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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

GEOrge LuCACHE
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Re: AW: Genehmigungen...

Beitrag von GEOrge LuCACHE » Mi 28. Nov 2012, 19:20

In unserem Dorf bekäme man die notwendigen 100km für die Strecke nicht mal zusammen, wenn man *alle* Strassen und Feldwege einbezöge.
Nachtcache-bei-Tag-Macher

Check this ---> http://jaegerblog.wordpress.com/ out!

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ZERO74
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von ZERO74 » Mi 28. Nov 2012, 19:45

Lieber Radioscout,
es mehren sich die Aussagen, bei denen es vielen - einschließlich mir - schwerfallen dürfte,Dich noch als ernsten Diskussionspartner zu akzeptieren.

Wenn die Server- und Personalkosten von GS tatsächlich eine Massen-Überwanderung von Geocaching zur Finanzierung nötig machen, hat sich die Geschäftsidee leider selber ad absurdum geführt, bzw. man sollte dringend den ein oder anderen Unternehmensberater nach Seattle schicken, um den Wahnsinn zu vermeiden. In einer Welt, in der eine Wikipedia sich rein aus Spenden finanziert und ein Facebook ausschließlich aus Werbeeinnahmen Milliarden schöpft, darfst Du einer klugen Foren-Gemeinschaft einfach nicht so einen Blödsinn erzählen. Dabei hätte ich fast geglaubt, dass Du ernst meinen könntest, wenn ich nicht wüsste, dass Du der Branche zu nah stehst um solche Thesen ernsthaft zu propagieren.

Zum Thema Leitplanken-Tradis: diese werden von Dir stets als Musterbeispiel traumhaft natur- und geselschaftskonformer Dosen mit 100% Guideline-Garantie eingebracht. Allerdings vergisst Du dabei offensichtlich die Genehmigungsproblematik. Und hier liegt ein Kernproblem: vielleicht sollten wir einmal gemeinsam bei Straßen.NRW anfragen und damit weitere schlafende Hunde wecken, wie es profilneurotische Interessensgruppen momentan stetig tun.

Und Dein Traum der Dörfer, die nur aufgrund des hervorragenden GC Tourismus überleben können, während die Nachbardörfer mangels Dosensucher traurig zugrunde gehen kann und darf ich nicht kommentieren, da ich Polemik gerne vermeiden möchte - ein respektvolles ernstnehmen dieses Gedankenguts aber absolut nicht möglich ist!

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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Mi 28. Nov 2012, 20:00

Lieber ZERO74,

alleine schon Deine seltsame Anrede mit "Lieber" erweckt den Eindruck, daß Du nicht an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist sondern die Diskussion von der sachlichen auf die persönliche Ebene bringen willst.

Möchtest Du eine mit Werbung überladene Website haben? Möchtest Du, daß Dein Userverhalten bis ins Detail analysiert wird, um Dir die passende Werbung anzuzeigen? Glaubst Du, daß sich Geocaching.com überhaupt vollständig durch Werbung finanzieren kann?

Zum Thema Geocaching und Tourismus empfehle ich Dir als prominentes Beispiel die Geschichte der ET-Serie.

Und wenn Dir das alles zu kommerziell ist: nutze gc nicht mehr und wechsle komplett zu oc.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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KreuterFee
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von KreuterFee » Mi 28. Nov 2012, 20:05

@zero

Don't feed the Troll.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
XD

Wolle98
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Mi 28. Nov 2012, 20:15

radioscout hat geschrieben:Möchtest Du eine mit Werbung überladene Website haben? Möchtest Du, daß Dein Userverhalten bis ins Detail analysiert wird, um Dir die passende Werbung anzuzeigen? Glaubst Du, daß sich Geocaching.com überhaupt vollständig durch Werbung finanzieren kann?
Das klingt ja jetzt fast so, als wäre Groundspeak eine karitative Einrichtung. Sorry, aber das ist nun bei weitem nicht der Fall. Groundspeak ist ein mehr als gut verdienendes Unternehmen. Die Kosten für den Betrieb der Plattform und deren Entwicklung sollte man im Vergleich zu den Einnahmen wohl nicht überbewerten. Das kostet keine Millionen. Und so viele Mitarbeiter, bräuchte man auch nicht, nur um die Plattform zu betreiben. Die braucht man, um richtig Geld mit Premium Mitgliedschaften, Werbeeinblendungen, Lizenzen, Merchandising und vor allem diesen kleinen tollen Nümmerchen zu verdienen, die andere für viel Geld kaufen, um damit eine Coin oder einen TB tracken zu können.

