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Extremcaching.de?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von moenk » Mo 4. Feb 2013, 09:30

Selachoideus hat geschrieben:Dort sind einige Monate vorher die Grünen in die Landesregierung eingetreten mit den üblichen schlechten Folgen, die sowas eben hat.
In Sachsen werden die fürs Regieren im Land nicht gebraucht.
Bemerkenswerte Wahrnehmung von Umweltschutz.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Selachoideus » Mo 4. Feb 2013, 09:37

Mark hat geschrieben:Du scheinst mein posting nicht verstanden zu haben.
Es ist ein Unterschied, ob ich einen LP besuche oder ob ich über einen Multi und eine damit verbundene Story durch einen LP geführt werde.
Aber meist läuft es bei langen Multis doch darauf hinaus, daß man nach ein paar Stationen nix mehr findet, in UrbEx-Mode überwechselt und dann qua Zufall irgendeine Station oder das Final findet.

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Selachoideus » Mo 4. Feb 2013, 09:48

JackSkysegel hat geschrieben:Ich finde trotzdem das die Fundzahlen ein Anhaltspunkt sind. Leider!
Fundzahlen sind vor allem ein Anhaltspunkt dafür, ob ein Cache in der Innenstadt einer größeren Stadt oder irgendwo draußen mitten in schwer zugänglicher Wildnis liegt, sowie für die Schwierigkeit von Mystery-Rätseln und Streckenlänge bei Multis.

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Mark » Mo 4. Feb 2013, 09:52

Selachoideus hat geschrieben:Aber meist läuft es bei langen Multis doch darauf hinaus, daß man nach ein paar Stationen nix mehr findet, in UrbEx-Mode überwechselt und dann qua Zufall irgendeine Station oder das Final findet.
Da hab ich komplett andere Erfahrungen gemacht.

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von ColleIsarco » Mo 4. Feb 2013, 13:21

Moin moin,
Zappo hat geschrieben:..tja, mal meine Einstellung.....
Nun kann ich mich natürlich in den Bunkerforscherkreisen anbiedern, mich bei der HöhlenAG der Uni Karlsruhe anmelden, bei den Urbexern mir einen Namen machen, bis ich die interessanten Locations mitgeteilt bekomme. Einiges mach ich zwar - für alles ist aber erstens mein Leben zu kurz und zweitens meine "Spezialisierung" nicht so gegeben. Ich will mir das "nur" als Bürger unseres Landes angucken. Und auch die Brüller such ich nicht - mir tuts auch was kleines - auch eine Fundamentierung einer alten Kapelle oder die alte Quellfassung ist ein Zeitzeuge - und ein LostPlace.
Ich frage mich, ob wir unterschiedliche oder vielleicht identische Ziele haben. Das, was Du hier beschreibst sind zwar auch Lost-Places aber ich denke, dass die nicht im Visier von Extremcaching liegen. Da geht es doch eher um die Orte, die besser im kleinen Kreis bekannt bleiben. Beispiele für negative Auswirkungen, die entstehen, wenn ein LP mehr oder weniger überrant wird kennen wir. Ich erinnere da mal an die Diskussion um "7 Grad". Dieser Fall hat nicht gerade dazu beigetragen, die angespannten Situation zwischen Geocachern und -Gegnern zu beruhigen.

Du schreibst selbser:
Zappo hat geschrieben: Aber wie immer endet die Freiheit des Bürgers genau da, wo der Kollege Mitbürger seine angepasste scheinheilige Meßlatte anlegt.
Wahre Worte. Aber ich bin bereit mich hier selbst zu beschränken, um zu verhindern, dass diese Meßlatte niedriger gehängt wird. Je mehr Geocaching aus dem Bewußtsein der Bevölkerung verschwindet, desto mehr Freiheiten wird man wieder bekommen.
Jetzt lieber man ein wenig die Füße stillhalten und nicht randalierend alles auf die Spitze treiben.
Zappo hat geschrieben: Nöh, das Gegenteil ist richtig - Ihr, die ihr nur Quatschcaches legt, die mehr das Nachempfinden des rein Mechanischen Suchen/Findens im Sinn habt als den Mehrwert und Zweck des Cachens - DA mach ich mir Sorgen.
Flachcaches sind ein anderes Problem. Ich halte es für unsinnig neben dieser Front noch eine weitere aufmachen zu wollen.
Zappo hat geschrieben: Ich frage mich, warum man einem Hobby beitritt, dessen Zielsetzung man nicht teilt - und das man dann mit Biegen und Brechen verändern will?
Ist Extremcaching denn die Zielsetzung dieses Hobbies? Bevor Du die Frage benatwortest: Bedenke, dass es die Zielsetzung dieser Seite ist, die Dinge zu erlauben, die auf einer anderen Plattform abgelehnt wurden, weil sie rechtlich in der dunklen Ecke einer Grauzone liegen (um es mal so auszudrücken.)

