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Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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eifriger Leser
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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von eifriger Leser » Fr 27. Dez 2013, 22:54

@Mark Kommt noch was zum Thema "nur in Deutschland vorkommt" oder war das so eine Floskel a la "typisch deutsch" blabla?
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Mark
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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Mark » Fr 27. Dez 2013, 23:24

eifriger Leser hat geschrieben:@Mark Kommt noch was zum Thema "nur in Deutschland vorkommt" oder war das so eine Floskel a la "typisch deutsch" blabla?
Ich hab nicht wirklich Lust, jetzt zich Listings durchzusuchen. Mein Eindruck ist das, sonst hätte ich das nicht geschrieben. Unabhängig davon bleibt das Thema lächerlich.

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Marschkompasszahl
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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Marschkompasszahl » Fr 27. Dez 2013, 23:52

MadCatERZ hat geschrieben:Wobei dieser Run auch auf kleine Events auch hier im Auenland ein Phänomen ist, wer da nicht mindestens eine halbe Stunde vorher da ist, muss halt stehen oder draußenbleiben.
Ist hier zum Teil ähnlich. Die gute deutsche Handtuch-Marotte, wie man sie aus dem Uralub kennt. :irre:

Wenn das Event von 19:00 bis 22:00h angesetzt ist, muss ich doch nicht schon um halb sieben da sein (es sei denn, es ist mein Event und ich muss da noch was vorbereiten). Da wo es sein muss - ob im Job oder weil eine Viertelstunde später das "inoffizielle" Event beginnt und die Vorführung beginnt, der Zug abfährt oder ähnliches, bin ich natürlich auch rechtzeitg da aber sonst? Für wen? "First to be here"?

Mark hat geschrieben:Und mal ehrlich, jeder normal denkende Mensch - und damit schließe ich Reviewer klar ein - müßte sich doch an den Kopf langen, wenn ich bei einem Event den Namen des Restaurants nennen darf, nicht aber auf eine Speisekarte verlinken darf.
Naja, es gibt so gewisse Sachen, die verbieten sich eigentlich von alleine. Wenn der Plattformbetreiber nun mal keine Werbung will, setzt man auch keinen Link zum Eventtempel. Zumal ich eigentlich davon ausgehe, dass erfahrene Cacher mit GPS und einem genannten Begriff (z.B. "Gasthof zum grünen Jäger") auch selber herausfinden WO das ist und ob die ggf. auch Speisen nach meinen Gebrechen (Diabetes, Laktose-Intoleranz, Gluten-Allergie, usw.) oder meinen religiös-weltanschaulichen Werten (koscher, geschächtet, vegetarisch, vegan, usw.) anbieten können. Nur weil es technisch möglich und einfach ist, muss es nicht immer gut und richtig sein. Wenn ich zum Geburtstag einlade steht auf der Einladung auch nur "Gasthof zum Grünen Jäger - Waldweg 3 - 98765 Kleinkleckersdorf" - da lege ich ja auch keine Kopie der Speisekarte bei.
Was denn noch? Eine Anfahrtsskizze mit den nächstgelegenen Parkplätzen und deren Preisen; eingezeichnet auch die umliegenden Bushaltestellen, mit den am Event gültigen Verbindungen (inkl. Nachtlinie!) und den Fahrplänen der nächsten Bahnhöfe? 3 Rufnummern der lokalen Taxiunternehmen, sowie des (günstigeren) Auto-Rufs? Fährzeiten und Preise? Weitere kulinarische und touristische Angebote in der Nähe? Und dazu noch die Finals aller im Umkreis von 2km liegenden Multis und Mysteries?
Ja, manche machen das und glauben, das wäre das Maß der Dinge und die Messlatte für nachfolgende Events. In meinen Augen nett gemeint, aber völlig überzogen.
Aber vielleicht glauben einige Owner so besonders viele Besucher und blaue Schleifen anlocken zu können. Denn meist hält sich der Aufwand eines Events in Grenzen:
- Datum und Location auswählen
- Listing erstellen
- Logbuch mitbringen (wobei man das bei GC.com nicht mal muss)
Den Rest (leckere Speisen und frische Getränke) machen dann meist andere.
Da dann nachher "vielen Dank für die Organisation" zu säuseln, ist dann auch etwas überzogen. Meist ist es ja nur die Idee.

Natürlich gibt es auch da Ausnahmen, wo die Event-Ausrichter sich etwas mehr Mühe geben, sei es durch individuelle Tischaufsteller, Namensbänder; für den Grillabend den großen Schwenkgrill von der Freiw. Feuerwehr mitbringen und 25kg Holzkohle; alles schön schmücken und zurecht machen... usw...

