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Geocaching ist tot

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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dob
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von dob » Di 30. Apr 2013, 13:29

moenk hat geschrieben:
dob hat geschrieben:Das, was Geocaching in meinen Augen gekillt hat sind die Smartphones.
Seh schon es gibt da draußen jemand der mich versteht.
@dob: Dein Blog ist im Portal eingetragen?
und das obwohl du Enlightened bist :D

hab da letztens bei deiner Änderung meinen Blog neu eingetragen, ja....sollte also drin stehen ;)
Hab aber n Extra Link genutzt damit nur die mit Geocaching getaggten Einträge im Feed landen....
mein Blog
GC.com nur noch für T5 & LP Caches, lieber Ingress statt versiffte Powertraildosen im Naturschutzgebiet :D
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Zappo
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von Zappo » Di 30. Apr 2013, 15:10

dob hat geschrieben:....Das, was Geocaching in meinen Augen gekillt hat sind die Smartphones.
Als man für Geocaching noch ein GPSr kaufen musste war die Qualität der Caches und auch der Spieler höher. Jetzt wo jeder Depp mit kostenfreien Apps auf seinem Smartphone mitspielen kann ist die Qualität nur noch bergab gegangen....zu viele Cacher, zu viel Aufmerksamkeit, zu viele negative Beispiele.....Und ich sehe keinen Weg wie wir das nochmal in eine andere Richtung bringen könnten...
Naja - was Geocaching -regional- gekillt hat, ist eher das Nichtvorhandensein von Spielregeln - abseits von Guidelines. Das steht zwar auf der Webseite - und sollte auch jedem Schachtelverstecker eigentlich im Blut stecken, aber wird es wird eben nicht danach gehandelt. Nicht von den Newbies, nicht von Alten, die stolz im Profil ihre Banner der supercaches zeigen, aber ansonsten jeden Quark loggen - statt dagegen anzugehen. Stattdessen wird im Forum die Belanglosigkeit verteidigt.

In eine andere Richtung wäre das aber schnell gebogen - "Reformation jetzt"! Selbstverpflichtung zur Location - und raus und die anderen Flachcaches eingesammelt. Zero tolerance. Wäre wahrscheinlich dann auch was für die Ingress-Spieler. Da wirds dann auch Angreifer und Resistance-Leute geben.
dob hat geschrieben:....Das ist auch der Grund weshalb ich mittlerweile lieber Ingress zocke....da gibt es sie noch, die Nerds
Bei Ingress ist der Anspruch an die Leistung der Spieler gleich Null. Zumindest, was die Spielqualität für Andere betrifft. Also kann man nix falsch machen.

Gruß Zappo
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moenk
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von moenk » Di 30. Apr 2013, 15:37

Zappo hat geschrieben:Bei Ingress ist der Anspruch an die Leistung der Spieler gleich Null. Zumindest, was die Spielqualität für Andere betrifft. Also kann man nix falsch machen.
Denkste. Die haben ähnliche Probleme. Ist hier aber nicht das Thema.
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arminus
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von arminus » Di 30. Apr 2013, 15:45

Ich muss gestehen, ich hab diesen Thread nicht komplett gelesen, sondern nur sporadisch, d.h. vielleicht wurde auch das was ich hier schreibe schon gesagt ... Aber ich finde es schon interessant wie sich Dinge wiederholen. Ich blicke dabei zurück auf die Anfänge des Mountainbikens in unserer Gegend Ende der 80er/Anfang der 90er ... Am Anfang und für ein paar Jahre waren wir ein paar g'spinnerte die mit dem Radl auf den Berg fuhren. Keiner hat sich darüber aufgeregt wenn man mal auf einem engen Wanderweg daher kam. Die durchaus überregionalen Rennen die wir mit Ski-Clubs veranstalteten, hatten eher familiären Charakter und wurden vom Bund Deutscher Radfahrer belächelt - und alles war gut ;)

Aber irgendwann wurden's immer mehr die den Sport entdeckten, es kam zu Konflikten, negativen Presseberichten, der BDR verbot seinen Mitgliedern bei von ihm nicht genehmigten Rennen mitzufahren (einsetzende Reglementierung ...), auf einmal wollten die Leute Preisgelder, etc. etc. kurz - der "Smartphone- Effekt."

Ich kann mich gut erinnern wie ich das empfand und wie ich schlussendlich aus dem Renn-Geschehen ausgestiegen bin weil es immer professioneller und mir fremder wurde (und auch mit ehrenamtlichen Helfern und Klein-Sponsoren nicht mehr zu bewältigen war).

