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Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von MadCatERZ » Sa 26. Mai 2012, 01:17

D-Thorolf hat geschrieben: Wenn ich mir dazu die Kommentare von anderen in den Blogs in den Kopf rufe, wo Jäger als Herrenrasse definiert werden und aktive Staatswillkür angeprangert wird weiß man zumindest, mit wem man scheinbar das gleiche Hobby teilt...
Scheinbar ist ein gutes Wort. Es gibt da draußen (und auch hier) Leute, die die Aktivitäten der Geocacher durchführen, also Dose suchen und Logbuch beschreiben, ohne wirklich Geocaching zu betreiben, eben weil sie keinen Wert auf Naturerlebnis, Bewegung, Wissenserwerb oder Entspannung bei der Schatzsuche legen, sondern einfach nur Punkte sammeln, egal wie, und wenn Rücksichtnahme und die Regeln der normalen Welt dabei stören, muss man sich drüber hinwegsetzen.

Aber natürlich kann ich mich auch irren und ein Spinner sein, der den wahren Sinn dieses Spiels nicht verstanden hat und gehörig auf dem Holzweg ist.

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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 26. Mai 2012, 04:37

D-Thorolf hat geschrieben: Wenn ich mir dazu die Kommentare von anderen in den Blogs in den Kopf rufe, wo Jäger als Herrenrasse definiert werden und aktive Staatswillkür angeprangert wird weiß man zumindest, mit wem man scheinbar das gleiche Hobby teilt...
Sich darüber zu freuen das man ausgerechnet von einer Gruppe die mit einem moralischen Dünkel auftritt der ihr genauso schlecht zu Gesicht steht wie der "Das ist mein gutes Recht"-Cacherfraktion das ihr eigene moralische Überlegenheitsgefühl reglementiert wird finde ich aber kindisch. Das ist ein Trotzreflex den man sich nicht antun muss.
Regulierungen staatlicherseits fördern idR nicht den Interessenausgleich sonder sorgen nur für Ruhe, gerne auch mal Grabesruhe. Nur imho; aber das auch noch zu feiern da fehlt mir jedes Verständnis...

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von argus1972 » Sa 26. Mai 2012, 05:41

MadCatERZ hat geschrieben:Aber natürlich kann ich mich auch irren und ein Spinner sein, der den wahren Sinn dieses Spiels nicht verstanden hat und gehörig auf dem Holzweg ist.
Anteilig gesehen hast Du bedauerlicherweise sicherlich Recht!
Aber Du bist nicht vollkommen alleine.
Team Hellspawn hat geschrieben:Regulierungen staatlicherseits fördern idR nicht den Interessenausgleich sonder sorgen nur für Ruhe, gerne auch mal Grabesruhe.
Stimmt! Das ist aber immerhin besser als nichts, ich kann nämlich die meistens an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe der bekennenden Gegner unseres Spielchens nicht mehr hören.
Da wir diese aber nicht zum Verständnis bekehren werden können, Interessensausgleich somit ohnehin zumindest in diesem Fall fast undenkbar, weil von "gegnerischer Seite" nicht angestrebt ist, finde ich Grabesruhe offen gesagt keine so vollkommen unattraktive Vorstellung - sofern in den Gräbern noch irgendwie vesteckte Aktivität herrscht, die keinen großen Wind macht und nicht so plakativ und geballt auftritt, dass sie Gegenreaktionen einfach zwingend auslösen muss.
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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 26. Mai 2012, 05:58

argus1972 hat geschrieben:
Team Hellspawn hat geschrieben:Regulierungen staatlicherseits fördern idR nicht den Interessenausgleich sonder sorgen nur für Ruhe, gerne auch mal Grabesruhe.
Stimmt! Das ist aber immerhin besser als nichts, ich kann nämlich die meistens an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe der bekennenden Gegner unseres Spielchens nicht mehr hören.
Da wir diese aber nicht zum Verständnis bekehren werden können, Interessensausgleich somit ohnehin zumindest in diesem Fall fast undenkbar, weil von "gegnerischer Seite" nicht angestrebt ist, finde ich Grabesruhe offen gesagt keine so vollkommen unattraktive Vorstellung - sofern in den Gräbern noch irgendwie vesteckte Aktivität herrscht, die keinen großen Wind macht und nicht so plakativ und geballt auftritt, dass sie Gegenreaktionen einfach zwingend auslösen muss.
Das hat aber auf der einen Seite was von "Der Feind meines Feindes ist mein Freund", das ist imho zutiefst zynisch. Nichts fur ungut! ;)
Und heisst das man sich der Tatsache das einem über Lobbyismus ans Bein gepinkelt wird auch wenn man nichts Verwerfliches (von seinem moralischen Standpunkt aus) getan hat ergibt. Muss man nicht haben imho, auch wenn ich verstehen kann wenn man mal einfach seine Ruhe haben und seinem Hobby nachgehen will.
Ich mag das einfach nicht wenn mich jemand plattwalzt weil er es kann; berechtigte Interessen haben imho beide Seiten.

