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Mit dem Auto bis zum Cache ..

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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steingesicht
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von steingesicht » Mo 17. Jun 2013, 22:30

adorfer hat geschrieben:Wenn dann noch weitere Personenkreise kommen, die durch die Schlammkuhlen spritzen, dann trifft das eine sowieso schon aufgeladene Situation und der ertappte Cacher wundert sich, warum plötzlich gleich mehrere Leute drohend mit der Mistgabel fuchteln.
Achwas, alles halb so wild, es ist doch da jetzt gar kein Schaden entstanden.
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von steingesicht » Mo 17. Jun 2013, 22:49

radioscout hat geschrieben:
friederix hat geschrieben: Öhm, war das nicht ganz, ganz lange Zeit das Leitmotiv dieses Forums.
Ja, richtig: dieses Forums. Das ist aber nichts offizielles. Dazu müßte es von Groundspeak kommen.
Offiziell? Von Groundspeak? Ist das jetzt neuerdings sowas wie eine Behörde?
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Marschkompasszahl » Mo 17. Jun 2013, 23:14

ChrizRe hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Ja, richtig: dieses Forums. Das ist aber nichts offizielles. Dazu müßte es von Groundspeak kommen.
Als ob Groundspreak das Cachen erfunden hätte... :irre:
Die Idee ist doch größer als das Regelwerk eines Betreibers...
SOKO GC hat geschrieben:Offizielles zum Geocachen kann meiner Meinung nach sowieso nur vom Erfinder kommen ;)
Da hatte mal einer eine Idee und damit kam der Stein ins Rollen.
Heutzutage ist "Cachen" doch derart vielfältig geworden, mit verschiedenen Varianten (Tradi, Multi, Mystery...) verschiedenen Ausprägungen (Wandercaches, Drive-in-Caches, Lost Places, T5er,...). Bishin zu dosenfreien Spielarten (Munzee, Ingress, usw.).
Wer will da noch sagen, was richtig und was falsch ist?

Geblieben und allen gemein ist nur noch "Suchen & Finden". Da kann auch der Erfinder beteuern, mahnen und seine Gebote in Stein meißeln - die Sache ist gelaufen.

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Zweiauge » Mo 17. Jun 2013, 23:15

als ich zum cachen angefangen habe, und gemerkt habe, dass hier quasi alle mit dem Auto von Cache zu Cache fahren, war ich schwer enttäuscht. Ich war davon ausgegangen, dass es ein Naturnahes Hobby ist, das einem dazu bringt, mehr rauszugehen und interessante Orte zu sehen.

Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt, eine der wenigen in der Gegend zu sein, die sich nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlich zum Cache bewegt.
Aber wenn 50% eines Listings aus Parkkoordinaten und Autoanfahrtswegen besteht, geh ich nicht mehr hin.

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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von wolkenreich » Mo 17. Jun 2013, 23:37

Zweiauge hat geschrieben:als ich zum cachen angefangen habe, und gemerkt habe, dass hier quasi alle mit dem Auto von Cache zu Cache fahren, war ich schwer enttäuscht..
kann ich zu 100% unterschreiben. Danke für Deinen Beitrag, auch wenn er mich gerade unverhofft erwischt und tief berührt.
ähnlich ging es mir dann etwas später mit dem Mysterys. .. als ich merkte, dass gut 50% auf meiner Freundesliste keine "Erinnerung" mehr daran hatten, wie sie zu den Koordinaten, quasi der Lösung des Rätsels, kamen.