Gruss
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Gruß Zappo
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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Zappo » Mo 4. Feb 2013, 14:22

ColleIsarco hat geschrieben:Wahre Worte. Aber ich bin bereit mich hier selbst zu beschränken, um zu verhindern, dass diese Meßlatte niedriger gehängt wird. Je mehr Geocaching aus dem Bewußtsein der Bevölkerung verschwindet, desto mehr Freiheiten wird man wieder bekommen. Jetzt lieber man ein wenig die Füße stillhalten und nicht randalierend alles auf die Spitze treiben.

Ist Extremcaching denn die Zielsetzung dieses Hobbies? Bevor Du die Frage benatwortest: Bedenke, dass es die Zielsetzung dieser Seite ist, die Dinge zu erlauben, die auf einer anderen Plattform abgelehnt wurden, weil sie rechtlich in der dunklen Ecke einer Grauzone liegen (um es mal so auszudrücken.)......
Ich glaub ja nicht, daß Geocaching irgendwann wieder aus dem Bewußtsein verschwindet. Und wenn, ist das sicher keine Begründung, sich dann wieder doof aufzuführen :) MEINER Meinung nach ist aber die LP-Problematik nicht die, die das Cachen in den Verruf bringt. Ist aber MEINUNG. Mal abgesehen davon, daß ich bezweifle, daß "Wohlverhalten" was bringt - außer, daß das selbstverständlich ist. ERWARTEN darf man da von der Gegenseite nichts. Da wird einfach das Fehlverhalten Einzelner dazu benutzt, um pauschal was abzulehnen.

Der Begriff LostPlace geht aber nicht nur ins Extrem - das ist nicht immer die berühmte gerade aufgegebene Fabrik, bei der der Besitzer mit Wut an der Ecke lauert. Und Extrem ist das Gegenteil von dem, was ich bejahe und tue. Es gibt aber einfach Locations, bei denen es nicht verboten ist, sie zu betreten, bei denen es aber aussichtlos ist, eine Genehmigung zu erhalten. Sei es der offen stehende Bunker (gibts ja auch noch) oder das alte Papierfabrikgelände in der Stadt, auf dem Kinder spielen, Sonntags Leute grillen und alle ihren Hund spazieren führen.

Und daß solche interessante Locations bei GC durch das Raster fallen, finde ich schade. Das heißt nicht, daß die Extrem :kopfwand: Cacherseite jetzt das geeignete Mittel der Wahl ist. Trotzdem - der von Dir verwendete Ausdruck der "rechtlich dunklen Ecke" deckt da nicht alles ab - es gibt rechtlich "helle", aber bei GC (mittlerweile) nicht veröffentlichbare Caches.

Gruß Zappo
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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Mark » Mo 4. Feb 2013, 14:39

ColleIsarco hat geschrieben:Bedenke, dass es die Zielsetzung dieser Seite ist, die Dinge zu erlauben, die auf einer anderen Plattform abgelehnt wurden, weil sie rechtlich in der dunklen Ecke einer Grauzone liegen
Sehe ich nicht unbedingt so. Sondern eher, weil sie evtl. gegen AGBs verstoßen und eben bei GS gerne mal mit dem Holzhammer gearbeitet wird.

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Moquai » Mo 4. Feb 2013, 15:54

Yep, außerhalb der AGB`s von GS und den Entscheidungen ihrer Oragane ist alles ungesetzlich :p

Du sollst keine andern Geocachingseiten neben mir haben :D

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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von ColleIsarco » Mo 4. Feb 2013, 20:04

Moin moin,
Zappo hat geschrieben: Ich glaub ja nicht, daß Geocaching irgendwann wieder aus dem Bewußtsein verschwindet.
Das sicherlich nicht, aber mein Eindruck ist, dass bei einem zu großen Teil der Bevölkerung dieser Begriff negativ belegt ist. Und da meine ich jetzt keinen zahlenmäßig großen Teil, sondern eher einen Teil, der einen gewissen Einfluß hat.

