Geocacher Verein ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

greiol
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Beitrag von greiol » Mi 25. Jan 2006, 16:20

Schnüffelstück hat geschrieben:Gut, also was hat uns Groundspeak gebracht außer einer zentralen Seite im Netz, den Travelbugs und den Geocoins? NICHTS!

wtlob :lol:

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Rokop
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Beitrag von Rokop » Mi 25. Jan 2006, 16:46

Schnüffelstück hat geschrieben:Gut, also was hat uns Groundspeak gebracht außer einer zentralen Seite im Netz, den Travelbugs und den Geocoins? NICHTS!


Doch: PQs, Ignorelisten, waymarking, .... :lol:
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familysearch
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Beitrag von familysearch » Mi 25. Jan 2006, 16:57

Auch noch mein Senf.

Früher, - in der Vor-Internet-Ära, war ein Vorzug manchen Vereins, wenn nicht sogar deren Haupt-Sinn eines Beitritts, eine "Hauspostille". Man wurde also Mitglied, weil man an dem Bezug so eines Zwei-Monats-Blättchens interessiert war, weil man gucken wollte, was so in seinem "Spezial-Hobby" läuft.

Durch das Internet hat ist dieser Punkt ad absurdum geführt, obwohl eine zentrale page "geocaching-news" als Fanzeitschrift vielleicht auch noch in Internetzeiten Sinn machen könnte. Läßt sich aber wohl kaum durch Werbung finanzieren.

Vielleicht ist die Sinnhaftigkeit eines Vereins insbesondere durch die Möglichkeit der Internetforen-Diskussion verloren gegangen.
Und ich muß hier einmal besonders würdigen, wie schön man beim geocaching-Hobby doch in den Foren diskutieren kann.
Das ist nicht bei allen Interessengebieten so.

Mein Senf
familysearch

p.s.: So völlig abwegig halte ich diesen Gedanken, was eigentlich der Vorzug eines Vereins sein könnte, eigentlich nicht. Man muß nicht gleich an Taubenzüchter denken, es gibt doch auch Amateurfunkclubs, regionale PDA-User-Groups, etc. .Nur habe ich, was geocaching anbelangt, auch keine gute Idee.

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Beitrag von Rokop » Mi 25. Jan 2006, 17:03

Auch ich brauche keinen Verein, da wir eine andere regionale Lösung gefunden haben: das Geo-Team-Nordhessen. Wir sind ein loser Haufen Leute die sich treffen, feiern, cachen und auslegen. Wir leihen uns gegenseitig Spezialequipment aus und haben viel Spass miteinander. Wir haben sogar eine gemeinsame Homepage. Das alles klappt auch ohne Mitgliedsbeiträge, Statuten, Hauptkassierer und Jahreshauptversammlung. Ansonst hätten wir uns schon längst etwas einfallen lassen :)
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Beitrag von -tiger- » Mi 25. Jan 2006, 17:27

http://geocaching.schwarzwald.de/

Verein? Wozu? Bitte nicht... !

Tiger
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account_deleted

Re: Geocacher Verein ?

Beitrag von account_deleted » Mi 25. Jan 2006, 18:22

Die Schatzjäger hat geschrieben:Was haltet ihr mal so im Prinzip davon

Super und 1x pro Jahr fahren wir alle zusammen nach Malle, hauen die Vereinkasse auf den Kopf und suchen gemeinsam den Micro am Ballermann 6 (den es natürlich nicht wirklich gibt, aber so haben wir einen guten Grund unseren Frust in Sangria zu ertränken) 8)
Spass beiseite : NICHTS !!!

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Beitrag von morsix » Mi 25. Jan 2006, 19:40

Verein?

BRRRR - nein Danke!

Arbeitsdienste gibts auch so: CITO
Präsidenten gibts auch so (jeder der mehr als 1000 Founds hat)
Zeitschriften gibts auch so genug: geoclub.de
GPSr ausleihen funktioniert auch so ganz gut ...

Wozu also?
Das man zur jährlichen Vorstandssitzung anzutanzen hat, Beiträge zahlen muß, die 100erste Unfallversicherung hat, es Streit und Hader ohne Ende gibt.

Darauf verzichte ich ganz bewusst. Mir gefällt geocaching so wie es ist, ein loser Haufen, organisiert einzig und alleine übers Internet und freiwillige Teilnahme an Events.

Trotzdem möchte ich natürlich niemand daran hindern, einen Verein zu gründen. Nur, als Mitglied braucht mich erst gar keiner zu werben, das ist vollkommen zwecklos.

Lieber einen Cache verstecken gehen ...
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Beitrag von Windi » Mi 25. Jan 2006, 20:30

Einen Geocaching-Verein?
Ich glaub das wär das allerletzte was ich brauchen könnte.

Ich war mal in einem Autoclub "Celica IG München" (eigentlich bin ich es immer noch). Wir waren ursprünglich eine IG (Interessengemeinschaft) mit stetig wachsender Mitgliederzahl. Als wir dann ein großes Treffen veranstaltet haben hieß es wir brauchen einen e.V. wegen der Versicherung. Also frohen Mutes einen e.V. beantragt. Das klappte soweit auch bis sich im Club einige Leute nicht mehr grün waren. Ex gab intern immer mehr Reibereien. Dadurch haben viele Leute den Club verlassen und er existiert mittlerweile nur noch auf dem Papier.

Einen bundesweiten GC-Verein kann man schon deshalb vergessen da die Leute zu weit verstreut sind. Wenn dann könnte so etwas höchstens auf regionaler Ebene geschehen.
Die bestehenden Stammtische laufen auch ohne Vereinsmeierei sehr gut. Warum soll man da noch pfundweise Bürokratie draufpacken?

Ich sehe im Gegenteil sogar eine Gefahr in der Gründung eines Vereins. Falls es mal wegen einem Cache zu Problemen kommen könnte (Dummes Beispiel: Bombenräumkommando "entschärft" einen Cache) wird man sicher dem Verein die Kosten dafür aufbrummen wollen.
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Beitrag von -tiger- » Mi 25. Jan 2006, 20:51

Windi hat geschrieben:Einen bundesweiten GC-Verein kann man schon deshalb vergessen da die Leute zu weit verstreut sind.


...man könnte regionale Vereine gründen, die ihrerseits in einem Dachverband organisiert sind. Die nationalen Dachverbände könnten sich dann wiederum zu einem internationalen Geocache-Weltverband zusammenschließen. Damit wäre dann auch die nötige Basis für eine Cache-Bundesliga geschaffen. Über den Weltverband könnte Geocaching bestimmt auch olymisch werden. Wir könnten ein schönes DGOK (Deutsches-Geocaching-Organisationskommitee) einsetzen, das aus einem dickbäuchigen Funktionär jenseits der 80 pro Bundesland besteht. Über die Mitgliedsbeiträge und die Vermarktung von Fernsehrechten sowie Merchandising sollte auch das nötige Geld für die S-Klasse Benze für die Funktionäre reinkommen. Über entsprechende Kommitees könnten endlich verbindliche Regeln aufgestellt und durchgesetzt werden. Wir könnten eine eigene staff durchgestylte Jugendorganisation, die CJ (Cacherjugend) gründen usw...

...wenns denn soweit ist, such ich mir ein anderes Hobby ;)

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Beitrag von Windi » Mi 25. Jan 2006, 20:55

-tiger- hat geschrieben:... das aus einem dickbäuchigen Funktionär jenseits der 80 pro Bundesland besteht.

Ich stell mir grad den einen oder anderen vom Münchner Stammtisch als dickbäuchigen besserwissenden 80 jährigen Funktionär vor. :lol:
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