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Trails - Cacheserien

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von MadCatERZ » Mo 12. Mär 2012, 08:42

Team Free Bird hat geschrieben:Also mir ist ein schön gemachter Trail lieber als ein Multi der ohne 8 Semester Kernphysik oder Kenntnis des Menstruationszyklus vom Lieblingspudel Katharina der Grossen unlösbar ist.
Leider ist die Tendenz zum Schwanzvergleich in Sachen "vor Ort Multirätseln" oft spürbar, da löse ich dann lieber Ratehaken, da weiss ich was auf mich zukommt und muss nicht stundenlang frierend im Wald stehen um alle passenden Lösungen zusammenzuklauben.
Na so ein Glück, dass wir hier für unsere Caches keine tiefgreifende Kenntnisse in Kernphysik oder intime Details aus dem Leben irgendwelcher Schoßhündchen brauchen, sondern nur adäquates Schuhwerk und ein wenig (oder ein wenig mehr) Cachernase brauchen - wobei es dann auch egal ist, ob es acht Multistationen oder acht vernünftigeTradis sind... Aber:
Multi mit mehr als zwei Stationen bedeutet für mich zunächst einmal, dass sich da jemand ein wenig mehr Mühe gemacht hat, und die Mühe beim Auslegen spiegelt sich in der Regel beim Suchspass wieder, Multi steht also für ein im Vergleich zu Mikes Mülleimerserie No. 23 gehobenes Niveau, nartürlich nicht zwangsläufig, aber es ist schon ein Indiz.
Wobei es natürlich auch sein kann, dass Mike einfach nur provozieren will und die Caches der Serie nicht an Mülleimern befestigt sind.

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hustelinchen
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von hustelinchen » Mo 12. Mär 2012, 10:41

MadCatERZ hat geschrieben:Ich habe mich heute im Rahmen eines Multis mindestens eine Stunde in einem sehr eng umrissenen Teil des Waldes herumgetrieben, es hat heute nicht geklappt, ich habe keinen Punkt gewonnen - und?
Hat deswegen der schöne Waldtrip, beinhaltend ein wenig klettern und durchs Bachbett arbeiten jetzt nicht stattgefunden? Den Cache werde ich schon noch finden, irgendwann. Und dann kann ich sagen Na, das hat doch mal wieder Spass gemacht!
Ja, vorausgesetzt du kommst da überhaupt noch einmal in die Gegend. Das von dir beschriebene Szenario kenne ich nur zu gut und finde das sehr frustig. Klar kann man das nicht immer vermeiden, aber für mich ist das ein weiterer Pluspunkt für Tradirunden, vor allem wenn ich viele km von mir zu Hause entfernt cache.
Herzliche Grüße
Michaela

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MadCatERZ
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von MadCatERZ » Mo 12. Mär 2012, 11:45

hustelinchen hat geschrieben: Ja, vorausgesetzt du kommst da überhaupt noch einmal in die Gegend.
Das stimmt natürlich. Aber dasselbe gilt auch für Tradis. Und ob ich nun nach, sagen wir mal 10 Kilometern zu Fuss mit 10,5,1 oder 0 Funden nach hause gehe, ist doch nun letztenendes fast egal.
Geocachen ist doch kein Wettbewerb, bei dem man möglichst viele Funde auf die Uhr schaufeln muss oder disqualifiziert wird, wenn man nicht mindestens eine Dose pro Einsatz findet.
Natürlich ist es mir auch nicht total egal, wenn ich einen Multi nicht komplettiere, aber da muss ich dann auch nicht eine Woche lang eine schwarze Schleife am GPSr tragen ;)

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Nachtfalke » Mo 12. Mär 2012, 12:39

Ich glaube, da liegst Du falsch. Der Mensch ist von jeher ein Jäger und Sammler. Daher ist der Fund selbst und das durch den Erfolg ausgelöste Gefühl imho für die meisten Cacher ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Cachens. Von daher macht es schon einen Unterschied, ob man 0, 1, 5 oder 10 Funde macht. Natürlich ist die Intensität des Erfolgserlebnisses nicht nur von der Quantität, sondern auch der Qualität der Funde abhängig. Ein Fund, für den man diverse Anstrengungen - in welcher Form auch immer - unternommen hat, hat mit Sicherheit ein größeres Erfolgserlebnis zur Folge als ein Cache, für den man einfach nur mal unter eine Bank greifen muß.
Warum man in den Wald geht und eine Tupperdose sucht? Weil sie da ist!
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von hustelinchen » Mo 12. Mär 2012, 13:04

Nachtfalke hat geschrieben:Von daher macht es schon einen Unterschied, ob man 0, 1, 5 oder 10 Funde macht.
Das sehe ich auch so. Null geht gar nicht. Deswegen suchen wir zB auf dem Weg zu einem Nachtcache wenigstens einen Tradi. Nichts ist frustiger, als nach einer langen Nacht rein gar nichts loggen zu dürfen. 5 oder 10 wäre mir persönlich auch egal, aber einen Tag unterwegs auf Suche sein, ohne ein einziges Erfolgserlebnis, also dann hätte ich das Hobby wohl schon an den Nagel gehängt, wenn das öfter vorkäme.
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von MadCatERZ » Mo 12. Mär 2012, 13:10

