Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Benutzeravatar
raziel28
Geomaster
Beiträge: 915
Registriert: Fr 16. Sep 2011, 12:31
Wohnort: Wohnort

Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » Mo 5. Nov 2012, 13:51

Nicole hat geschrieben: Nö das nicht, aber mir persönlich wird der Laden zu groß, da ist zu viel Geld im Spiel, die Arroganz wächst und das Ganze ufert aus. Darum kann es nicht schlecht sein, wenn der Laden mal einen auf den Deckel bekommt und wieder etwas runter kommt inkl. Reviewer, die auch noch so doof sind und ihre Dienste kostenlos anbieten.
Suspekt finde ich den Laden letztlich auch, aber mehr, da er typisch amerikanisch geführt wird. Von Responsible Care sind die Firmen da noch meilenweit entfernt, das KANN auf Dauer nicht gut gehen. Was aber die ehrenamtliche Tätigkeit der Reviewer angeht, Dir ist schon klar, daß man die Reviewer für ihre Dienste auch bezahlen könnte, klar. Man müsste dafür nur entsprechend die Beiträge der zahlenden Mitglieder erhöhen, so wie in dem anderen Verein auch.

Meine Frage oder Anmerkung zielte eher darauf ab, warum bei Dir die Reviewer so im Fokus des Geschehens stehen. Sie tun ja nur das, was der Plattformbetreiber vorgibt, also ähnlich wie Moderatoren in einem Forum. Ich weiß, da kriegen die Mods auch gerne eins auf den Deckel, wenn sie unpopuläre Entscheidungen treffen, aber zurück zu GS schauts doch so aus, ohne Reviewing wird mein Cache dort nicht gelistet, dafür haben sie dort die ehrenamtlichen Helferlein eingerichtet und es gibt Leute, die diese Aufgabe übernehmen möchten. Willst DU das nicht, ist das Dein gutes Recht, aber es ist auch deren gutes Recht, die das möchten.

Man glaubt immer, Leute die solche administrativen Tätigkeiten annehmen wären Machtgeil, schlimmer noch, sie hätten sonst im Leben nichts zu sagen. Wenn Du nur einmal ein solches Amt inne hattest weißt Du binnen weniger Wochen, es ist nur Arbeit, viel Arbeit und noch mehr Arbeit. Jedwege Entscheidung die Du fällst wird >90% falsch sein, wenn Du eine populäre Entscheidung triffst ist das ja das mindeste, was man erwarten kann.
Bild

Werbung:
Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7888
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Genehmigungen...

Beitrag von Zappo » Mo 5. Nov 2012, 14:03

raziel28 hat geschrieben:....Auf Events wurde ich aber bisher weder gefragt, wie lange ich das schon mache, noch, wieviel Caches ich schon gefunden habe. Eher wird gefragt, ob ich schon einen bestimmten Cache angegangen bin, damit man über das Erlebte berichten kann. Nein, das ist keine verklärte Sichtweise, sondern Realität. .....
Also ich war schon auf Events :D - und hab auch schon welche (mit)veranstaltet. Das mit den Punkten hat noch nie irgendendwelche Rolle gespielt in der Frage, ob man akzeptiert wird oder nicht. Und akzeptiert - mein Gott. Auf einem Event sind grundsätzlich alle höflich und freundlich gegenüber anderen - das ist ja schließlich kein Forum :D

Wenn es sowas wie Bekanntheitsgrad oder "Ansehen der Person" gibt, dann doch wohl nach der Qualität/Originalität/whatever von gelegten Caches, geschriebenen Logs, erlebten persönlichen lustigen Geschichten und Begebenheiten und anderem - nicht wegen irgendeinem Zähler.

Und zur Frage "Kosten pro Cache" - für mich ist dieser Ansatz reichlich abstrus. Wenn überhaupt, dann geht es ja eher um die Zeit, die man beim Cachen verbringt. Wenn ich zu viert 50 km in die Pfalz fahre, um zu wandern, dann kann ich wahlweise mit einem Multi heimkommen - oder mit 5 Tradis. Oder ohne alles - wenn ich nix gefunden habe, oder wir wo ganz anders hingehen. Ausgabenseitig bleibt sich das gleich. Höchstens, daß man bei Nichtfund evtl. ein Schorle mehr trinkt. Und wenn ich mich aufs fahrrad schwinge und 30 km fahre, kostet mich das alles nullkommanix - und da liegen sicher 2000 Caches.