Davon, dass die "Community" diesem Unternehmen Millionen an Arbeitsstunden und mehr oder weniger viel Geld kostenlos zur Verfügung stellt, in dem sie die Caches legt und wartet, möchte ich gar nicht mal anfangen.

Aus unternehmerischer Sicht ne coole Sache, andere kostenlos arbeiten zu lassen und für das genrieren von ein paar Nümmerchen überproportional viel Kohle zu verdienen. Aber bitte, bitte nicht immer versuchen den Eindruck zu erwecken, die Jungs in Seatle sind ne karitative Einrichtung, die das alles nur für uns tun...
So long,
Wolle

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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » Mi 28. Nov 2012, 20:28

Lieber Radioscout :D (ok, war nur Spass)
Ich finde es witzig, dass du hier von einem Dorf mit einem Powertrail redest welches tolle Einnahmen und keinerliei Probleme hat. Du redest doch gerne von den Extremen. Also fangen wir doch mal an und werden dann wiedereinmal sehen wie du dir selbst wiedersprichst und dich aus Allem fein, sauber rausredest.

Was wenn diese Cachetouristen die Feldwege zuparken? Was wenn durch die Masse der Cacher Schäden entstehen? Was wenn nicht alle Dorfbewohner das so witzig finden, obwohl es genehmigt wurde. Was wenn die vielen Cacher auch sehr viel Müll hinterlassen? Was wenn sich nicht alle an die Wege halten und stat dessen durch die Felder oder querfeldein durch den Wald laufen?

Sicher, alles nur extreme Beispiele, aber damit kennst du dich ja aus.

Noch einmal zu den Genehmigungen. Also entscheidet dann ein städtischer Angestellter, der vom Geocaching keine Ahnung hat, ob eine Dose verträglich ist oder nicht!? Ich glaube das können die meisten Cacher besser beurteilen.

Ich lasse mich auf jeden Fall nur sehr ungern entmündigen.
Unechter Cacher (Tm)

ZERO74
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von ZERO74 » Mi 28. Nov 2012, 20:45

Lieber Rdioscout,
meine Anrede erfolgt inkeiner Weise in despektierlicher Absicht.

Wenn Du die ET-Serie als anzustrebendes Beispiel für die Zukunft des Geocachings ansiehst, driften unsere Ansichten zu diesem Hobby bedenklich weit auseinander - was ja grundsätzlich nicht schlimm ist, denn das ist ja eine der schönen Seite von GC,dass man die verschiedenen Ausprägungen genießen kann. Wenn ich mir allerdings den Rest der Welt anschaue, dann ist dieses Beispiel auch Gott sei Dank eine seltene Ausnahme.

Ein anderes lustiges Beispiel in diesem Zusammenhang ist das berühmte Altensteig. Hier sprach man ein (rechtlich bedenkliches) Geocaching-Verbot aus. Ein Moment in dem die Prediger der schwarzen Geocaching-Zukunft sich erfolgreich bestätigt sahen. Und dann plötzlich... schwups... erkannte man Geocaching als mögliche Einnahmequelle für den Tourismus und so wurde das gestern noch verteufelte Hobby plötzlich professionell aufgearbeitet.

Woher nimmst Du eigentlich die Erkenntnis, dass unser Userverhalten bei GC nicht ausgewertet und kommerziell genutzt wird?

@Kreuterfee: Du hast Recht. Aber manch Troll wird leider schon von ganz anderer Seite durchgefüttert

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Sejerlänner
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Sejerlänner » Mi 28. Nov 2012, 21:22

radioscout hat geschrieben: Ich gehe immer von Dosen aus, die so versteckt sind, daß sie nicht stören ....................

.............Entweder es ist ok und wird genehmigt oder es ist nicht ok und man erhält keine Erlaubnis.
1. Findet sich (fast) immer jemand, der sich an irgendwas stört und
2. ist nicht alles ok., nur weil es genehmigt wurde.

