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Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Habt ihr einen anderen Cacher schon einmal auf seine Kurzlogs aufmerksam gemacht?

Umfrage endete am Mo 24. Sep 2012, 08:25

Nein, schließlich kann jeder loggen wie er will
62
55%
Nein, aber ich würde es tun, wenn es ich denjenigen kenne
1
1%
Nein, es hat sich noch nie die Gelegenheit ergeben
1
1%
Nein, aber ich finde es gut, wenn andere das tun
4
4%
Ja, aber nur als Owner eines gelogten Caches
32
28%
Ja, wenn mir so etwas auffällt spreche ich es an (auch per PN)
5
4%
Ja, aber nur im persönlichen Gespräch
3
3%
Ja, aber nur, wenn ich die Cacher kenne
5
4%
 
Abstimmungen insgesamt: 113

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SuediHSV
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von SuediHSV » Mi 19. Sep 2012, 14:42

SpMstM2666aD hat geschrieben:@SuediHSV: bitte nicht persönlich werden. Sonst könnte ich annehmen, wenn du dich nicht an Details die dir wichtig sind erinnern kannst, du hättest bereits die von dir angesprochene Krankheit
Natürlich erinnert man sich an die Dosen und wie man sie gefunden hat, jedoch geht so manches Detail verloren und man freut sich dann, wenn man es nochmal liest. Das weckt dann ggf. verschollene Erinnerungen!

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Mark
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von Mark » Mi 19. Sep 2012, 14:45

hcy hat geschrieben:Häh, das verstehe ich nicht. Ich schreibe fast alle Logs in deutsch.
Zumindest in Deutschland gibts auch sehr selten Gründe, nicht auf Deutsch zu loggen.

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chrysophylax
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von chrysophylax » Mi 19. Sep 2012, 14:58

SpMstM2666aD hat geschrieben: Das schöne an diesem Hobby ist doch der Weg zur Dose, das suchen und das finden der Dose. Für mich ist das schreiben des Logs ein lästiges Übel. Und dies hat nichts damit zu tun ob der Weg zur Dose oder die Dose selbst schön oder nicht schön war (wer will auch schon beurteilen was schön und was nicht schön ist).
Autsch - das finde auch ich (wie einige Vorschreiber) ausgesprochen schade. Das Log ist der Dank dafür, dass sich jemand Anderes teilweise tage- oder wochenlange Arbeit oder gar erstaunliche Kosten angetan hat, um dir ein schönes Erlebnis draussen zu bescheren.

Als Mensch, der sich für halbwegs gut erzogen hält gebietet mir der Anstand, für die Arbeit, die sich jemand Anderes für mich gemacht hat Danke zu sagen. Es gab mal die Annahme, dass man an der Länge und Liebe, mit der Logs verfasst wurden erkennen können sollte, wie gut dem Dosensucher die Dose gefallen hat, aber auch das scheint länger vorbei zu sein.

(Exkurs über die Schlechtigkeit der Welt am Rande: Meiner Meinung nach liegt das auch zum großen Teil daran, dass die heutigen Geräte zur Nutzung des Internets rein von ihren Fähigkeiten zu reinen Konsum-Geräten verkommen sind und nicht mehr dazu geeignet sind, selbst sinnvolle Inhalte ins vielgelobte "Mitmach-Internet" zu stellen. Die Geräte unterstützen die Nutzer dabei, zu reinen Konsumenten zu verkommen. Jedenfalls sind bisher alle Versuche, mit Mini-Fuddel-Displays und mitohne Tastatur längere Texte zu schreiben kläglich gescheitert. Ich möchte gar nicht wissen, wie lange ich für diesen Text hier sitzen würde, wenn ich versuchen würde ihn auf einem Tablett, das zu klein für einen Kochtopf ist und statt ner Tastatur nur ein Tatschdingsbums hat zu schreiben. Und mit Prekariatstelephonen (egal ob mit angenagtem Obst drauf oder was von der Konkurrenz) geht das auch nicht viel besser.)

Ich habe bei Ultra-Kurz-Logs bei Dosen von mir (für die man schonmal einen ganzen Tag unterwegs ist, um den einen Punkt zu kriegen) schonmal den einen oder anderen Finder angeschrieben, ob er denn tatsächlich unterwegs nichts spannendes erlebt hat, was er für mitteilenswert hält. Ein oder zwei Neulinge mit <10 Funden haben danach tatsächlich ihr Log auch noch in eine ausführlichere Variante geändert.

