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Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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Gagravarr
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Beitrag von Gagravarr » Di 24. Jan 2006, 13:40

Der Text ist tatsächlich eine 1:1 Kopie von "abschaffung-der-jagd.de" und geistert in vielen Foren rum. Und er enthält eine Menge Unwahrheiten. Dem Artikel vom "artenschutzbrief" kann ich deutlich mehr abgewinnen.

Ich bin gegen die Hobbyjagd, aber eine regulierte Jagd durch vernünftig ausgebildete Jagdaufseher halte ich für sinnvoll.
Viele Grüße...
Uwe mit Cache-Retriever Hazel


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carhu
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Beitrag von carhu » Di 24. Jan 2006, 13:42

ghazkull hat geschrieben:Wie wärs denn mal mit informieren statt kopieren?

Und warum brauche ich jetzt einen Jäger?
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wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Di 24. Jan 2006, 13:48

Gagravarr hat geschrieben:Dem Artikel vom "artenschutzbrief" kann ich deutlich mehr abgewinnen.

Wenn, wie dort geschrieben, die Jäger sich wirklich selbst verwalten würden, hätte ein gewisser Jäger aus Südhessen seinen Jagdschein noch. Und dass Schutzgebiete gerade mal 5% unserer Landschaft ausmachen, lässt sich entweder auf einen total veralteten Text schieben (darauf deutet auch der Hinweis auf die Koalitionsvereinbarung zwischen Grünen und SPD) oder auf falsche Zahlen - allein die FFH-Gebiete machen in unserem Bezirk schon knapp 15% aus. So oder so taugt der Artikel nicht besonders als Referenz.

reginald
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Beitrag von reginald » Di 24. Jan 2006, 13:50

wutzebear hat geschrieben:Ich bin beim besten Willen nicht pro Jäger eingestellt, ... .

Ok, das wollte ich nur hören bzw. lesen.
wutzebear hat geschrieben:... aber da stecken auch für mich offensichtlich viel zu viele Falschaussagen drin, das verdient bestenfalls die Bezeichnung Anti-Jagd-Propaganda. Das hat mit Realität nicht allzuviel zu tun.

Ist sicher ein wenig einseitig, aber es kann doch nicht geleugnet werden, dass vor allem von Seiten der Jäger, besonders der Hobbyjäger einiges an der Wahrheit gedreht wird. Siehe auch dazu: http://www.wasjaegerverschweigen.de

Um etwas noch klarzustellen: Auch ich bin keineswegs ein sturer Gegner der Jägerschaft, nur hasse ich es, wenn dort alles nur unter dem Deckmantel der Tierliebe beschrieben wird und alle anderen damit für dumm verkauft werden sollen.
Im aktuellen Stadium sind sicherlich Jäger notwendig. Auch haben die weitaus meisten Berufsjäger und auch wenige Hobbyjäger vernünftige Ansichten und den entsprechenden Respekt vor anderen Lebewesen.
Aber wie so überall: der Jägerstand (nicht der im Wald zusammengezimmerte) wäre gut beraten, sich konsequenter und rigoroser von Schießwütigen zu trennen, anstatt solche Vorkommnisse (und sie kommen TATSÄCHLICH vor) noch zu verharmlosen oder gar zu verheimlichen.
wutzebear hat geschrieben:Das hat mit Realität nicht allzuviel zu tun.

Ich hoffe doch, jetzt etwas REALISTISCHES geschrieben zu haben.

wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Di 24. Jan 2006, 13:52

carhu hat geschrieben:Und warum brauche ich jetzt einen Jäger?

Als Schnitzellieferant! :lol:
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Beitrag von Lakritz » Di 24. Jan 2006, 13:52

carhu hat geschrieben:Und warum brauche ich jetzt einen Jäger?

Du nicht, aber ich schon. :wink:

@wutzebear: *sabber*
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reginald
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Beitrag von reginald » Di 24. Jan 2006, 13:54

wutzebear hat geschrieben:Wenn, wie dort geschrieben, die Jäger sich wirklich selbst verwalten würden, hätte ein gewisser Jäger aus Südhessen seinen Jagdschein noch.

Oder durch Veröffentlichung in den Medien: der Druck der Öffentlichkeit war zu groß (was ich schon eher glaube) und damit konnte nicht mehr anders gehandelt werden.

reginald
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Beitrag von reginald » Di 24. Jan 2006, 13:56

wutzebear hat geschrieben:... falsche Zahlen - allein die FFH-Gebiete machen in unserem Bezirk schon knapp 15% aus.

Dann solltest du dich glücklich schätzen, dort zu wohnen.

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Beitrag von wutzebear » Di 24. Jan 2006, 14:02

reginald hat geschrieben:Ist sicher ein wenig einseitig, aber es kann doch nicht geleugnet werden, dass vor allem von Seiten der Jäger, besonders der Hobbyjäger einiges an der Wahrheit gedreht wird. Siehe auch dazu: http://www.wasjaegerverschweigen.de

Und was da steht, ist streng objektiv? Kann ich bereits beim Lesen der ersten Seite nicht so ganz glauben.
reginald hat geschrieben:Im aktuellen Stadium sind sicherlich Jäger notwendig. Auch haben die weitaus meisten Berufsjäger und auch wenige Hobbyjäger vernünftige Ansichten und den entsprechenden Respekt vor anderen Lebewesen.
Aber wie so überall: der Jägerstand (nicht der im Wald zusammengezimmerte) wäre gut beraten, sich konsequenter und rigoroser von Schießwütigen zu trennen, anstatt solche Vorkommnisse (und sie kommen TATSÄCHLICH vor) noch zu verharmlosen oder gar zu verheimlichen.

Das heißt, Du gibst selbst zu, dass nur einige schwarze Schafe den Ruf des ganzen Rests versauen. Insofern decken sich unsere Meinungen. Und genau das passt nicht zu den von Dir zitierten Webseiten.

Und bevor jemand behauptet, ich wäre doch pro Jagd eingestellt: mir gehörte der Cache, wo das Ganze hier passierte und ich habe mich daher stärker mit dem Thema befasst. Wenn Du Dich in Jägerforen herumtreibst wirst Du auch merken, dass viele Anwesende dort diesen "Schießwütigen" relativ skeptisch gegenüberstehen. Es gibt zwar auch dort Ausnahmen, aber die sind IMHO nicht die Regel.

Und nicht zuletzt durch meine berufliche Tätigkeit (Landesbehörde mit Forstabteilung, aber nicht in dieser tätig) kenne ich einige Forstbedienstete und würde den meisten diese Schießwut nicht zutrauen.

TeamAstelix
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Beitrag von TeamAstelix » Di 24. Jan 2006, 14:02

reginald hat geschrieben:Um etwas noch klarzustellen: Auch ich bin keineswegs ein sturer Gegner der Jägerschaft, nur hasse ich es, wenn dort alles nur unter dem Deckmantel der Tierliebe beschrieben wird und alle anderen damit für dumm verkauft werden sollen.
Im aktuellen Stadium sind sicherlich Jäger notwendig. Auch haben die weitaus meisten Berufsjäger und auch wenige Hobbyjäger vernünftige Ansichten und den entsprechenden Respekt vor anderen Lebewesen.
Aber wie so überall: der Jägerstand (nicht der im Wald zusammengezimmerte) wäre gut beraten, sich konsequenter und rigoroser von Schießwütigen zu trennen, anstatt solche Vorkommnisse (und sie kommen TATSÄCHLICH vor) noch zu verharmlosen oder gar zu verheimlichen.

*full ack*

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