Hier schließt sich wieder der Kreis.. und die Antwort auf die Frage: "Welcher Schaden ist entstanden?" .. all die Dünnbrettbohrer und Betrüger .. lassen den Glauben an die edlen Ziele, oder einen etwaigen Kodex der Geocacher - den man bei der Entdeckung des neuen Hobbys hatte, zerbröseln.
Man rutscht auf die Looser Seite, wenn man sich nur halbwegs an die (ungeschriebenen) Regeln hält. Und man hat auf jeden Fall das Nachsehen, wenn es dann um das Aushängeschild (das Profil) geht.. denn da sind die Dünnbrettbohrer weit vorn. Ohne das ihre "Erfolge" auch nur in Frage gestellt werden.
Und man beginnt seine eigenen Ideale aufzuweichen.. wenn sich die anderen nicht an die Regeln halten, warum sollte ich es ..
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Marschkompasszahl » Di 18. Jun 2013, 01:08

wolkenreich hat geschrieben:
Zweiauge hat geschrieben:als ich zum cachen angefangen habe, und gemerkt habe, dass hier quasi alle mit dem Auto von Cache zu Cache fahren, war ich schwer enttäuscht..
kann ich zu 100% unterschreiben. Danke für Deinen Beitrag, auch wenn er mich gerade unverhofft erwischt und tief berührt. [...]
Man rutscht auf die Looser Seite, wenn man sich nur halbwegs an die (ungeschriebenen) Regeln hält. Und man hat auf jeden Fall das Nachsehen, wenn es dann um das Aushängeschild (das Profil) geht.. denn da sind die Dünnbrettbohrer weit vorn. Ohne das ihre "Erfolge" auch nur in Frage gestellt werden.
Und man beginnt seine eigenen Ideale aufzuweichen.. wenn sich die anderen nicht an die Regeln halten, warum sollte ich es ..
Ja, das kommt mir bekannt vor.

Als ich Geocaching für mich entdeckte und irgendwann auch umsetzte waren zwei Faktoren für mich wichtig:
1) raus in die Natur (wandern, usw.)
2) mein eigener Herr sein -selber bestimmen wann und wo und wie ich auf Dosenjagd gehe

Doch mit der Zeit macht man die ersten Bekanntschaften und geht gemeinsam auf Reisen und lässt sich vom Sog der Masse mitreißen. Da wird dann gnadenlos jeder Pissecken-Nano mitgenommen und in der Gruppe dann gönnerhaft das Final für den D5er-Mystery ausgegeben.
Und irgendwie freut man sich zu sehen, wie das Punktekonto wächst, man dreistellig und hoffentlich bald vierstellig ist... Und der TB am Auto ist nicht nur beim Event ein "must-have" sondern dem Anhänger "Jagdschutz" mindestens ebenebürtig, wenn nicht gar dem Blaulicht gelichgestellt - ein Befahren aller Wege und Abstellen der Karre somit überall legitimiert.

Nun kann man dieses Spiel bedenkenlos mitspielen - die anderen machen es ja auch so. Oder doch mal wieder das Gehirn anschalten und sich überlegen "Was will ich eigentlich? Punkte oder Outdoorerlebnis?" Macht es nicht mehr Spaß, sich für den Sonntag eine schöne Ecke auszusuchen, möglichst mit Earthcache und drumherum die ein oder andere Dose, dort das Bewegen in der Natur in den Vordergrund zu stellen zwischendurch Picknick zu machen, Tiere und Pflanzen zu bestimmen, bei den zwei "Beifangdosen" abzuwinken und sich am Ende nur über den Erdcache zu freuen und am Abend erschöpft, aber glücklich heimzukehren? Anstatt von morgens um acht bis abends um acht ein paar Dutzend Dosen loggen zu müssen (um nachher nur noch sagen zu können "das war eine davon - TFTC")?
Seit ich das Rudelcachen zurück fahre, hier und da auch mit einer OC oder TC Dose zufrieden bin, lebe ich wieder entspannter mit dem GPS.
Zwar muss ich mir bei Events Frozzeleien anhören, dass dies ja kein OC-Stammtisch wäre o.ä. aber der Gentleman genießt und schweigt (und denkt sich seinen Teil).
Wenn die anderen denken, was sie machen wäre richtig - bitte schön.
Das denke ich für mich natürlich auch. ;)