LG
Das ist mal schön auf den Punkt gebracht :) :
Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von argus1972 » Sa 26. Mai 2012, 06:19

Team Hellspawn hat geschrieben: Das hat aber auf der einen Seite was von "Der Feind meines Feindes ist mein Freund", das ist imho zutiefst zynisch. Nichts fur ungut! ;)
Und heisst das man sich der Tatsache das einem über Lobbyismus ans Bein gepinkelt wird auch wenn man nichts Verwerfliches (von seinem moralischen Standpunkt aus) getan hat ergibt. Muss man nicht haben imho, auch wenn ich verstehen kann wenn man mal einfach seine Ruhe haben und seinem Hobby nachgehen will.
Ich mag das einfach nicht wenn mich jemand plattwalzt weil er es kann; berechtigte Interessen haben imho beide Seiten.
Zynisch, stimmt, meine Weltsicht geht aus gegebenem Anlass zunehmend in diese Richtung. :/

Insgesamt bin ich ja völlig bei Dir, sehe aber keinerlei Chance, da etwas zu ändern. Gäbe es da eine realistische und funktionierende Möglichkeit, außer ebenfalls die Betreffenden durch noch mehr Dosen und noch mehr Cacher bis zur Resignation und Handlungsunfähigkeit plattzuwalzen, (was wir Cacher ja eigentlich schon machen :p ) wäre ich sofort dabei. Die betreffende Fraktion, die unser Hobby einschränkt, bekommt man dummerweise nicht über ein Kreuz auf einem Stimmzettel in den Griff und offensichtlich ist unsere Hobbygruppe ja in erstaunlich geringer Zahl von Reichen, Mächtigen und sonstigen Leuten mit den "richtigen" Kontakten durchsetzt, die beim Golfspiel oder bei der Pinkelpause während der Ausschusssitzung da mal so ganz dezent etwas deichseln könnten ...
Wieder zynisch?
Richtig! ;)
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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von Team Hellspawn » Sa 26. Mai 2012, 06:39

Jo, es ist wieder zynisch! :D

Ich kann Deine Resignation ja schon nachvollziehen, aber auch noch selber Verbote zu begrüßen und zu fordern geht mir nicht so richtig auf; das hat was von Kierkegaards Kreuzigung des Verstandes und dem Sprung in den Glauben vom Verstand weg! ;)
Deine Analyse der Machtverhältnisse ist allerdings ziemlich treffend.

Muss man dann aber in einem Thread auch noch fordern öffentlich ausgepeitscht zu werden? :???: Ich steh´ nicht auf Schläge! ;)

LG
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Merkur hat geschrieben:Ich hingegen fahr lieber mit dem Geländewagen zum Cache und werfe dabei mit Altbatterien nach Eulenbabys....nur um die Diskussion am laufen zu halten.

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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von argus1972 » Sa 26. Mai 2012, 07:56

Team Hellspawn hat geschrieben:...
Nun, wenn man meinen gesamten Gedankengang verfolgt, ist es aber eine Lösung, mit der zumindest ich leben kann, sofern man das Auspeitschen rein geschäftlich oder sogar pseudoreligiös als Fegefeuer mit anschließender Paradiesgarantie als Mittel zum Zweck sieht :D , bzw. sich selbst nicht ausgepeitscht fühlt, weil man sich nicht als "so ein Geocacher" fühlt. Das setzt natürlich eine gesunde Ablehnung "dieser Geocacher" voraus, ich habe die leider inzwischen, Asche auf mein Haupt. :/

Die Logik dahinter mag nicht unbedingt allgemeingültig nachvollziehbar sein, ist aber eine Logik, die für mich persönlich mangels griffiger Alternativen, die ich zwar bevorzugen würde, die aber bislang nicht mal ansatzweise geboten werden, zu Konsequenzen führt, die ich ganz persönlich gut fände:

1. These: Es wird vermutlich keine Möglichkeit geben, einen Konsens mit den Gegnern zu erreichen, so wünschenswert es wäre.

2. These: Ausgelöst wurden und werden die Konflikte von weiten Teilen einer sogenannten Community, mit der ich zwar faktisch gesehen das Hobby teile, dabei aber empfinde, dass nicht ich, sondern ein erheblicher Teil der Anderen bei der Art der Ausübung insgesamt auf dem Holzweg ist. (Rein persönliches Empfinden, mag abgehoben oder auch gerne mehr sein, ist aber trotzdem mein Empfinden, ob ich will oder nicht, sorry dafür, ich sage das aber notfalls lauthals auch durch Gitterstäbe oder auf dem Richtblock! :ops: )

3. These: Unter diesen Bedingungen und der aktuellen Spielart hat das Hobby längerfristig eh keine Bestandsgarantie - ganz im Gegenteil!