Und wer meint, die Kosten pro Cache wären so exorbitant - der soll seinen Geldbeutel schonen und eben einfach weniger machen. Es gibt ein Leben mit 3 Caches am Wochenende, mit 200 Caches im Jahr - und man war trotzdem genügend draussen.

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
raziel28
Geomaster
Beiträge: 915
Registriert: Fr 16. Sep 2011, 12:31
Wohnort: Wohnort

Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » Mo 5. Nov 2012, 14:40

Zappo hat geschrieben: Also ich war schon auf Events :D
Echt jetzt? :D
Auf einem Event sind grundsätzlich alle höflich und freundlich gegenüber anderen - das ist ja schließlich kein Forum :D
Ah, da fallen ihnen doch tatsächlich mal wieder ihre Benimmregeln ein.
Wenn es sowas wie Bekanntheitsgrad oder "Ansehen der Person" gibt, dann doch wohl nach der Qualität/Originalität/whatever von gelegten Caches, geschriebenen Logs, erlebten persönlichen lustigen Geschichten und Begebenheiten und anderem - nicht wegen irgendeinem Zähler.
So, und das war der eigentliche Antrieb diesen Beitrag hier zu schreiben, denn hier gibts ein +1 dafür.
Bild

Benutzeravatar
Team FamBi
Geocacher
Beiträge: 156
Registriert: So 15. Jul 2012, 22:18

Re: Genehmigungen...

Beitrag von Team FamBi » Mo 5. Nov 2012, 20:40

Zappo hat geschrieben:
raziel28 hat geschrieben:Wenn es sowas wie Bekanntheitsgrad oder "Ansehen der Person" gibt, dann doch wohl nach der Qualität/Originalität/whatever von gelegten Caches, geschriebenen Logs, erlebten persönlichen lustigen Geschichten und Begebenheiten und anderem - nicht wegen irgendeinem Zähler.
Wenn mal nur alle so denken würden... :roll:

Benutzeravatar
ReMaRo
Geomaster
Beiträge: 412
Registriert: Sa 1. Mai 2010, 22:13

Re: Genehmigungen...

Beitrag von ReMaRo » Mo 5. Nov 2012, 22:26

Zappo hat geschrieben: ...
Und zur Frage "Kosten pro Cache" - für mich ist dieser Ansatz reichlich abstrus. Wenn überhaupt, dann geht es ja eher um die Zeit, die man beim Cachen verbringt. Wenn ich zu viert 50 km in die Pfalz fahre, um zu wandern, dann kann ich wahlweise mit einem Multi heimkommen - oder mit 5 Tradis. Oder ohne alles - wenn ich nix gefunden habe, oder wir wo ganz anders hingehen. Ausgabenseitig bleibt sich das gleich. Höchstens, daß man bei Nichtfund evtl. ein Schorle mehr trinkt. Und wenn ich mich aufs fahrrad schwinge und 30 km fahre, kostet mich das alles nullkommanix - und da liegen sicher 2000 Caches.

Und wer meint, die Kosten pro Cache wären so exorbitant - der soll seinen Geldbeutel schonen und eben einfach weniger machen. Es gibt ein Leben mit 3 Caches am Wochenende, mit 200 Caches im Jahr - und man war trotzdem genügend draussen.

Gruß Zappo
+1 :gott:
Bild....Bild
Bin ich komisch, nur weil ich meinen GPS-Geräten Namen gebe?

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23210
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Mo 5. Nov 2012, 22:58

Zappo hat geschrieben: Mit Deinen wohlfeilen "Worst-Case-Beispielen" , die Du massenhaft für alles und jedes aus dem Ärmel schüttelst, hab ich so meine Probleme. Da kann ich manchmal nicht anders und unterstelle einen ziemlich großen Fantasieanteil - wenn nicht sogar einen hundertprozentigen.
Das ist Dein gutes Recht.
Aber in 10 Jahren Geocaching, davon neun ohne eigenes Auto, also viel zu Fuß unterwegs, sieht man sehr viel.
Sind Dir noch nie Autocacher auf Feldwegen begegnet? Oder welche, die in den Wald reinfahren, Park- und Halteverbote ignorieren usw.?

