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Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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hustelinchen
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von hustelinchen » Di 5. Mär 2013, 00:41

HansHafen hat geschrieben: Mag ja sein - aber DU bist es, der damit argumentiert.
Und DU bist es, der anderen eine solche Motivation unterstellt. Der Neid als Antrieb für Kritik an PTs darstellt.
Und du fühlst dich angesprochen.
HansHafen hat geschrieben: Ist natürlich leicht (und billig) diese Leute lächerlich zu machen und zu vergraulen.
und was ist das?
HansHafen hat geschrieben: Oh weia - Ich hoffe, dass Ihr wisst, dass eine solche Aussage 100mal mehr über Euch und Eure Denke aussagt als über die Leute, denen Ihr versucht eine solche Motivation zu unterstellen. :cry:
Man kann es doch gar nicht übersehen, an jeder Ecke wird alle Tage ein neuer "Karlis 1000er Cache", "Hottes 3 Kilocache" usw, freigeschaltet, zig Cacher suchen sich für ihre 1000, 3000 usw. besondere Caches raus, da wird gefeiert und man freut sich diesen Meilenstein erreicht zu haben. Die Logs sind ellenlang und Fotos vom Jubilar incl. 1000er Schild oder Kuchen etc. gibt es auch zu Hauf.

Und kaum ein Event wo man nicht gefragt wird: Und, wie viele hast du denn schon?

Das will ich jetzt gar nicht bewerten, es ist einfach eine Feststellung. Man kann das nur gar nicht übersehen, dass die reine Zahl hinter dem Nick eben doch für viele eine Rolle spielt, egal ob du oder ich das jetzt gut finden oder nicht.

Und hier im Forum darf man ja nun wirklich oft von denen lesen, die noch keine 1000 Caches gefunden haben, dass das daran liegt, weil sie nur Qualitätscaches suchen, sie selber Genusscacher sind, etc. Wenn der Punkt doch eigentlich keine Rolle spielt, wieso wird dann ständig darauf herumgekaut? Wieso müssen sie sich ständig rechtfertigen? Das habe ich mich jedenfalls schon oft gefragt.
Herzliche Grüße
Michaela

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radioscout
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von radioscout » Di 5. Mär 2013, 01:04

HansHafen hat geschrieben: Ich denke mal dies trifft keineswegs auf die Kritiker zu. Keiner von denen sitzt traurig zu Hause und verteufelt PTs weil er keinen in der Nähe hat den er loggen könnte.
Und was ist es dann? Warum "bekämpfen" Leute von ganz weit weg Caches, die sie nicht kennen? Weil sie ein Interesse an der Einhaltung der Guidelines haben? Warum dann nur bei großen Serien und nicht bei anderen Caches, bei denen es eklatante Guidelineverstöße gibt?
Weil man hier im Forum Applaus bekommt, wenn man eine Serie "vernichtet" aber selber vernichtende Kritik erhält, wenn man z.B. einen aufwendigen Nachtcache, der die Jäger und Anwohner massiv stört und für den Bäume beschädigt wurden, ins Archiv bringt?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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JackSkysegel
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von JackSkysegel » Di 5. Mär 2013, 06:29

radioscout hat geschrieben: Und was ist es dann? Warum "bekämpfen" Leute von ganz weit weg Caches, die sie nicht kennen?
Du liest offensichtlich nur das was du lesen willst, denn es wurde hier schon so oft erklärt das einem schon an den Ohren wieder rauskommt.
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Re: AW: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von GEOrge LuCACHE » Di 5. Mär 2013, 06:50

HansHafen hat geschrieben: Mal eine Geheiminfo am Rande: Ich hörte Gerüchte, dass es dort draußen einige wenige Leute gibt, die sich einen Dreck um "wertvolle Pünktchen" und einen Platz in irgendeiner "Rangliste" scheren. Ich glaube man nennt diese verwegenen Gestalten Geocacher.
Nein, das sind die sogenannten Bessercacher.
Wie die anderen heißen, die mit den Ranglisten und Pünktchen ist mir leider nicht bekannt...
*Das* sind die Geocacher.
Nachtcache-bei-Tag-Macher

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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von MadCatERZ » Di 5. Mär 2013, 08:52

Wenn ich hier mein Fundbanner wieder einbinde und dazu noch ein, zwei Ranglistenbanner, bekomme ich dann automatisch ein Upgrade vom Besser- zum Geocacher, interessant.

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Zappo
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Re: AW: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Zappo » Di 5. Mär 2013, 09:18

radioscout hat geschrieben:....Das Hauptproblem, was nicht nur ich hier sehe ist nicht die Cachequalität, die ohnehin nur subjektiv erfaßbar ist sondern die Tatsache, daß hier höchstwahrscheinlich die Kreisverwaltung "benutzt" wurde, um "unliebsame" Caches zu "beseitigen". Warum sollte man die auf die Caches aufmerksam machen, solange es keine Probleme gibt? .......Wenn Probleme erkennbar werden, kann das Problem immer noch intern gelöst werden.
"Gehe nie zu deinem Ferscht, wenn du nicht gerufen werscht."
Tja, hier mischen sich eben -mindestens- zwei Themen:

erstens das von Dir oben angesprochene
zweitens die Frage, ob sich das Phänomen Power-Powertrails überhaupt noch mit Geocaching in Einklang bringen läßt und -damit zusammenhängend- inwieweit sich die Geocacher in Deutschland an die Vorgaben von GC halten wollen.

