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Mit dem Auto bis zum Cache ..

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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friederix
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von friederix » Mo 17. Jun 2013, 20:12

radioscout hat geschrieben: Zumindest im Zusammenhang mit Geocaching kann ich dieses Zitat weder beim Erfinder des Spiels noch bei Groundspeak finden. Das scheint wohl später jemand drangehängt zu haben.
Öhm, war das nicht ganz, ganz lange Zeit das Leitmotiv dieses Forums.
Guckst Du hier:
http://web.archive.org/web/201304130257 ... eoclub.de/
radioscout hat geschrieben: Das mag Deine Motivation sein. Aber wo hat der Erfinder des Spiels festgelegt, daß man zu einem Cache laufen muß?
Der Erfinder hat aber auch nicht gesagt: "Das Ziel ist, mit möglichst geringem körperlichen Aufwand eine Dose zu finden.
Und in ganz vielen Statements ist zu lesen: "Endlich bekomme ich die Kinder ohne Murren mal wieder vor die Tür." oder so ähnlich.
Dieses Spiel ist eine ideale Sybiose aus Natur und Technik.

Niemand hat behauptet, dass es Sport ist.
Es spricht einfach eine gewisse Teilmenge der Menschen an.
Diese Teilmenge ist wieder weiter unterteilt in diverse andere.
Die "Dosenpiloten" sind da sicher eine überbewertete Teilmenge, die nur (leider) besonders unangenehm auffällt.
Das sind sicher weniger als 1%, - sind aber unsere "Cacher-Hooligans".
Die erreichst Du aber ganz sicher nicht in diesem Forum.

Gruß friederix

ps: Es soll sogar Schach-Hooligans geben. ;)
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Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von radioscout » Mo 17. Jun 2013, 20:20

friederix hat geschrieben: Öhm, war das nicht ganz, ganz lange Zeit das Leitmotiv dieses Forums.
Ja, richtig: dieses Forums. Das ist aber nichts offizielles. Dazu müßte es von Groundspeak kommen.
friederix hat geschrieben: Der Erfinder hat aber auch nicht gesagt: "Das Ziel ist, mit möglichst geringem körperlichen Aufwand eine Dose zu finden.
Richtig. Und AFAIK war es ihm wichtig, daß Geocaching draußen stattfindet.
Aber von "möglichst lange Wege" kann ich nichts finden.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von radioscout » Mo 17. Jun 2013, 20:21

Ich weiß zwar nicht mehr wie der Cache heißt aber das peinlichste Foto hat jemand hochgeladen, der mit seinem Auto direkt zum Cache im NSG gefahren ist.
Wenn man so was macht: warum dokumentiert man das dann öffentlich? IIRC ist sogar das Kennzeichen lesbar.
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Zappo » Mo 17. Jun 2013, 20:26

.....das ist ja relativ einfach - wenn die " .... unique locations on the planet can be quite diverse. A prime camping spot, great viewpoint, unusual location, etc. are all good places to hide a cache...." zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit der Bahn :D zu erreichen sind, wird man sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit der Bahn angehen. Und nicht den Fußweg mit dem Auto zurücklegen, insbesonders wenn das verboten ist.

Und das mit dem Weg und dem Ziel - sorry, ein Griff hinter den Busch und sich ins Logbuch eintragen ist ne Beschäftigung für völlig Bescheuerte. Erlebniswert, Wertigkeit, Befriedigung kommen erst durch die Aufgabe, die "Hürde" - mag das nun die Wanderung, das Rätsel, das Finden des tricky Versteckes sein. Das ist der Unterschied zwischen Marathon laufen und das Zielband zerreissen und dem Durchschneiden eines Bändels zuhause am Küchentisch.

Das ist so trivial, das ist schon peinlich.

Gruß Zappo
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von ChrizRe » Mo 17. Jun 2013, 20:48

radioscout hat geschrieben:[
Ja, richtig: dieses Forums. Das ist aber nichts offizielles. Dazu müßte es von Groundspeak kommen.
Als ob Groundspreak das Cachen erfunden hätte... :irre:
Die Idee ist doch größer als das Regelwerk eines Betreibers...

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von friederix » Mo 17. Jun 2013, 20:56

radioscout hat geschrieben: Ja, richtig: dieses Forums. Das ist aber nichts offizielles. Dazu müßte es von Groundspeak kommen.
Was ist denn bitte "offiziell".

