typisch deutsch bookmarklisten

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Lion & Aquaria
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Beitrag von Lion & Aquaria » So 15. Jan 2006, 21:02

safri hat geschrieben:H I L F E

Wo findet man denn diese ominösen Bookmarklisten? Ich kann mir immer nur meine eigene "Ignore"-List anschauen.
Wenn bei einem Cache mal eine Liste dabei ist, kann ich sie auch öffnen.
Aber mich würde mal interessieren, wer hat welche öffentlichen Listen mit welchem Inhalt? Man kann ja nicht seitenweise Caches aufrufen, nur um zu schauen, ob man dadurch Zugriff auf irgendwelche Bookmarklisten bekommt.

Gibt es da irgendwo eine Anlaufstelle bei gc?


öffentlich sind die Listen, soweit ich das bis jetzt gesehen habe nicht... soll heißen es gibt keine Seite, wo die Listen auswählbar seien.
Listen machen geht eh nur als PM

Lion

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Beitrag von familysearch » So 15. Jan 2006, 21:51

D-Buddi hat geschrieben:[
manchmal staune ich über was man sich so aufregen kann... Wenn einer einen Liste von deutschen Caches ohne englische Beschreibung anlegt, damit fing diese Diskussion ja wohl an, warum wird das eigentlich als böse empfunden ??
Jörg


Warum wird es eigentlich als böse empfunden, wenn ein cache keine englische Beschreibung hat?

Wenn ich einen cache im Dreiländereck lege, oder einen tb-Hotel an einem internationalen Flughafen, ist eine englische Beschreibung sicher erforderlich.
Wenn ich den cache, "Entdecke Posemuckel" lege, dann reicht m.E. ein Englisch on request.
Irgendwie haben caches mit zweisprachiger Beschreibung, und vielen, aber nur deutschen logs, für mich auch eine fragwürdige Komponente.
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Beitrag von fogg » So 15. Jan 2006, 22:11

familysearch hat geschrieben:
D-Buddi hat geschrieben:[
manchmal staune ich über was man sich so aufregen kann... Wenn einer einen Liste von deutschen Caches ohne englische Beschreibung anlegt, damit fing diese Diskussion ja wohl an, warum wird das eigentlich als böse empfunden ??
Jörg


Warum wird es eigentlich als böse empfunden, wenn ein cache keine englische Beschreibung hat?

Wenn ich einen cache im Dreiländereck lege, oder einen tb-Hotel an einem internationalen Flughafen, ist eine englische Beschreibung sicher erforderlich.
Wenn ich den cache, "Entdecke Posemuckel" lege, dann reicht m.E. ein Englisch on request.
Irgendwie haben caches mit zweisprachiger Beschreibung, und vielen, aber nur deutschen logs, für mich auch eine fragwürdige Komponente.
familysearch


Ich halte das auch so. Urbane Caches bei uns oder einfache Multis- und Mysteries übersetze ich, bei komplizierteren bzw. solchen, bei denen man sowieso deutsche Texte verstehen muss, mach ich mir die Mühe nicht.

- fogg

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Beitrag von radioscout » So 15. Jan 2006, 22:20

Welchen Sinn hat .uk on request? Warum lädt man die englische Version nicht direkt hoch?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Berndte » So 15. Jan 2006, 23:41

Hallo,

also ich habe auch einen Moment überlegt, ob ich eine Übersetzung meines ersten Caches vornehmen soll, dabei folgende Überlegungen:

1. zusätzliche Arbeit (ich kann zwar relativ gut Englisch lesen und verstehen, aber nicht sicher genug und fehlerfrei schreiben)
2. wie hoch ist die Chance, dass sich wirklich ein NUR-Englisch sprechender Cacher interessiert?
3. am wichtigsten war mir aber der Platzanteil in der Beschreibung... bei OC aber denke ich gut gelöst mit der "Umschaltmöglichkeit" - habe ich aber noch nicht getestet
4. übersetzen die Engländer auch ihre Caches in Deutsch? ;)

Bei Caches, die stark an "internationalen" Standorten stehen (Flughäfen, Autobahnkreuzen, etc.) ist denke ich Englisch nicht verkehrt.

Gruss Bernd

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Beitrag von Lion & Aquaria » Mo 16. Jan 2006, 00:09

Berndte hat geschrieben:....
4. übersetzen die Engländer auch ihre Caches in Deutsch? ;)
....
Bei Caches, die stark an "internationalen" Standorten stehen (Flughäfen, Autobahnkreuzen, etc.) ist denke ich Englisch nicht verkehrt.

Gruss Bernd


Hier im grenznähe (Aachen) zu frankophonen und niederländischem Sprachraum sind die nicht deutschsprachigen Anderssprachler froh über eine englische Cachebeschreibung, die sie sich im Zweifelsfalle mit Babelfish in einen, für sie verständlichen Code, wandeln können.

Anders freue ich mich auch immer bei niederländischen/belgischen Caches darüber, daß eine englische Beschreibung vorhanden ist, weil ich damit oft die sprachlichen Misstände zum niederländischen bzw. französischen Ausgleichen kann....

Ich finde es einfach eine moralische Verpflichtung dem Cacher (auch wenn er kein deutsch kann) zu ermöglichen meinen Cache in einer - gut in seine Sprache zu übersetzende - Sprache anzubieten.

Englisch ist nunmal in unserer heutigen Welt das "Latein der Neuzeit", was "jeder spricht" bzw. "die meisten" verstehen. Jean-Jacques Annaud hat nicht umsonst damals den "Namen der Rose" auf englisch gedreht ;)

also... für den cosmopolitischen Geist: englsiche Beschreibungen einpflegen .-)

Lion

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Beitrag von familysearch » Mo 16. Jan 2006, 11:08

Lion & Aquaria hat geschrieben:Ich finde es einfach eine moralische Verpflichtung dem Cacher (auch wenn er kein deutsch kann) zu ermöglichen meinen Cache in einer - gut in seine Sprache zu übersetzende - Sprache anzubieten.
Lion


So hoch (Moral) möchte ich den Service einer Beschreibung nicht hängen wollen.
Wenn ich durch Frankreich toure, ärgern einen die eigenen Französich-Defizite natürlich schon. Andererseits, wenn die französichen cache-Ausleger an meinem log nicht interessiert sind, ist das ihr Problem.
Ein "English on request" könnte da bei einem geplanten längeren Paris-Aufenthalt natürlich schon eine Hilfe sein und daher Minimal-Standard sein.
Nun ja, caches sind nicht für alle da, das Problem habe ich nicht nur bei Fremdsprachen, sondern in vergleichbarer Weise auch beim terrain. Da sieht es allerdings kaum einer als Moralfrage, Nichtkletterer auszuschließen. Nichtmal ein "Leiter auf Anfrage" wird da gefordert.
Happy discussing
familysearch

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Beitrag von pom » Mo 16. Jan 2006, 11:30

familysearch hat geschrieben: So hoch (Moral) möchte ich den Service einer Beschreibung nicht hängen wollen.

Im Kant´schen Sinne trifft es aber den Kopf auf den Nagel.

Ahoi!
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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Beitrag von Lakritz » Mo 16. Jan 2006, 11:33

Aber Pom, du müsstest doch wissen, dass Kant gerade sowas von out ist.
Heute heißt das: "Was du nicht willst, was man dir tut, das tu andern, das tut gut." ;)
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Beitrag von Gagravarr » Mo 16. Jan 2006, 12:48

Und was mach ich dann laut Ansicht der cosmopolitischen Moralisten mit Caches, die aufgrund ihrer Stages nur mit Deutschkentnissen zu lösen sind? Mein Rodensteiner würde ohne Deutsch zu verstehen auch mit englischer Beschreibung nicht lösbar sein...

Gleich archivieren?
Viele Grüße...
Uwe mit Cache-Retriever Hazel


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