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hustelinchen
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von hustelinchen » Di 18. Jun 2013, 01:48

radioscout hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht mehr wie der Cache heißt aber das peinlichste Foto hat jemand hochgeladen, der mit seinem Auto direkt zum Cache im NSG gefahren ist.
Wenn man so was macht: warum dokumentiert man das dann öffentlich? IIRC ist sogar das Kennzeichen lesbar.
Vielleicht das hier?
Dateianhänge
b03028aa-08c0-4276-a340-e3aa4e6b2cd0.jpg
hängengeblieben:-)
b03028aa-08c0-4276-a340-e3aa4e6b2cd0.jpg (147.61 KiB) 388 mal betrachtet
Herzliche Grüße
Michaela

Nadiphan
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Nadiphan » Di 18. Jun 2013, 09:46

wolkenreich hat geschrieben: Man rutscht auf die Looser Seite, wenn man sich nur halbwegs an die (ungeschriebenen) Regeln hält. Und man hat auf jeden Fall das Nachsehen, wenn es dann um das Aushängeschild (das Profil) geht.. denn da sind die Dünnbrettbohrer weit vorn. Ohne das ihre "Erfolge" auch nur in Frage gestellt werden.
Und man beginnt seine eigenen Ideale aufzuweichen.. wenn sich die anderen nicht an die Regeln halten, warum sollte ich es ..
Ich betreibe Geocaching in erster Linie für mich selbst!

Das Suchen erfolgt sogar ganz egoistisch nur für mein persönliches Vergnügen. Da sind mir die Fundzahl und mögliche "offizielle" Erfolge total egal, zumal ich da erst die Funde von GS und OC zusammenrechnen müsste. Genauso egal ist mir die Fundzahl der Anderen. Ich kann so nicht auf die Looserseite rutschen. Wie auch, wenn es keine Konkurenz gibt.
Ich kann nur auf die Looserseite rutschen, wenn das (Fehl-)Verhalten anderer dazu führt, dass cachen an vielen Orten verboten oder stark eingeschränkt wird.

Das Verstecken erfolgt auch nicht nur altruistisch. Zum einen "muss" ja wer Dosen verstecken, damit man suchen kann, zum anderen verbreitet der ein oder andere meiner Caches eine Botschaft. :)
Marschkompasszahl hat geschrieben: Zwar muss ich mir bei Events Frozzeleien anhören, dass dies ja kein OC-Stammtisch wäre o.ä. aber der Gentleman genießt und schweigt (und denkt sich seinen Teil).
Wenn die anderen denken, was sie machen wäre richtig - bitte schön.
Ich war nur ein mal auf einem Event und fühlte mich nicht so richtig wohl. Alle redeten nur von ihren hunderten Funden und den Supercache, für den man über 100 km gefahren ist. Das tue ich mir wohl nicht noch mal an.

Wildwechsel76
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von Wildwechsel76 » Di 18. Jun 2013, 10:12

SOKO GC hat geschrieben:Das man nicht in Trekkerspuren durchs Feld läuft versteht sich glaube ich von selbst
Dass man nicht quer durchs Feld läuft oder gar fährt ist selbstverständlich (ok, wohl nicht für jeden). Aber da muss ich jetzt doch mal nachhaken, denn kaputt geht gerade dabei ja nun wirklich nichts. Was spricht denn dagegen, einer vom Bauern angelegten Fahrspur zu Fuß zu folgen?

GEOrge LuCACHE
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Re: Mit dem Auto bis zum Cache ..

Beitrag von GEOrge LuCACHE » Di 18. Jun 2013, 10:52

Gestern habe ich zwei Vermesser gesehen, die sind einfach mitten durch ein Weizenfeld gelatscht. Aber die hatten ja auch hochwichtige Aufgaben. LOL.

Und gerade in den Traktorspuren sollte man wohl gehen, wenn man schon durch ein Feld "muß".
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