Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7888
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Zappo » Di 7. Jan 2014, 01:11

Marschkompasszahl hat geschrieben:....Das ist es ja! G$ schafft die Infrastruktur und begünstigt damit das Legen sinnfreier PT-Runden und sonstigem Blödsinn. Denn wer will schon zum 200-Dosen-PT einen Leitz-Ordner mit ausgedruckten Listings mitnehmen? Oder ein halbes Dutzend Zusatz-Akkus für das Smartphone?
Idioten - oder Begeisterte - je nach Lesart.

Aber ich kapier die Argumentation gerade nicht - GC begünstigt mit der Infrastruktur den Blödsinn - so weit so gut (wobei man sich des "Blödsinns" ja auch sinnvoll bedienen kann - aber mal davon abgesehen) Aber dann wird hier weiter reklamiert, daß anderseits die Infrastruktur nicht für BMs nutzbar ist. DAS passt dann doch nicht so ganz zusammen - ICH verstehe das zumindest nicht.

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Werbung:
Saxe-DD-WXD
Geocacher
Beiträge: 166
Registriert: Mi 21. Aug 2013, 21:19

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Saxe-DD-WXD » Di 7. Jan 2014, 01:14

Das liegt nicht an G$!

Bei OC gängen Sinnfreie PTs noch viel einfacher, sogar pro Meter eine Dose. Kein Rewiever der da meckert, oder gar den Cache nicht frei schaltet. Alle Daten bequem per GPX für jedermann.
Ich will jetzt keine Werbung für OC machen, aber dort findet man sowas selten. Und warum? Weil man dort nicht so Punktegeil ist!

Benutzeravatar
JackSkysegel
Geoguru
Beiträge: 5579
Registriert: Sa 22. Jan 2011, 10:25

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von JackSkysegel » Di 7. Jan 2014, 01:17

Die Infrastruktur ist für Bm´s nutzbar, aber sie begünstigt Jene die massenhaft Caches suchen. Das ist der Vorteil von Pocketqueries. Jemand der sich seine Caches ganz geziehlt sucht braucht diese Krücke nicht. Nur Pmoc bleiben für Bm´s außen vor.
Unechter Cacher (Tm)

Mark
Geowizard
Beiträge: 2524
Registriert: Fr 9. Jul 2010, 15:39
Wohnort: 70374 Stuttgart

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Mark » Di 7. Jan 2014, 01:34

Saxe-DD-WXD hat geschrieben:Und warum? Weil man dort nicht so Punktegeil ist!
Vielleicht. Vielleicht auch, weil Owner Caches legen wollen, die gefunden werden. Vielleicht, weil Cacher keine Lust haben, die Plattform zu wechseln/auf mehreren Plattformen zu loggen.

Vielleicht aber auch, weil es den meisten Cachern schlichtweg egal ist, was drumrum abläuft. Die wollen cachen. Die machen sich einfach keine Gedanken, ob GS böse ist und Jeremy der Teufel persönlich oder ob OC supermegatoll (ups, sorry, unkommerziell, natürlich nicht mega) ist.

Benutzeravatar
eifriger Leser
Geomaster
Beiträge: 916
Registriert: Fr 4. Mai 2012, 19:14

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von eifriger Leser » Di 7. Jan 2014, 09:28

Zappo hat geschrieben:
eifriger Leser hat geschrieben:....Wie soll ein BM z.B. mit 3-Api Downloads pro Tag (nur Tradis) "klarkommen", ach ja richtig, Listing ausdrucken......
Ja. Mach ich immer. Oder von Hand aufs Gerät. Dauert für 10 Caches 15 Minuten - im Vergleich dazu, daß man dann den ganzen Tag unterwegs ist, halte ich das für verschmerzbar.

PQs und GPXe müsste ich mir heute noch die ersten runterladen.

Ich finde ja viele Aktionen von GC auch blöd, aber Ihr beklagt euch da über Sachen, da schüttle ich denn doch den Kopf. Auch schon mal drangedacht, daß gerade diese Automatisierung einen Teil des Problems darstellt? Wären PTs und Serien denkbar, ohne massenweises Runterladen? Wohl kaum. Würden die Massen an Fehlgeleiteten hier mitmachen, wenn man sich die Daten einzeln runterladen müsste? Auch wohl kaum. Händisches Aussuchen, Vorbereitung und Ausdrucken von 4 Seiten dürfte einen ähnlichen Klientel-Filtereffekt haben wie eine Wegstrecke von 2 km.

