Muß man sich zum Cache-Vestecken durch founds qualifizieren?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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delta4
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Beitrag von delta4 » Fr 3. Feb 2006, 14:02

Ich glaube nicht, dass uns mal die Sucher ausgehen werden.

1. Verstecken macht natürlich Spaß, ist aber auch mit Arbeit und Kosten verbunden. Außerdem zieht es eigentlich auch eine Verpflichtung zur Wartung nach sich. Suchen hingegen ist nur Spaß und wenn ich es nicht will, weiß auch keiner, dass ich einen Cache gesucht habe. Daher halte ich das Suchen einfach für attraktiver.

2. Wenn keiner meine neuen Caches loggen würde, hätte ich persönlich auch keinen Spaß daran noch einen zu verstecken. Und schon ist es wieder einer weniger.
Nur so eine Idee :???:

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Beitrag von alligateuse » Fr 3. Feb 2006, 14:20

Auch ich „hänge“ an meinen Caches, weil ich mir beim Verstecken ja Gedanken gemacht habe, wo und wie ich einen Cache verstecke. Meine Intention ist es, die Cache-Sucher an schöne Orte zu führen. Wie häufig meine Caches dann gefunden werden, ist für mich zweitrangig. Umso mehr freue ich mich dann über vielleicht seltene, aber freundliche Log-Einträge für eben diesen Cache. :D

Auch ich habe in der Anfangszeit eher keine Caches versteckt, weil ich erstmal schauen wollte, wie andere das machen. Zunächst wollte ich mir einfach sicher sein, dass ich das richtig hinbekommen würde. Aber auch nach vielen Founds passieren mir natürlich auch Fehler beim Verstecken, den Koordinaten oder einzelnen Stationen, wer ist schon perfekt? Mir tut es dann auch immer sehr leid, wenn die Koordinaten nicht supergenau sind, Stationen nicht stimmen oder jemand umsonst gesucht hat. Aber ich versuche dann sehr zeitnah, diese Fehler zu korrigieren.

Ich denke, dass ich auch eher der Typ Cache-Sucher bin, mir macht es einfach irre viel Spaß! Aber ich möchte der Gemeinschaft auch selbst etwas zurückgeben, wenn man das so sagen kann, und verstecke daher natürlich auch Caches. Dabei kommt es mir, wie schon gesagt, nicht auf die Schwierigkeit von Verstecken an, eher auf die schöne Landschaft oder einen tollen Ort, den ich vorstellen will.

VLG Annett
Dosensuchen, was sonst?

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Beitrag von bikeman » Fr 3. Feb 2006, 14:58

Die Anzahl der gefunden bzw. versteckten Caches sagt nun mal nicht viel über deren Qualität aus!

In meiner unmittelbaren Umgebung sind die meisten neuen Caches einfache traditionelle Micros, die man teilweise sehr bequem mit dem Auto erreichen kann. Diese sind zwar gut für die Statistik aber viel Spaß haben sie mir nicht gemacht.

Lieber sollte wieder mehr Zeit für die Qualität und nicht in die Quantität der Caches investiert werden. Ich denke da an besondere Orte und an nette Aufgaben die es Lösen gilt.

Ich schätz auch, dass sich diese länger halten werden als einer bei dem in den Logs ständig steht: „Netter drive in“ oder „mal eben nebenbei eingesammelt“. Ich werde zukünftig erst die Logbucheintragungen lesen bevor ich mich entschließe den Cache zu Suchen.

Ich habe auch schon einige Caches lieber nicht versteckt weil ich mich gefragt habe, was möchte ich hier jemanden zeigen. Ein schönes Versteck ist schnell gefunden aber sonst?
bikeman thorsten
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..........

Beitrag von .......... » Fr 3. Feb 2006, 15:29

Ich werde es in Zukunft eigentlich nur noch einen Cache legen, wenn ich eine Geschichte drumherum habe.
Nebenbei bemerkt: Nach 20-30 in der Region weiss man auch langsam, welche Ecke besetzt ist und welche nicht. Auch eine wichtige Vorraussetzung, denn bei einigen Multis ist es zum Glück nciht auf Anhieb ersichtlich, wohin sie gehen...