Im Großen und Ganzen tun mir Leute, die nichts zu erzählen haben, für gewöhnlich einfach nur leid. Was müssen die für ein langweiliges Leben haben. Manchmal schreibe ich das auch ganz explizit - so wie hier zum Beispiel.

Also ich hab ja beim Dosensuchen Spaß und für gewöhnlich hinterher auch was zu erzählen - und ärgere mich ständig über diese dämliche 4000Zeichen-Grenze in Logs. Da darf man Hunderttausende von Zeichen kostbaren Speicherplatz für bunte Bilder hochladen, aber nur 4000 Zeichen Text. Das ist verdammt wenig....

Und seit ich auf dem letzten Paddelevent erfahren habe, dass ich tatsächlich sowas wie einen "Fanclub" habe, der regelmässig meine Logs durchackert (wildfremde Menschen, die ich noch nie gesehen hatte, sprachen mich an "Du warst doch auch schon bei der Walddusche, wie war denn dies oder das ?") gebe ich mir nochmal etwas mehr Mühe.

Da ich nur relativ wenige Dosen mache und Dreckspetlingdosenfastfood für gewöhnlich völlig ignoriere, ist das auch nicht allzuviel Arbeit.

Und wenn jemandem meine Dosen nicht gefallen, dann bitte ich auch darum, dass er das klar und deutlich und sachlich begründet in seinem Log zu meiner Dose schreibt - es hilft eventuell anderen Suchern bei der Vorauswahl der Dosen und ich kann mir immer noch überlegen, ob ich dieser Argumentation folgen kann und an meiner Dose was ändere oder ob ich die Meinung einfach nur dankend zur Kenntnis nehme....

Kurzes Fazit eines längeren Texts: Und darum sind lange ausführliche Logs ebenso nützlich wie wichtig.

chrysophylax.

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Zappo
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von Zappo » Mi 19. Sep 2012, 15:18

Nochmal durchdacht - und schon bin ich mir nicht sicher, ob wir die richtigen Ausdrücke benutzen bzw. draufrumhacken. Die reine Länge bzw. die absolute Kürze ist für mich noch gar kein großartiges Manko.

Den angesprochenen (individuellen) Log "Schöne Stelle" würde ich immer noch als besser empfinden* als das standardisierte "mit X und Y heute millionen Caches gefunden, dies war einer davon" , trotzdem das deutlich länger ist.

Oder gar: "ich hoffe, Ihr habt Verständnis dafür, daß wir bei der Masse der gefundenen Caches nicht an Einzelne erinnern können, deshalb das Copy+paste-Log." Hab ich tatsächlich letzthin gelesen. Da man eigentlich nur sagen, macht doch lieber was anderes (oder andere Caches). Ich gestehe, ich bin so eitel, daß ich meine Caches lieber als einzelne gewürdigt sehe als als irgendein Glied in der endlosen Kette von Hyperaktiv-Cachern.

Gruß Zappo

*na gut, mit der Ergänzung "Der Dose geht es gut" und "danke" wäre das NOCH schöner - und immer noch im Schlagbereich des Ungernschreibers.
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von cmowse » Mi 19. Sep 2012, 15:25

Zappo hat geschrieben:Nochmal durchdacht - und schon bin ich mir nicht sicher, ob wir die richtigen Ausdrücke benutzen bzw. draufrumhacken. Die reine Länge bzw. die absolute Kürze ist für mich noch gar kein großartiges Manko.
Du möchtest also einfach ein individuellen Log und nicht den c&p text.

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Zappo
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von Zappo » Mi 19. Sep 2012, 16:04

cmowse hat geschrieben:
Zappo hat geschrieben:Nochmal durchdacht - und schon bin ich mir nicht sicher, ob wir die richtigen Ausdrücke benutzen bzw. draufrumhacken. Die reine Länge bzw. die absolute Kürze ist für mich noch gar kein großartiges Manko.
Du möchtest also einfach ein individuellen Log und nicht den c&p text.
Mal abgesehen davon, daß längere schöne Texte sicher unterhaltsamer sind als kürzere schöne Texte - ja. Ich kann ja schlecht an der Tatsache vorbeisehen, daß der eine oder andere weniger geübt im Schreiben und Sichausdrücken ist und deshalb vielleicht für einen Zweizeiler doppeltsolang braucht als manch anderer für einen Roman.

