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"Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von MadCatERZ » Fr 19. Okt 2012, 20:18

Zappo hat geschrieben: PS: Kann es sein, daß die Frage, ab wann ein Thread abtriftet, mit der Frage in Verbindung gebracht werden kann, inwieweit eine klare Frage gestellt wird?
Das kann sein, es kann aber auch sein, dass eine Frage bei einem signifikanten Anteil der gefragten Personen als Provokation aufgefasst wird.

Ich fand die Frage klar formuliert, der finale Stich ins Wespennest wurde wohl durch die unglückliche Assoziation dieses Caches mit dem Wort "Durchschnitt" ausgeführt.
In der Tat bekräftigten einige der Antworter die Überdurchschnittlichkeit des Caches, woraus sich mehrere Deutungsmöglichkeiten ergeben:
1. Der Cache war im allgemeinen Konsens der Besucher wirklich durchschnittlich, vielleicht sehr gut bis ausgezeichnet, aber keinesfalls überragend und wird jetzt im Nachhinein überhöht
2. Der Cache war - wieder im allgemeinen Konsens - überragend und der TO hat ihn mit seiner Frage runtergezogen und damit hier anwesende Cachebesucher versehentlich provoziert.

Also nochmal BTT: Ja, ich finde, dass Caches nachträglich überhöht werden, eben weil Menschen dazu neigen, alles, was früher war, besser zu finden.

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JackSkysegel
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von JackSkysegel » Fr 19. Okt 2012, 20:53

Aber ich fand den Cache doch direkt als ich ihn gemacht habe schon überdurchschnittlich. Das hatte in dem Moment nicht viel mit Damals zu tun. Also relativ;-). Die Lokation war eine Halde, das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Die Stationen waren handwerklich super ausgearbeited, witzig und kniffelig. Wir reden heute noch oft über diesen Multi. Ich fand den großen Bergmechaniker noch einen Ticken besser.
Natürlich darf jeder seine eigene Meinung dazu haben. Ich habe aber oft die Erfahrung gemacht, das Leute die mit einem Cache Schwierigkeiten hatten und oft zum Telefon greifen mußten, diesen dann auch als schlechter empfanden. Das ist dann ja nicht so richtig fair.
Wie das jetzt in diesem Fall ist kann ich nicht sagen. Die Aussagen waren da ja doch recht schwammig.
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friederix
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von friederix » Fr 19. Okt 2012, 21:09

Sagen wir es mal so:
Der kleine Bergmechaniker ist der Mount Everest unter den Caches.
Jeder, der ihn gemacht hat, ist zufrieden und stolz auf sich selbst und sein Team.

Was will man mehr?
Natürlich gibt es immer noch einen K2, der zwar nicht so hoch ist, aber einen deutlich höheren Schwierigkeitsgrad bietet.

Und was den Goldfinger betrifft.
Ja, habe ich auch (mit-) gemacht. Mein Ding war das nicht. Schon gar nicht das Final in der Steinwolle.
Die Ideen von Willi und Daniel waren wirklich klasse, - vor allem die Bombenentschärfung.

Aber ich mag es halt lieber im Grünen.
Schon von daher wird man nie einen gemeinsamen Nenner finden, was ein wirklich guter Cache ist.

Gruß friederix
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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MadCatERZ
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von MadCatERZ » Fr 19. Okt 2012, 21:14

JackSkysegel hat geschrieben:Aber ich fand den Cache doch direkt als ich ihn gemacht habe schon überdurchschnittlich. Das hatte in dem Moment nicht viel mit Damals zu tun. Also relativ;-). Die Lokation war eine Halde, das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Die Stationen waren handwerklich super ausgearbeited, witzig und kniffelig. Wir reden heute noch oft über diesen Multi. Ich fand den großen Bergmechaniker noch einen Ticken besser.
Natürlich darf jeder seine eigene Meinung dazu haben. Ich habe aber oft die Erfahrung gemacht, das Leute die mit einem Cache Schwierigkeiten hatten und oft zum Telefon greifen mußten, diesen dann auch als schlechter empfanden. Das ist dann ja nicht so richtig fair.
Wie das jetzt in diesem Fall ist kann ich nicht sagen. Die Aussagen waren da ja doch recht schwammig.
Also ich mache da keinen Unterschied. Wenn ich Hilfe benötige, ärgere ich dann hinterher eher darüber, dass ich auf dieses und jenes nicht von selbst gekommen bin, das tut der Bewertung aber keinen Abbruch. Und bei mir ist es so, dass die eher unangenehmen Ereignisse verblassen oder in einem sanfteren Licht erscheinen, so nach dem Motto "...und dann bei 35° im Schatten von Mücken umschwärt, ha-ha-ha" - obwohl ich das damals nicht annähernd lustig fand.
Und wenn dann ein Cache, den man gut fand, plötzlich ausgeknipst wird, erinnert man sich wohl eher an die guten Dinge, nicht an die Mückenschwärme.

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JackSkysegel
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von JackSkysegel » Fr 19. Okt 2012, 21:21

Mag ja alles sein, aber ich habe nach der Archivierung nichts in das Cachelisting geschrieben, so wie wohl die meisten anderen die den Cache gemacht haben. Da sind dann zehn oder fünfzehn Cacher die sich nach der Archivierung echeuffiert haben. Das ist doch ein verschwindend kleiner Prozentsatz und hat doch mit der Güte des Caches kaum etwas zu tun. Aber wenn, dann doch eher im positiven Sinne.
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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von kaktuskoeln » Do 1. Nov 2012, 21:33

Zappo hat geschrieben: PS: Kann es sein, daß die Frage, ab wann ein Thread abtriftet, mit der Frage in Verbindung gebracht werden kann, inwieweit eine klare Frage gestellt wird?
Aaaah... es gibt außer mir noch jemanden, der Trolligkeit erkennt, wenn er sie sieht. ;D

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Re: "Legendäre" Caches? Oder doch nur Mittelmaß?

Beitrag von Atti » Mo 5. Nov 2012, 13:37

[quote="heidekraut1999

Aber meines Erachtens kann der Thread hier auch dichtgemacht werden - die Frage kann wohl nicht abschließend beantwortet werden und die ganzen Nebenkriegsschauplätze ("welche Dosen findest DU denn gut, hm?") brauche ich nicht...
[/quote]

Mich würden die Dosen, die du so richtig gut fandest auch interessieren - nicht als Nebenkriegsschauplatz, sondern tatsächlich eher im Sinne einer Todo-Liste.

Mein persönliches Highlight wird wohl immer der Goldfinger bleiben. Die Bergmechaniker fand ich beide gut. Das blaue Wunder ist toll und die letzte Schlacht des Obentraut.

Jeder setzt andere Prioritäten - ich liebe Rätsel, andere finden auf Bäume klettern toll und für wieder andere ist ein Cache, wo sie hinterher nicht schlammverschmiert nach Hause kommen, kein Cache und der nächste ist eher das wandelnde Punktemonster.

LG
Atti

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