Ich sehe ein Event aber in erster Linie als Idee an, etwas gemeinsam zu machen. Grillabend ist prima, jeder bringt was mit - Salat, Brot, Getränke... fein! Das bringt die Leute dann ja auch zusammen, man tauscht sich vorher, währenddessen und nachher aus - und wenn es nur die Salatrezepte sind. So entstehen dann auch Bekanntschaften, die sich eben nicht nur auf Dosensuche und TB-Nummern-abschreiben beschränken, aber dadurch die Community stärkt.

Das ist bei MEGAs eher schwierig bis gar nicht umsetzbar.

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von a flock of dodos » Sa 28. Dez 2013, 00:03

@Marschkompasszahl: Bin deiner Meinung.

Aber letztendlich komme ich wieder nur zu einem Schluss:
Wenn man Fan von Mega Events ist, soll man hingehen - wenn nicht - dann nicht.

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Mark » Sa 28. Dez 2013, 00:13

Es geht ums Prinzip und um die lächerliche Begründung. Natürlich kann jeder selber googlen.

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von radioscout » Sa 28. Dez 2013, 00:14

mattes + paulharris hat geschrieben: Ich persönlich finde es erschreckend, dass bei Events mittlerweile Messehallen und Fußballstadien gefüllt werden.
Und dass die schönen gemütlichen und bespaßungsfreien Events ohne Eintritt, obligatorischer Coin, Hüpfburg, Bierwagen, Event-Shirt, Sponsoren, Presse und Messestand im Ruhrpott nicht mehr stattfinden, weil die anflutenden konsumverwöhnten Massen nicht mehr zu handeln waren.
Ich habe kürzlich einen interessanten Zeitungsartikel über den Trend zur Eventisierung des eigenen Lebens gelesen. Heute macht man aus allem, was man früher gar nicht oder nur im kleinen Kreis gefeiert hat, ein riesiges Event. Und selbst Kindergeburtstage läßt man von darauf spezialisierten Eventagenturen organisieren, weil es nur so möglich ist, dem verwöhnten Nachwuchs etwas zu bieten, was ihn befriedigt und vor allem besser ist, als das, was seine Freunde zu bieten haben.
Es ist also nachvollziehbar, daß sich dieses Verhalten auch bei Geocaching-Events anzutreffen ist: nicht mehr das Treffen steht im Vordergrund sondern das sich gegenseitig überbieten der Veranstalter.
Evtl. hat ja mal jemand Lust, das mit einem "Simply meeting" oder "Simply caching"-Event zu durchbrechen und ein Event ganz ohne Bespaßung durchzuführen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Mark » Sa 28. Dez 2013, 00:19

Mhh, also bei uns gehts uns Treffen ansich, weil es keine Hüpfburgen o.ä. gibt. Treffen und gut. Auf das eine oder andere geht man sicher auch, weil das Essen, die Location whatever besonders gut ist. Primär gehts aber in die Menschen und den Austausch.

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von a flock of dodos » Sa 28. Dez 2013, 00:25

Primär gehts aber in die Menschen und den Austausch.
Auf einem Mega? :lachtot:

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Mark » Sa 28. Dez 2013, 00:58

Bei normalen Events. Wobei ich auch unterstelle, dass viele Cacher auf Megas gehen, um andere kennenzulernen und sich auszutauschen.

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Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von eifriger Leser » Sa 28. Dez 2013, 10:50

Mark hat geschrieben:
eifriger Leser hat geschrieben:@Mark Kommt noch was zum Thema "nur in Deutschland vorkommt" oder war das so eine Floskel a la "typisch deutsch" blabla?
Ich hab nicht wirklich Lust, jetzt zich Listings durchzusuchen. Mein Eindruck ist das, sonst hätte ich das nicht geschrieben. Unabhängig davon bleibt das Thema lächerlich.
Ich habe verstanden. :roll:
Beim Blick über den "deutschen" ;) Tellerrand (z.B. lesen von englischsprachigen Foren) bemerkt man rasch, daß es nicht "nur in Deutschland vorkommt" sondern halt überall angewendet werden soll und wohl auch wird.
Was die Cyborgs betrifft denke ich, daß die Reviewer auch nicht 100% hinter allem stehen was von der "Zentrale" kommt, aber was sollen sie machen? Ihren freiwilligen Reviewerjob an den Nagel hängen weil sie mit manchen Aspekten Mühe haben? Ein Verkehrspolizist kann ja auch nicht sagen, die Radarkontrolle an einem "gewinnträchtigen" Plätzchen ist abzocke und ich mach da nicht mit, auch wenn er privat anderer Meinung ist.
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