Muß man sich zum Cache-Vestecken durch founds qualifizieren?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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BS/2
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Beitrag von BS/2 » Fr 3. Feb 2006, 11:13

hcy hat geschrieben:Also ich habe z.Z. ein found/hidden-Verhältnis von ca. 3:1. In unserer Region ist das auch angebracht, ich wünsche mir dass das hier mehr Cacher so handhaben, denn dei Cache-Dichte ist doch z.T. recht gering.


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Albsucher

Beitrag von Albsucher » Fr 3. Feb 2006, 11:15

Vollkommen deiner Meinung! Wir haben auch noch nicht so vile Caches gefunden (momentan 24) und schon zwei gelegt. der erste war ein Webcam-Cache, der aber gleich archiviert wurde, da die Webcam ein paar Tage danach verlegt wurde auf höhere Gefilde. beim zweiten hatten wir zweimal ein paar kleine Probs, die sicherleich mit etwas mehr Erfahrung hätten vermieden werden können - aber dennoch: jeder Finder unseres Caches bescheinigte uns einen dank und hatte viel spaß beim suchen.
Vorher hatten wir keine 10 Caches gesucht und sind aber ein paarmal mit anderen auch bei schwierigeren dabei gewesen, da bekommt man langsam ein Gefühl und etwas Anregung.
Ansonsten können wir uns TKKR nur anschließen und sagen: lest dringend auch die Regeln durch! Ansonsten ist echt nur die Location wichtig...

goldensurfer
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Beitrag von goldensurfer » Fr 3. Feb 2006, 11:33

Lion & Aquaria hat geschrieben:Geocaching ist eine Freizeitbeschäftigung und keine Trainingscamp mit Reifeprüfung.


Das ist absolut richtig. Ärgerlich ist es nur, wenn jemand irgendwo was von Geocaching gehört hat und dann sofort loszieht um eine Schachtel in die Landschaft zu werfen. Nach 2 Wochen merkt er dann vielleicht, dass ihm das Hobby doch nicht zusagt. Der Cache verwaist und bei Problemen ist keiner mehr als Ansprechpartner da. Habe ich leider schon oft erlebt.

Einen zwingenden Hidden/Found-Verhältnis kann ich nichts abgewinnen, aber man sollte zumindest erstmal so 10 bis 20 Caches gefunden haben, bevor man selbst welche versteckt. Denn nur beim Suchen merkt man eigentlich, worauf es auch beim Verstecken ankommt.
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Beitrag von Lakritz » Fr 3. Feb 2006, 11:35

Albsucher hat geschrieben:...
Ansonsten können wir uns TKKR nur anschließen und sagen: lest dringend auch die Regeln durch! Ansonsten ist echt nur die Location wichtig...

... und es wäre nett, wenn dazu noch die Koordinaten halbwegs stimmen. ;)
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wutzebear
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Beitrag von wutzebear » Fr 3. Feb 2006, 12:13

Lakritz hat geschrieben:... und es wäre nett, wenn dazu noch die Koordinaten halbwegs stimmen. ;)

Ich erinnere mich noch einen Cache, bei dem war schlichtweg das falsche Koordinatenformat angegeben. DMMSS statt DMM.MMM. Führte zu einigem Kopfzerbrechen, da der Verstecker hinter die SS noch eine 0 gehängt hatte, damit alles ins Schema passte... :cry:

Wer schon 50 gefunden hat, der denkt an solche Kleinigkeiten.

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Beitrag von Fobrokel » Fr 3. Feb 2006, 12:25

Kurze Antwort auf die eingangs gestellte Frage: "Quatsch!" - Als ob sogenannten erfahrenen Cachern nicht auch Fehler unterlaufen. Erlaubt ist, was Spaß macht...

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Beitrag von goldensurfer » Fr 3. Feb 2006, 13:16

wutzebear hat geschrieben:Ich erinnere mich noch einen Cache, bei dem war schlichtweg das falsche Koordinatenformat angegeben.


ich hatte auch mal einen, da stand ich plötzlich mitten auf dem Acker. Der Grund war: der Cacher hatte das falsche Koordinatensystem im GPS eingestellt :shock:
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Beitrag von A_Hörnchen » Fr 3. Feb 2006, 13:16

eigengott hat geschrieben:Ich denke es geht hierbei nicht um Regeln und Zahlen, sondern um eine Empfehlung, ein gut gemeinter Tip an Leute die gerade erst mit dem Geocaching angefangen haben: Sucht erst mal ein paar Caches um ein Gefühl dafür zu bekommen, dann spart ihr euch bei eurem ersten eigenen Cache Ärger.

Wenn jemand einen tollen Ort kennt, spricht meiner Meinung nach überhaupt nichts dagegen, dort einen Traditional ohne vorherige Cache-Erfahrung zu legen. Die Guidelines lesen ja ohnehin alle, bevor sie den Cache listen lassen. ;)


Ich denke mal das machen die meisten Cache-Jäger hier oder nicht?

Und man lernt ja dazu, ist in anderen Sachen auch so, Fettnäpfchen wird man immer mal betreten...
Aber hast ja vom Grundsatz her schon recht.

Nebenbei bemerkt: Wenn nichts dazwischen kommt, ist dieses WE der erste "Cache-Such-Einsatz" unsererseits :D
Zuletzt geändert von A_Hörnchen am Fr 3. Feb 2006, 13:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von delta4 » Fr 3. Feb 2006, 13:17

Na ja, etwas Erfahrung ist sicher nicht schlecht. Allerdings sind die Erfahrungen, die man als Verstecker sammelt, oder besser sammeln muss, andere als die, die man als Sucher sammelt.
Ich denke, auch wenn man schon mehr als 150 Founds hat, kann der erste Cache, den man versteckt, immer noch komplett in die Hose gehen.
Na und? Hängt da unser Leben von ab? Wichtig ist nur, dass die Dose dann nicht für alle Zeiten so liegen bleibt.
Ein CacheVerstecker muss eben ein CacheKümmerer sein.


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Nur so eine Idee :???:

familysearch
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Beitrag von familysearch » Fr 3. Feb 2006, 13:28

Ich erlaube mir mal, darauf hinzuweisen, dass es in dieser Diskussion NICHT darum gehen soll, wann man für seinen ERSTEN cache ausreichend Erfahrung hat.
Das Thema sollte eher sein: Könnte es sein, dass uns in der Zukunft die Sucher ausgehen. Ich glaube beobachten zu können, dass insgesamt gesehen das found/cache-Verhältnis sinkt.

Ein von mir noch nicht erwogener Gedanke ist, dass caches nicht für die Ewigkeit gelegt werden. Und selbst habe ich noch nie daran gedacht, nur noch selten besuchte caches - deswegen - zu archivieren. Im Grunde fand ich es immer schade, wenn cacher einen schönen cache mit den Worten "Hat ausgedient" ins Archiv schoben. Vielleicht ist aber gerade diese Einstellung ein Ausdruck einer souveränen Geisteshaltung, mit der ich mich bislang wenig anfreunden kann.

Wenn cacher-Ausleger erkennen, dass caches aufgrund der asymptotisch gegen Null strebenden Finderkurve ein natürliches "Verfallsdatum" haben, dürfte meine Befürchtung des cache-Sucher-Mangels gegenstandslos sein.

Ich bin noch nicht so weit, ich lege caches immer noch "für die Ewigkeit" und hänge an meinen caches, auch wenn nach zwei Jahren nur noch alle acht Wochen einer vorbeischaut.

Fröhliche geocaching-Philosophie
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