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"Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

heidekraut1999
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von heidekraut1999 » Mi 17. Okt 2012, 18:09

JackSkysegel hat geschrieben:Stirb ewig hatte ich leider auch nicht gemacht, aber den kleinen Bergmechaniker als eher durchschnittlich zu bezeichnen finde ich schon ziemlich fragwürdig . :???: Also durchschnitt heist dann also das von zehn Multis fünf genau so gut sind wie der kleine Bergmechaniker? Öhm...das wird aber in Deutschland ziemlich schwierig. Unter den Multies die ich bisher machen durfte gehöhrt er auf jeden Fall zu den betsen 2%. Das empfinde ich als überdurchschnittlich. :D
OK, sagen wir mal so: die hohe Zahl an FP´s schürte hier eine Erwartungshaltung, die er - Achtung: subjektive Meinung!! - nicht erfüllen konnte. Die Location war - und das kann man meiner Ansicht nach nicht beschönigen - nichts besonderes. Die Stationen waren sicher aufwändiger als bei anderen Caches, ja, aber nicht alle. Und das Gesamtpaket war eben - wieder subjektive Meinung - Durchschnitt. Und nun hängt Euch nicht an dem Wort "Durchschnitt" auf, ich könnte auch sagen "nichts besonderes" oder "naja, hat mich nicht umgehauen" oder "war nett, aber mehr auch nicht". "Durchschnitt" ist aber kürzer... :D

Die Archivierung fand ich allerdings auch übertrieben vom Owner, zumindest wenn er sagt, er hat keinen Bock mehr drauf und alle sind doof (siehe sein Disable-Log). Ich könnte nachvollziehen, dass er keine Lust mehr hatte, alles instandzuhalten, aber das hat er eben nicht geschrieben.

Die Reaktionen hierauf machen aber den Eindruck, als würde die Welt untergehen, weil dieser Cache nun nicht mehr machbar ist. Ups, ich übertreibe wieder ein wenig...;-)

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Fadenkreuz
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 17. Okt 2012, 18:22

heidekraut1999 hat geschrieben:Und dann möchte ich Dich noch bitten, vor der Abgabe eines Kommentars vielleicht noch den Thread genau zu lesen:
Soll ich jetzt mit einem kindischen "Selber, selber" anfangen? Hier deine Aussage zum Cache "Stirb ewig":

"... hat jetzt gerade mal 35 % FP´s. Das ist nicht besonders viel, aber die Leute, die hier dazu gepostet haben, lobten diesen Cache ja in geradezu ungeahnte Höhen."

Ob 35% FPs viel oder wenig sind, ist Ansichtssache. Aber deine Aussage, dass "die Leute" jenen Cache "in ungeahnte Höhen" lobten, stimmt einfach nicht.

Im Übrigen glaube ich, dass es bei den ganzen Diskussion keine so große Rolle spielt, wie beliebt oder unbeliebt ein Cache war. Der Unterschied ist nur, dass es bei unbeliebten Caches keinen so großen Aufschrei gibt. Die Archivierung selbst kann aber dennoch genau so unsinnig sein.

Chris_rocks31
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Re: AW: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von Chris_rocks31 » Mi 17. Okt 2012, 18:27

heidekraut1999 hat geschrieben:OK, sagen wir mal so: die hohe Zahl an FP´s schürte hier eine Erwartungshaltung, die er - Achtung: subjektive Meinung!! - nicht erfüllen konnte.
Das beobachte ich bei mir auch häufig. Deshalb warte ich bei solchen caches deshalb häufig ein paar Tage oder weitere Cache und logge dann nach. In der Zeit lasse ich mir das dann nochmal gründlich durch den Kopf gehen. Meistens sieht das Log dann auch positiver aus, als wenn ich noch vor Ort geloggt hätte...so ist das mit den Fav, die die Erwartungen ins unermäßliche schrauben können.

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Fadenkreuz
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Re: AW:

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 17. Okt 2012, 18:35

Mir ist es auch schon passiert, dass ich wegen der hohen Zahl der Favoritenpunkte zu große Erwartungen an den Cache hatte, die dann nicht ganz erfüllt wurden. Trotzdem würde ich mir in diesem Fall kein Log erlauben, in dem es sinngemäß heißt "Wir wurden von den vielen FPs angelockt, waren dann aber vor Ort von dem durchschnittlichen Cache ziemlich enttäuscht."

Dem Owner kann man schließlich nicht anlasten, dass sein Cache viele FPs hat. Daher muss man die Bewertung möglichst neutral versuchen, z.B. indem man so tut als ob der Cache gar keinen FP hätte. Ein gewisser zeitlicher Abstand zum Online-Log ist da sicherlich auch ein ganz gutes Mittel. Einen Cache wegen vieler FPs zu kritisieren, ist jedenfalls ungerecht.

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Beleman
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von Beleman » Mi 17. Okt 2012, 19:22

Diese legendären Caches bekommen ihre zahlreichen Favoritenpunkte, das sollte man auch noch bedenken, ja vor allem, weil die bereits vielen vorhandenen FP die Geocacher in Unmengen anlocken, die wiederum FP vergeben. Und nicht, weil sie zwangsläufig absolut herausragend sind. Aber der Cache wird eben zum Selbstläufer.
Im Gegenteil wage ich zu behaupten, dass da draußen viel mehr absolut geniale Caches sind, die lediglich (noch?) nicht allzu bekannt sind, als eben diese legendären mit 500+ FP.

