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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 18:41

Ich hatte mal ein lustiges Erlebnis mit einem Forstwirt. Der hat mich angesprochen als ich am Klettern war. Er war sehr freundlich und interressiert und fand das ganz toll. Dann hat er die Dose im Baum gesehen und realisiert das ich Geocacher bin. Von da an war es ein sehr unentspanntes Gespräch und ich wurde aufgefordert den Wald sofort zu verlassen. Das hab ich auch gemacht, ich wollte ja keinen Streit anfangen. Es wundert mich halt nur, dass es ok war solange er nicht wußte das ich Geocacher bin. Wo ist denn da der Unterschied?
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JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » So 4. Nov 2012, 18:48

JackSkysegel hat geschrieben:...
Es wundert mich halt nur, dass es ok war solange er nicht wußte das ich Geocacher bin. Wo ist denn da der Unterschied?
Die Vermutung liegt nahe, dass er schon anderweitige (schlechte) Erfahrungen mit Geocaching gesammelt hat...

Schade, dass Du nicht mehr die Chance hattest, es zu erfahren.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » So 4. Nov 2012, 19:02

radioscout hat geschrieben: Ich sehe einen Unterschied zwischen dem Gehen auf Wegen und dem Klettern auf Bäumen, Betreten von leerstehenden Gebäuden usw.
Hast Du vollkommen recht, nur, das dürfte eine etwaige Sicherungspflicht des Eigentümers nicht tangieren. Ein Beispiel, eine baufällige Hütte, die nach baupolizeilichen Vorschriften entsprechend eingefriedet ist, also Bauzaun und Hinweisschilder. Betritt so eine Liegenschaft nun doch jemand vorsätzlich, so ist der Grundeigentümer für den Personenschaden zunächst nicht haftbar zu machen. Eventuelle Details mit Abrissverordnung etc lasse ich hier nun aber bewusst aussen vor, bitte also nur als Momentaufnahme betrachten.

Weiterhin, Beispiel Wald. Wie schon geschrieben, du betrittst den Wald ohnehin auf eigene Gefahr, da tut es also nichts zur personenschutzrechtlichen Sache, ob Du Dich auf oder ab des Weges bewegst, es bleibt Dein Risiko.
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JackSkysegel
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 19:09

Ich habe eher den Eindruck, dass Groundspeak von irgendwelchen Lobbies unter Druck gesetzt wurde. Da man hier ja keine Regionalvertretung hat, die sich hier auskennt, ist man anscheinend eher den Weg des geringsten Wiederstands gegangen. Mit Cachern konnte man ja eh schon immer machen was man will.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » So 4. Nov 2012, 19:13

raziel28 hat geschrieben: Weiterhin, Beispiel Wald. Wie schon geschrieben, du betrittst den Wald ohnehin auf eigene Gefahr, da tut es also nichts zur personenschutzrechtlichen Sache, ob Du Dich auf oder ab des Weges bewegst, es bleibt Dein Risiko.
Was ist denn, wenn etwas passiert? Muß sich der Verantwortliche (Eigentümer, Verwalter usw.) dann nicht fragen lassen, warum er, obwohl er Kenntniss davon hatte, die "gefähliche Nutzung" nicht verhindert hat?
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 19:17

Was ist denn eine gefährliche Nutzung?
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Nicole » So 4. Nov 2012, 19:34

So ganz verstehen tue ich es nicht.
Es ist ok, wenn Groundspeak sich generell von unerlaubten Dingen distanziert. Das geht bei Ebay auch nicht, dass man geklaute Sachen verkauft. Tut man es doch, ist das nicht in Ordnung und Ebay ist raus.
Groundspeak stellt die Plattform zur Verfügung. Auch wenn viele Owner es nicht gerne hören oder sich gar davon distanzieren, sie haben eine gewisse Mitverantwortung.
Groundspeak ist raus, der Owner trägt eine Mitverantwortung und der, der "illegale" oder unzulässige Sachen sucht/tut (wie war das doch gleich mit Eigengott? Erst selber loggen und dann archivieren!?!?!?!). Jeder ist für sein Tun selber verantwortlich. Ist dort ein Cache auf einen Lostplace z.B. einem alten Militärgelände muß mir klar sein, dass das nicht ok sein könnte. Mir persönlich ist dann auch egal, ob dort eine Dose liegt oder nicht. Ich gehe auf eigene Verantwortung rein oder lasse es.

In der Praxis wäre es gut, wenn die Spielregeln da sind und die Reviewer die Kirche im Dorf lassen, sofern nicht irgendwelche Dummheiten offensichtlich sind. Machen sie das nicht und leben die Geschichte, ist dieses Spiel tot, ebenso wie Groundspeak und es leben die anderen Plattformen.
Prost Mahlzeit!
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » So 4. Nov 2012, 19:54

Nicole hat geschrieben: und es leben die anderen Plattformen.
Und da fängt das dann von vorne an?
Erst kommen wenige, weil die "Alternativen" kaum genutzt werden.
Behörden, Eigentümer usw. suchen nur bei Geocaching.com nach Caches und finden die "Alternativen Dosen" nicht.
Weil es nur wenige User sind, fallen die kaum auf bzw. werden nicht mit Geocaching in Verbindung gebracht weil an der Stelle kein Groundspeak-Cache gelistet ist.

Aber irgendwann werden es mehr und die "Alternativen" sind nicht mehr klein und unbedeutend.

Spätestens dann ist das Problem wieder da.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 19:59

Aber bis dahin wurde Groundspeak schon in Grund und Boden geklagt.
Vielleicht hätte man ja lieber den Dialog mit den Usern suchen sollen, als in den Newslettern so einen Quatsch zu schreiben wie: Finetune youre geocachinskills"
Aber es mußte ja wieder alles im Alleingang entschieden werden.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » So 4. Nov 2012, 20:13

radioscout hat geschrieben: Was ist denn, wenn etwas passiert? Muß sich der Verantwortliche (Eigentümer, Verwalter usw.) dann nicht fragen lassen, warum er, obwohl er Kenntniss davon hatte, die "gefähliche Nutzung" nicht verhindert hat?
Es ist ja so, daß der Waldeigentümer keine Maßnahmen dagegen treffen kann. Er kann ja sein Waldgrundstück nicht einfrieden, da er Waldbetretungsrecht und Wegerecht zu wahren hat.
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