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Caches mit wenig GPS? Neeee

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von MadCatERZ » So 18. Mär 2012, 15:06

Es ist mir gestern beim Loggen aufgefallen: Sobald das Konzept von Bewege Dich mit Deinem GPSr zu Koordinate X abweicht, sinkt die Besucheranzahl noch mal ein ganz schönes Stück weiter als bei vergleichbaren Voll-GPS-Caches.
Zwei Beispiele:
2,5/3er Multi, 1,5 km Wegstrecke, knapp 6 Jahre alt, gut 70 Funde.
2/1,5er Multi, 7 Monate, 8 Funde.
Beiden ist gemeinsam, dass man nur mit Richtungsangaben bzw. Kompass arbeitet und Objekte anhand der Beschreibung finden muss, der GPSr kommt ganz zum Schluss zum Einsatz.
Für mich ein interessantes Konzept, da man nicht ständig verbissen auf den Empfänger starren muss, sondern mit offenen Augen duch die Gegend laufen muss, also im Grund genommen back to the roots

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Screami
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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von Screami » So 18. Mär 2012, 15:20

Ich kenne die 2 genannten Caches jetzt nicht, aber ich mag allgemein solche Konzepte, bei denen man nicht nur aufs GPS schauen muss.
Ich hatte im letzten Jahr auch mal einen Cache gemacht, bei dem das GPS so gut wie gar nicht brauchte, sondern Punkte in der Natur gesucht hat und das GPS nur verwenden musste um Abstände zu messen.
Hat mir damals richtig gut gefallen, weil es mal etwas anderes war und sehr viel Spaß gemacht hat.

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Levìathan
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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von Levìathan » So 18. Mär 2012, 16:26

MadCatERZ hat geschrieben: 2,5/3er Multi, 1,5 km Wegstrecke, knapp 6 Jahre alt, gut 70 Funde.
2/1,5er Multi, 7 Monate, 8 Funde.
Hätte jetzt nicht gedacht das die Besucherzahlen so drastisch sinken.
Ich finde es kommt auch drauf an, wie es gemacht ist. Wenn der Owner Ahnung von dem hat was er tut, dann kann es viel Spaß machen.
Wenn ich allerdings bei einem Nachtcache im tiefsten Wald ohne Wege eine ungefähre Richtung und Entfernung kriege und dann ein Objekt finden muss, finde ich es nicht mehr witzig. Denn ich hab oft schon genug damit zu tun, den Boden auszuleuchten und nicht auf die Schnauze zu fliegen - dann noch die Orientierung behalten und ein Objekt zu suchen.. dafür bin ich nicht multitasking genug. :D

Aber ich denke ist Geschmackssache. Bei manchen Koordinatenangaben wäre eine grobe Richtung und Entfernung oft genauer. Hehe. :^^:
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AW: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von Schauli » So 18. Mär 2012, 16:44

Letterboxen funktionieren doch quasi nach diesem Prinzip. Oder ist da eine Unterschied?

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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von MadCatERZ » So 18. Mär 2012, 16:44

Levìathan hat geschrieben: Ich finde es kommt auch drauf an, wie es gemacht ist. Wenn der Owner Ahnung von dem hat was er tut, dann kann es viel Spaß machen.
Beim ersten sind die Hinweise schon deutlich, man muss bloss in ein paar Metern Umkreis suchen - also normal.
Beim zweiten sind es eher QTAs, die auch recht eindeutlig beschrieben sind
Levìathan hat geschrieben: Aber ich denke ist Geschmackssache. Bei manchen Koordinatenangaben wäre eine grobe Richtung und Entfernung oft genauer. Hehe. :^^:
So wie bei dem Waldcache, bei dem die Koordinaten konsequent auf den Acker verweisen - waren aber nur 23 Meter zum Cache :lachtot:

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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von Zappo » So 18. Mär 2012, 17:10

....ich glaube, daß sich ALLES, was Mühe und die Notwendigkeit, sich näher mit dem Cache zu beschäftigen bedeutet, publikumsmindernd auswirkt. Mein persönlicher Eindruck ist auch, daß sich das die letzten Jahre verstärkt hat.

Dazu gehört eine Strecke größer als 2 km bei "nur" einem Zähler (ob Multi oder weit entfernter Parkplatz beim Tradi) genauso dazu wie Peil- oder Orientierungsaufgaben, eine Steigung von 100 Meter oder irgendeine andere Abweichung vom normalen Procedere. Die vielbeschworene Lust am Suchen und die Bereitschaft, sich aufs Spiel des Owners einzulassen ist denn doch kleiner als gedacht.