Tja, ich empfand bspw. Enigma #1 als eher mittelmäßig (zumal er meiner Meinung nach in weiten Teilen das verkörpert, was an anderen Mysterys verteufelt wird, die Unmengen an sinnloser Recherche). Von den paar Helden-Caches, die wir während der weiteren Heimfahrt noch machen konnten, war ich hingegen schwer begeistert (wiewohl ich unter diesen den Schatz des Hagen auch als zwar sehr schön, aber nicht herausragend ansehe, und der kratzt gerade auch schon an der Marke von 1000 FP, die Menge an Findern macht's eben).

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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von baer » Mi 17. Okt 2012, 19:27

GEOrge LuCACHE hat geschrieben:FPs und begeisterte Logs sagen nicht viel aus.

Ich kenne Caches, die waren einfach nur schwer, umständlich, nicht stimmig, fehlerhaft, nervig und langwierig.
Geht mir leider ganz genau so.
GEOrge LuCACHE hat geschrieben:Aber sie hatten ein paar selbstgebaute Stationen (da stehen die Leute drauf)
Wer sind denn "die Leute"? Von mir gibt's allein dafür noch keinen Favoritenpunkt.

Es ist schon richtig, dass eine gewisse Korrelation zwischen selbstgebauten Stationen und Favoritenpunkten da ist. Aber daraus darf man nicht den Schluss ziehen, dass allen Cachern solche Caches gefallen.

Wenn das dazu führt, dass es irgendwann nur noch selbstgebastelte Dosen an uninteressanten Plätzen gibt, ist das definitiv nicht mehr mein Hobby.

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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von baer » Mi 17. Okt 2012, 19:38

Beleman hat geschrieben:Tja, ich empfand bspw. Enigma #1 als eher mittelmäßig (zumal er meiner Meinung nach in weiten Teilen das verkörpert, was an anderen Mysterys verteufelt wird, die Unmengen an sinnloser Recherche).
Enigma #1 ist aber durch Recherche lösbar und vor allen Dingen: Hat man die Lösung gefunden, so weiß man, dass diese richtig sein muss. Und das macht nach meinen Maßstäben einen guten Rätselcache aus! Er ist nur halt richtig schwierig, oder besser gesagt, war es.

Ich habe Enigma Anfang 2003 gefunden. Damals konnte man zwar auch alle Antworten im Internet finden, musste aber "geschickt genug" recherchieren. Das ist heute an vielen Stellen viel einfacher geworden. Ich habe damals 4 Wochen gebraucht (wie die meisten Leute damals), heute dürften wenige Stunden bis wenige Tage reichen, wenn man die nötige Geduld aufbringt.

Natürlich gibt es heute Hundertausende weiterer Rätselcaches und offengestanden gehe ich an die meisten auch nicht mehr dran, weil ich den Gedankengängen der Owner einfach nicht mehr folgen kann. Enigma würde ich aber wohl heute noch machen, wenn ich ihn nicht schon hätte.

heidekraut1999
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Re: AW:

Beitrag von heidekraut1999 » Mi 17. Okt 2012, 20:26

Fadenkreuz hat geschrieben:
Dem Owner kann man schließlich nicht anlasten, dass sein Cache viele FPs hat. Daher muss man die Bewertung möglichst neutral versuchen, z.B. indem man so tut als ob der Cache gar keinen FP hätte. Ein gewisser zeitlicher Abstand zum Online-Log ist da sicherlich auch ein ganz gutes Mittel. Einen Cache wegen vieler FPs zu kritisieren, ist jedenfalls ungerecht.
Natürlich nicht, aber wenn mir ein Cache nicht gefällt oder er nicht meinen Erwartungen entspricht, dann kann ich das selbstverständlich auch so sagen. Sachlich natürlich, und begründet, aber warum sollte ich mich mit meiner Meinung dazu zurückhalten?

Ich kritisiere einen Cache auch nicht wegen seiner FP's, sondern weil er mir nicht nicht so sehr gefallen hat. Egal, ob er keinen oder 100 FP's hat.

Ebenso lobe ich auch einen Cache ohne FP, wenn er mir gut gefallen hat.
Zuletzt geändert von heidekraut1999 am Mi 17. Okt 2012, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.

heidekraut1999
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von heidekraut1999 » Mi 17. Okt 2012, 20:29

Fadenkreuz hat geschrieben:
heidekraut1999 hat geschrieben:
Aber deine Aussage, dass "die Leute" jenen Cache "in ungeahnte Höhen" lobten, stimmt einfach nicht.
Hast Du 'ne Goldwaage vor Dir stehen...?

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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 17. Okt 2012, 22:51

heidekraut1999 hat geschrieben:Hast Du 'ne Goldwaage vor Dir stehen...?
Ich darf doch wohl eine falsche Behauptung von dir richtigstellen. Aber ich beantworte auch gerne deine eigentliche Frage:
heidekraut1999 hat geschrieben:Kann es sein, dass die Unzufriedenheit einiger dazu führt, dass Durchschnittscaches nur durch eine Archivierung zu grandiosen Highlight-Caches hochstilisiert werden.
Nein.

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