Nachtfalke hat geschrieben:Ich glaube, da liegst Du falsch. Der Mensch ist von jeher ein Jäger und Sammler. Daher ist der Fund selbst und das durch den Erfolg ausgelöste Gefühl imho für die meisten Cacher ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Cachens. Von daher macht es schon einen Unterschied, ob man 0, 1, 5 oder 10 Funde macht. Natürlich ist die Intensität des Erfolgserlebnisses nicht nur von der Quantität, sondern auch der Qualität der Funde abhängig. Ein Fund, für den man diverse Anstrengungen - in welcher Form auch immer - unternommen hat, hat mit Sicherheit ein größeres Erfolgserlebnis zur Folge als ein Cache, für den man einfach nur mal unter eine Bank greifen muß.
Natürlich freut man sich mehr über die Beute, wenn man sie eine längere Zeit 'verfolgt' und dabei Anstrengungen unternommen hat, es ist auch dieser Jagdeifer, der zu Unfällen führt, wenn man sich nur noch ein wenig weiter strecken muss oder mal eben die Böschung runtergeht. Und gerade, wenn die Beute entwischen konnte (DNF), ist der 'Triumph' beim nächsten Mal umso größer, zumal es ja oft genug so ist, dass viele andere Cacher sich gar nicht an den Cache rantrauen, weil der ihnen selbst, wenn sie ihn finden, die Statistik vermiest('Boah, nur 30 Funde an diesem Wochende, ohne den Multi hätten es 100 sein können')

Und von daher verstehe ich nicht, wie man sich über den Fund der 50. Traildose freuen kann, das geht ohne Mühe, ohne Zeitaufwand und so ein Filmdosentierchen ist ja nun auch nicht gerade eine tolle Trophäe.

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von rolf39 » Mo 12. Mär 2012, 13:14

Ärgern würde ich mich bei einem Multi, für den eine längere Zeit eingeplant war, wenn ich bereits an der 1. Station wg. fehlender Angaben im Listing umdrehen müßte.
Eine langen Multi an 2 - 3 Tagen zu machen, wäre für mich kein Problem, wenn er gut gemacht ist und eine schöne Wanderung beschreibt.
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von UF aus LD » Mo 12. Mär 2012, 14:50

Dann wäre ja der Sagenweg wirklich was für dich. Ich habe auch die Höhenprofile der 4 Etappen in meinen Logs/Notes vom 20.6.2010 eingestellt.
Wenn man nach 4 tollen Tagen in einer tollen Gruppe gelaufen ist und dann am Finale steht - dass ist Erlebnis und Freude auf höchstem Niveau ....
Gruß aus der Pfalz
Uwe

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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von rolf39 » Mo 12. Mär 2012, 14:59

Leider etwas zu weit weg und für mich wohl in 3 - 4 Tagen nicht zu schaffen. :(
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Re: Trails - Cacheserien

Beitrag von Zappo » Mo 12. Mär 2012, 15:12

rolf39 hat geschrieben:Ärgern würde ich mich bei einem Multi, für den eine längere Zeit eingeplant war, wenn ich bereits an der 1. Station wg. fehlender Angaben im Listing umdrehen müßte.........
"wir" sind "hier" eigentlich nichts anderes gewohnt, als daß man einen Multi angeht und den - mal von persönlichen Versagen und Blindheit abgesehen - auch ganz normal zuende führt - Nicht ankommen ist eigentlich keine Option, die ich im Radar habe, wenn ich einen Multi angehe.

So am Rande ist es meines Erachtens nicht sehr zielführend, wenn man verschieden Cachetypen vergleicht und dabei einmal ein handwerklich schlecht/falsch gemachtes Beispiel der einen Sorte (Multi ohne Ankommen) und zum zweiten ein sinnvolles Exemplar der anderen Sorte (Tradi an schöner Stelle) hernimmt.
Was soll da rauskommen? Daß ein schlechter Cache ein schlechter Cache ist? Weiß man ja. Daß dabei egal ist, ob das eine Station eines Multis oder ein Tradi ist, ist ja auch klar.

Meine Multis oder Letterboxen gehen so 8-10 Kilometer, dazwischen sind 2-3 Ablesestationen - selbstverständlich an Stellen, wo es nicht nur ein paar Zaunpfosten gibt. Ob das nun eine Tradirunde mit 3 Dosen ist, oder ein Multi, dürfte egal sein. Abgesehen von der Tatsache, daß man beim Multi nicht immer weiß, wo die Strecke hinführt (was ich als reizvoll empfinde) und natürlich von der kleineren Dosenanzahl. Das ist aber eher ein Positivum.

Aber eigentlich gehts ja um Tradirunden bzw. Trails - und das sind keine Dosen/Stationen alle 2 km, sondern alle 200 Meter. Und nicht an einer sehenswerten Stelle, sondern "nur so".

Gruß Zappo

PS:

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. :D

Goethe zu Eckermann
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