Du hast noch nie die Berichte von FTFlern gelesen, deren mit Fahrt in den Wald bis zur Dose für den FTF-Versuch im Schlamm endete?

Ich habe sogar schon sehr nette Cacher getroffen, die trotz Verbot mit dem Auto auf Feldwegen gefahren sind. Wir haben uns nett unterhalten und ich habe dann versucht, ein paar der Caches zu Fuß schneller zu finden als die mit dem Auto. Bei ein paar Dosen hat das auch geklappt aber als die Abstände größer wurden, waren die Autocacher natürlich im Vorteil.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23210
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Mo 5. Nov 2012, 23:01

raziel28 hat geschrieben: Auf Events wurde ich aber bisher weder gefragt, wie lange ich das schon mache, noch, wieviel Caches ich schon gefunden habe.
Ok, da war wohl etwas zu viel nicht markierte Ironie dabei.
Schau mal hier: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?f=9&t=59321
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
raziel28
Geomaster
Beiträge: 915
Registriert: Fr 16. Sep 2011, 12:31
Wohnort: Wohnort

Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » Di 6. Nov 2012, 06:41

radioscout hat geschrieben: Ok, da war wohl etwas zu viel nicht markierte Ironie dabei.
Schau mal hier: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?f=9&t=59321
Ja gut, die pure Ironie brauchts in dem Beispiel ja noch nicht mal.
Ich kann mir schon vorstellen, daß man vor seinem ersten Event so was denkt.
Mir gings halt nicht so, da ich einfach denke, egal wer da ist, es hat jeder mal bei buchstäblich Null angefangen.

In der Tat auch, ich habe auf einem Event ein Ehepaar getroffen die weit jenseits der 10000 Funde hatten und ich mich gefragt habe, wie zum Teufel machen die das. Es wurde aber schnell klar, daß die beiden in ihrem Leben nichts anderes machen als Cachen, da brauche ich mich nicht mit messen*, oder anders gesagt, dafür sind meine Interessen im Leben zu vielschichtig...und die Freizeit zu knapp.

Auch traf ich einige, die regelmäßig oder zumindest öfter in der Welt herum reisen zum Cachen, auch das liegt mir fern, meine Reiseziele suche ich seit langem nach astronomischen Gesichtspunkten aus und nicht nach Geocaching...man kann einfach nicht alles haben (schade eigentlich :D )

*) Messen nicht zu wörtlich nehmen, bei manchen frage ich mich nur, woher sie die ganze Zeit hernehmen, die mir anscheinend chronisch fehlt.
Bild

PiWe84
Geocacher
Beiträge: 172
Registriert: Di 27. Mai 2008, 13:25
Wohnort: [Hamburg]

Re: Genehmigungen...

Beitrag von PiWe84 » Di 6. Nov 2012, 06:59

In 4 Jahren cachen....
radioscout hat geschrieben: Sind Dir noch nie Autocacher auf Feldwegen begegnet?
2x
radioscout hat geschrieben: Oder welche, die in den Wald reinfahren, Park- und Halteverbote ignorieren usw.?
bisher nicht
radioscout hat geschrieben: Du hast noch nie die Berichte von FTFlern gelesen, deren mit Fahrt in den Wald bis zur Dose für den FTF-Versuch im Schlamm endete?
ebenfalls nicht. Entweder wird das hiier im hohen Norden nicht gemacht oder die Leute sind so Inttelligent und schreiben es nicht....

Die Baumanns
Geowizard
Beiträge: 1907
Registriert: So 3. Okt 2004, 16:59
Wohnort: N 51°34,2' E 7°18,1 Castrop-Rauxel

Re: Genehmigungen...

Beitrag von Die Baumanns » Di 6. Nov 2012, 07:01

Das Problem ist tatsächlich, das die wenigen denen alles Egal ist,
in den Focus kommen. Auf einer Veranstaltung in Mettmann zu Thema
Geocaching unt Natur organisiert vom Landschaftsbeirat, wurde
das genau angesprochen. Was kann man gegen diese Leute unternehmen??
Das war die Frage, dabei ist die Lösung so einfach.
Anzeigen. Foto machen und anzeigen.
Das macht ganz schnell die Runde.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
Bild

Antworten