Wenn ich beim Cachen "erwischt" werde...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Wenn ich beim Cachen "erwischt" werde...

... erzähle ich meist kurz worum es geht. Ehrlich währt am längsten, bzw. was sollen die "Ausreden"?.
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... flunker ich gerne. Geht die doch gar nix an was ich hier mache.
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... hängt von meiner "Tagesform" und der Umstände ab was ich sage (siehe Post unten)
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Mensa2
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Wenn ich beim Cachen "erwischt" werde...

Beitrag von Mensa2 » Mi 18. Jan 2006, 00:17

Sicherlich ist jeder schon mal von Muggels (grün oder nicht :wink: ) angesprochen worden, was man denn da so treibe.
Bei mir war vom Sicherheitsdienst im Westpark, von der Omi bis zum Polizisten alles dabei.

Mit nem Block in der Hand kann mann natürlich interessierten Rentnern alles Mögliche erzählen: "Ich komme vom Referat/Amt für XY, wir überprüfen den Baumzustand, den Grad der Vermüllung, etc." :twisted:

Nächtens im Scheinwerferkegel des Sicherheitsdienstes kommt das aber nicht so gut, oder? :shock: Die kannten zum Glück die Thematik

Der Polizist, dem ich Heiligabend an der Autobahn auffiel, hatte zwar noch nie was von Geocaching gehört war aber auch sichtlich erleichtert, daß ich kein "Verrückter" war. Obwohl, sind wir nicht alle ein bischen verrückt wenn wir Tupperdosen in der Pampa suchen...? :wink:

Ich denke, so lange man nicht "mit heruntergelassener Hose" von den Ordnungshütern bei illegalen Aktionen erwischt wird fährt man mit der Wahrheit am besten (Teilnahme an einem Orientierungsspiel, Schatzsuche, Schnitzeljagd). Ein kurzer Blick auf die Ausdrucke kann sofort die "Geschichte" verifizieren. Bei Förstern mag zusätzlich der Verweis auf das umweltbewusste Verhalten durch die GUIDELINES :wink: und CITO-Events hilfreich sein.

Flunkern wie Handy, Schlüssel oder perlenbeseztes Diamantcollier des Zwerpudels der Schwiegermutter verloren kann bei überdurchschnittlich hilfsbereiten Muggels auch nach hinten losgehen :lol: Werdet die erstmal wieder los, bzw. womöglich finden DIE noch den Cache und sacken ihn ein. Wer natürlich fragt, ob ich die Bäume kontrollieren würde läd gerade zu einer lustigen Räuberpistole ein... :twisted:

Kommt natürlich auch darauf an, ob ihr an einer Stage gestellt werdet oder in unmittelbarer Nähe des Caches beim Suchen aufgegriffen werdet.
Nicht das hier ein falscher Eindruck ensteht: Ich cache unauffällig.
Das oben sind die Highlights. Meistens passiert natürlich nichts und alle Caches sind auch nach meinen Besuchen wieder gefunden worden... :wink:
Zuletzt geändert von Mensa2 am Mi 18. Jan 2006, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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grisu1702

Beitrag von grisu1702 » Mi 18. Jan 2006, 00:29

Erzähle ich, was ich hier mache, erkläre das Spiel und gut ist.

Alles andere ist doch blöd...sind wir ein Geheimbund ??

Andreas

tandt

Beitrag von tandt » Mi 18. Jan 2006, 00:35

Ist mir persönlich auch zu umständlich, mir ad hoc eine Ausrede aus dem Hut zu zaubern. Ehrlich währt halt immer noch am längsten...

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mi 18. Jan 2006, 02:28

Von mir erfährt kein zufällig anwesender Muggel etwas von gc. Bei Personen ohne besondere Befugnissen sage ich etweder nichts und gehe weiter oder, wenn sie freundlich fragen, das ich hier fotografiere (ich trage die Kamera immer deutlich sichtbar und fotografiere auch sehr viel beim Cachen).
Bei Personen mit besonderen Befugnissen kommt es auf die Situation an. Geocaching wird selbstverständlich nicht erwähnt, wenn es noch irgendwie zu vermeiden ist.
Ansonsten gibt es auch für das Verlassen der Wege im Wald immer eine plausible Erklärung: Der Hund eines Bekannten hat dort seine Steuermarke verloren und man hilft bei der Suche usw.
Oder: Eigentlich wollte ich dort P******, aber selbstverständlich mache ich es jetzt nicht mehr.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Kite Guy » Mi 18. Jan 2006, 08:17

