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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » Do 29. Nov 2012, 18:50

Ach so! So wie so ein toller Leitplankenmikrotrail mit 161m Abstand und total umweltverträglich.

Na klar, das ist natürlich"reasonable" und "geocaching related". :???:
Unechter Cacher (Tm)

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Wolle98
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Do 29. Nov 2012, 21:59

kaktuskoeln hat geschrieben:Aber selbstverständlich. Zumindest bemühe ich mich, meinem Idealbild zu entsprechen. Und wenn sich mehr leute in ihrem eigenen Tun wenigstens so verhalten würde, wie es ihrem eigenen Idealbild enrtspricht, gäbe es weniger schwachsinnige Caches.
Da Geocaching in Hobby ist, zu dem niemand gezwungen wird, wage ich jetzt mal wie wilde Vermutung, dass jeder seinem eigenen Idealbild entspricht. Wäre das nicht so, würde er anderes cachen. Und jetzt sind wir blöderweise wieder an dem Punkt, wo jeder sagen kann "Ich mache ja alles richtig nur die anderen machen es falsch". Und jetzt?
kaktuskoeln hat geschrieben:Caches an wirklich zeigenswerten Locations beispielsweise kann es schlicht nicht in den Massen geben wie Leitplanken-Döschen. Das Legen von aufwändigen, spannenden Caches kostet Zeit, insofern können es nicht so viele werden, wie belanglose Pissecken-Döschen.
Und wieder sind wir beim Thema Masse. Ich hab ein Déjà-Vu... ;)

kaktuskoeln hat geschrieben:Und Zappo hat schon recht... wir haben schon Dosen gesucht, als es noch kein gc.com gab.
Ja, wie sagten schon die Toten Hosen: "Früher war alles besser, früher war alles gut!" :D
Aber dann würde ich doch eigentlich lieber Dream Theater zitieren: "We can learn from the past, but those days are gone. We can hope for the future, but there may not be one." Also, arbeiten wir doch lieber dran, dass es eine sinnvolle Zukunft gibt, statt zu lamentieren, dass früher alles besser war...
So long,
Wolle

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Merkur » Fr 30. Nov 2012, 01:04

@kaktuskoeln
Wenn mich hunderte als Idiot bezeichnen würden könnte es natürlich sein, dass die sich alle irren. Alternativ könnte es natürlich auch sein dass....ach was niemals...ein Geisterfahrer? Ne...hunderte ;-)

Schön mal ein Bessercacherstereotyp in freier Forenwildbahn zu treffen. Grüße aus dem verschneiten Süden an dieser Stelle ^^

TFTBeitrag
Merkur

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von team torosaurus » Fr 30. Nov 2012, 09:03

Obwohl ich hier im Forum bislang sehr selten mit Beiträgen vertreten bin, so lese ich doch beinahe täglich die für mich interessanten Dinge mit, so verfolge ich auch und gerade diese Diskussion hier.

Nebenbei will ich mal erwähnen, dass ich und meine bessere Hälfte dieses wunderbare Hobby erst seit gut 2 Jahren betreiben und ja, wir haben auch schon öfters als nur 1 mal eine mit mehr oder eher weniger Aufwand gestaltete Tradi-Serie geloggt (`gesucht` zu schreiben wäre in diesem Zusammenhang nicht so ganz korrekt)
Um sich der diskutierten Probleme unseres Hobbies bewusst zu werden, genügt eigentlich schon ein Blick einerseits auf die Karte von geo...com andererseits natürlich auf die Startseite (smartphone App, Facebook-Log In).

Wenn ich nun die durchaus kontroversen Standpunkte zur bestehenden Problematik lese, entstand bei mir nun recht plötzlich das Bild eines großen Heuschreckenschwarms ,welcher die mit viel Mühe bestellten Felder radikal leerfrißt. Diejenigen, die an nachhaltiger Nutzung der Flächen interessiert sind, haben dann das nachsehen, noch dazu wird der kurzzeitige `Spaß` der Heuschrecken durch untaugliche Mittel in Konsequenz eher gefördert. Das Feld ist kaputt, die Heuschrecken ziehen weiter….

Die Beiträge hier regen zum Nachdenken an, will sagen, ich versuche die richtigen Konsequenzen für mein/unser weiteres betreiben des Hobbies zu ziehen. Richtig dahingehend, dass dies auch noch in x Jahren möglich ist.
Auf Grundsprech zu hoffen ist da wohl eher eine schlechte Alternative…

Für mich kam ich schon längst zum Ergebnis der ganzen Beiträge hier, dass z.B. die FTF-Jagerei (noch nie als erstrebenswert erachtet), einfache Tradies mit der sog. Cacherautobahn, `Ehrencaches` zum sagenhaft tollen bestehen von `Herausforderungen` wie 100 Tage lang jeden Tag einen Cache zu loggen oder `Caches`, in deren listing steht: juhuu, dies ist der 100. Selbstversteckte…, was noch?- längerfristig nur schaden können .

Es scheint, verfolgt man die verschiedenen Ansichten hier, der einzig gangbare Weg der zu sein, dass man sein Verhalten sowohl als etwaiger Owner als auch als Dosensucher auf das hier von mir direkt zuvor Erwähnte hin überprüft. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dies so- für mich.