4. These: Ich mag mein Hobby aber und möchte das gerne weiterhin machen und zwar mit Freude daran und ohne dauernden Gegenwind, ob berechtigt oder nicht.

5. These: So wie es im Moment aber läuft, wird der Gegenwind nur immer stärker!

6. These: (Wieder ein persönliche Meinung, vielleicht sicherlich zynisch, garstig und in letzter Konsequenz auch überaus radikal :ops: ) Es wäre (für mich persönlich) fein, wenn die momentane Spielart, die (wieder für mich persönlich) nichts mehr mit meinem Hobby zu tun hat, irgendwie, egal wie, geplättet würde, um wieder dahin zu kommen, dass alles konfliktfrei und damit beschaulich verläuft.

7. These: Dazu müsste aber alles das Hobby Betreffende massiv reduziert werden, denn nur was man nicht sieht, oder so geringfügig ist, dass niemand sich darum kümmert, das stört auch niemanden.

8. These: Die Community und die Portalbetreiber sind aber insgesamt nicht an Reduktion interessiert - ganz im Gegenteil! Mehr ist mehr.

9. These: Also muss die Reduktion folglich von außen eingeleitet werden - wird sie auch, die Anfänge sehen wir gerade live.

10. These: (abermals ganz persönliche Meinung, der sich niemand anschließen braucht) Gut so! Gerne mehr davon! Ist die Karte leer, wird es für die große Masse und die Anhänger der aktuellen Spielart unattraktiv, die Sache verläuft im Sande und es bleibt voraussichtlich nur ein deutlich reduzierter Kern von Aktiven, die "alternativ" und hoffentlich unter größerem Hirneinsatz ihrem Hobby nachgehen und so handeln, dass es niemanden stört, bzw. mangels Masse nicht stören kann und uninteressant für potenzielle Gegner ist.

Und da möchte ich dann lustvoll mitmachen. :D

Verstehe meine vorigen Beiträge also bitte nicht als Resignation meinerseits gegenüber einer (für uns Cacher trotzdem zu starken) Lobby, sondern eher als aktive und pragmatische Ausnutzung bestehender Realitäten und dieser Leute als willfähiges Werkzeug zu meinem eigenen Zweck, denn es ist nach meinem Gedankengang eher das genaue Gegenteil von Resignation, wenn auch unter einer zugegebenermaßen zynischen und vielleicht sogar egomanischen Denkweise mit nach-mir-die-Sinflut-Mentalität meinen Hobbykollegen gegenüber.
Aber so bin ich halt, hier steh´ ich nun und kann nicht anders. :ops: ;) :D

Andererseits legen meiner Meinung nach große Teile meiner sogenannten Hobbykollegen genau dieses auch an den Tag und handeln danach - zu MEINEM Schaden als Geocacher - so dass ich mir diese Denkweise einfach mal gönne und das für meine Begriffe und unter den angesprochenen Gesichtspunkten auch nachvollziehbar darf. :D

Ich befürchte, die Zeit der Streichelpädagogik und einem insgesamten Wir-Gefühl ist beim Geocaching endgültig vorbei, denn das Hobby ist inzwischen eh vollkommen verroht - mit allen üblen Konsequenzen.
Schade eigentlich, aber leider auch Realität.
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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von Zappo » Sa 26. Mai 2012, 10:47

friederix hat geschrieben:....Und wenn dann noch Ausdrücke wie "Flach-, oder Porno-Cacher" für Leute dazu kommen, die ein anderes Cacherverhalten haben .....
Naja, als deren "Erfinder" will ich mal dazu sagen, daß solche blumigen Ausdrücke NICHT für Leute gedacht sind, die ein anderes Cacheverhalten haben wie welches Normalverhalten auch immer.Da gehts um die Leute, die das Cachen SO ausüben, daß man in jeder Phase - ob Location, ob Dose. ob Listing, ob Log- merkt, daß da garkein Bedürfnis da ist, sich selbst nur rudimentär mit dem Hobby auseinanderzusetzen.

Da gehts weder um Multis vs Tradis, Mikros vs Large, 1/1 gegen 5/5 (ich hab unzählige 1/1er gemacht) - da gehts nichtmal gegen Tradiserien. Selbst DIE kann man -sowenig ich von denen halte wegen Nachahmereffekt, Natur- und Aufmerksamkeitsaspekt - phantasievoll und aufwendig gestalten - haben wir hier bei uns eine.

Es geht um sich Mühe machen - und daß der Respekt der Gemeinde etwas damit zu tun hat, ob man das macht. Und wenn jemand seine Anforderungen so tief runterschraubt, daß es ihm NUR um den Punkt geht, findet er sich eben im eher flachen Gewässern wieder.

Aber warum DU Dir ausgerechnet den Schuh anziehst, der Dir definitiv nicht passt - und auch für Dich nicht gemünzt ist, ist mir gerade ein Rätsel. Ich halte das für ein Missverständnis Deinerseits.

Gruß Zappo
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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von Zappo » Sa 26. Mai 2012, 11:27

argus1972 hat geschrieben:.....9. These: Also muss die Reduktion folglich von außen eingeleitet werden......
Das halte ich für strittig - zumindest hat die Einschränkung von oben wahrscheinlich flächige Sperrungen, aber keine Erlaubnis nach Qualitätskriterien zufolge. Und sie wird auch nicht ganz D umfassen, sondern vielleicht nur die Hälfte, also kann es munter flach weitergehen. Oder es gibt ein Wegegebot - dann mach ich mich strafbar, wenn ich auf meinem Lieblingsfelsen hocke bzw der Geheimtip und Heimatkundeeffekt für schöne Caches wäre dann auch ein bisschen weg. Und bei Zuwiderhandlung würde man eine Strafe kassieren, nicht wegen irgendwelcher (nachweislichen) Schädigung - die es ja nicht gibt - sondern pauschal.

Wenn heute jemand auf den Schalter drücken würde und "alles weg" befehlen würde - dann wäre das ein Reset auf die Illegalität - dh nur die ganz Verrückten würden weitermachen - DAMIT käme man ja zurecht. Da bin ich ganz bei Dir.

So wirds aber nicht kommen.

-hüstl-hüstl-

Ich denke, die Reformation* muß von innen kommen. Ich sage mal "Jehova" und werfe in die Diskussionsrunde:
Abräumen. Durch Einsammeln/ NA-Logs wg fehlender Genehmigung/whatever. Nach gewissen offenliegenden Kriterien. So ne Art interner Bürger - Reviewerprozeß. Das würde natürlich bedeuten, daß man ein wenig :D der Buhmann wird. wenn es aber genügend machen - und regionaler Konsens einzieht, wird das dem Hobby nutzen.

Wobei ich garnicht so sicher sind, daß das nicht die Mehrheit begrüßen würde - die Leute in MEINEM Umfeld haben so ziemlich ALLE einen Hals.

Gruß Zappo

*hier steh´ ich nun und kann nicht anders." gewisse Parallelen lassen sich da nicht leugnen - allerdigs kann ich mir Jeremy wenig als Papst vorstellen :D

PS: Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht - aber MIR tut Denken weh - und Ihr kommt mit Kierkegaard :???:
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Re: Alle sind gegen uns!?! -> Pro staatliche Cacheverbote!

Beitrag von D-Thorolf » Sa 26. Mai 2012, 11:44

Team Hellspawn hat geschrieben:Sich darüber zu freuen das man ausgerechnet von einer Gruppe die mit einem moralischen Dünkel auftritt der ihr genauso schlecht zu Gesicht steht wie der "Das ist mein gutes Recht"-Cacherfraktion das ihr eigene moralische Überlegenheitsgefühl reglementiert wird finde ich aber kindisch. Das ist ein Trotzreflex den man sich nicht antun muss.
Neee...also freuen...gewiß nicht. Ein Reflex? Durchaus. Kinidsch? Nein.
Mich erstaunt gehörig, wie einige arguementieren, wenn keine Argumente da sind, um das Hobby zu verteidigen. Da werden dann leere Parolen geschrieben. Ob da wirklich eine braune oder schwarze Intention hinter steht halte ich für nur selten wahrscheinlich. Eher die Unfähigkeit, sich mit dem Hobby auseinanderzusetzen und vielmehr SEIN DING durchzuziehen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Regulierungen staatlicherseits fördern idR nicht den Interessenausgleich sonder sorgen nur für Ruhe, gerne auch mal Grabesruhe. Nur imho; aber das auch noch zu feiern da fehlt mir jedes Verständnis...
Ja, meißt greifen derartige Verbote ins Totale - in den drei genannten "Cacheverbotszonen" scheint es so weit zu sein. Natürlich betrifft dann ein Verbot jeden. Auch mich. Aber, und das ist mein Ansatz, solche Verbote ziehen einen harten Schlußstrich über ausartende Dosenmengen und Stumpfsucher und bieten die Gelegenheit für einen Neustart. Und ja, wenns dann klappt...das würde ich feiern. Wenn nicht...so what? Das was vielerorts als Geocaching betrieben wird ist kein Geocaching mehr.

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