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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

kaktuskoeln
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von kaktuskoeln » Do 29. Nov 2012, 16:36

Zappo hat geschrieben:Also ich seh das extremer. Ich spreche schlicht und ergreifend einigen bis vielen der Beteiligten einfach ab, daß sie das Hobby überhaupt betreiben
Das ist nicht extrem, das ist schlicht und erschütternd wahr. Und übrigens genau das, was ich mit http://coord.info/GL9VHGMW ausdrücken wollte. Aber erwartungsgemäß kapieren die nicht mal, was ich meinen könnte.

Seit dem NA-Log bekomme ich übrigens reichlich Mail. Am Anfang ein paar von Leuten, die sich über meine zusätzliche Note aufregten, in der ich mich zugegebenermaße ziemlich rüde ausgedrückt hatte und die inmzwischen gelöscht wurde. Aber inzwischen mailen auch all die, die nur das NA-Log kennen und das als solches für empörend halten. Beispiele:

"Was hat Dich denn geritten für diesen NA? Auf diesen Mega haben einige Mega Bock."

"Warum überhaupt darfst du dir anmaßen, ein Event - noch dazu ein Mega-Event - so zu bewerten, dass es archiviert gehört? Bist du selbst Reviewer?"

Dazu kommen dann noch beleidigte Ösis, die Vergleiche mit dem 12. März 1938 ziehen. Und "Geoblockwart", "Arschloch" und "Spielverderber" gibt's im Dutzend billiger.

Nicht, dass mich das jetzt irgendwie wundern würde... ich mache mit meinem NA-Log schließlich deren Spiel kaputt. :kopfwand:

kaktuskoeln

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izaseba
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Re: AW: Genehmigungen...

Beitrag von izaseba » Do 29. Nov 2012, 16:46

Dem Listing ist zu entnehmen, dass gc.com immer mehr eine Platform für Selbstdarsteller wird.
Ein Weltrekord, was für ein Quatsch, ist klar, dass G$ solchem Schwachsinn zustimmt.

Gruß Sebastian

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Cachebär
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Cachebär » Do 29. Nov 2012, 16:54

kaktus, zurecht beginnst Du Deinen Nörgel-NA mit "in my opinion", da es nur Deine persönliche Meinung ist, und der Event zudem von den derzeitigen G$-Regeln (die für einige gradezu heilig sind) gedeckt ist.

Hier zeigst Du dann die wahre Fratze eines echten "Bessercachers" : jeder der nicht Deiner Meinung ist, ist für Dich ein Dummkopf :
Aber erwartungsgemäß kapieren die nicht mal, was ich meinen könnte.
Auch Deine anderen Beiträge in diesem Thread lassen erahnen, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und das Idealbild eines Cachers bist... jedenfalls in Deinen Augen !

Und da wunderst du Dich über ebenso primitive Reaktionen ???

Entgegen Deiner hochnäsigen Meinung ist es übrigens auch deren Spiel, und ja, auch wenn es Deine Welt zertrümmert, es ist und bleibt nur ein Spiel ! Und zwar eines, dass jeder Mensch spielen darf, ob es einem/einigen selbsternannten Göttern/Bessercachern/Wasauchimmer passt oder nicht !
LG, Thorsten

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Do 29. Nov 2012, 17:12

kaktuskoeln hat geschrieben:
Wolle98 hat geschrieben:Wenn man jetzt böse wäre könnte man diese Aussage auch als ein weit verbreites Phänomen sehen: "Ich mache alles richtig, nur die anderen nicht!".
Und? Was wäre denn, wenn es so wäre?
Gut, dass mir die Antwort auf diese Frage schon von Cachebär abgenommen wurde... ;)
kaktuskoeln hat geschrieben:
Wolle98 hat geschrieben:Ich denke nämlich, dass es gar nicht das Problem ist, dass einige gerne Multis machen, andere lieber Mysteries und wieder andere lieber Tradis.
Worum es mir auch kein bisschen ging.
Doch, genau das war die Aussage von ZERO74, auf die Dich bezogen hast.
kaktuskoeln hat geschrieben:
Wolle98 hat geschrieben:Auch nicht ist es das Problem, dass einige gerne irgendwelche Matrizen in Statistiken füllen
Wenn das dazu führt, dass Tausende sinnfreier Dosen in Abständen von 200 m in die Landschaft geklatscht werden, um diese Clientel zu bedienen: Doch.
Also sind wir doch wieder dabei, dass es die Massen sind, die etwas betreiben oder mit denen es betrieben wird, und nicht das was betrieben wird. Wie heißt es so schön: die Menge macht das Gift.
So long,
Wolle

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Re: AW: Genehmigungen...

Beitrag von Geosammler » Do 29. Nov 2012, 17:22

Also, objektiv betrachtet, ist dieses Megaevent in Oberösterreich auch nur ein besserer Powertrail... Woraus sich die Frage ergibt, ob die alle ne Erlaubnis vom Grundstückseigentümer haben? :mrgreen::wink::mrgreen:

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Marschkompasszahl » Do 29. Nov 2012, 17:29

Ich finde die Idee des Megas mit zusätzlich 2000 neuen Dosen sowas von überflüssig... aber zeigt einmal mehr das wahre Gesicht von GC/GS.
Und was von Seattle einmal abgesegnet wurde, das wird auch durchgezogen, und wenn es noch so abwägig, schwachsinnig oder gegen die eigenen Regeln ist.
Wo sonst leiseste Zweifel reichen, einen Cache ins Archiv zu schicken, bleibt man in solchen Fällen standhaft und eisern. Da ist man äußerst selbstgerecht.

