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Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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friederix
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von friederix » Mo 4. Mär 2013, 21:00

Ich glaube, wir drehen uns hier im Kreis.

Jede Fraktion weist der anderen die Schuld zu.
Wenn man PTs anprangert, kann man ebensogut die ganzen NCs anprangen, und die nachtaktiven Cacher, die - als solche ausgewiesene Tagdosen - trotzdem nachts aufsuchen, nur weil sie zufällig auf der Strecke liegen.

Gäbe es keine NCs und würden nicht Cacher im Zuge ihrer Tour nachts in Wohngebieten herumsuchen und dabei einen Kollateralschaden verursachen, hätten wir nur 20% der Probleme.
Was ist das größere Problem, die NCs oder die PTs?

Für alles jetzt die PTs verantwortlich zu machen, ist einfach nur scheinheilig.
Ich persönlich sehe das ziemlich genau umgekehrt.
Erst die NCs haben die Gegner richtig auf den Plan gerufen.

Aber das ist nur meine Meinung, Ihr habt bestimmt eine andere.

Gruß friederix
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Re: AW: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von GEOrge LuCACHE » Mo 4. Mär 2013, 21:10

Nein, ist auch genau meine Meinung. NCs sind wesentlich größere Störfaktoren als PTs.
Nachtcache-bei-Tag-Macher

Check this ---> http://jaegerblog.wordpress.com/ out!

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MadCatERZ
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von MadCatERZ » Mo 4. Mär 2013, 21:18

radioscout hat geschrieben: Weil man selber keine große Serie in der Nähe hat und zusehen muß, wie konkurrierende Cacher sich viele wertvolle Pünktchen holen, die man selber nicht bekommt und die damit in den Ranglisten weit vor einem selber stehen.
:lachtot:
friederix hat geschrieben:Ich glaube, wir drehen uns hier im Kreis.
(...)
Was ist das größere Problem, die NCs oder die PTs?
Generell (Meiner Meinung nach): Alles, was die Muggels auf uns aufmerksam macht, das beinhaltet das seltsame Phänomen, dass auf dem Dingenskichener Wanderweg ständig Leute an immer denselben Stellen ins Gebüsch stürmen, im Schritttempo die Kreisstraße entlangtuckernde Autos, die unvermittelt alle 200 Meter anhalten und auch diese ortsfremden Leute, die sich seit ein paar Tagen nachts im Stadtforst herumtreiben.

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friederix
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von friederix » Mo 4. Mär 2013, 21:33

MadCatERZ hat geschrieben: Alles, was die Muggels auf uns aufmerksam macht, das beinhaltet das seltsame Phänomen, dass auf dem Dingenskichener Wanderweg ständig Leute an immer denselben Stellen ins Gebüsch stürmen,
Naja, wenn da zwei oder drei Männer plötzlich auffällig unauffällig am hellichten Tag aus einem Gebüsch wieder auftauchem, wird das evtl. irritiert oder sogar belustigt zur Kenntnis genommen.
Wenn nachts Gruppen mit Taschenlampen unterwegs sind, spielt vermutlich eher Be- oder Verängstigung eine Rolle.

Das ist ein großer Unterschied.

Gruß friederix
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von MadCatERZ » Mo 4. Mär 2013, 21:38

Gut, wenn einmalig ein paar Typen aus dem Gebüsch treten, kein Thema, da guckt man auch nicht nach, was die da getrieben haben, diese "Rolle" haben wir alle schon "gespielt".
Aber jedes Wochenende und dann auch noch an unterschiedlichen Stellen? Vergiss nicht, dass viele Spaziergänger ihre festen Zeiten haben, an denen dann ständig neue Fremde im Unterholz rumstöbern.

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JackSkysegel
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von JackSkysegel » Mo 4. Mär 2013, 21:44

Mir geht es garnicht mal um Powertrails (obwohl die meist die schlimmsten Auswüchse des Symptoms sind) oder um Tradies, Mysteries oder Multies. Auch nicht um Nachtcaches oder T5er.

Mir geht es eher darum das ein Cache irgendetwas aussagen sollte. Ob das nun nach den Morsix-Regeln oder den grundlegenden Regeln von Groundspeak verwirklicht wird ist eigentlich egal. Aber 60 Mikrodosen mit gleichem Listing und sonst garnichts erfüllen selbst die unterirdischsten Ansprüche nicht. Deshalb sollten sie auch sofort archiviert werden. Es sind halt einfach keine Geocaches. ;)
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von friederix » Mo 4. Mär 2013, 21:47

MadCatERZ hat geschrieben:Vergiss nicht, dass viele Spaziergänger ihre festen Zeiten haben, an denen dann ständig neue Fremde im Unterholz rumstöbern.
Die wissen erfahrungsgemäß längst Bescheid.

Wer jeden Tag dieselbe Runde läuft, dem entgeht nichts, und irgendein Kollege hat sie garantiert bereits aufgeklärt.
Habe ich auch schon getan und würde ich immer wieder tun.
Sie werden es sowieso gewahr. Also besser sofört ein freundliches Gespräch suchen.
Funktioniert fast immer.

Gruß friederix
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Kaeptn Nuss » Mo 4. Mär 2013, 21:51

JackSkysegel hat geschrieben:Mir geht es garnicht mal um Powertrails (obwohl die meist die schlimmsten Auswüchse des Symptoms sind) oder um Tradies, Mysteries oder Multies. Auch nicht um Nachtcaches oder T5er.

Mir geht es eher darum das ein Cache irgendetwas aussagen sollte. Ob das nun nach den Morsix-Regeln oder den grundlegenden Regeln von Groundspeak verwirklicht wird ist eigentlich egal. Aber 60 Mikrodosen mit gleichem Listing und sonst garnichts erfüllen selbst die unterirdischsten Ansprüche nicht. Deshalb sollten sie auch sofort archiviert werden. Es sind halt einfach keine Geocaches. ;)
Trenn dich einfach von den Gedanken, dass es für alle gleichermaßen definiert ist, was ein Geocache ist.
Du und ich haben andere Vorstellungen davon als die Höher-Schneller-Weiter- oder die Moralin-Fration.
Es ist halt wie beim Laufen, der eine sprintet nur Kurzstrecken, der andere macht Marathon, Laufen tun sie alle, nur ist die Art und Weise der Ausübung verschieden, und, noch wichtiger, du kriegst sie nicht mehr unter einen Hut. Das ist eben die Diversifizierung, die auch uns schon längst erwischt hat.
Zuletzt geändert von Kaeptn Nuss am Mo 4. Mär 2013, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von MadCatERZ » Mo 4. Mär 2013, 21:52

Naja, das reicht ja schon, um einen wesentlichen Bestandteil des Spiels zu untergraben, die Diskretion. Gut, einige Muggels nehmen das achselzuckend zur Kenntnis, andere räumen die Dosen ab, weil sie "ihren" Spazierweg für sich allein haben wollen - oder eben keine Lust mehr auf den verschlammten Seitenstreifen haben.

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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Inder » Mo 4. Mär 2013, 22:04

radioscout hat geschrieben:Weil man selber keine große Serie in der Nähe hat und zusehen muß, wie konkurrierende Cacher sich viele wertvolle Pünktchen holen, die man selber nicht bekommt und die damit in den Ranglisten weit vor einem selber stehen.
Besser kann man es kaum auf den Punkt bringen! :up:
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