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Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

ChrizRe
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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von ChrizRe » Di 28. Mai 2013, 11:31

Ok, unter dem Aspekt für meine harte Vorarbeit ist "der Punkt die Belohnung" und damit verbunden das Loggen als öffentliche Zurschaustellung des eigenen Erfolgs versteh ich den Zusammenhang. So hab ichs bislang noch nie betrachtet... macht aber Sinn.

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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von MadCatERZ » Di 28. Mai 2013, 14:24

Naja, eine Belohnung hat schon was, für mich ist das neben dem drumherum(Natur, Fotos machen, wandern etc.) dann die "Schatzkiste" an sich - vielleicht mit ein Grund, warum ich Mikros nicht so sehr mag

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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von moenk » Di 28. Mai 2013, 14:29

ChrizRe hat geschrieben:Loggen als öffentliche Zurschaustellung des eigenen Erfolgs versteh ich den Zusammenhang.
Umgekehrt: DNF ist vor allen den Mißerfolg zeigen. DNF ist Schwäche. DNF ist für Loser. Wer DNF loggt kann sich des Gespötts der Elitecacher sicher sein. Immerhin ist das ein 1/1-er den hätte meine Oma finden können. Nur Du nicht, wie peinlich.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von Zappo » Di 28. Mai 2013, 14:42

ChrizRe hat geschrieben:Ich les hier immer wieder dass es den Leuten nur um diesen sinnlosen Gummipunkt geht.. das is doch banal. Ich führ mich doch nicht auf wie die Axt im Walde (wie passend) weil ich nen Punkt haben will ... das ist der Ehrgeiz der aufkeimt. Glaub jeder von uns stand schon mal vor einem Cacheversteck und hat sich selbst für unfähig gehalten, weil das kleine Mistding nach 30 Minuten einfach immer noch nicht aufzufinden war... ganz normal, oder?
Nun, ich schätze manche können sich dann einfach nicht bremsen und müssen sich und dem Cache beweisen, dass sie ihn "bezwungen" und das ach so gute Versteck gefunden haben......
Da ist was dran. Alles auf den Punkt zu schieben ist m.E. auch nicht immer richtig. Wenn man wohingedackelt ist, will man das durch den Fund eben abschließen. So wie man die letzte Plattenreihe im Hof eben auch noch fegt - und dann erst den Besen wegstellt. Finde ich erklärbar und menschlich.
Bei einem PT, bei dem ich EINE Dose nicht gefunden habe, unterstell ich da schon eher ne Punktegeilheit. Aber da gibts ja diverse Ersatzhandlungen - bis hin zu trotzdem loggen oder eigene Dose werfen.

Also ICH leg ja keinen Cache ohne Spoiler und/oder Bild. Ich halte diese ganze Sucherei eher für Quark - das geht eigentlich aus dem Ansatz des Spieles nicht unbedingt hervor. Ich suche den Ort auf, an dem die Dose liegt - und da ist es mir dann lieber, die ist vor den Muggels als vor dem Sucher versteckt - mal die paar Handvoll tricky Verstecke ab D4 o.ä. abgesehen.

Kurze Suchzeiten halten den Naturschaden (wenn man von sowas überhaupt als solchen sprechen will) gering und minimieren das Risiko, gesehen zu werden.

Und ne halbe Stunde hab ich noch nie gesucht. Außer bei einem Rechenfehler. Die Geduld hab ich nicht - oder besser: die Lust. Dann guck ich mir den Felsen oder die Burg eben sooo an.

Gruß Zappo
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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von MadCatERZ » Di 28. Mai 2013, 14:59

Zappo hat geschrieben: Ich halte diese ganze Sucherei eher für Quark - das geht eigentlich aus dem Ansatz des Spieles nicht unbedingt hervor. Ich suche den Ort auf, an dem die Dose liegt - und da ist es mir dann lieber, die ist vor den Muggels als vor dem Sucher versteckt - mal die paar Handvoll tricky Verstecke ab D4 o.ä. abgesehen.

Kurze Suchzeiten halten den Naturschaden (wenn man von sowas überhaupt als solchen sprechen will) gering und minimieren das Risiko, gesehen zu werden.
Das mit der Sucherei kommt drauf an, er darf ruhig gut versteckt sein. Ein unterm Moos liegender Petling in der Baumwurzel irgendwo im Wald ist nicht gut versteckt, das ist einfach "nur so" ausgelegt(obwohl es da auch Situationen gibt, wo es nicht anders geht, an einer Weggabelung zum Beispiel), hängt das Teil hingegen an der einzigen Birke in 50 Meter Umkreis hat sich der Owner erkennbar was gedacht, wenn auch vielleicht nur unbewusst.

