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Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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JackSkysegel
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von JackSkysegel » Di 18. Dez 2012, 23:37

Bei meinen zwei noch offenen T5ern ist es so, dass jetzt wo die lokalen Kletterer durch sind, sich dort fast nichts mehr tut. In fast 1,5Jahren waren 75 Geocacher da und mittlerweile nicht mal mehr einer pro Monat. Dabei sind es sehr einfache T5er die auch schon teilweise mit ner Leiter gemacht wurden. Die Bäume haben das unbeschadet überstanden, was man wirklich nicht von jedem T4,5 oder T4er Baum sagen kann. Sachgemäßes Baumklettern schadet dem Baum kaum bis garnicht. Da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen.
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von KreuterFee » Di 18. Dez 2012, 23:46

Um das Rätzel mal aufzulösen, radioscout was du dort vorort sagst ist mir eigentlich egal, solange es höflich ist und das setze ich einfach mal voraus, genauso setze ich auch ein vernüftiges Verhalten voraus.
Wenn diese beiden Anforderungen nicht umgesetzt werden von dir, dann würde ich dich auch aus meinem Baum jagen, egal ob andere darin klettern dürfen oder nicht.

Oder ums mal konkret zu sagen, ich hatte bisher immer ein gutes Verhältnis, ich hoffe das ändert sich nicht falls du da mal auftreten solltest, das würde ich dir persönlich übel nehmen.
Nachdem die ersten 18 üblichen Verdächtigen einmal durch den Baum waren, kommen dort in der Regel kaum noch Logs zu, meine paar T5er, sind nicht attraktiv genug, zu wenig Punkte für einen zu hohen Aufwand.

Und solange das so ist, werde ich da auch nie Probleme bekommen.
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von SharkAttack » Di 18. Dez 2012, 23:48

radioscout hat geschrieben:Bei einem genehmigten Cache ist das natürlich alles kein Problem. Da grüßt man einfach nett und muß weder kritische Fragen befürchten noch beantworten.
Das setzt voraus, dass du zufällig auf jemanden triffst, der von der Genehmigung weiss. IdR ist das aber nicht so. Wenn man bspws. auf den ahnungslosen Oberförster Pudlich im Wald trifft, und man als Sucher sich darauf beruft, dass es sich um eine genehmigte Veranstaltung handelt, der Owner das jedoch mit Waldbesitzer Tunichtgut abgesprochen hat, hast du ein ernsthaftes Problem.
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von JackSkysegel » Di 18. Dez 2012, 23:55

Wieso? Es ist doch nicht verboten auf einen Baum zu klettern!?
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von KreuterFee » Mi 19. Dez 2012, 00:17

JackSkysegel hat geschrieben:Wieso? Es ist doch nicht verboten auf einen Baum zu klettern!?
Das stimmt nur so halb.
Innerhalb des Spieles ist es durchaus verboten, wenn du keine Zustimmung vom Landbesitzer hast.
Daher würde ich im Zweifel immer angeben, das ich zur Erholung klettere und die Dose dort eine Art Gipfelbuch ist, das Wort Geocaching ist leider schon in vielen Teilen einfach negativ vorbelastet.

Früher war das ja mal so, das man Muggeln nichts vom Geocachen erzählte, heute ist das anders :).
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von SharkAttack » Mi 19. Dez 2012, 00:23

Denke schon, dass Oberförster Pudlich einen Platzverweis aussprechen kann, wenn er "sein Wirtschaftsgut" in irgendeiner Weise gefährdet sieht. Und der Suchende kann sich ja nur schwerklich rausreden, weil er nicht die Genehmigungsdetails weiss. Und Reviewer und Owner (die eingeweiht sind) suchen eher seltener diese Dose...
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von KreuterFee » Mi 19. Dez 2012, 00:45

Team Shark Attack hat geschrieben:Denke schon, dass Oberförster Pudlich einen Platzverweis aussprechen kann, wenn er "sein Wirtschaftsgut" in irgendeiner Weise gefährdet sieht. Und der Suchende kann sich ja nur schwerklich rausreden, weil er nicht die Genehmigungsdetails weiss. Und Reviewer und Owner (die eingeweiht sind) suchen eher seltener diese Dose...
Übrigends auch die Mär vom Baum zerstörenden T5-Cacher wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer, auch wenn Sie wie hier mit einer schönen Unterstellung dargeboten wird.

Einen Platzverweis kann jeder Forstbeamte aussprechen, im Wald ist dieser mit Polizeibefugnissen ausgestattet, nur mal so zur Info.
Und falls mir als Förster ein Rotzbengel frech kommt, dann würde ich das auch machen, einem netten aufgeschlossendem Menschen, der in freier Natur seinem Hobby nachgeht würde ich allerdings viel Spass wünschen.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von JackSkysegel » Mi 19. Dez 2012, 00:54

KreuterFee hat geschrieben:Und falls mir als Förster ein Rotzbengel frech kommt, dann würde ich das auch machen, einem netten aufgeschlossendem Menschen, der in freier Natur seinem Hobby nachgeht würde ich allerdings viel Spass wünschen.
Genau so ist es! Wie man in den Wald herein ruft, so schallt es heraus.
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von Zappo » Mi 19. Dez 2012, 10:02

...es gibt unzählige Möglichkeiten, sein Spielen zu erklären, ohne Geocaching zu erwähnen.
Und selbst wenn man an Geocaching nicht "vorbeikommt" - die Gleichsetzung mit "Horden nachts im Wald" wird sich beim T5 mit sinnvoller Argumentation negieren lassen.

Und wenn die Dose wegen berechtigter Befugnis weg soll, kann man sie ja holen, sich eintragen :D und dem Owner zukommen lassen.

Z.
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Re: Eure Erfahrungen bei Genehmigungs-Anfragen

Beitrag von Holger 64 » Mi 19. Dez 2012, 12:59

KreuterFee hat geschrieben: Früher war das ja mal so, das man Muggeln nichts vom Geocachen erzählte, heute ist das anders :).
so halte ich das auch heute noch, aber mehr aus dem Grunde, weil ich nicht stundenlang erklären will wo man selber auch erst "reinwachsen" musste.
Einen Platzverweis kann jeder Forstbeamte aussprechen, im Wald ist dieser mit Polizeibefugnissen ausgestattet,
Beim Staatswald ist das so, sonst auch der Eigentümer des Waldes. Heute sind viele Wälder (wieder) in Privatbesitz. Und während sich der Besucher per Gesetz (Jedermansrecht) auf Wegen bewegen darf, darf er eigentlich ! ohne zu fragen nicht mal Pilze oder Beeren sammeln (kleine Grauzone - wo noch nie einer geklagt hat). Aber schon beim Holzsammeln gehts los. Das ist Eigentum des Waldbesitzers und ohne Erlaubnis Diebstahl. Klettert man nun ohne Erlaubnis auf solchen Bäumen, klettert man an Privateigentum. Das wäre in etwa so, als würde man an Nachbars Fassade hoch klettern um ne Dose in der Dachrinne zu verstecken. Wird der Eigentümer sauer, gibts Anzeige wegen Landfriedensbruch. Hat der Baum Schrammen, kostet das Schadenersatz.

schöne Cachergrüße,
Holger

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