Genauso wenig wie alles, daß nicht genehmigt ist, falsch sein soll.

z.B.: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?f=18&t=67421
Liebe Grüße
Sejerlänner

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Zappo
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Zappo » Mi 28. Nov 2012, 22:46

radioscout hat geschrieben:
Zappo hat geschrieben: Wo ist denn da bitte die Umweltverträglichkeit? Die von Dir geforderte Nichtstörung von Leuten?
Mit Verstand versteckte Dosen entlang von Feldwegen werden nicht stören.
Ich - und Du - schrieben von Anreisen aus 1000 km Entfernung - was hat das mit Dosen an Feldwegen zu tun?
Du schlängelst Dich mal wieder ganz schön unlogisch neben den Argumenten durch. Wie immer.
Und die alte Leier von "Unstörende Dosen stören nicht, sonst wären sie ja störend :D " zieht gerade auch nicht.
radioscout hat geschrieben:Das ist eine Feststellung ohne jede Wertung und Meinung.
Dialektisches Betrachten kann ich auch - aber hinter meiner Schreibe steckt sehr wohl ne Meinung - und ne Wertung. Die mag falsch sein, sich innerhalb der Auseinandersetzung sogar dann ändern - aber diskutieren ohne Stellungnahme? Ich weiß nicht.

Zur Frage der achso problematischen Finanzierung von GC - also ich kann mich an Zeiten erinnern, da gabs nur halb soviel Cacher, nur ein Viertel der Dosen, Coinhype und Coinsammeln um des Sammelns willen war exotisch - und PM war auch nicht.
Und es ging doch. Ich denke, daß damals GC auch nicht gerade am Stock ging. Wenn sie sich aufs Kerngeschäft - nämlich eine reine Plattform fürs Veröffentlichen von Caches- beschränken würden, wäre das mit einem Drittel an Aufwand getan.

Die heutige Praxis - nämlich die Cacherschaft mit immer neuen Ideen zu beglücken, mögen es Souvenirs, Challenges, ja sogar PQs sein - die hat sie niemand geheißen - das ist selbstgewählter Müll. Und wenn das nur machbar ist, wenn man das Hobby an die Wand fährt, dann hat das leider nicht meine Zustimmung. Das nennt man im übrigen "Meinung".

Gruß Zappo
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

kaktuskoeln
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von kaktuskoeln » Do 29. Nov 2012, 00:13

radioscout hat geschrieben:Nehmen wir mal an, "wir" hätten unsere Dosen immer unter Einhaltung aller Gesetze und Vorschriften, der Guidelines und den allgemein üblichen Regeln des Zusammenlebens zivilisierter Menschen versteckt..
Dein permanentens naives "Wenn sich nur immer alle brav an die Regeln halten, gibt es kein Problem"-Gesülze wird langsam wirklich albern.

Wenn wirklich alles so gelaufen wäre, wie du schreibst, dann gäbe es jetzt trotzdem hundert mal so viele Cacher wie damals, mit entsprechendem Anteil an Idioten, die sich öffentlich in medienwirksamem Treiben zu übertreffen versuchen.

Mittlerweile ist längst der ach so harmlose Tradi am Wegesrand das Problem. Genau der zieht nämlich die Sorte Leute an, die Zappo unlängst so treffend als "Geolemminge" bezeichnet hat. Die wollen mit wenig Aufwand viele der ach so wichtigen Punkte "machen" und fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich bei "Mega-Events" in der Masse suhlen können, Busse volladen, um alle 16 Bundesländer an einem Nachmittag abzufahren und was derlei Absurditäten mehr sind. Gepusht wird das Ganze von entsprechenden Profiteuren, denen es egal ist, wie das alles endet, so lange nur vorher noch genug Leute ihre Kohle in Geocaching-Magazinen, Geocaching-Shop-Tüddelkram und Premium-Mitgliedschaften anlegen

Sorry, aber wer immer noch behauptet, das Problem seien (oder wären gewesen) die paar Hanseln, die durch irgendwelche Ruinen schleichen, obwohl das verboten ist, und nicht die schiere Masse der Geocacher, den kann ich einfach nicht ernst nehmen.

kaktuskoeln

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