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Wenn Punkte zum Wahn werden

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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MadCatERZ
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Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von MadCatERZ » Mi 10. Apr 2013, 22:31

http://geocachingimemsland.blogger.de/stories/2237506/

Sehr lesenswert, außer vielleicht für Glashausbewohner ;)

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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von bebilix » Do 11. Apr 2013, 08:27

Sehr schön geschrieben. Im ersten Teil wird sich wohl so mancher selber wiedererkennen (ich auch). Im zweiten Teil hoffentlich nur eine verschwindend geringe Minderheit (gar keiner wage ich zu bezweifeln).

Kopfschüttelnde Grüße
bebilix
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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von Börkumer » Do 11. Apr 2013, 08:33

Selbst ich finde mich da im Text wieder, manches mal denke ich mir einfach einen blöden, aber möglichst langen Powertrail zu absolvieren, nur damit ich mit meiner geringen Fundzahl nicht mehr belächelt werde. Dass ich meinen Geocachingspaß dafür lieber durch außergewöhnliche Dosen und schöne Verstecke auslebe, geht da meist unter.

Ich bin übrigens einer der Owner, der ebenfalls löschen würde, und zwar restlos alles was solch eine Gruppe an Logs produziert hätte.
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Bursche
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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von Bursche » Do 11. Apr 2013, 08:52

Tja, da wird man nicht müde zu schreiben, dass einem die eigenen Punkte egal sind und die Punkte der anderen sowieso und sowas von egal sind und dann kommt da einer und macht womöglich einen Punkt, der ihm nicht zusteht. Na da da muss man doch löschen! Sowas geht ja gar nicht! lol

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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von MadCatERZ » Do 11. Apr 2013, 09:02

Mir geht es zwar nicht direkt um die Fundzahl, aber manchmal, wenn ein neues oder besseres Badge lockt oder ein Souvenir, werde ich auch unruhig :shocked:
Was allerdings im zweiten Teil beschrieben wird, geht schon weit über irgendeinen Spleen hinaus, wobei ich nicht verstehe, warum gerade Altvordere dieser Verlockung erliegen.

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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von Kalleson » Do 11. Apr 2013, 09:03

Danke für die Blumen... :D

Allerdings habe ich bei Facebook auch ein (allerdings bislang einzelnes) Feedback erhalten, das mir vorwirft hier öffentlich ein Verhalten an den Pranger zu stellen und mir nahe legt, lieber im Verborgenen zu agieren, als "öffentlich negativ zu reagieren".

Nun ja. Ich sehe das pragmatischer:

Mit dem Kommentar (der es innerhalb nur eines Tages auf Platz 2 der meist gelesenen Beiträge geschafft hat) erreiche ich Hunderte von Geocachern. Ganz normale Geocachern -wie ich.
Denn auch ich schaue hin und wieder auf die Zahlen und auch ich habe rückblickend betrachtet hin und wieder nach "Statistikaspekten" agiert und frage mich nun nach der Sinnhaftigkeit meines Handelns.
Wenn der Beitrag nun einige dieser vielen Leser dazu bringt, einmal ihr Cacheverhalten zu reflektieren, so habe ich damit schon mein Ziel erreicht.
Und dieses ist in diesem Fall ganz und gar kein eigennütziges: Mir persönlich kann es vollkommen wurscht sein, wer wieso und wie das Hobby betreibt. Er hat mich nur beim schreiben ein Stückchen zum Nachdenken gebracht und ich glaube er wird auch mein künftiges Handeln ein Stückchen weit beeinflussen - zu MEINEN Gunsten, weil ich mich vielleich das ein oder andere Mal mehr fragen werde: Willst Du das wirklich oder tust du das jetzt wegen eines Gummipunktes*?

(*ja, Steingesicht, ich weiß... ;) )
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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von Fadenkreuz » Do 11. Apr 2013, 09:03

@ Bursche: Siehst du da einen Widerspruch? Gerade weil den Fundzahlen von vielen eine unangemessen hohe Bedeutung zukommt, muss man das als Owner nicht noch unterstützen und unberechtige Fundlogs stehenlassen. Ich hätte als Owner vermutlich sogar einige der berechtigten Fundlogs gelöscht und bei Beschwerden dann die gleiche Ausrede wie diese "Cacher" benutzt: "Es waren so viele Logs an dem Tag, ich konnte mich nicht mehr an alle Details erinnern."

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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von Bursche » Do 11. Apr 2013, 09:14

Fadenkreuz hat geschrieben:@ Bursche: Siehst du da einen Widerspruch? Gerade weil den Fundzahlen von vielen eine unangemessen hohe Bedeutung zukommt, muss man das als Owner nicht noch unterstützen und unberechtige Fundlogs stehenlassen....
Diese unangemessene hohe Bedeutung bekommen die Fundzahlen doch erst durch Logbuchkontrolleure, Loglöschungen, öffentliches Anprangern.... Würde keiner kontrollieren, gäbe es keine Möglichkeit Logs zu löschen.... dann würden einige nur noch vom Sofa aus loggen und der Rest würde aufhören zwanghaft alles zu suchen und zu loggen, denn der Sofa-Logger wäre ihm ohnehin immer voraus. Und schwups hätten die Fundzahlen tatsächlich keine Bedeutung mehr. Aber das würde das Spiel natürlich grundlegend verändern und das wollen viele Geocacher scheinbar nicht!

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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von Fadenkreuz » Do 11. Apr 2013, 09:23

Bursche hat geschrieben:Diese unangemessene hohe Bedeutung bekommen die Fundzahlen doch erst durch Logbuchkontrolleure, Loglöschungen, öffentliches Anprangern.
Irgendwie werden da jetzt die Falschen als schuldig hingestellt.
Bursche hat geschrieben:... denn der Sofa-Logger wäre ihm ohnehin immer voraus.
Ich möchte aber schon noch ganz gerne wissen, ob ein Log authentisch ist oder nicht. Und es ist ja nicht so, dass die "Sofa-Logger" in der Mehrheit sind. Eigentlich kann man sie gar nicht genug anprangern - man müsste sie noch per Note in den jeweiligen Caches bloßstellen, in den will-attend-Logs zu Events, die sie besuchen, ihr Verhalten veröffentlichen usw. Denen sollte man bei jeder Gelegenheit so entgegnen, dass ihnen die Schamesröte ins Gesicht steigt. Denn peinlich ist es den meisten offenbar dann doch, wenn sie beim Bescheißen erwischt werden.

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Re: Wenn Punkte zum Wahn werden

Beitrag von MadCatERZ » Do 11. Apr 2013, 09:29

Bursche hat geschrieben: Diese unangemessene hohe Bedeutung bekommen die Fundzahlen doch erst durch Logbuchkontrolleure
Gibt es denn so viele Kontrolleure? Die dürften eine wesentlich kleinere Fraktion als die Alleslogger stellen, bei vielen Caches ist es eh nicht möglich, die Logs zu kontrollieren, weil der Logstreifen längst ausgetauscht, verklumpt, mehrfach beschrieben oder zerbröselt ist.

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