den Owner und den Finder. Die loben sich ja dann auch gegenseitig hoch ("Schöne Runde") . Trails macht man, wenn man eigentlich sich mit Cachen und für Caches nicht interessiert ...
Das ist dann schlecht gemacht, und gehört mit entsprechenden Notes und / oder DNFs im vorbeigehen / fahren quittiert ...
Zappo hat geschrieben:... Ausnahmen gibt es - ohne Zweifel. Aber das sind eben Ausnahmen.
Und genau das ist das Problem: Die finden. EIne Qualitätskontrolle findet nicht statt, sonst könnte sich die Serie oder der Trail als Bereicherung etablieren...

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Nachtfalke » Sa 10. Mär 2012, 21:10

Zappo hat geschrieben:Trails macht man, wenn man eigentlich sich mit Cachen und für Caches nicht interessiert.
Sagt wer?
Zappo hat geschrieben: Für mich ist das nix. Ich seh einen Micro nicht als vollwertigen Cache, eine Dose an einer beliebigen Stelle auch nicht, und über die Leute, die sowas legen oder suchen, hab ich meine eigene Meinung. Und das letzte, was ich beim Wandern und im Wald will, ist alle 200 Meter einen Logbuchdarsteller aufzurollen, zu loggen und wieder einzufuscheln. Da will ich abspannen und meine Gedanken schweifen lassen.
Wissen wir, denn Du wiederholst diese Aussage ja mantramäßig bis zum Erbr*****. Normalerweise sage ich nichts, wenn jemand seine Meinung kund tut, denn jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung und die sollte auch von jedem respektiert werden, aber so oft wie Du Deine allgemeine, abschätzige Meinung zu Cachespielarten, die Deiner Meinung nach keine sind, jedem der es wissen oder auch nicht wissen will präsentierst, finde ich schon etwas nervig. Bitte nicht böse sein, aber inzwischen sind wir an dem Punkt angelangt, wo ich mich nicht mehr zurückhalten konnte. Nichts für ungut.
Warum man in den Wald geht und eine Tupperdose sucht? Weil sie da ist!
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von zombie » Sa 10. Mär 2012, 21:15

Zappo hat geschrieben:... ja, Serien sind im Kommen. ...
Ja, leider.
Fast nur noch uninteressantes "Geocachingfastfood".
Da kommt man mit ignorieren fast nicht hinterher.

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 10. Mär 2012, 21:41

zombie hat geschrieben:
Zappo hat geschrieben:... ja, Serien sind im Kommen. ...
Ja, leider.
Fast nur noch uninteressantes "Geocachingfastfood".
Da kommt man mit ignorieren fast nicht hinterher.
Was ist so schlimm an ab und an mal Burger, Fritten und Cola? Ich koche wirklich gerne, aber das darf ab und an mal sein. Nur Sägespäne und Brackwasser sind halt sch... ;)

Serien/Trails könnten eine nette Abwechslung sein, leider haben wir (und ich beziehe mich da mit ein obwohl ich noch gar nicht solange Geocaching selber betreibe) es dazu kommen lassen das man uns wässriges Zeuch vorsetzt das zur Schuhsohle zusammenbrät anstatt einem leckeren Kotelett ....

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Zappo » Sa 10. Mär 2012, 21:43

Ich hab zwei Trails gemacht und (fast) vollständig geloggt, einige habe ich verweigert. Laß es mich mal so sagen:

Ein aufwendiger Cache, bei dem sich der Owner was gedacht, Mühe gemacht hat und bei dem ich gut unterhalten und schlauer ist ja keine Kunst :D ) wieder heimkomme. ist gut.

Unabhängig von Multi, Tradi, Mysterie oder sonstigen Schubladen.

Ein Trail, an dem an den Stationen etwas zu sehen ist, ob das der Owner gemacht hat oder ob da was ist, ist gut - die Dosen- und Punktezahl und die dadurch angelockte Klientel und Umweltaspekte mal ausgeklammert.