Wünschenswerterweise sollte die Tatsache, daß ich als Owner mir auch jedes Wort und jedes Bild und jedes außenrum bei meinem Cache erarbeitet habe, eigentlich bedingen, daß auch der Logger sich nicht mit einem Pauschal-abhaklog verewigt, sondern zwei, drei Sätzchen individuell zum Cache raushaut. Ist eine Frage des Respekts und der Anerkennung. Daß das je nach Können und persönlicher Vorlieben des Einzelnen unterschiedlichste Ausprägungen und Längen hat, ist klar - und da kann man durchaus auch mal die Absicht als Erfolg anerkennen.

Noch wünschenswerter wäre, wenn sich die Erkenntnis breitmacht, daß Loggen sowas wie der Qualitätsmesser für den Cache und das Cachen darstellt. Nicht der Log an sich - aber wenn mir zu einem Cache garnix einfällt, sollte man den vielleicht garnicht loggen - und am besten nächstesmal sowas garnicht suchen.

Und wenn ich am Ende des Tages Probleme habe, mir alle Caches ins Gedächtnis zu rufen oder Stunden brauche, um die Logs abzuarbeiten und deshalb gezwungen bin, auf C+P zurückzugreifen, dann mache ich definitiv zuviele Caches. Vielleicht hilft es da, mal sich am Final die Zeit zu nehmen, die Location gründlich in Augenschein zu nehmen, sich Zeit zu nehmen, umzuschauen und eventuell ein kleines Päuschen zwischen den Dosen einzulegen - statt die Kästchen in möglichst kurzer Zeit abzuarbeiten.

Cachen ist nämlich ein Hobby.

Gruß Zappo
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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 19. Sep 2012, 17:08

radioscout hat geschrieben:Und ich würde gerne lange und ausführliche Logs schreiben, das scheitert aber an meinen rudimentären .uk-Kenntnissen. Es wäre schön, wenn mehr (alle!) Caches auch bei Navicache gelistet wären, wo ich schöne Logs in .de schreiben könnte.
.uk-Kenntnisse? Man braucht doch zum Loggen keine Kenntnisse über das Vereinigte Königreich. Ach so, du meintest Englisch-Kenntnisse. Warum schreibst du denn deine Logs alle auf Englisch? Und warum könntest du sie bei Navicache auf Deutsch verfassen, aber auf gc.com angeblich nicht?

In der Tat steht in deinen Logs praktisch überall das Gleiche drin ...

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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von Mtn » Mi 19. Sep 2012, 17:37

Mark hat geschrieben:
hcy hat geschrieben:Häh, das verstehe ich nicht. Ich schreibe fast alle Logs in deutsch.
Zumindest in Deutschland gibts auch sehr selten Gründe, nicht auf Deutsch zu loggen.
In Urlaubsregionen u.Ä. schreibe ich grundsätzlich auf Deutsch und Englisch (also 2x) um Touristen ohne Deutschkenntnisse das Cachen zu erleichtern. Wenn ich in Frankreich oder Italien bin erfreue ich mich ja auch an englischsprachigen Logs :-)
Flwrs & Mtn's GSAK Workshop

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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von SpMstM2666aD » Mi 19. Sep 2012, 18:18

Eigentlich wollte ich zu diesem Thema ja nichts mehr schreiben, da hier aber jemand behauptet Leute die nichts zu Erzählen / Schreiben haben hätten ein langweiliges Leben, doch noch einen Satz. Ich bin jetzt seit 4 1/2 Jahren im Ruhestand, schreibe nicht sehr viel (dafür lese ich sehr viel und mache noch viele andere schöne Dinge) und habe trotzdem noch nicht einen langweiligen Tag gehabt. Warum auch? Es gibt doch so viel zu erleben. Aber warum sollte ich dieses auch noch irgendwelchen mir vollkommen unbekannten Leuten mitteilen?

In einem habt Ihr aber Recht: Für den Owner ist es sicherlich eine schöne Rückmeldung wenn er etwas mehr als nur "geloggt" liest. Also werde ich mir in Zukunft bei meinen Log's etwas mehr Mühe geben.

Jürgen

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Re: Kurzlogs: Habt ihr schon mal jemand angeschrieben?

Beitrag von radioscout » Mi 19. Sep 2012, 19:26

Seit kurzem probiere ich eine ganz andere Form des Kurzlogs aus: wenn ein Cache oder seine Umgebung einen charakteristischen Klang hat, nehme ich ihn auf und lade ihn hoch. Kurz weil i.A. unter 30 Sekunden, was aber zum Wiedererkennen reichen sollte.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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