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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von Zappo » Di 28. Mai 2013, 15:07

MadCatERZ hat geschrieben:....Das mit der Sucherei kommt drauf an, er darf ruhig gut versteckt sein. Ein unterm Moos liegender Petling in der Baumwurzel irgendwo im Wald ist nicht gut versteckt, das ist einfach "nur so" ausgelegt(obwohl es da auch Situationen gibt, wo es nicht anders geht, an einer Weggabelung zum Beispiel), hängt das Teil hingegen an der einzigen Birke in 50 Meter Umkreis hat sich der Owner erkennbar was gedacht, wenn auch vielleicht nur unbewusst.
Richtig. Normalerweise kommt man an und läßt in Kenntnis der Größe der Dose seinen Blick schweifen. Meist mit dem Hintergedanken, "wo würde ich verstecken". Und da sind markante Punkte sicher grundsätzlich einfacher abzuklappern als völlig beliebige.

Gruß Zappo
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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von Starglider » Di 28. Mai 2013, 17:08

Zappo hat geschrieben:Meist mit dem Hintergedanken, "wo würde ich verstecken". Und da sind markante Punkte sicher grundsätzlich einfacher abzuklappern als völlig beliebige.
Wenn das "wo würde ich verstecken" nicht erfolgreich ist kommt der zweite Durchlauf mit "wo würde ich auf keinen Fall etwas verstecken, weil das total bescheuert wäre".
Das ist dann auch fast immer erfolgreich.
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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von Marschkompasszahl » Di 28. Mai 2013, 17:23

"Nicht DNF loggen können" wäre mal ein Thema, an dem sich angehende Psychologen und Psychiater austoben könnten.

Ich denke, es gibt viele Faktoren die zu solchen "Axt im Walde"-Aktionen führen.

Und das ist vor allem der krankhafte Ehrgeiz, die scheiß Dose finden zu müssen, weil...
  • die mögliche Blöße, als StarCacher mit über 5.000 Funden, einen DNF loggen zu müssen, obwohl der Newbie-Cacher am nächsten Tag Found! loggt.
  • "dafür habe ich immerhin gezahlt (die 30$/a an GS) - ich habe ein Anrecht auf einen Fund!"
  • wenn man schon extra 17,3km mit dem Auto dahin fährt oder 200m vom Parkplatz durch den Wald wandern muss, dann geht das nur mit einem erfolgreichen Fund!
  • ohne das Banner in mein Profil einbinden zu können, kann ich nicht nach Hause gehen.
  • meine 366er/ 81er Matrix verlangt nach dieser Dose!
  • ...
Fehler auf Seiten des Owners:
  • Vermessungsfehler (z.B. einmal kurz nach dem Hochfahren des Gerätes mal einen Wegpunkt "festgelegt")
  • Tipp- und Rechnungsfehler im Listing
  • fehlender/ unzureichender Hint
  • zu kleine, x-beliebigen Dose (z.B. der Nano/ Micro im Wald mit dem Hinweis "Baum")
  • verkehrstechnisch leicht zu erreichende Dose, insbesondere in Ballungsgebieten(da sieht die Ecke auch bei präzisen Coords, Hints und Spoilern nach ein paar hundert Cachern nach ein paar Wochen auch aus wie nach dem Wildwutzangriff.
  • Wahl der Plattform (GC.com kann in einsamen Gegenden durchaus klappen - am Rande von Powertrails weniger)
  • falsche Wahl des Verstecks (z.B. Natursteinmauer)
  • ...

Was mich bei der Sache stört, sind vor allem zwei Sachen:
a) die absolute Rücksichtslosigkeit ggü. der vermeintlichen Fundstelle
b) die Anspruchshaltung ggü. dem Owner - so als müsse der Owner jedem Cacher einen erfolgreichen Fund garantieren.

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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von ChrizRe » Di 28. Mai 2013, 19:00

Ich sehs schon kommen.. nach dem Tennis-Arm kommt jetzt DNF-Loggophobie...

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Re: Von bösen Ownern und armen Wildschweinen

Beitrag von radioscout » Di 28. Mai 2013, 19:38

Zweiauge hat geschrieben: Sieht man ja auch im urbanen Raum oft genug. Ich hab schon aufgeschnittene (!) Zaunkappen gesehen, herausgerissene Kabeln, abmontierte Schilder.. Für den Punkt machen die meisten vor gar nichts Halt.
Selbsterkenntnis ist auch ungefähr Null (es ist die Schuld vom Owner, dass wir uns so aufführen, hätte er doch...)
Hier haben zumindest alle Owner eine Mitschuld, die ihre Dosen an den genannten Stellen verstecken und damit dazu beitragen, daß Cacher Dosen an diesen Stellen erwarten und dann dort suchen, weil da ja oft Dosen versteckt sind.

Gleiches gilt auch für ungeeignete Verstecke im Wald.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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