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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » Di 27. Nov 2012, 21:38

Das ist dann aber kein Geocaching.
Unechter Cacher (Tm)

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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Di 27. Nov 2012, 21:39

Team FamBi hat geschrieben:Es scheint in erster Linie ein Problem in NRW zu sein...
NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland, es hat eine sehr hohe Einwohnerdichte und viele große Ballungszentren.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Di 27. Nov 2012, 21:44

blueoceanstorm hat geschrieben: Ist das wirklich ein Problem, das wir nur in Deutschland haben? Ernstgemeinte Frage, ich habe keine Verbindungen zu Cachern in anderen Ländern.

Ist das mit den ganzen "Problemen" nur hier so? Warum ist es beispielsweise in Frankreich nicht so? Cachen da weniger Leute? Oder sind die einfach insgesamt entspannter, um nicht zu sagen "vernünftiger"?
Ich cache oft und gerne in Belgien und den Niederlanden.

Und das ist ein völlig anderes Cachen. Reines entspanntes Genusscachen nahezu ohne Muggeldosen.
In .de hängt der "Cache" (fast) immer an dem Objekt, daß er zeigen soll. In .nl befindet er sich auch schon mal ein paar 100 Meter entfernt in Sichtweite des Objekts.

Ich habe ein Eindruck, daß der typische .de-"Cache"-Owner Muggeln die Cacher zeigen will und der Cacheowner in .nl und .be dem Cacher etwas schönes zeigen will, ohne daß er beim Cachen stört oder gestört wird.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Wolle98
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Di 27. Nov 2012, 21:46

radioscout hat geschrieben:Und wenn ich alle 161 m eine Dose magnetisch an die Leitplanke hänge die Straße und Börjersteich/Radweg trennt und genau beschreibe, wo die Dose hängt, können jeden Tag 50 Cacher 1000 Caches finden, ohne daß man auch nur Spuren der Suche sieht oder auch nur ein Mensch oder Tier gestört wird.
Dann haben wir wohl vollkommen unterschiedlich Auffassungen, was Geocaching ist und was es ausmacht. Wenn Geocaching nur so aussehen würde, hätte ich nie damit angefangen. Wenn genau beschrieben ist, wo die Dose ist, wo bleibt die "Suche"? Und die ist doch wohl ein essentieller Teil dieses Spiels.
So long,
Wolle

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Di 27. Nov 2012, 21:49

radioscout hat geschrieben:Ich cache oft und gerne in Belgien und den Niederlanden.

Und das ist ein völlig anderes Cachen. Reines entspanntes Genusscachen nahezu ohne Muggeldosen.
Dann cachest Du wohl in einem anderen "Niederlande" als ich... In dem "Niederlande", das ich hier direkt hinter der Grenze habe, liegen die meisten Dosen mitten in Wohngebieten, in Vorgärten oder, wenn man mal Glück hat, in einem Gewerbegebiet...
So long,
Wolle

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Zappo » Di 27. Nov 2012, 21:53

blueoceanstorm hat geschrieben:....Ist das wirklich ein Problem, das wir nur in Deutschland haben? Ernstgemeinte Frage, ich habe keine Verbindungen zu Cachern in anderen Ländern.
Ist das mit den ganzen "Problemen" nur hier so? Warum ist es beispielsweise in Frankreich nicht so? Cachen da weniger Leute? Oder sind die einfach insgesamt entspannter, um nicht zu sagen "vernünftiger"?
Ernstgemeinte Antwort:

Ich hab keinen Plan, ob das der geringen Zahl geschuldet ist, aber in den wenigen anderen Ländern, in denen ich schon war, ist das definitiv anders - außer in USA. Die haben auch einen an der Klatsche :D :D :D

Mal zu Frankreich: Da liegen sicher 90 Prozent der Caches an -für mich nicht immer interessanten- aber sinnvollen Stellen, wo es was zu sehen gibt. Und wenn wir in die Bretagne, an die Ardeche oder whatever fahren, ist es kein Thema, daß ich mir die Caches ausdrucke - und jedesmal an einer Stelle lande, die meist nicht im Reiseführer steht, aber trotzdem extrem sehenswert und erlebenswert ist. Ist aber eigentlich selbstverständlich. In F gibts ja auch die ältere Alternative "Cistes" (40.000 !), die den Mysrteries ähneln. Da muß man - meist- irgendwas historisches rauskriegen und landet dann an einer Dose, die in einer erwähnenswerten Location liegt. Vielleicht ist DAS die Grundlage.

Und im Elsaß - wo ich öfter bin - ist es ähnlich. Allerdings gibts da auch einen Geocaching-Club der ersten Stunde, der die nötige Sozialkontrolle bietet - und zugegebenerweise eine Landschaft, auf der man auf 500 Felsengipfeln, an tausenden Waschhäusern, Bunkern, Burgen. LPs ohne Probleme schöne Caches verstecken kann. Das ist in RLP ähnlich - und auch kann man Caches noch einigermaßen blind ansteuern - auch da ist die Cacherwelt noch 2-3.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was hier bei uns in Deutschland los ist. Wahrscheinlich Hyperaktivität. Oder RS. Oder: Wir könnens nicht.


Gruß Zappo
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Di 27. Nov 2012, 21:54

Wolle98 hat geschrieben: Dann cachest Du wohl in einem anderen "Niederlande" als ich... In dem "Niederlande", das ich hier direkt hinter der Grenze habe, liegen die meisten Dosen mitten in Wohngebieten, in Vorgärten oder, wenn man mal Glück hat, in einem Gewerbegebiet...
Direkt hinter der Grenze trifft das leider zu. Insbesondere die Vorgarten"caches" scheinen dort seit neustem sehr beliebt zu sein. Und ich habe auch den Eindruck, daß die Dosen dort mit der Zeit nicht besser werden.
Aber etwas weiter hinter der Grenze sieht es schon besser aus.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von SharkAttack » Di 27. Nov 2012, 21:57

radioscout hat geschrieben:
Team FamBi hat geschrieben:Es scheint in erster Linie ein Problem in NRW zu sein...
NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland, es hat eine sehr hohe Einwohnerdichte und viele große Ballungszentren.
In NRW gibt es auch die meisten Geopolizisten und Spitzel mit Bl0ckwartmentaltät, nicht wahr? ;)
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Di 27. Nov 2012, 22:02

JackSkysegel hat geschrieben:Das ist dann aber kein Geocaching.
Für Dich nicht, für viele doch.

Sieh es positiv: die Massendosen ohne Möglichkeit etwas zu beschädigen oder jemanden zu stören beschäftigen die Massen, die das erforderliche Geld reinbringen und sorgen dafür, daß sie die Finger von Deinen Qualitätscaches an weniger robusten Locations lassen.

Stell Dir mal vor, es gäbe z.B. nur noch aufwendige Multis an empfindlichen aber schönen Locations mit vielen kreativen selbstgebauten Stages und die Massen müßten mangels Massencaches diese Dosen suchen.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Fadenkreuz » Di 27. Nov 2012, 22:02

radioscout hat geschrieben:Und wenn ich alle 161 m eine Dose magnetisch an die Leitplanke hänge die Straße und Börjersteich/Radweg trennt und genau beschreibe, wo die Dose hängt, können jeden Tag 50 Cacher 1000 Caches finden, ohne daß man auch nur Spuren der Suche sieht oder auch nur ein Mensch oder Tier gestört wird.
Es ergeben sich dann aber andere Gefahren: Viele Cacher sterben vor Langeweile.

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