Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7857
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Zappo » Mo 4. Mär 2013, 11:14

Cachebär hat geschrieben:+1, Gecko - und damit willkommen auf der Seite derer, die hier gerne mal als geistig minderbemittelt hingestellt werden, weil man nach dem Motto "Leben und leben lassen" vorgeht und nicht nach dem Oberbefehl der "Bessercacher"... :irre:
Da fällt mir jetzt nicht mehr viel ein - LIEST Du auch Beiträge?

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Werbung:
Benutzeravatar
Gecko-1 (Geckos)
Geowizard
Beiträge: 1204
Registriert: Do 25. Aug 2005, 13:02
Kontaktdaten:

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Gecko-1 (Geckos) » Mo 4. Mär 2013, 11:31

MadCatERZ hat geschrieben: ...,
Solche Aktionen wie von Ratzetown, der offenbar auch das Kooperationsangebot der Kreisverwaltung ausgeschlagen ...
Tatsache, oder der hat behauptet, dass der behauptet hat ...?

Hat die Verwaltung nun ein Problem damit (sind ja 240 Dosen weniger), oder wird das hier nur angenommen?

Wenn die Verwaltung es so nicht will, dann sollte eingeschritten werden.

Wenn die Verwaltung jetzt durch Aktionen plötzlich ein noch nicht existierendes Problem gesagt bekommt, dann wird in der Öffentlichkeit Geocaching von GEOCACHERN angeschwärzt und das ist völlig daneben. Das schadet mal dem Hobby so richtig.

Ich denke solche Aktionen sollten einfach nicht von persönlichen Vorlieben geleitet werden.

Benutzeravatar
Gecko-1 (Geckos)
Geowizard
Beiträge: 1204
Registriert: Do 25. Aug 2005, 13:02
Kontaktdaten:

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Gecko-1 (Geckos) » Mo 4. Mär 2013, 11:51

Zappo hat geschrieben: ...
Zum zweiten wollte ich mal anmerken, daß, falls es ein Verbot gibt, gewisse Fragestellungen innerhalb des Hobbys zu diskutieren, das leider bei mir noch nicht angekommen ist. Gerade in der Situation, wo es ein wenig schwammige Regeln gibt, in der Entwicklung in alle Richtung gibt, finde ich Diskussion eher wichtig und richtig.
Und das Bashen von Leuten, die sich Gedanken machen, als "Moralapostel usw" finde ich ziemlich daneben - Argumente wären da besser.

Gruß Zappo
Ja, du hast meine Zustimmung, dass man über die verschiedenen Entwicklungen diskutieren sollte.

Thema Moralapostel:
Wenn hier Geocacher aus Gründen des Naturschutzes und wegen großen Bedenken für unser Hobby gehandelt haben, kann ich es schon nachvollziehen, wobei mir die Vorgehensweise immer noch nicht gefällt. Sowas sollte man vielleicht dann mit dem Owner diskutieren und zwar ohne persönliche Angriffe. Das fällt aber leider den meisten schwer oder geht dann nicht.

Wenn aber aus persönlichen Gründen, wie ich mag keine Powertrails, so etwas veranstaltet wurde, dann sind das für mich Leute die eben hier eine Doppelmoral haben. Denen geht es dann nur sekundär um Natur und unser Ansehen in der Öffentlichkeit. Denen passen eben PTs nicht. Hier sollte dann jeder zu sich selbst ehrlich sein . Alle anderen sollen sich hier nicht angesprochen fühlen.

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7857
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Zappo » Mo 4. Mär 2013, 12:11

Gecko-1 (Geckos) hat geschrieben:....Wenn aber aus persönlichen Gründen, wie ich mag keine Powertrails, so etwas veranstaltet wurde, dann sind das für mich Leute die eben hier eine Doppelmoral haben. Denen geht es dann nur sekundär um Natur und unser Ansehen in der Öffentlichkeit. Denen passen eben PTs nicht. Hier sollte dann jeder zu sich selbst ehrlich sein . Alle anderen sollen sich hier nicht angesprochen fühlen.
Ist aber ein wenig eine Grauzone - "gegen-was-sein" und "was-selbst-nicht-mögen" sind manchmal -nicht immer- deckungsgleich. Baumklettercaches mag ich nicht, bin aber nicht dagegen. PTs mag ich auch nicht - und da sehe die Entwicklung in der Richtung (insbesonders die Ausprägung als Power-Powertrail mit immer mehr, immer kürzer haltbar) als schädlich und als nichtvereinbar mit den Regeln. Das ist ein Unterschied.
Der Vorwurf der Intoleranz, des Obercachertums und des Bevormundens anderer zugunsten irgendeiner eigenen Vorliebe ist aber eher unzutreffend - das ist ein wenig sehr plakativ. Aber das Thema ist eh schwierig und nicht geeignet für gegenseitige Vorwürfe

Zu dieser doofen Vorgehensweise, was nicht zu mögen und dann einen auf Einfordern von Besitzergenehmigungen zu machen, mag ich garnix sagen - das passt mir schon bei den Reviewern nicht. Entweder man erkennt, daß etwas falsch läuft, dann muß man das regeln - und sich nicht hinter der "Erbsünde" fehlende Genehmigung verstecken. Oder man läßt den Karren eben laufen.

