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Genehmigungen...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Re: Genehmigungen...

Beitrag von SharkAttack » So 4. Nov 2012, 20:16

Dummerweise gibt es aber von Ownerseite keine Dosenlegerecht.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 20:18

Es gibt aber auch kein Verbot.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von Zappo » So 4. Nov 2012, 20:19

radioscout hat geschrieben:....Und da fängt das dann von vorne an?
Erst kommen wenige, weil die "Alternativen" kaum genutzt werden.......Aber irgendwann werden es mehr und die "Alternativen" sind nicht mehr klein und unbedeutend.Spätestens dann ist das Problem wieder da.
Das ist so ziemlich auch meine Sichtweise - deshalb ist für mich OC auch nicht unbedingt der ideale Weg .Zumindest, solange sie keinen Plan haben, wie sie eine eventuell auftretende Flut/Ballung/Verflachung regeln wollen, ist das das gleiche wie GC - nur in grün.

EIN Effekt kann aber trotzdem eintreten - daß die Masse bei GC bleibt, weil es da viel, überall und weltweit was gibt. Und OC nur für wenige da sein wird. Das ist aber m.E. nicht unbedingt seitens OC angestrebt - zur Zeit soll das ja noch eher wachsen. Und falls es wächst, ob da dann wirklich jemand die Bremse reinhaut, wage ich zu bezweifeln.

Ich denke, auf lange Sicht ist so ziemlich jede Plattform, die ihre Dosen auf einer Karte sichtbar macht, ein wenig angesch*ssen.

Wobei man sich natürlich streiten kann, ob man so früh das Handtuch werfen muß wie GS . Mal Kletterei und LPs und andere Sachen ausgenommen: die guidelinebegründeten Archivierungen kommen ja von GS und haben viel mit Rückenfreihalten der Amis, relativ wenig mit dem deutschen Recht zu tun. Es ist immer noch fraglich, ob die altbekannte "stinknormale Dose 20 m hinter der Burgruine " nicht zum normalen Recht des Bürgers in unserem Land gehört. Und im Zweifelsfall wäre die Frage einer Schädigung, die gegen Null geht, zu diskutieren.

Man sollte nicht aus den Augen verlieren, über WAS wir reden - von einer kleinen, gewarteten Dose im Wald, die von 20-30 Leuten im Jahr aufgesucht wird - die dafür im Gegenzug Land und Natur kennen- (und hoffentlich) liebenlernen. SO ist nämlich Cachen in weiten Teilen immer noch - wenn man den Horden in Stadt und auf "Runden" aus dem Weg geht. Und so kanns noch hundert Jahre weitergehen.
Zuletzt geändert von Zappo am So 4. Nov 2012, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von SharkAttack » So 4. Nov 2012, 20:22

Ein Waldbesitzer kann aber auf die Entfernung von Stationen und Dosen beharren, wenn er Kenntnis davon hat, oder sie ggf. kostenpflichtig entfernen lassen.
Insofern würde ich es als Owner nicht auf Muskelspiele ankommen lassen, wenn die andere Seite nicht mitspielt.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 20:26

Aber wieso hat er denn pauschal dieses Recht? Das muß man doch wohl differenzierter sehen.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » So 4. Nov 2012, 20:32

JackSkysegel hat geschrieben: Finetune youre geocachinskills"
Offensichtlich fehlt es genau daran, zumindest beim Verstecken von Dosen.
Wenn dabei immer die richtigen "Skills" vorhanden gewesen wären, hätten wir diese Probleme jetzt nicht.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von raziel28 » So 4. Nov 2012, 20:35

Nicole hat geschrieben: Auch wenn viele Owner es nicht gerne hören oder sich gar davon distanzieren, sie haben eine gewisse Mitverantwortung.
Sie haben sogar die alleinige Verantwortung.
(wie war das doch gleich mit Eigengott? Erst selber loggen und dann archivieren!?!?!?!).
Mhh, darf das ein Eigengott nicht? Ich meine, ich Normaluser finde eine Dose, (also gefunden), die aber nicht ok ist, also ein NA-Log hinterher. Wo ist das Problem?
(Ok, ich lasse die Kirche im Dorf, denn ich logge seltenst NA, sondern eher NM, da ich denke, der Owner sollte die Chance haben nachzubessern, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, aber das ist meine persönliche Ansicht und sicher nicht Gegenstand dieser Diskussion hier)
Jeder ist für sein Tun selber verantwortlich. Ist dort ein Cache auf einen Lostplace z.B. einem alten Militärgelände muß mir klar sein, dass das nicht ok sein könnte. Mir persönlich ist dann auch egal, ob dort eine Dose liegt oder nicht. Ich gehe auf eigene Verantwortung rein oder lasse es.
So ist es, nach innen, also aus Spielsicht betrachtet. Nach aussen ist es in den allermeisten Fällen Hausfriedensbruch...
...Ähm, Frage in die Runde, haben wir einen Paintballer unter uns?
Ich meine, wieso immer die bösen Geocacher? Hausfriedensbruch -> Geocacher begehen Hausfriedensbruch -> Geocaching muss weg.
Paintballer gehen doch auch rein und hinterlassen deutlichst mehr Spuren ihrer Aktivität. Stehen die nicht in der öffentlichen Kritik oder liegts mal wieder nur daran, daß der Geocachingdepp ja für alle Welt nachvollziehbar zeigt, wann er sich wo aufgehalten hat?
Den gleichen Terz erlebt man ja im Wald auch mit den Jägern, neben die Nachtwanderer, Pilzesammler, MTB'ler gestellt scheinen nur die Geocacher so massiv angegangen zu werden. Oder dünkts mich falsch?

Ich meine, ich schwenke nicht grundsätzlich um in meiner Meinung, aber komisch fand ich das ganze Gehexe gerade um Geocaching schon so manchesmal.
In der Praxis wäre es gut, wenn die Spielregeln da sind und die Reviewer die Kirche im Dorf lassen, sofern nicht irgendwelche Dummheiten offensichtlich sind.
-Die Owner die das ->archive nicht einsehen, schreien laut
-Die Owner die begriffen haben, warum das ->archive nötig war, sagen nichts.

Du siehst, gar nicht so leicht das 'sofern nicht irgendwelche Dummheiten offensichtlich sind' objektiv heraus zu filtern.
Machen sie das nicht und leben die Geschichte, ist dieses Spiel tot, ebenso wie Groundspeak und es leben die anderen Plattformen.
Jau, aber dann ist ja das Spiel nicht tot, oder? ;) *SCNR*
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von radioscout » So 4. Nov 2012, 20:42

raziel28 hat geschrieben: Es ist ja so, daß der Waldeigentümer keine Maßnahmen dagegen treffen kann. Er kann ja sein Waldgrundstück nicht einfrieden, da er Waldbetretungsrecht und Wegerecht zu wahren hat.
Deckt das Betretungsrecht auch das Klettern auf Bäume ab?
Auch dann, wenn Bäume durch wiederholtes Klettern (mit Dynamikseil und ohne Kambiumschoner) beschädigt wurden?
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 20:45

Und warum werden wir nicht von Groundspeak informiert? Warum wird uns nicht gesagt, wer was wo gegen uns vorbringt? Wie soll man sich denn verteidigen, wenn keine Ankläger da sind? Ihr seid Böse! Sagt wer? Dieses ganze um den heissen Brei reden ist sehr kontraproduktiv von Groundspeak.
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Re: Genehmigungen...

Beitrag von JackSkysegel » So 4. Nov 2012, 20:48

Im Grundegenommen, deckt das Waldbetretungsrecht auch das Klettern auf Bäume ab. Es handelt sich beim Baumklettern um eine sportliche betätigung, bei der , bei sachgerechter Anwendung, der Baum nicht zu Schaden kommt.
Deckt das Waldbetretungsrecht denn auch das Mountainbiking und Jagen ab? Dabei kommt es auch zu Schäden.
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