Geröhret seit ihr, Elchrich

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Beitrag von radioscout » Fr 3. Feb 2006, 17:30

Man sollte Caches verstecken, bevor man selber welche gefunden hat.
So kann man ganz unbeeinflusst seine Ideen verwirklichen und kopiert nicht mehr oder weniger das, was man vorher gefunden hat.
Nachbessern kann man bei Bedarf immer noch.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von eigengott » Fr 3. Feb 2006, 17:51

radioscout hat geschrieben:Man sollte Caches verstecken, bevor man selber welche gefunden hat.


Zu spät. :cry:

Aber an deinem Argument ist schon was dran. Eine Abhilfe, auch für erfahrene Geocacher, kann die Cachesuche weitab der Heimat (Urlaub!) sein, um aus festen "Ein Cache muss so-und-so-aussehen" Rastern heraus zu kommen.

Oder zumindest mal Cachebeschreibungen aus dem Ausland lesen, USA, Schweden, sonstwas.

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Beitrag von moenk » Fr 3. Feb 2006, 18:37

hcy hat geschrieben:Also ich habe z.Z. ein found/hidden-Verhältnis von ca. 3:1. In unserer Region ist das auch angebracht,

Ich denke auch, soll doch jeder wie er will. In unserer Region muss sich auch dringend mal wieder was tun. Können gern ein paar Neulinge gleich ein paar Tupperdosen auslegen. Wenns Schrott ist wird das auch schnell hier zu lesen sein.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Beitrag von GeoFaex » Fr 3. Feb 2006, 19:53

Kann mit Quoten, Verhältnissen oder sonstigen Reglementierungen auch nicht viel anfangen. Wer "Angst" davor hat mal nen Cache nicht zu finden, braucht doch nur ein paar Founds abzuwarten, bis dahin sollten in der Regel alle Unstimmigkeiten beseitigt sein - und durch die Logs bekommt man schonmal einen ersten Eindruck.

Gruß,
GeoFaex

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Beitrag von friederix » So 5. Feb 2006, 19:25

Die Baumanns hat geschrieben:Wichtiger ist es nicht nur den Wunsch zu haben nen Cache zu verstecken,
sondern eine besondere Location, ein besonderes Rätsel oder eine besondere Tour auszuarbeiten.


Genau !
Aber es kann eben durchaus sein, dass ein Wanderer mit jahrzehntelanger Erfahrung in einer bestimmten Gegend soeben das Geocaching für sich (und andere) entdeckt hat.
Wenn der drei Caches gefunden hat, kann er durchaus einen Multi einstellen, der alles Dagewesenen der Gegend in den Schatten stellt.
"Buscherfahrung" eben, - warum soll die durch ein "Found-Limit" getötet werden.
Sowas haben wir ja bei den Behörden, aber bitte nicht hier. :!:

friederix,
Zuletzt geändert von friederix am Di 7. Feb 2006, 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

Rokop
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Beitrag von Rokop » So 5. Feb 2006, 20:59

meine 10 Cent:

Ich habe meinen ersten Cache gelegt bevor ich meinen ersten Cache gefunden habe. Und es ist sicher nicht der Schlechteste, das haben mir schon viele Leute bestätigt.
Da ich schon viele Caches versteckt habe, habe ich auch so ziemlich alle Varianten ausgereizt. Vom 1/1er bis zum 5/5er (mit dem Account "geo-team-nordhessen) war alles dabei. Klettern, Abseilen, Baumcaches, Multis, Mysterys, anspruchsvolle Tradis, einfache Tradis, Letterbox, Earthcaches, Events, Cito, Drive Ins und was weiß ich noch alles. Meine Gegend ist sicher auch durch meine Caches geprägt, aber es gibt hier Gott sei Dank auch noch viel mehr.

Fazit: Erlaubt ist was Spass macht, das Angebot ist doch groß genug (zumindest hier). Für jeden sollte etwas dabei sein. Jeder der sucht, sollte auch verstecken, alles andere ist Egoismus ;-)
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