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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Wolle98
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Di 27. Nov 2012, 22:05

radioscout hat geschrieben:die Massen, die das erforderliche Geld reinbringen
Das erforderliche Geld für was?
radioscout hat geschrieben:Stell Dir mal vor, es gäbe z.B. nur noch aufwendige Multis an empfindlichen aber schönen Locations mit vielen kreativen selbstgebauten Stages und die Massen müßten mangels Massencaches diese Dosen suchen.
Die Massen würden diese Caches aber doch gar nicht suchen. Warum machen die Leute denn die Powertrails? Weil sie da auf der 5km-Runde 30 Gummipunkte sammeln, statt nur einem Punkt für nen Multi.
So long,
Wolle

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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » Di 27. Nov 2012, 22:13

@Radioscout: Stell du dir einfach mal vor G$ würde den Punktezähler einfach abschaffen. Glaub mir, dass würde einige unserer Probleme lösen. Einfach nur wegen dem Cache an sich hingehen und nicht wegen der tollen Gummipunkte.
Unechter Cacher (Tm)

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Zappo
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Zappo » Di 27. Nov 2012, 22:17

radioscout hat geschrieben:...Stell Dir mal vor, es gäbe z.B. nur noch aufwendige Multis an empfindlichen aber schönen Locations mit vielen kreativen selbstgebauten Stages und die Massen müßten mangels Massencaches diese Dosen suchen.
mal abgesehen von dem "kreativen" und "selbstgebauten" - wenn es nur diese aufwendigen und anspruchsvollen Caches gäbe, würde die Anzahl der Geocacher ins Bodenlose - ungefähr auf 10 Prozent - fallen. Die Massen würde es garnicht geben. Und dementsprechend die Probleme. DA unterscheiden sich unsere Theorien - Du verwechselst da gerne Ursache und Wirkung.

Vor der "Explosion" lagen die Founds bei meinen (oder vergleichbaren) Multis ca bei 12 bis 20 pro Jahr. Nach der "Explosion" nicht bei mehr.Ist ja klar. Wie groß ist der "Markt" an Leuten, die am Wochenende 2 aufwendige Caches machen - so ziemlich genausogroß wie die, die Letterboxing machen, fürs Pfälzische Wanderbuch unterwegs sind, sich für (nicht nur auf dem Tablett servierte) Geschichte, Natur- und Heimatkunde interessieren und in F Cistes lösen und suchen? Verschwindend.

Der Mehrtrafic spielt sich in der Tat nur an den Flachcaches ab. Die Frage ist, ob wir auf das alles nicht auch verzichten hätten können.

gruß Zappo
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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Di 27. Nov 2012, 22:21

Dann schau Dir mal die Fundzahlen bei den hochgelobten Multis an. Die werden, wenn überhaupt, nur von großen Serien übertroffen und viele Owner suchen nach Möglichkeiten um die Anzahl der suchenden User zu reduzieren.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » Di 27. Nov 2012, 22:33

Und wieviel Prozent entsprechen diese hochgelobten Multies an der Gesamtzahl der Multies gemessen?
Und wieviel Prozent der Tradies sind total sinnlos?
Wieder einmal kommst du mit den herausstechenden Extremen.
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ZERO74
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von ZERO74 » Di 27. Nov 2012, 22:36

Mein lieber Radioscout, Du schreibst hier so viel nachweislich falschen Kram, dass man davon Kopfschmerzen bekommt.

In den Niederlanden liegen mehr Dosen in komplett vermuggelten Wohngebieten mitten in Vorgärten als sonst irgendwo. Und wofür wird bei GS Geldbenötigt? Für die Server und die handvoll Lackeys? Du wirst uns sicherlich noch erklären, wofür man so unglaublich viel Geld benötigt. Das Spiel wird von den Cachern gemacht und in Seattle trägt man die Dollar mit der Schubkarre davon. Und genau daran krankt es: wäre GS eine nicht kommerzielle Vereinigung, hätten wir viele Probleme nicht, denn dann wären die Userzahlen nicht da, wo sie von GS hingebracht wurden. Ist es nicht erschreckend, dass - wie Du selber schreibst - mittlerweile die User versuchen, die Massen irgendwie aus Ihrem Einflussbereich zu verdrängen? Die Cacher, die dieses Spiel in seinem ursprünglichen Geist betreiben, wollen die Massen nicht. Das wollen nur die, die daran verdienen. Und trotzdem: die "Probleme" in der Form haben wir nur in NRW - nicht einmal deutschlandweit. Ein Schelm, wer das mit den vollkommen unprofessionellen und sinnlosen Handlungen einzelner Profilneurotiker in Zusammenhang bringt. Das witzige dabei: NRW ist ein Fliegenschiss auf der Weltkarte und die selbsternannten Geocaching- und Naturretter suggerieren ständig, wir hätten es mit einem globalen Problem zu tun und ständen kurz vor dem globalen Verbot von GC (auf welcher Rechtslage auch immer)
Und wenn Du alle 161 Meter eine Dose an eine Leitplanke hängst, hast Du bestimmt eine schriftliche Genehmigung von Straßen.NRW, gelle? Nur um mal wieder den Thread on-topic zu bekommen.