An GC ist nichts Offizielles.

Die Idee war einfach nur: Ich verstecke nach der Abschaltung der Selective Availability mal ne Tupperdose im Wald.
Mal gucken, ob die jemand findet.
Es hat sie jemand gefunden, und alles andere, was danach kam führt ein Eigenleben.
GC hat es verstanden, das am geschicktesten zu vermarkten.
Offiziellist das genau so, als wenn ich proklamiere: "Der Einsatz von Kraftfahrzeugen zum Geocachen ist nicht mehr statthaft.

so what?
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Re: AW: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Schrottie » Mo 17. Jun 2013, 21:05

radioscout hat geschrieben:
friederix hat geschrieben: Der Erfinder hat aber auch nicht gesagt: "Das Ziel ist, mit möglichst geringem körperlichen Aufwand eine Dose zu finden.
Richtig. Und AFAIK war es ihm wichtig, daß Geocaching draußen stattfindet.
Aber von "möglichst lange Wege" kann ich nichts finden.
Und er hat die Dose vergraben. Willst Du also weiter in seinem Sinne cachen, dann musst Du jetzt ganz tapfer sein und die Plattform wechseln.

Oder aber Du akzeptierst, das der Slogan "Der Weg ist das Ziel" allgemeiner Konsens ist und von der Mehrheit der Cacher so gesehen und gelebt wird.

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von SOKO GC » Mo 17. Jun 2013, 21:13

Offizielles zum Geocachen kann meiner Meinung nach sowieso nur vom Erfinder kommen ;)
+++ NEU +++ NEU +++ Geotrashing, der neue, ultimative Frust für die ganze Familie... +++ NEU +++ NEU +++

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Die Wildensteiner » Mo 17. Jun 2013, 21:21

Das Problem mit Herrn D aus C kenne ich nur zu gut. Er macht aus allen möglichen und unmöglichen Caches DriveIns. Und das seit geschätzt gut zwei Jahren. Anfangs hat er sich dafür noch gebrüstet.

Habe ihn schon persönlich beim Event drauf angesprochen, ohne Erfolg.
Was kann man sonst noch tun? Mich ärgert das auch maßlos. Ihm ist es egal.

Im Geyrischen Wald hab ich auch schon mal ein Auto zurückgeschickt. Andere gucken da weg. Leider.
Hier schreibt Frau Wildensteiner.
Lieblingszitat der Dosenfischer: "Neugier macht glücklich, haben Forscher gesagt ..."

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von radioscout » Mo 17. Jun 2013, 21:42

Zappo hat geschrieben: Und das mit dem Weg und dem Ziel - sorry, ein Griff hinter den Busch und sich ins Logbuch eintragen ist ne Beschäftigung für völlig Bescheuerte. Erlebniswert, Wertigkeit, Befriedigung kommen erst durch die Aufgabe, die "Hürde" - mag das nun die Wanderung, das Rätsel, das Finden des tricky Versteckes sein.
Das mag für Dich zutreffen.
Mich fasziniert etwas ganz anderes: ich gebe ein paar Zahlen in ein Gerät ein und es zeigt mir einen Ort, an dem jemand etwas versteckt hat. Das war beim ersten Cache so und das ist nach über 10 Jahren immer noch so.
Auch wenn das technisch fast trivial ist.
Und für diesen Erlebniswert brauche ich keine Aufgaben oder Hürden.

Wenn es nicht verboten wäre, hätte ich auch alle Radarfallen als POI im Navi. Das finde ich genau so faszinierend: da hat jemand etwas hingestellt und wenn man dran vorbeifährt, wird es einem angezeigt. Das macht mir immer Spaß, wenn ich mit Kollegen (*) mitfahre. Die haben alle die Radarfallen im Navi und ich freue mich jedesmal wie beim ersten Cache, wenn das Navi eine Warnung anzeigt und da tatsächlich eine Falle steht.

Du darfst gerne darüber lachen aber jeder hat etwas anderes, was ihm an Geocaching Spaß macht.

(*) Jeder weiß, daß das verboten ist. Bei uns gibt es die Regel, daß niemand am Fahrstil des anderen rummeckert. Vor unmittelbaren Gefahren wird gewarnt aber sonst wird respektiert, daß jeder fährt, wie er will. Ich lasse also niemanden "in die Falle" gehen weil ich ihm nicht sage, daß der Blitzerwarner verboten ist.
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