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T5-Archivierungen bei Rheingau

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

roterzille
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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von roterzille » Di 19. Feb 2013, 23:05

Aktzeptiert doch einfach mal das wir im Wald nicht erwünscht sind.......die Wanderer machen ja nie was kaputt und die Mountainbiker na ja für die gibt es keine öffentliche Seite in der man sich hinterher einträgt.
WIR ALLE sind die bösen...und jetzt wo sich das mit den Archivierungen herumspricht ist es doch ist es doch die einfachste Möglichkeit uns loszuwerden. Da kommt demnächst bestimmt noch die Telekom(Telefonzellen), Autobahnmeistereien/Polizei (Leitplankencaches)und die Vogelfreunde wegen der falschen Vogelhäuser.

Ach ja, da gäbe es noch die Reviewer......ist es eigentlich zu viel verlangt wenn ihr auch mal versucht ein Cache zu erhalten und nicht nur für die Gegenseite argumentiert......

In diesem Sinne "Gute Nacht"..

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JackSkysegel
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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von JackSkysegel » Di 19. Feb 2013, 23:18

roterzille hat geschrieben: Ach ja, da gäbe es noch die Reviewer......ist es eigentlich zu viel verlangt wenn ihr auch mal versucht ein Cache zu erhalten und nicht nur für die Gegenseite argumentiert......

In diesem Sinne "Gute Nacht"..
+1 :up:
Unechter Cacher (Tm)

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Starglider
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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von Starglider » Di 19. Feb 2013, 23:27

Etwas weiter südlich bei Mainz hat jemand 10 Bäume am Rheinufer mit T5-Caches beglückt, quasi ein Wipfel-Powertrail. Ergebnis:
stash-lab hat geschrieben:die Liegenschaftsverwaltung des Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim hat Groundspeak darauf aufmerksam gemacht, dass für diese T5-Cacheserie keine Genehmigung vorliegt. Deshalb wurde der Owner gebeten, alle Caches zu archivieren. Außerdem werden nun auf Wunsch des Liegenschaftsamtes im Ufergebiet keine weiteren Caches mehr freigeschaltet.
Ich hoffe nur mit "Ufergebiet" ist nicht das ganze Rheinufer gemeint.

Welchem Reviewer geben wir jetzt die Schuld hierfür?
-+o Signaturen sind doof! o+-

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SharkAttack
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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von SharkAttack » Di 19. Feb 2013, 23:52

@roterzille: (+1) Die MTB Freaks sind wenigstens nicht so naiv mit den Forstbehörden in Gespräche zu kommen, um über deren Rechtmässigkeit zu verhandeln. Die machen das einfach, sind vielleicht hier und da mal ein Ärgernis im Auge eines Försters oder Jagdpächters, aber der Ärger verfliegt schnell und am Ende wird es einfach nur stillschweigend geduldet, so wie das geocachen früher.
Wenn MTB Tracks per mail einfach auszuschalten wären, wären jetzt schon längst keine mehr in irgendeinem Wald zu finden ;)
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DNF_BLN
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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von DNF_BLN » Mi 20. Feb 2013, 01:50

Also fuer mich liest sich das:
Als sogenannter Reviewer bin ich mit mehreren anderen für Hessen
zuständig, sollten Sie weitere Fragen oder Beschwerden haben, stehe
ich gern als Vermittlerin zwischen Ihnen als Jagdgemeinschaft und den
jeweiligen Ownern (wie die Ausleger der Caches genannt werden) zur
Verfügung.
erstmal so als habe sich hier eine Jagdgemeinschaft gemeldet. Die sind meines Wissens nach auch nur Paechter.
Also muessten die dem Reviewer auch erstmal nachweisen das sie hier im Auftrag des Grundstueckbesitzers handeln. Davon scheint hier aber nichts zu stehen. :no:
Bedeutet das jetzt, auch wenn ich die Erlaubnis vom Besitzer zur Zeit der Legung des Caches habe, das nun ein Jaeger den Reviewer anschreiben kann (sagen wir mal drei Jahre spaeter) und sagt wir wuenschen hier keinen Cache, das ich dann nochmal eine Erlaubnis vom Grundstueckseigentuemer vorlegen muss. :irre:
Fragt G$ nicht nach ob der Melder auch eine Legetimation dazu hat. :???:
Schreibst du noch, oder photologgst du auch schon!

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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von FledermausSheriff » Mi 20. Feb 2013, 07:26

DNF_BLN hat geschrieben:Also fuer mich liest sich das:
Als sogenannter Reviewer bin ich mit mehreren anderen für Hessen
zuständig, sollten Sie weitere Fragen oder Beschwerden haben, stehe
ich gern als Vermittlerin zwischen Ihnen als Jagdgemeinschaft und den
jeweiligen Ownern (wie die Ausleger der Caches genannt werden) zur
Verfügung.
erstmal so als habe sich hier eine Jagdgemeinschaft gemeldet. Die sind meines Wissens nach auch nur Paechter.
Also muessten die dem Reviewer auch erstmal nachweisen das sie hier im Auftrag des Grundstueckbesitzers handeln. Davon scheint hier aber nichts zu stehen. :no:
Bedeutet das jetzt, auch wenn ich die Erlaubnis vom Besitzer zur Zeit der Legung des Caches habe, das nun ein Jaeger den Reviewer anschreiben kann (sagen wir mal drei Jahre spaeter) und sagt wir wuenschen hier keinen Cache, das ich dann nochmal eine Erlaubnis vom Grundstueckseigentuemer vorlegen muss. :irre:
Fragt G$ nicht nach ob der Melder auch eine Legetimation dazu hat. :???:
Anscheinend ja nicht, es kommt eine Beschwerde Email und dann wird ganz schnell archiviert, G$ ist schon klar in welcher grauen Grauzone sie sich bewegen ;) bevor noch mehr Stress kommt... weg damit, die Idioten legen uns schon neue Dosen.
Ich warte auf den Tag wo darauf bestanden wird seitens der Eigentümer das die Dosen von G$ entfernt werden, ich glaube das werde ich in diesem Fall einfach mal so aus Spaß und Langeweile forcieren, einfach nur mal so um zu sehen was dabei rauskommt :richter:
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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von UF aus LD » Mi 20. Feb 2013, 07:33

