Muß man sich zum Cache-Vestecken durch founds qualifizieren?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

..........

Beitrag von .......... » Mo 6. Feb 2006, 13:19

pom hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Sind die Domains "VolksCaching.de", "Cachingfront.de" und "Populäres-Caching.de" schon vergeben?


volkscaching.de hat schon die BILD reserviert, Cachingfront wäre zwar eine Idee fürs Battle-Cachen, aber wahrscheinlich zu militaristisch angehaucht.
Wobei fällt mir gerade ein:

"Wir sind die Cachefront von Deutschland!"
"Nicht die Deutsche Cachefront?"
"Nein!"
"Was ist eigentlich mit populären Cachen geworden?"

Soweit zur Weisagung des Brain.

Jetzt mal Hand aufs Herz. Was ist daran so schwer einen erfahrenen Cacher als Beta-Tester zu rekrutieren, der ein paar Tips gibt? Ein Found-Limit macht irgendwie keinen Sinn...

Röhr, Elchrich

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nontoxicprinting
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Beitrag von nontoxicprinting » Mo 6. Feb 2006, 16:11

Ich habe nach meinen ersten beiden Founds einen Cache gelegt, der noch heute positive Rückmeldungen ergibt. Er war also durchaus kein Anfängerfehler, auch wenn er etwas Zahlenlastig ist.

Die Hügelgräber-Serie, die hier in der Gegend recht bekannt ist, habe ich bald darauf gelegt - die Logs dazu kann man auch lesen, vor allem die für #3 (GCKXBY).
Ich finde die Zurückhaltung vieler Cacher, selbst Dosen zu legen, ärgerlich, denn dann bleibt weniger für mich zu suchen - besonders hier im Ostbayerischen Entwicklungsgebiet und bei meinem eingeschränkten Suchradius (Umweltgründe und ich fahre eh jeden Tag genug hin und her)

Leute legt Caches!
Leute seid lieb zu den Anfängern!
Anfänger sind solange Anfänger, bis sie durch freundliches Feedback und positive Verstärkung des Guten an ihren Dosen Erfahrung gesammelt haben.

Duch Niedermachen "langweilig" "Zahlencache" "miese Location" wird das nix.

Oder so:
Erst nach 200 Caches ist man verrückt genug, dass man die Kritik mancher Finder einfach links liegen lässt.... :P

Ich habe erst *lächerliche* 43 founds und müsste also noch Jahre warten, bis ich nach der Meinung einiger hier verstecken sollte/dürfte/könnte. BULLSHIT!!

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Beitrag von Vinnie » Mo 6. Feb 2006, 16:23

nontoxicprinting hat geschrieben:
Ich habe erst *lächerliche* 43 founds und müsste also noch Jahre warten, bis ich nach der Meinung einiger hier verstecken sollte/dürfte/könnte. BULLSHIT!!


Als wir unseren ersten Cache gelegt haben, war unsere Found-Zahl noch einstellig. Das ist aber auch kein Wunder, weil es damals in ganz Deutschland nur 7 Caches gab ;-) Den Cache halte ich aber trotz unserer Unerfahrenheit für durchaus gelungen, und es gibt auch heute noch 'ne Menge positiver Rückmeldungen.

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Beitrag von Lakritz » Mo 6. Feb 2006, 16:42

nontoxicprinting hat geschrieben:Ich habe erst *lächerliche* 43 founds...

Ich wette, du hast finds. ;)

Und um ehrlich zu sein: Ich glaube, mein erster Cache ist immer noch mein bester. Und damals hatte ich auch erst eine knappe Handvoll Funde auf dem Buckel.
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Beitrag von nontoxicprinting » Mo 6. Feb 2006, 16:55

finds ... founds - na FÜNDE :lol:

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Beitrag von GeoFaex » Mo 6. Feb 2006, 17:32

Warum nicht mal andersrum :lol:

Man darf nur noch max. 10x soviele Caches loggen, wie man selbst versteckt hat. So müsste man halt erstmal einen Cache legen, bevor man einen suchen darf :-)

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Beitrag von BS/2 » Mo 6. Feb 2006, 18:02

GeoFaex hat geschrieben:Man darf nur noch max. 10x soviele Caches loggen, wie man selbst versteckt hat.


Das halte ich für eine großartige Idee.

(keine smilies)


Danke,
BS/2
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lindolf
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Beitrag von lindolf » Mo 6. Feb 2006, 18:25

Eine Mindestanzahl von Caches zu finden, bevor man einen verstecken darf ist Quatsch.

Ich habe vor 5 Jahren angefangen. Da gabe es im Umkreis von 50km 4 Caches. Nachdem ich 2 gefunden habe, hatte ich den ersten selber versteckt. Ich hätte niemals erst 100 finden können. Da hätte ich halb Deutschland abgrasen müssen :lol:

Was mich heute höchstens ärgert: Man sollte schon ein paar Spielarten, wie es andere machen vorher kennenlernen und seinen eigenen Anspruch mindestens so hoch hängen, wie die Caches, welche man vorfand. Und das geht eben nur, wenn man sich schon etwas auskennt.
Auch erlebt man es sehr oft. Ein Cacher, welcher nicht annähernd die Caches seiner Region kennt, versteckt eine Dose links neben einem Denkmal, wobei rechts neben dem Denkmal schon eine Dose liegt. So erlebt habe ich das z.B. in Dresden. Man muß wissen, dass die Angabe der Finalkoordinaten eines Multis vor mehr als einem Jahr noch nicht gefordert war.

Aber deswegen Regeln aufstellen, NEIN! Es ist ein Spiel!
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Beitrag von radioscout » Mo 6. Feb 2006, 18:43

lindolf hat geschrieben:Man muß wissen, dass die Angabe der Finalkoordinaten eines Multis vor mehr als einem Jahr noch nicht gefordert war.

Das kann Dir heute auch noch passieren. Ausser gc erfasst keine mir bekannte Geocache-Datenbank die Koordinaten von Stages und der Dose eines Multis und es findet auch kein Abgleich zwichen den verschiedenen Datenbanken statt.
Es kann also ohne weiteres vorkommen, daß 10 m neben dem 5/5-Groundspeak-Cache ein 1/1-oc/nc/GPSGames.org/tc-Cache liegt.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von familysearch » Mo 6. Feb 2006, 22:30

BS/2 hat geschrieben:
GeoFaex hat geschrieben:Man darf nur noch max. 10x soviele Caches loggen, wie man selbst versteckt hat.


Das halte ich für eine großartige Idee.

BS/2


Irgendwie scheint ihr alle unter cache-(Ausleger)-Mangel zu leiden.
Ich halte das für eine Kinderkrankheit des Geocaching, die Alterskrankheit wird m.E. ein Sucher-Mangel werden. Laßt uns in zwei Jahren wieder darüber reden.

Nun ein Vorschlag von mir:

Die Found/placed-ratio sollte sich zwischen 5 und 20 befinden.
Keine Regel, sondern eine Art "Richtgeschwindigkeit".
Abweichungen sind natürlich erlaubt, genauso wie Schleicher und Raser auf Autobahnen...
Fröhliches Hoffen auf Selbstregulation
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