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Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Nicole
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Nicole » Sa 3. Nov 2012, 11:00

Merkur hat geschrieben:Mir macht eben loggen Spaß. Darum suche ich doofe Dosen.
Wir haben im Keller noch eine unbenutzte Tapetenrolle. Wenn du mir deine Adresse zumailst, schicke ich sie dir zu und du kannst loggen bis der Daumen wehtut :hecheln:

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MadCatERZ
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von MadCatERZ » Sa 3. Nov 2012, 11:03

Ich halte es für legitim, wenn jemand versucht, aus einem Hype Geld zu schlagen. Und wenn er dafür wenig Aufwand betreibt, um den Gewinn zu steigern - die Regale unserer Geschäfte sind voll mit solchen Produkten. Man mag es unmoralisch, shyce oder sonstwas finden, aber es ist legitim. Und da sich das Magazin nach wie vor hält, scheint die Rechnung aufzugehen. Ebenso wie niemand gezwungen wird, einen Account bei "G$" zu haben, muss auch niemand dieses Magazin (weiterhin) kaufen, wenn es ihm nicht gefällt.

Die Baumanns
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Die Baumanns » Sa 3. Nov 2012, 11:10

MadCatERZ hat geschrieben:Ich halte es für legitim, wenn jemand versucht, aus einem Hype Geld zu schlagen. Und wenn er dafür wenig Aufwand betreibt, um den Gewinn zu steigern - die Regale unserer Geschäfte sind voll mit solchen Produkten. Man mag es unmoralisch, shyce oder sonstwas finden, aber es ist legitim. Und da sich das Magazin nach wie vor hält, scheint die Rechnung aufzugehen. Ebenso wie niemand gezwungen wird, einen Account bei "G$" zu haben, muss auch niemand dieses Magazin (weiterhin) kaufen, wenn es ihm nicht gefällt.
Das ganze bleibt unbestritten, das hatte ich auch mit meiner Reisethese nicht umwerfen wollen.
Trotzdem darf man darüber diskutieren und das Verhalten das die Burschen teilweise an den Tag gelegt haben spricht nicht für Professionalität. Siehe den Facebookaufriß zum Mega in Schwerte, Kritik wird sofort mit gesperrten Usern bei Facebook beantwortet.
Leider decken die Macher nur einen Teil des Geocachings ab und sperren sich vor den ganzen Problemen, die das Geocaching mittlerweile anderen beschert. Nur die heile Welt vorspielen reicht mir nicht.
Wenn andere bei jeder Neuerscheinung Pipi in den Augen kriegen, so soll es sein, jeder ist seines Glückes Schmied und jeder muss wissen, wem er sein gutes Geld in den Rachen wirft.
Ich gebe zu, ich bin zu blöde und will es auch nicht um mit Geocaching Geld zu verdienen.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Mama Muh » Sa 3. Nov 2012, 11:12

Zappo hat geschrieben:Ob das Heft allerdings nur dazu da ist, dem Initiator seine Cachereisen zu sichern, halte ich für eher unwahrscheinlich - meiner Erfahrung nach geht es bei so einem Projekt um andere Summen rüber UND nüber. Kann mich aber auch täuschen - in heutigen Vervielfältigungs/Herstellungsmethoden und - kosten bin ich nicht so ganz firm.
Ich nehme auch an, dass der Reich-werden-Aspekt noch nicht so ausgeprägt ist. Obendrein wird ein solches Riesenauto gefahren, die Mannschaft in "Arbeitsuniformen" gesteckt und die Startphase solcher Projekte zieht sich ja doch gern mal etwas hin.
Um es nochmal deutlich zu sagen: ich war eigentlich erfreut über das Erscheinen eines Magazins, denn ich finde es auch mal nett nicht nur am Bildschirm zu lesen - geht ja auch nicht immer. Leider lohnt es sich aber kaum das Heft für irgendeine Warterei einzupacken. Über das Hobby an sich gibt es sicher nicht dauernd neues zu berichten. Dosen verstecken - Dosen suchen. Das wars. Trotzdem sieht man ja auch in diesem Forum, dass es einige heiße Eisen gibt, die man recherchieren könnte und für Tools, Technik und Kurioses sind Cacher schließlich immer zu haben. Dafür braucht man aber ausreichend Schreiberlinge. Wenn man sie nicht bezahlen kann, sollte man tunlichst einen guten Draht mit der Gemeinde pflegen und da habe ich das Gefühl, dass hier gespart wurde. Schade, dass offenbar nicht auf Mails reagiert wurde/werden konnte.
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von raziel28 » Sa 3. Nov 2012, 11:33

MadCatERZ hat geschrieben:Ich halte es für legitim, wenn jemand versucht, aus einem Hype Geld zu schlagen.
Ich auch. Meist beginnt es ja mit kleinen privaten Initiativen, eine Sache, ein Gegenstand den es hier nicht oder mangels großer Nachfrage nur sehr teuer gibt soll aus dem Ausland importiert werden. Da es sich für nur ein Ding nicht lohnt, sucht man sich eine Gruppe zusammen und macht eine Sammelbestellung und gibt letztlich einen Preisbenefit weiter.
Irgendwann entdeckt das ein Händler für sich u/o es entsteht ein neuer Einzelhandel, einfach nur, weil ein Bedarf besteht. So kenne ich das aus der Foto-Community wie auch aus der Astronomie, das ist also völlig normal.

Spannend beim Geocaching ist, daß sich das Hobby ausrüstungstechnisch aus sehr vielen verschiedenen Bereichen bedient und so manchem gar nicht klar ist, wie das "Ding", daß er irgendwo mal gesehen hat heisst oder wo man es her bekommen kann. Das ist eben dann auch eine oft übersehene Leistung eines Händlers.

Ich weiß nicht, ob die Existenz des Magazins an sich sinnvoll diskutierbar ist, ich finde, obgleich ich schon schrieb, daß mich die Inhalte derzeit wenig interessieren, nichts schlimmes dabei, daß es dieses Blättchen gibt. Ich würde mir nur mehr Infogehalt wünschen, also regelmäßige Listen mit Händlern, mit Kletterkursen, Software Workarounds, von mir aus mit lohnenswerten Orten, aber dann bitte auch mehr regionales aus den Bundesländern.
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von MadCatERZ » Sa 3. Nov 2012, 12:16

Die Baumanns hat geschrieben: Trotzdem darf man darüber diskutieren und das Verhalten das die Burschen teilweise an den Tag gelegt haben spricht nicht für Professionalität. (...)
Wenn andere bei jeder Neuerscheinung Pipi in den Augen kriegen, so soll es sein, jeder ist seines Glückes Schmied und jeder muss wissen, wem er sein gutes Geld in den Rachen wirft.
Das meinte ich doch, solange genügend Leute das Magazin trotzdem kaufen, sprich, unterm Strich Geld übrig bleibt, ist für die Herausgeber alles in Ordnung. Gut, man könnte überlegen, ob man die Qualität steigern und damit vielleicht mehr Käufer anziehen könnte, aber das sei jedem selbst überlassen.
raziel28 hat geschrieben: (...)
Irgendwann entdeckt das ein Händler für sich u/o es entsteht ein neuer Einzelhandel, einfach nur, weil ein Bedarf besteht. So kenne ich das aus der Foto-Community wie auch aus der Astronomie, das ist also völlig normal.

Spannend beim Geocaching ist, daß sich das Hobby ausrüstungstechnisch aus sehr vielen verschiedenen Bereichen bedient und so manchem gar nicht klar ist, wie das "Ding", daß er irgendwo mal gesehen hat heisst oder wo man es her bekommen kann. Das ist eben dann auch eine oft übersehene Leistung eines Händlers.
Das finde ich zum Beispiel wesentlich cleverer als so ein Magazin. Wo muss man denn überall gucken, um sein Zeugs zusammenzusuchen? Da ist es doch viel praktischer, wenn man Chinakladden, Magneten, Dosen, TBs, Tools und sonstiges zentral in einem Shop besorgen kann, wenn die im Vergleich höheren Preise nicht stören. Ich habe in so einem Shop die Lösung für ein SoaM-Problem zufällig beim Stöbern entdeckt, und dieses Teil habe ich noch nirgendwo anders gesehen, und wie es scheint, kannten viele Sucher das auch noch nicht, alles in allem also sehr sinnvoll.

Nachtrag: Beim Fotografieren habe ich mir einmalig ein Buch über DSLR gekauft, das war eine Fehlinvestition, da es haupsächlich darum ging, dass man einen Fehlschuss ja ganz einfach löschen kann, der Rest setzte Fachwissen voraus(es war ein Einsteigerbuch) und selbst sowas wie Belichtungsreihen kam nicht drin vor.

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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Nicole » Sa 3. Nov 2012, 14:27

Eigentlich ist es doch egal, was wir hier diskutieren. Ich gehe mal davon aus, dass die Käufer des Magazins eher wenig bis gar nicht hier im Forum vertreten sind und eher in die Rubrik Newbies gehören. Warum sollte ein erfahrener Geocacher sich so etwas kaufen? Darum kommt sämtliche Kritik hier weder beim Verleger noch bei den Käufern an.
Also ist es egal, wie man seine Zeit totschlägt, mit dem Füllen dieses Forums, dem Loggen an der Leitplanke oder einer wohlmöglich sinnvollen Sache.
LG Nicki

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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Mama Muh » Sa 3. Nov 2012, 14:38

Schön. Damit sind wir mal wieder bei der Frage nach dem Sinn des Lebens angekommen. Können den Fred schließen.


(Die ewig Hoffnungsvollen wünschen sich, dass so jemand wie das Magazin auch hier mal liest und die Hoffnung stirbt zuletzt.)
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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Merkur » Sa 3. Nov 2012, 16:36

Nicole hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:Mir macht eben loggen Spaß. Darum suche ich doofe Dosen.
Wir haben im Keller noch eine unbenutzte Tapetenrolle. Wenn du mir deine Adresse zumailst, schicke ich sie dir zu und du kannst loggen bis der Daumen wehtut :hecheln:
Mach kleine Streifen draus. Tu sie in Filmdosen und hänge sie alle 161m an Verkehrsschilder. Dann bin ich sofort da.

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Re: Was stimmt mit den Typen vom Geocaching-Magazin nicht?

Beitrag von Beleman » So 4. Nov 2012, 19:30

Nicole hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, dass die Käufer des Magazins eher wenig bis gar nicht hier im Forum vertreten sind und eher in die Rubrik Newbies gehören. Warum sollte ein erfahrener Geocacher sich so etwas kaufen?
Weil sie im Gegensatz zu den Newbies von dem Magazin wissen.
Jedenfalls ist meine Erfahrung (und ich hatte mit derlei durchaus mal zu tun), dass es gerade die Alteingesessenen und Runduminformierten sind, die sich ein solches Magazin kaufen.
Um das freilich genauer abschätzen zu können, bräuchte man Daten zur Auflage, immerhin wird das Ding vor allem in Bahnhofskiosken verkauft (aber gerade da finden es die Newbies ohnehin nicht).

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