Viele Grüße

Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
SharkAttack
Geowizard
Beiträge: 2487
Registriert: Mo 17. Aug 2009, 07:27
Ingress: Enlightened
Wohnort: 45239 Essen
Kontaktdaten:

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von SharkAttack » Mo 4. Mär 2013, 12:50

Zappo hat geschrieben: Baumklettercaches mag ich nicht, bin aber nicht dagegen. PTs mag ich auch nicht - und da sehe die Entwicklung in der Richtung (insbesonders die Ausprägung als Power-Powertrail mit immer mehr, immer kürzer haltbar) als schädlich und als nichtvereinbar mit den Regeln. Das ist ein Unterschied.
+1 Danke, das ist genau der Punkt!
Bild

Benutzeravatar
Gecko-1 (Geckos)
Geowizard
Beiträge: 1204
Registriert: Do 25. Aug 2005, 13:02
Kontaktdaten:

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Gecko-1 (Geckos) » Mo 4. Mär 2013, 13:58

Ja, wenn die Natur der Hauptgrund ist und die Gefahr wirklich da ist geht es in Ordnung das welche sich rühren.
Deswegen finde ich es nicht so schwer da zu unterscheiden. Einfach schauen ob die Caches jetzt wirklich ein Problem verursachen und die ganzen persönlichen Dinge außen vor lassen.

Dieses einschalten von Ämtern um seinen Willen durchzusetzen ist aber weiter mehr als fragwürdig und ich denke auch nicht gut für unser Hobby.

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23049
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: AW: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von radioscout » Mo 4. Mär 2013, 20:08

Zappo hat geschrieben: Naja, ich verstehe jetzt nicht genau, warum Du jetzt den großen Hammer rausholst - Trotz? In Frage gestellt wird bei DIESER Diskussion ja nur das sich KOMPLETTE Entfernen von ALLEM, was das Cachen ausmacht - sei es nun Location, Dose, Logbuch, Listing, Nachhaltigkeit. Die Vermeidung des GAAAANZ tiefen Untens.
Das Hauptproblem, was nicht nur ich hier sehe ist nicht die Cachequalität, die ohnehin nur subjektiv erfaßbar ist sondern die Tatsache, daß hier höchstwahrscheinlich die Kreisverwaltung "benutzt" wurde, um "unliebsame" Caches zu "beseitigen".

Warum sollte man die auf die Caches aufmerksam machen, solange es keine Probleme gibt? Wenn Probleme erkennbar werden, kann das Problem immer noch intern gelöst werden.

Oder soll ich den Baumkletterpowertrail (> 50 Dosen, den Logs nach üblicherweise in einigen Stunden abgearbeitet) mal beim zuständigen Forstamt melden, nur weil ich es nicht mag, wenn Bäume durch Klettern (mit ungeeigneter Ausrüstung) beschädigt werden? Evtl. kommen die Dosen dann ins Archiv und die Bäume können sich wieder erholen. Aber es ist nicht ausgeschlossen, daß dann gar keine Caches mehr in diesen Wäldern akzeptiert werden.

"Gehe nie zu deinem Ferscht, wenn du nicht gerufen werscht."
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Mark
Geowizard
Beiträge: 2519
Registriert: Fr 9. Jul 2010, 15:39
Wohnort: 70374 Stuttgart

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Mark » Mo 4. Mär 2013, 20:39

Diejenigen, die sich ständig um Dosen kümmern müssen, die Hunderte Kilometer von ihnen weg sind, sollten mal wieder cachen gehen.

Und nein, damit meine ich nicht mal nur Leute, die hier mitlesen. Es fällt einfach auf. Bei PTs, beim Cache in dieser Kirche usw. Wieso muss man seinen Senf dazu geben und bei Caches Notes loggen, die einen NULL betreffen?

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23049
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von radioscout » Mo 4. Mär 2013, 20:47

Mark hat geschrieben:Diejenigen, die sich ständig um Dosen kümmern müssen, die Hunderte Kilometer von ihnen weg sind, sollten mal wieder cachen gehen.

Und nein, damit meine ich nicht mal nur Leute, die hier mitlesen. Es fällt einfach auf. Bei PTs, beim Cache in dieser Kirche usw. Wieso muss man seinen Senf dazu geben und bei Caches Notes loggen, die einen NULL betreffen?
Weil man selber keine große Serie in der Nähe hat und zusehen muß, wie konkurrierende Cacher sich viele wertvolle Pünktchen holen, die man selber nicht bekommt und die damit in den Ranglisten weit vor einem selber stehen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Mark
Geowizard
Beiträge: 2519
Registriert: Fr 9. Jul 2010, 15:39
Wohnort: 70374 Stuttgart

Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Mark » Mo 4. Mär 2013, 20:53

radioscout hat geschrieben: Weil man selber keine große Serie in der Nähe hat und zusehen muß, wie konkurrierende Cacher sich viele wertvolle Pünktchen holen, die man selber nicht bekommt und die damit in den Ranglisten weit vor einem selber stehen.
Das denke ich nicht. Es funktionieren ja auch andere Triggerworte.

Ich für meinen Teil ignoriere, was mir nicht zusagt, gestehe aber anderen zu, diese Caches anzugehen.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder