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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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raziel28
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » So 4. Nov 2012, 15:40

Rupa hat geschrieben: Und anläßlich dessen vor wenigen Wochen ein Grundsatzurteil, in dem von höchstrichterlicher Seite festgestellt wurde, daß ein Waldbesitzer NICHT dafür haftbar gemacht werden kann, wenn einem Spaziergänger ein Ast auf den Kopf fällt. Denn dabei handele es sich um eine "waldtypische Gefahr", mit der der Spaziergänger rechnen müsse.
Danke für die Ergänzung :up:
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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » So 4. Nov 2012, 15:42

Team Shark Attack hat geschrieben: Geocachen spielte sich vergangeheitlich immer im Verborgenen und Geheimen ab, viel ist davon weiss Gott nicht übrig geblieben.
Leider mußten einige User die Muggels an unserem schönen Spiel beteiligen, indem sie ihnen die Dose vor die Fenster warfen.
Und in den Listings stehen dann so fiese Kommentare wie "Damit der Cache nicht zu einfach zu finden ist, habe ich ihn an einer extrem vermuggelten Stelle versteckt" oder "Eigentlich ganz einfach zu finden, wenn nicht die vielen Muggels wären".
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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raziel28
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » So 4. Nov 2012, 15:49

radioscout hat geschrieben: Bei der Dose am Wegesrand ist das sicherlich richtig.
Aber bei diesem ganzen Extrem-"Caching"-Zeuchs (Kletter"caches", Abandoned-Place-"Caches" usw.) wird das nicht mehr zutreffen.
Was meinst Du? Mit der Verkehrssicherungspflicht, bzw nicht vorhandene Pflicht des Waldeigentümers? Ich denke du betrittst den Wald auf eigene Gefahr, egal ob auf oder neben den Wegen.
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Chris_rocks31
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Chris_rocks31 » So 4. Nov 2012, 15:56

raziel28 hat geschrieben:Was meinst Du? Mit der Verkehrssicherungspflicht, bzw nicht vorhandene Pflicht des Waldeigentümers? Ich denke du betrittst den Wald auf eigene Gefahr, egal ob auf oder neben den Wegen.
Ist das nicht vollkommen egal...solange Geocacher sich wie die Axt im Walde aufführen, alle 161m ein Trampelpfad 5 Meter ins Gebüsch führt, Autos mit Jagdschutz-Schildern an der Windschutzscheibe auf Forstwegen parken, Caches an Hochsitzen gelegt werden...solange werden Geocaches nicht befürwortet und GS wird sie dann auch nicht veröffentlichen.

Für die Ursachenforschung und deren Folgen sind rechtliche Aspekte der Haftbarkeit von Waldbesitzern volkommen egal. Das könnte u.U. erst beim Klettern und auf LPs interessant werden.

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raziel28
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » So 4. Nov 2012, 16:12

Chris_rocks31 hat geschrieben: Ist das nicht vollkommen egal...solange Geocacher sich wie die Axt im Walde aufführen, alle 161m ein Trampelpfad 5 Meter ins Gebüsch führt, Autos mit Jagdschutz-Schildern an der Windschutzscheibe auf Forstwegen parken, Caches an Hochsitzen gelegt werden...solange werden Geocaches nicht befürwortet und GS wird sie dann auch nicht veröffentlichen.

Für die Ursachenforschung und deren Folgen sind rechtliche Aspekte der Haftbarkeit von Waldbesitzern volkommen egal. Das könnte u.U. erst beim Klettern und auf LPs interessant werden.
Ich denke, da läuft gerade was durcheinander. Ich bezog mich mit meiner Aussage auf diesen Beitrag http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 5#p1047315
und ich denke, da braucht der z.B. Waldstückeigentümer gegenüber Geocachern was die Sicherungspflicht betrifft keine Bedenken zu haben.

Weiterhin glaube ich, daß das beim Klettern ebenfalls nicht zutrifft. Es ist nicht Sache des Eigentümers, für gefahrloses Klettern zu sorgen.

Für LP's gelten u.U. nochmal andere Bestimmungen, da schaut die Eigentümerwelt nochmal anders aus.
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radioscout
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » So 4. Nov 2012, 16:49

raziel28 hat geschrieben: Was meinst Du?
Ich sehe einen Unterschied zwischen dem Gehen auf Wegen und dem Klettern auf Bäumen, Betreten von leerstehenden Gebäuden usw.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 17:51

Soweit ich weis, ist das Klettern auf Bäume in Deutschland nicht verboten.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von SharkAttack » So 4. Nov 2012, 17:59

Legalität ist nur ein notwendiges Kriterium, dann steht noch die Genehmigung des Eigentümers im Raum und Last Not least die Frage, ob dauerhaftes klettern einen Baum gleich oder mehr schädigt, als ein eingedrehtes Schräubchen.
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Die Baumanns
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Die Baumanns » So 4. Nov 2012, 18:02

JackSkysegel hat geschrieben:Soweit ich weis, ist das Klettern auf Bäume in Deutschland nicht verboten.
Das klettern auf Bäumen ist nicht untersagt,
entsprechend kannst Du Deinen Baum beklettern wie es Dir Spaß macht.
Wenn der Eigentümer das aber nicht möchte, darfst Du ihn nun mal nicht beklettern.
Ist doch einfach, oder ??

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 18:29

Klingt einfach, ist es aber nicht.
Ich darf jeden Wald ,in Deutschland, zum Zwecke der Erhohlung und zum Betreiben von Sport betreten. Baumklettern gehört für mich dazu. Jäger, Mountainbiker oder Pilzsammler schaden dem Wald nicht weniger.
Unechter Cacher (Tm)

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