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Di 27. Nov 2012, 23:30

Es gibt überall gute und schlechte Caches.
Und evtl. sind die neuerdings vermehrt dort zu findenden Vorgarten"caches" und Stadtdosen eine Folge der dort erforderlichen Genehmigung.

Für das eigene Grundstück braucht man keine und nach Aussage einiger Cacher aus .nl gibt es für Dosen in Städten oft ein stark vereinfachtes Genehmigungsverfahren.

Das könnte eine negative Auswirkung sein: Dosen werden bevorzugt dort versteckt, wo man einfach eine Genehmigung erhält und nicht da, wo es schön ist, die Genehmigung aber nur mit mehr Aufwand erhältlich ist. Lieber ein kurzer Anruf im Rathaus als lange Diskussionen mit Staatsbosbeheer.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Cachebär
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Cachebär » Mi 28. Nov 2012, 00:01

Es gibt noch etwas anderes, was mich an dem Genehmigungswahn stört. Ich versuche das mal verständlich zu formulieren, ich glaube das geht nur mit Beispielen... :)

Verstecke ich einen Gegenstand am Wegesrand und ein Cacher sucht ihn - zB indem er die Koordinaten über eine Webplattform erfährt, ist das ok, auch ohne jegliche Genehmigung.

Passiert mir etwas beim Verstecken oder dem Cacher beim Suchen, wird kein Dritter hineingezogen. Jeder haftet für sich (bzw dessen jeweiliger Versicherer).
Liegt in der Zeitung ein Prospekt von Lidl mit tollen Angeboten (und auch Cachekoordinaten auf einer Webplattform sind nur Angebote, diese zu suchen) und ich habe auf dem Weg nach Lidl einen Autounfall, ist dafür nicht die Zeitung (vgl. G$) und auch nicht Lidl (vgl. Owner) verantwortlich, sondern einzig und alleine ich als Kunde (vgl. Cacher) selber. Und das ist auch gut so !

Jetzt zieht G$ ohne Sinn und Verstand eine weitere Person mit rein. Einen kleinen städtischen Mitarbeiter. Der soll nun die Situation bewerten und das Auslegen eines Caches am Ort X genehmigen, weil eine kleine US-Webklitsche und insbesondere deren obergenauen Bücklinge das verlangen.

Der Mitarbeiter gibt mir (schriftlich) sein ok, und irgendwann geschieht mir oder einem Cacher am Final ein Unfall. Irgend ein dummer Unfall. Ein Ast bricht ab und trifft mich, ich trete in ein Erdloch und brech mir das Bein, irgendwas, was normalerweise unter "eigenes Verschulden in waldtypischer Umgebung" o.ä. abgetan wird.
Jetzt hat aber der Mitarbeiter sein OK gegeben und damit schriftlich dokumentiert, dass die Location für diesen Zweck geeignet ist und er das Auslegen genehmigt !

Glaubt mir, in diesem Fall, der in Zukunft wohl alltäglich werden dürfte, trifft den Mitarbeiter eine juristische Mitschuld !

Das ist einerseits eine unfaire Riesensauerei seitens G$, ein Dokument mit einer solchen Tragweite und einem solchen rattenschwanz zu verlangen.

Es ist andererseits klar, dass es nur weniger Präzedenzfälle bedarf, um Behördenseits das Ausstellen solcher Genehmigungen zu unterbinden.

Und dann ?!!!
LG, Thorsten

Merkur
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Merkur » Mi 28. Nov 2012, 00:22

Cachebär hat geschrieben:...
Wunderbar formuliert. Genauso sehe ich es.
Ich kann mir vorstellen, das G$ gar nicht weiß, wie doof das hier ist. Es wäre in diesem Fall Sache derer, die durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit Kontakte zu dieser Firma haben, dieser Firma mitzuteilen, dass Genehmigungen dieser Art hierzulande normalerweise nicht vergeben werden. Ich glaube "German Angst" ist dort sogar ein Begriff...

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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Mi 28. Nov 2012, 00:24

Wartet einfach ab, bis sich das Ausbleiben der Cachetouristen bemerkbar macht. Dann wird man auch wieder ganz einfach eine Genehmigung bekommen.
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