Auch meine Caches werden unter 15 mal im Jahr gesucht und gefunden - MIR ist das recht: wenig Wartungsaufwand, dafür schönere Logs. Weil es jemandem, der auch mal 3 Stunden für nen Cache "investiert", wohl auch nicht draufankommt, mal 10 Minuten für ein Log aufzuwenden.

Tja, ob Bergsteiger sich auch wünschen, daß der Mt. Everest ebenerdig und 100 Meter vom Parkplatz weg wäre? Und man auf dem Weg dorthin auch noch den K2 mitmachen könnte? :D :D :D

Gruß Zappo
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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von Starglider » So 18. Mär 2012, 17:46

Ich mag Multis bei denen alles vorkommt, auch Abschnitte bei denen man GPS nicht benutzt.

Aber wenn ein Multi zu sehr nach einer Letterbox aussehen schreckt mich das auch ab.
Das hat mit meinen persönlichen Erfahrungen mit Letterboxen zu tun. Ich verbringe da zuviel Zeit damit, die meistens etwas schrägen Gedankengänge der Owner nachzuvollziehen um die Anweisungen umzusetzen, die die wohl für eindeutig halten. Das ist dann wie ein Mystery, den man mit den Füßen lösen muss, und das nervt.
Mir kann auch keiner erzählen das man mehr von der Landschaft sieht wenn an einem Berghang im Wald Schritte zählt um den richtigen Baumstumpf zu finden.
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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von moenk » So 18. Mär 2012, 17:58

MadCatERZ hat geschrieben:Für mich ein interessantes Konzept, da man nicht ständig verbissen auf den Empfänger starren muss, sondern mit offenen Augen duch die Gegend laufen muss, also im Grund genommen back to the roots
Das hängt davon ab als was man die "roots" sieht - für mich ist das der Ulmer-Eimer mit angegebenen Koordinaten.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von argus1972 » So 18. Mär 2012, 18:11

Ich persönlich finde weitgehend GPS-lose Caches richtig klasse, weil sie sich so erfreulich vom Einerlei abheben.
Wenn es Peilaufgaben, Kartenarbeit, Orientierung nach Landmarken, Roadbooks oder solche Sachen gibt, sind das genau meine Kandidaten.

Da sowas aber in meiner Gegen dünn gesät ist, habe ich selbst etwas in dem Stil zur Suche angeboten, wo man sich auch etwas mit Karten und analogem Kompass auskennen sollte.
Auch hier - die Besucherzahlen sind vergleichsweise gering, wobei ich sagen muss, dass die Runde über den dicken Daumen immerhin knappe 10km weit ist.

Durch meinen Cache habe ich aber festgestellt, dass anscheinend kaum ein Cacher einen analogen Kompass besitzt. Jedenfalls war das mangelnde Werkzeug für einige Sucher eine echte Hürde, so dass ich einen Hinweis zu Geodreieck und Winkelmesser in Verbindung mit dem GPS im Listing nachgetragen habe.

Von mir aus könnten gerne viel mehr Caches "back to the roots" gehen und die ausgetretenen Pfade des von WP zu WP Trabens mit der Nase auf dem Richtungspfeil verlassen. Mir gefällt´s zumindest!

Aber in Zeiten, wo selbst Wandercaches als DriveIn abgearbeitet werden, um sich ja nicht bewegen zu müssen, geht der Trend bedauerlicherweise exakt in die Gegenrichtung.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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Re: Caches mit wenig GPS? Neeee

Beitrag von Bodybuilder » So 18. Mär 2012, 18:36

moenk hat geschrieben:
MadCatERZ hat geschrieben:Für mich ein interessantes Konzept, da man nicht ständig verbissen auf den Empfänger starren muss, sondern mit offenen Augen duch die Gegend laufen muss, also im Grund genommen back to the roots
Das hängt davon ab als was man die "roots" sieht - für mich ist das der Ulmer-Eimer mit angegebenen Koordinaten.
Stimmt! Aber warum nicht den Cachetyp "GPS-less" einführen? Bei dem heutigen
Salat an Cachetypen käme es auf einen mehr oder weniger auch nicht mehr an.

Grüße
Langscheider Bodybuilder

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