Man wird es nicht verhindern können. Man kann es wohl nur ignorieren und darauf hoffen, dass die Veranstaltung mit den vielen neuen Dosen nicht einen weiteren Sargnagel für das Hobby Geocaching bedeutet.
Aber wem dieser Kommerzkram abgeht, hat ja doch einige Ausweichmöglichkeiten auf Plattformen, wo es weniger um den Schwanzvergleich geht. Wo nicht hunderte Cacher pro Woche an der Dose vorbei kommen und man nur noch warten darf oder umgekehrt weder Platz, noch Zeit, noch Lust hat etwas mehr zu schreiben als nur das Datum und den Nick.

kaktuskoeln
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von kaktuskoeln » Do 29. Nov 2012, 17:32

Wolle98 hat geschrieben: Gut, dass mir die Antwort auf diese Frage schon von Cachebär abgenommen wurde... ;)
Wenn du meinst...
Wolle98 hat geschrieben: Also sind wir doch wieder dabei, dass es die Massen sind, die etwas betreiben oder mit denen es betrieben wird, und nicht das was betrieben wird. Wie heißt es so schön: die Menge macht das Gift.
Es gibt zwischen dem "was" und dem "wie viele" einen sehr engen Zusammenhang.

Caches an wirklich zeigenswerten Locations beispielsweise kann es schlicht nicht in den Massen geben wie Leitplanken-Döschen. Das Legen von aufwändigen, spannenden Caches kostet Zeit, insofern können es nicht so viele werden, wie belanglose Pissecken-Döschen.

Und was die Seite der Suchenden angeht: Wer Guinness-Buch-Einträge, MEGA-Events und Punkteprotzerei propagiert, lockt nun mal Massen an. Zwangsläufig. Wer Caches an zeigenswerte Locations legt (oder allgemein solche, deren Finden mit einem gewissen Aufwand verbunden ist), wird zwangsläufig weniger Massen generieren, als der, der den zweihundertsten Drive-In-Tradi einer "Serie" an die Leitplanke wirft.

Aber wie gesagt: Ich erwarte keine positiven Veränderungen. Und Zappo hat schon recht... wir haben schon Dosen gesucht, als es noch kein gc.com gab.

Von meiner Seite voerst EOD.

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von kaktuskoeln » Do 29. Nov 2012, 17:40

Cachebär hat geschrieben:Jeder der nicht Deiner Meinung ist, ist für Dich ein Dummkopf
Nö. Nur manche.
Cachebär hat geschrieben:Auch Deine anderen Beiträge in diesem Thread lassen erahnen, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und das Idealbild eines Cachers bist... jedenfalls in Deinen Augen !
Ersteres: Nein. Letzeres: Aber selbstverständlich. Zumindest bemühe ich mich, meinem Idealbild zu entsprechen. Und wenn sich mehr leute in ihrem eigenen Tun wenigstens so verhalten würde, wie es ihrem eigenen Idealbild enrtspricht, gäbe es weniger schwachsinnige Caches.
Cachebär hat geschrieben:Und da wunderst du Dich über ebenso primitive Reaktionen ???
Nicht im Mindesten, wie du durch Lesen hättest feststellen können. Ich hatte im Gegenteil genau diese Reaktionen erwartet. Genau, wie mich die Reaktion des Reviewers nicht wundert, oder die Tatsache, dass die Jungs da in Österreich gerade konsequent alle kritischen Logs (und da gab es nicht mur meins) innerhalb von Minuten löschen, während Jubel-Notes natürlich stehenbleiben.

Mich wundert in dieser "Szene" nur noch sehr Weniges.

kaktuskoeln

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Do 29. Nov 2012, 18:26

kaktuskoeln hat geschrieben: Das Problem "dieses Hobbys" ist derzeit genau, dass es durch Leute, die daran etwas ganz anderes genießen, als beispielsweise ich es tue, gegen die Wand gefahren wird. Und doch, das IST grundsätzlich schlimm. Denn dass ich in ein paar Jahren meine "Ausprägung" noch genießen kann, wenn die Idiotenmeute weitergezogen ist und sich dem nächsten Hype zuwendet, wage ich derzeit nicht zu hoffen.
Dieser Satz ist einfach genial (keine Ironie).
Denn den kann jeder unverändert übernehmen, er paßt immer.

Man könnte es aber auch böse formulieren: :devil:
Das richtige und unschädliche Geocaching ist was ich mache. Und das, was die anderen machen, ist kein (richtiges) Geocaching und schadet dem Spiel.

Und jeder wird viele Gründe und Argumente dafür haben, warum er es richtig und die anderen es falsch machen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Do 29. Nov 2012, 18:35

So lange Challenge"caches" wie
- finde n Caches an einem Tag
- finde 11 Icons an einem Tag
- finde Caches in alles 16 Bundesländern an einem Tag
- weiterer Statistenkram

freigegeben werden, werden auch die "Caches" versteckt, die man dafür braucht bzw. fast 2000 km an einem Tag gefahren. dabei steht in den Guidelines etwas von "reasonable" und "geocaching related".
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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