Ich versuche also, die Konsequenz aus all den Beiträgen zu ziehen, in der Hoffnung, dass dies die Richtigen sein mögen und orientier mich da eher an dem, was beispielsweise Zappo recht häufig so wunderbar auf den Punkt bringt.

Sich selbst etwas zurücknehmen, sein Cacheverhalten überprüfen und einfach, als Folge der ganzen postings hier, nur hoffen, dass dies andere auch so sehen,- ist dies der Königsweg? Scheint so zu sein…

Gruß
Markus

Wolle98
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Fr 30. Nov 2012, 13:59

Ach, das hätte ich ja fast vergessen:
radioscout hat geschrieben:So lange Challenge"caches" wie
- finde n Caches an einem Tag
- finde 11 Icons an einem Tag
- finde Caches in alles 16 Bundesländern an einem Tag
- weiterer Statistenkram

freigegeben werden, werden auch die "Caches" versteckt, die man dafür braucht bzw. fast 2000 km an einem Tag gefahren. dabei steht in den Guidelines etwas von "reasonable" und "geocaching related".
radioscout hat geschrieben:Stell Dir mal zwei Dörfer vor: das eine mit einer 500-Dosen-Serie entlang der umliegenden Feldwege und Cachetouristen aus 1000 km Umkreis, die für auf Monate im Voraus ausgebuchte Hotels sorgen und eines mit Cacheverbot oder kaum erhältlichen Genehmigungen, in das sich kaum ein Tourist verirrt.
Habe nur ich ein logisches Problem mit den beiden Aussagen oder sind sie wirklich vollkommen widersprüchlich? :???: Einmal sind sind die n Caches, die gelegt werden, um die Challenge erfüllen zu können böse und einmal sind die n Caches gut, weil sie Cachetouristen anlocken? :???: 2000km für die Challenge fahren ist böse, aber 1000km Anfahrt um dann nen Powertrail zu machen ist gut? :???: Gibt es gute Powertrails und böse Powertrails? :???: Statistikkram ist böse, aber die eigene Fundzahl mit vielen Powertrails ins unendliche zu pushen ist gut? :???:
So long,
Wolle

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Fr 30. Nov 2012, 19:08

Der vermeintliche Widerspruch entsteht, weil die beiden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wurden und Du ein "gut" und "böse" reininterpretierst.

Zitat eins: Feststellung, daß Challenge"caches" mit seltsamen Bedingungen freigegeben werden, obwohl die Regeln für Challenge"caches" "reasonable" und "geocaching related" verlangen und damit das Statistencachen fördern.
Wenn Du hier etwas Kritik und einen Widerspruch zur angekündigten "Qualitätsoffensive" erkennst, hast Du natürlich recht.

Und wenn Du liest, was im Originalbeitrag über Zitat zwei steht, sollte sich das auch erschließen. Auch ohne "gut" und "böse".
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ZERO74
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von ZERO74 » Fr 30. Nov 2012, 19:58

Lieber Radioscout,

mich würde aber allgemein mal interessieren, was an Challenge Caches wie "11 Icons an einem Tag" oder "alle Bundesländer in 24 Stunden" schlimm ist? Man kann und darf ja in der Tag unterschiedliche Auffassung haben, wie man gerne cachen möchte, aber in wie fern stellen diese Challenge Caches Negativbeispiele dar?

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Fr 30. Nov 2012, 20:12

radioscout hat geschrieben:Der vermeintliche Widerspruch entsteht, weil die beiden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wurden und Du ein "gut" und "böse" reininterpretierst.

Zitat eins: Feststellung, daß Challenge"caches" mit seltsamen Bedingungen freigegeben werden, obwohl die Regeln für Challenge"caches" "reasonable" und "geocaching related" verlangen und damit das Statistencachen fördern.
Wenn Du hier etwas Kritik und einen Widerspruch zur angekündigten "Qualitätsoffensive" erkennst, hast Du natürlich recht.

Und wenn Du liest, was im Originalbeitrag über Zitat zwei steht, sollte sich das auch erschließen. Auch ohne "gut" und "böse".
Es tut mir leid, aber ich mag weder zu erkennen, in wie weit hier irgendwelcher Kontext fehlen sollte, der in der Lage wäre die beiden vollkommen konträren Aussagen auf eine Linie zu bringen. Und ich interpretiere hier auch nicht nicht "gut" und "böse". Du beführwortest 500 Caches, wenn sie kommerzielles Potenial haben, aber lehnst sie ab, wenn sie nur dazu dienen, eine Challenge zu erfüllen. Einmal hui, einmal pfui.
So long,
Wolle

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » Fr 30. Nov 2012, 20:28

Wolle98 hat geschrieben: Du beführwortest 500 Caches, wenn sie kommerzielles Potenial haben,
Wie kommst Du darauf, daß ich sie befürworte?
Nur weil ich eine Chance auf (vereinfachte) Genehmigungen sehe, wenn das touristische Potential von Geocaching erkannt wird?
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Wolle98 » Fr 30. Nov 2012, 20:35

Natürlich, denn Du schreibst:
radioscout hat geschrieben:Darin steckt die Hoffnung, daß man erkennt, welchen wirtschaftlichen Nutzen Geocaching hat und das bei Fragen nach Genehmigungen wohlwollend berücksichtigt.
So long,
Wolle

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