Ich bin ja auch schon altermäßig 25+ und kann mich noch an Zeiten erinnern, an denen Mountain-Biker die Wurzel allen Übels in dieser Welt waren. Da hat selbst harmloses Befahren von Waldwegen dazu geführt, dass ich mir eine eigene Meinung über die Grünröcke gebildet habe (aber Jogger und Reiter waren nicht die besten Begegnungen... Vielleicht täusche ich mich, aber wenn heutzutage ein Mountainbiker einen Weinberg (Steillage, wir sind an der Mosel!) auf direktem herunterkommt, erntet der höchstens ein Kopfschütteln ob seines halsbrecherischen Verhaltens, aber keines wird er beschimpft o.ä. Ich denke, dass das Geocachen einen ähnlichen Weg gehen wird. Hat die breite Masse erst mal ein neues Feindbild gefunden, wird sie sich eher diesem zuwenden. Auch hoffe ich da auf eine gewisse Reinigung innerhalb der Szene. Aber glaube mir, diesen Zeitpunkt möchte ich lieber morgen als übermorgen erleben.
Zappo hat geschrieben: MEINER Meinung nach ist aber die LP-Problematik nicht die, die das Cachen in den Verruf bringt.
Richtig, es ist nicht die LP-Problematik, es ist nicht die Höhlenproblematik, es ist nicht die Baumkletter-Problematik und es ist auch nicht die PT-Problematik oder auch einfach nur die Massenphänomen-Problematik. Es ist die Summe aller dieser Problematiken. Wenn Dein Nachbar einmal im Jahr seinen Geburtstag feiert und es etwas lauter wird, interessiert Dich das nicht, aber wenn er jedes Wochenende die Leistungsfähigkeit seiner Stereo-Anlage austestet, dann wird Dir das nicht gefallen und auch dann nicht, wenn es Nachmittags um 4 Uhr ist.
Zappo hat geschrieben: Der Begriff LostPlace geht aber nicht nur ins Extrem - das ist nicht immer die berühmte gerade aufgegebene Fabrik, bei der der Besitzer mit Wut an der Ecke lauert. Und Extrem ist das Gegenteil von dem, was ich bejahe und tue. Es gibt aber einfach Locations, bei denen es nicht verboten ist, sie zu betreten, bei denen es aber aussichtlos ist, eine Genehmigung zu erhalten. Sei es der offen stehende Bunker (gibts ja auch noch) oder das alte Papierfabrikgelände in der Stadt, auf dem Kinder spielen, Sonntags Leute grillen und alle ihren Hund spazieren führen.
Also ich interpretiere jetzt mal: Es ist aussichtslos eine Genehmigung zur Bedosung zu erhalten aber man darf die Location betreten. Wenn diese Annahme stimmt: Muss man jetzt mit Gewalt dort eine Dose legen? Wenn der Besitzer dies nicht wünscht, dann muss man das respektieren. Das ist meines Erachtens sinnvoller als im Stile eines bockigen Kindes darauf zu bestehen. Das Ergebnis wäre doch nur, dass man den Zorn derer, deren Wünsche man nicht respektiert, anheizt.
Zappo hat geschrieben: Trotzdem - der von Dir verwendete Ausdruck der "rechtlich dunklen Ecke" deckt da nicht alles ab - es gibt rechtlich "helle", aber bei GC (mittlerweile) nicht veröffentlichbare Caches.
Aber genau das ist doch das, wovor ich warne: da man es bei der dunklen Ecke der Grauzone übertrieben hat, muss die helle Ecke mit dran glauben. Wenn man die helle Ecke wieder betreten können möchte, muss man dem Gegenüber das Vertrauen geben, dass die dunkle Ecke sicher ist. (Vielleicht sind meine Ansichten das erste Anzeichen von Alterstarrsinn und ich bin total falsch unterwegs: Noch mehr, noch extremer, noch rücksichtsloser, das ist das Morgen, ein Übermorgen brauchen wir nicht.)

Gruß
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Re: Extremcaching.de?

Beitrag von Mark » Mo 4. Feb 2013, 20:38

ColleIsarco hat geschrieben:Es ist aussichtslos eine Genehmigung zur Bedosung zu erhalten aber man darf die Location betreten. Wenn diese Annahme stimmt: Muss man jetzt mit Gewalt dort eine Dose legen? Wenn der Besitzer dies nicht wünscht, dann muss man das respektieren.
Das eine muß nicht zwangsläufig das andere bedeuten. Da gehts auch um Haftung bspw.

Dem Besitzer kann es durchaus relativ egal sein, ob du in seiner alten Fabrik rumrennst. Er wird es dir aber nicht explizit erlauben, schon gar nicht schriftlich und schon gar nicht, weil irgendeine Webklitsche aus Seattle das vielleicht will.

Und ob da eine Dose liegen muß, beantwortet am besten jeder für sich selbst.

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