Die "Themen" Bessercacher, Punkteneid, angebliche Bevormundung bezeichne ich mal als "Thema verfehlt" und das überlasse ich gerne der Vielzahl der Poster hier, denen es nur um Krawall und Feindschaft geht.

Zu Thema "eins" kann ich gerne sagen, daß ich Dir so ziemlich recht gebe - solche Sachen sollten intern geklärt werden. Dazu gehört aber auch die Bereitschaft, intern Sachen klären zu WOLLEN. Ich fürchte aber- NIE wird sich der Sauhaufen Geocacher auf irgendwas einigen können. Wir haben Guidelines - die werden übertreten, beschummelt, verbogen (und da rede ich nicht von der "nachgeschobenen" Vergrabungsregeln usw) - wir haben Anleitungen, wie es gehen soll - die werden geleugnet - und wir haben Leute, die versuchen, das in gewisse Regeln zu packen - die werden und wurden angefeindet.

Bei allen Sachen gibt es eine Erklärung und eine Verteidigung. Verteidigen will ich -sollte es denn so gewesen sein - dieses Instrumentalisieren von Muggelverbänden nicht. ERKLÄREN könnte ich mir das schon - Das ist "Notwehr" - weil was anderes (insbesondere Einsicht und Überzeugung) nicht zu erreichen ist.

Gruß Zappo
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Zappo » Di 5. Mär 2013, 09:28

JackSkysegel hat geschrieben:Mir geht es garnicht mal um Powertrails (obwohl die meist die schlimmsten Auswüchse des Symptoms sind) oder um Tradies, Mysteries oder Multies. Auch nicht um Nachtcaches oder T5er.

Mir geht es eher darum das ein Cache irgendetwas aussagen sollte. Ob das nun nach den Morsix-Regeln oder den grundlegenden Regeln von Groundspeak verwirklicht wird ist eigentlich egal. Aber 60 Mikrodosen mit gleichem Listing und sonst garnichts erfüllen selbst die unterirdischsten Ansprüche nicht. Deshalb sollten sie auch sofort archiviert werden. Es sind halt einfach keine Geocaches. ;)
Danke. DANKE. Genau das ist es.

Diese ganzen hier geäußerten abwegigen Vermutungen, Unterstellungen, Vorhaltungen und Theorien sind unrichtig.
Es geht einzig und allein um das Oben Gesagte.

Gruß Zappo
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von UF aus LD » Di 5. Mär 2013, 09:43

Die "Morsix-Regeln" sind ja schon sehr ausgefeilt wenn man sich die erste "Ulmer-Idee" anschaut.

Aber ich habe mir schon öfter sagen lassen, dass ich das Spiel nicht verstanden habe .... :D
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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Bursche » Di 5. Mär 2013, 09:56

JackSkysegel hat geschrieben:Mir geht es garnicht mal um Powertrails (obwohl die meist die schlimmsten Auswüchse des Symptoms sind) oder um Tradies, Mysteries oder Multies. Auch nicht um Nachtcaches oder T5er.

Mir geht es eher darum das ein Cache irgendetwas aussagen sollte. Ob das nun nach den Morsix-Regeln oder den grundlegenden Regeln von Groundspeak verwirklicht wird ist eigentlich egal. Aber 60 Mikrodosen mit gleichem Listing und sonst garnichts erfüllen selbst die unterirdischsten Ansprüche nicht. Deshalb sollten sie auch sofort archiviert werden. Es sind halt einfach keine Geocaches. ;)
Diese Ansicht teilt aber nur ein kleiner Teil der Geocacher, der größere Teil hält das sehr wohl für Geocaches und investiert Zeit und Sprit in diese "Geocaches". Diese Minderheit versucht nun mit viel Getöse und "mit allen Mitteln" der Mehrheit den Spaß zu verderben und nennt das dann Notwehr. Es dürfte wohl jedem klar sein, dass sowas nicht zum Erfolg führt sondern nur dazu führen wird, dass diese "Notwehr-Mittel" künftig auch von Andersdenkenden eingesetzt werden.

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Re: Wo ist Eigengott, wenn man ihn braucht?

Beitrag von Zappo » Di 5. Mär 2013, 10:12

Bursche hat geschrieben:.....Diese Ansicht teilt aber nur ein kleiner Teil der Geocacher, der größere Teil hält das sehr wohl für Geocaches und investiert Zeit und Sprit in diese "Geocaches".......
Was noch zu beweisen wäre......Wo ich cache, ist dankenswerterweise der Anteil der Caches, die z.B. den Morsix-Regeln folgen, bei geschätzten 80 bis 90 Prozent - doofe "Caches" ohne Locations gibts da eher nicht.

Das kann sich natürlich in den nächsten Jahre ändern. Die Mechanik ist einfach die, daß die Leute ihr Tun voneinander ableiten, nachempfinden, was die anderen eben auch machen, ohne sich die Basics anzueignen. Ich gebe zu, daß sich -irgendwann- diese Sache durchsetzen wird - Flachheit und Anspruchslosigkeit setzt sich immer durch - vielleicht auch , weil zuviele, die es anders sehen, genervt aufgeben.

Aber warum soll man das jetzt bejahen?

Gruß Zappo
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