Ein (ich fürchte vergeblicher) Versuch einer sehr kurzen rechtlichen Einordnung der Rechte der Pächter:

Nach dem BGB (§ 581 BGB) ist

Pacht = Miete (= Gebrauchsüberlassung) + das Recht Früchte aus der gepachteten Sache/Grundstück zu ziehen


Der Pächter hat also wie der Mieter alle Rechte eines Besitzers
... In diesem Sinne haben auch der Mieter Besitz an der Wohnung ...
„Besitz“ bedeutet also, dass jemand über eine Sache verfügt (in seiner/ihrer Gewalt hat), unabhängig davon, ob die Sache sein/ihr Eigentum ist oder nicht, also beispielsweise auch, wenn die Sache gemietet ... ist
(Wikipedia)
... Eine Besitzentziehung oder Besitzstörung gegen den Willen des Besitzers (Verbotene Eigenmacht) ist normalerweise rechtswidrig, es sei denn, dass die Entziehung oder Störung ausnahmsweise gesetzlich gestattet ist ...
Wikipedia

Das trifft auch die Realität, die die meisten Menschen kennen.

Wer Räume (z.B. Wohnung, Geschäft, Büro ...) gemietet hat kann jederzeit einem Dritten untersagen die gemieteten Räume zu betreten (oder als Cacheversteck zu nutzen) und wird nicht auf die Idee kommen, dass er vorher den Vermieter (= Eigentümer) fragen muss.
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von FledermausSheriff » Mi 20. Feb 2013, 07:43

UF aus LD hat geschrieben:Ein (ich fürchte vergeblicher) Versuch einer sehr kurzen rechtlichen Einordnung der Rechte der Pächter:

Nach dem BGB (§ 581 BGB) ist

Pacht = Miete (= Gebrauchsüberlassung) + das Recht Früchte aus der gepachteten Sache/Grundstück zu ziehen


Der Pächter hat also wie der Mieter alle Rechte eines Besitzers
... In diesem Sinne haben auch der Mieter Besitz an der Wohnung ...
„Besitz“ bedeutet also, dass jemand über eine Sache verfügt (in seiner/ihrer Gewalt hat), unabhängig davon, ob die Sache sein/ihr Eigentum ist oder nicht, also beispielsweise auch, wenn die Sache gemietet ... ist
(Wikipedia)
... Eine Besitzentziehung oder Besitzstörung gegen den Willen des Besitzers (Verbotene Eigenmacht) ist normalerweise rechtswidrig, es sei denn, dass die Entziehung oder Störung ausnahmsweise gesetzlich gestattet ist ...
Wikipedia

Das trifft auch die Realität, die die meisten Menschen kennen.

Wer Räume (z.B. Wohnung, Geschäft, Büro ...) gemietet hat kann jederzeit einem Dritten untersagen die gemieteten Räume zu betreten (oder als Cacheversteck zu nutzen) und wird nicht auf die Idee kommen, dass er vorher den Vermieter (= Eigentümer) fragen muss.
Ich werde mich direkt mit dem "Eigentümer" in Verbindung setzten :handy: schade das im Moment keine Landratswahlen sind, das könnte das Anliegen wahrscheinlich etwas schneller voran treiben aber nun gut, wir werden sehen was dabei rumkommt, Zeit und Briefpapier habe ich genug :lachtot:
no risc no fun! - Bei mir läuft...

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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von Marschkompasszahl » Mi 20. Feb 2013, 07:50

Der Unterschied zum Mieter einer Wohnung ist aber auch, dass es zum einen das allgemeine Waldbetretungsrecht gibt, zum anderen der JagdPächter auch nur die "Früchte der Jagd" ernten darf. Der darf nicht einfach Bäume fällen oder Wanderer so einfach den Wald verwehren.

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Re: T5-Archivierungen bei Rheingau

Beitrag von UF aus LD » Mi 20. Feb 2013, 08:00

Marschkompasszahl hat geschrieben:Der Unterschied zum Mieter einer Wohnung ist aber auch, dass es zum einen das allgemeine Waldbetretungsrecht gibt, zum anderen der JagdPächter auch nur die "Früchte der Jagd" ernten darf. Der darf nicht einfach Bäume fällen oder Wanderer so einfach den Wald verwehren.
Der Pächter ist erstmal berechtigter Besitzer der Grundstücke und darf zusätzlich die Früchte Ernten. Welche regelt der Pachtvertrag.
Natürlich hat er die bestehenden Gesetze zu beachten wie z.b. das Waldbetretungsrecht.

Das Waldbetretungsrecht umfasst aber nicht das Hinterlassen von Gegenständen (Cachedosen) im Wald, in >Bayern z.B. ist es sogar ausdrücklich verboten (bei geringer Beeinträchtigung kann man möglicherweise von einer Duldung des Besitzers (und/oder Eigentümers) ausgehen, solange der Besitzer/Eigentümer sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat, was hier durch den Pächter=Besitzer geschehen ist), recht unstreitig ist aber, das das Beklettern von Bäumen (mit "vollem Gerödel" (T5), ich meine nicht das "Kinder-Klettern") von dem Betretungsecht nicht umfasst und geschützt ist.
Gruß aus der Pfalz
Uwe

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