Wenn irgendwo an einer belanglosen Stelle mit einem nichtssagenden Listing und Minimalstaufwand ein Standartpetling hinterm Baum liegt, wird man das eher als Flachcache und als verzichtbar ansehen. Daß durch die Summierung solcher Caches auf 20 in einer Runde mehr Qualität erworben wird, halte ich für nicht nachvollziehbar - daß die von Punktegeilen gelobt werden, ist aber klar.

Bei uns gibts die Afrikarunde - zurecht hochgelobt. Da sind zwar keine besonderen Locations, aber in den Dosen und ihrer Gestaltung wird zum Teil durch eingebaute Exponate usw, sehr liebevoll auf Afrika und seine Problematiken eingegangen. Super runde, super Bewertung - Parkplatz immer voll, Wartung jede zweite Woche nötig, GPS braucht man nicht mehr. Entweder man stellt sich an oder folgt den Spuren. Aber das wollten wir ja ausklammern :D

Dann hab ich noch die Westwallrunde gemacht : entlang eines Lehrpfades, informativ. Aber auch hier: EIN Listing für 15 Caches, die Dosen halt Petlinge, die Wanderung eine Aufwickel und Abwickelorgie. Und wenn mal 600 Meter keine Bunker kommen, dann liegt ein "Lückenfüller" im Hohlen Astloch und an Stein Nr 12 an einer Böschung. Sooo machen sich dann die Serien ihre eigenen Gesetze. Der Aufwand dürfte sich im Hochladen der Koordinaten relativ in Grenzen gehalten haben. Trotzdem: akzeptabel.

Der Hammer war aber dann eine "Runde", die sich ca 2 km einen Berg hinaufwendelte. Ein Schneckennudelweg, wohl irgendwas militärisches, zu einer schönen Bergkuppe. Es gab keinen anderen Weg - jeder, der den Cache auf der Kuppe besuchen wollte, musste eben diesen Weg gehen. Trotzdem war alle paar hundert Meter in irgendeinen Busch ein Döschen zu finden - leider umwelttechnisch meist völlig panne versteckt, die Böschungen hatten schon beträchtlich gelitten. Da gabs nichts zu sehen, die Döschen waren eben nur Döschen praktisch ohne Listing, nicht mal für die Navigation brauchte man sie (siehe vor). Da frage ich mich schon, wozu und warum. Und die einzige Erklärung scheinen mir die zu erntenden Punkte zu sein.

Gruß Zappo
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von zombie » Sa 10. Mär 2012, 21:48

Team Hellspawn hat geschrieben: Was ist so schlimm an ab und an mal ...
Das ist der Punkt.

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Zappo » Sa 10. Mär 2012, 21:50

Nachtfalke hat geschrieben:Wissen wir, denn Du wiederholst diese Aussage ja mantramäßig bis zum Erbr*****. Normalerweise sage ich nichts, wenn jemand seine Meinung kund tut, denn jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung und die sollte auch von jedem respektiert werden, aber so oft wie Du Deine allgemeine, abschätzige Meinung zu Cachespielarten, die Deiner Meinung nach keine sind, jedem der es wissen oder auch nicht wissen will präsentierst, finde ich schon etwas nervig. Bitte nicht böse sein, aber inzwischen sind wir an dem Punkt angelangt, wo ich mich nicht mehr zurückhalten konnte. Nichts für ungut.
Kein Problem. Mich befällt ja auch selbst ab und an mal der Verdacht, mich zu oberlehrerhaft aufzuspielen und anderen auf den Keks zu gehen :D . Wenn man mir das sagt, kann ich auch mal stillhalten (versuchen). Den letzten Post hatte ich auf Hellspawns Frage geantwortet, der gilt noch. Ansonsten ist Dein Anliegen angekommen.

Grüße Zappo
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