Wenn ich angesprochen würde (was bei 99 Caches noch nicht einmal passiert ist) habe ich mir überlegt das ich zu einer Studentengruppe gehöre die Vermessungsarbeiten für Freizeit-Navis macht.
Man zeichnet Strecken für intressierte Wanderer oder Städteführer auf die sich dann im Internet evtl. mal abrufen lassen und Leute die Gegend zeigen sollen.

Offizelle Personen kriegen die Wahrheit erzählt und gut ist.

Aber wie gesagt, 1,5 Jahre, 99 Caches, keine Fragen.

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Beitrag von BlueGerbil » Mi 18. Jan 2006, 09:04

Je nach Tageslaune, aber meist die Wahrheit.

Im "nahen Osten" (Ex-DDR) haben wir so mal einen sympathischen Jagdpächter samt Family kennengelernt, er war ganz interessiert, Sohnemann fands toll und Mama freute sich über den Sekt, den wir aus dem Cache zogen (Rotkäppchen-Piccolo, brauch ich nicht wirklich) - dann durften wir auch mit jägerlichem Segen durch den Bach...

Beim Confluencen bewährt hat sich: "Wir arbeiten an einem internationalen Vermessungsprojekt..." - da schalten die Zuhörer meist sofort in den gelangweilten Dummy-Mode und lassen einen ungestört sein Werk tun.

Highlight hierbei war jedoch der Mensch, in dessen Garten wir standen (natürlich mit seiner Genehmigung!) und wissen wollte "Kost´mich das jetzt was?" - ich war leider nicht geistesgegenwärtig genug, sonst wäre der anschlißende Biergartenbesuch bezahlt gewesen - "das macht EUR 39,- Confluence-Gebühr, Rechnung schicken wir zu..." :lol: :lol: :lol:

Fobrokel
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Beitrag von Fobrokel » Mi 18. Jan 2006, 09:21

radioscout hat geschrieben:Bei Personen mit besonderen Befugnissen kommt es auf die Situation an. Geocaching wird selbstverständlich nicht erwähnt, wenn es noch irgendwie zu vermeiden ist.

Was ist daran selbstverständlich? Ich spreche mit dem jeweiligen Gegenüber so, wie es die Situation erfordert; eine wie auch immer beschaffene Befugnis kann das beeinflussen, muss es aber nicht. Ich selbst bin ja auch befugt und tue nichts Verbotenes. Die Wahrheit kommt immer (?) am besten, was nicht heißt, dass man über alles plaudern muss. Etwas zu verschweigen ist ja nicht gelogen...

pom
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Beitrag von pom » Mi 18. Jan 2006, 09:48

Fobrokel hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Bei Personen mit besonderen Befugnissen kommt es auf die Situation an. Geocaching wird selbstverständlich nicht erwähnt, wenn es noch irgendwie zu vermeiden ist.

Was ist daran selbstverständlich?


Leider gar nix, wie die beiden Threads beweisen.

Ahoi!
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück » Mi 18. Jan 2006, 10:01

TandT hat geschrieben:Ist mir persönlich auch zu umständlich, mir ad hoc eine Ausrede aus dem Hut zu zaubern.

Es macht einfach SPASS! Wenn man ganz beschäftigt erklärt, man messe hier im Wald (möglichst im Winter - :lol: ) die Lichtverhältnisse für ein Playboy-Shooting, dann macht es einfach Spaß die Gesichter der Leute zu sehen.

Für den Trachtenverein Grün-Weiß ist die Wahrheit sicher angebracht, wobei ich da von mir aus erstmal nix von versteckten Dosen erzählen würde.
Schnüffelstück

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Zai-Ba
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Beitrag von Zai-Ba » Mi 18. Jan 2006, 11:50

Ich entmuggle die Gegend meist nach dem Motto "Erich hat den Längsten!" Wenn man was über Schatzsuche mit GPS sagt sind die meisten zufrieden und wenn nicht, dann gibt's noch nen kleines Gespräch...

keep caching, Zai-Ba
Abenteuer ist eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936)

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