Ich hätte damals sagen können, "jetzt wo jeder Depp mit dem Rad auf den Berg fährt" ist der Sport tot für mich. Aber erstens lebt er heute noch und zweitens kann sich jeder seine Nische suchen und finden. Und so wird es meiner Meinung nach auch mit dem Geocaching passieren. Das Hobby verändert sich, manche machen das mit, andere suchen sich etwas Anderes. Hier sind die Auslöser vielleicht Smartphones, im anderen Beispiel sind es gerade eBikes die den Sport wieder einmal verändern. Nichts bleibt so wie es war - und das ist gut so.

Und abschließend noch zu den Smartphones: Diese Technologie lässt Spielarten zu, die mit bisherigen GPSr gar nicht möglich wären - ein paar Caches die ich in diese Richtung gebaut habe finden aber interessanterweise bisher nur bei einigen wenigen Anklang. Ich glaube wir stehen erst am Anfang einer sehr interessanten Entwicklung.

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Die Riedrinder
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von Die Riedrinder » Di 30. Apr 2013, 15:47

moenk hat geschrieben:Vergesst mal QR, das ist doch Kindergarten. NFC wäre hip, und Stages automatisch anlegen mit EXIF in Fotos, danach Korrektur, Anzahl der Punkte die man für die Stage bekommt, ach man könnte da so viel machen.
So wie jetzt ist, ist es einfach tot. Zu Hause hinterher loggen mit dollen Texten, was fürn Quatsch. Direkt vor Ort mit Foto und fertig. Alles in einer neuen App die viel mehr kann als irgendeine heutige. Viel stärkere soziale Vernetzung, und damit meine ich kein FB!
Wenn ich soziale Vernetzung will, gehe ich in meine beiden Vereine, in denen ich aktiv bin - da treff ich nämlich echte(tm) Menschen und keine Avatare (i.S.v. Platzhaltern im Internet)....

Mal Spaß beiseite: Ich brauch keine 1k+ "Freunde" auf Facebook etc - mir reichen die Möglichkeiten, mich auf Events/Stammtischen etc. mit anderen zu treffen und Fachsimpeleien über Foren oder andere Möglichkeiten im Internet auszutauschen völlig aus.
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von Mama Muh » Di 30. Apr 2013, 16:02

arminus hat geschrieben:Ich glaube wir stehen erst am Anfang einer sehr interessanten Entwicklung.
Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Du hast aber auch eine hübsche Gegend zum Bedosen. Da braucht es ja eigentlich auch gar keine Ratehaken mit technisch geleiteten Lösungswegen... .
Nein, nein, ist schon okey.
Die Variantenvielfalt ist das noch nicht ganz ausgeschöpfte Potential beim Geocaching. Kreativität, Phantasie, Witz und neue Kombinationen von allem sind bestimmt nach wie vor gefragt. Technische Varianten gehören dazu, sind aber nicht alles.
Ich bin neugierig auf Ingress, aber sollte es ähnlich wie Ballerspiele - sagen wir: Ballerspiele mit Strategie - auf dem PC funktionieren, wird mich dieses Spielsetting nicht allzu lange fesseln können.
- Da hat man nicht viel zu lachen.
GeMUHtlich cachen

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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von moenk » Di 30. Apr 2013, 18:04

Mama Muh hat geschrieben:Ich bin neugierig auf Ingress, aber sollte es ähnlich wie Ballerspiele - sagen wir: Ballerspiele mit Strategie
Nein, aber das ist nicht unser Thema in diesem Fred. Hier gehts um Geocaching. Und das hat GC einfach verpennt.
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von maierkurt » Di 30. Apr 2013, 18:10

Ich habe heute nach längerer Zeit auch mal wieder eine Dose gesucht, ok, war kein Tradi.
Es tatsächlich wieder Spaß gemacht. Aber wie bestimmt schon gesagt: Man muss sich die Caches genau aussuchen und nicht einfach jeden suchen.
Läuft!

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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von 8812 » Di 30. Apr 2013, 19:39

moenk hat geschrieben:[…] Und das hat GC einfach verpennt.
GroundCpeak. Schreibt man das jetzt so? Oder nur in Berlin?

Frohes Daddeln
Hans

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JackSkysegel
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von JackSkysegel » Di 30. Apr 2013, 20:48

Stimmt! Das schreibt man doch mit "$"! :D
Unechter Cacher (Tm)

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