Gruß Zappo
Ich hatte vor Jahrzehnten eine Agfa Ritsch-Ratsch-Klick mit Aufsteck-/Wegwerfblitz um Fotos zu machen und heute eine Digitalkamera. Das analoge Fotografieren hatte sicherlich seinen Reiz und Charme, man knippste weniger und überlegter, aber aus vielerlei Hinsicht machte die Umstellung auf Digital doch Sinn, oder? Würde mir heute jemand eine Speicherkarte für meine Digitalkamera anbieten bei der ich nur 36 Bilder ohne Blitz in der Basisversion machen könnte würde mir das etwas sauer aufstoßen.
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

FledermausSheriff
Geowizard
Beiträge: 1515
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 12:29
Wohnort: Rheingau

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von FledermausSheriff » Di 7. Jan 2014, 09:58

eifriger Leser hat geschrieben:Würde mir heute jemand eine Speicherkarte für meine Digitalkamera anbieten bei der ich nur 36 Bilder ohne Blitz in der Basisversion machen könnte würde mir das etwas sauer aufstoßen.
Absolut richtig.
no risc no fun! - Bei mir läuft...

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7888
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Zappo » Di 7. Jan 2014, 10:04

eifriger Leser hat geschrieben: Ich hatte vor Jahrzehnten eine Agfa Ritsch-Ratsch-Klick mit Aufsteck-/Wegwerfblitz um Fotos zu machen und heute eine Digitalkamera. Das analoge Fotografieren hatte sicherlich seinen Reiz und Charme, man knippste weniger und überlegter, aber aus vielerlei Hinsicht machte die Umstellung auf Digital doch Sinn, oder? Würde mir heute jemand eine Speicherkarte für meine Digitalkamera anbieten bei der ich nur 36 Bilder ohne Blitz in der Basisversion machen könnte würde mir das etwas sauer aufstoßen.
Hmmm...So ziemlich JEDE Entwicklung hat halt einen Januskopf - also zwei Seiten: Einmal die der Erleichterung, der besseren Zugänglichkeit - und die der dadurch einhergehenden Entwertung und Verflachung. Früher :D war allein das Erreichen eines Caches mit Strecke ausknobeln, die richtige Bachseite treffen und im Umkreis von 20 Metern nem springendem Pfeil ne sinnvolle Richtung abzuluchsen schon per se ein Erlebnis - und heute lässt man sich vom Gerät zum Cache routen. Das ist sicher einfacher - aber auch erlebnis- und kenntnisärmer.

Das ist in Grenzen sinnvoll - aber nicht in DEM Moment, wo die ursächliche Tätigkeit angekratzt wird. Sonst wäre es ja auch erstrebenswert, daß der Marathonmann das Auto nimmt, der Bergsteiger die Seilbahn und Kompassarbeit im Zeitalter des GPS völliger Quatsch.

Aber zum -mittlerwellen- Thema: Ist die Frage, WIE und wie komfortabel ich die Caches aufs Gerät kriege, gemessen an der Grundfunktion Unterwegs sein, Wandern, Orte erfahren, Geschichte und Geschichten erleben, Suchen und Finden nicht in Wirklichkeit völlig nebensächlich?
Mit treffendem Beispiel tu ich mich jetzt schwer, aber das kommt mir vor, als wenn ich umsonst Fußball sehen könnte, dazu aber zwingend den hinteren Eingang benutzen müsste und eine Stunde vorher dasein. Umständlich - klar - aber an dem Spiel und dem Erlebnis ändert das garnix.

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
Marschkompasszahl
Geowizard
Beiträge: 2025
Registriert: So 25. Jul 2010, 23:27
Wohnort: Mainz

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Marschkompasszahl » Di 7. Jan 2014, 10:07

eifriger Leser hat geschrieben:Würde mir heute jemand eine Speicherkarte für meine Digitalkamera anbieten bei der ich nur 36 Bilder ohne Blitz in der Basisversion machen könnte würde mir das etwas sauer aufstoßen.
Ohne Dich ärgern zu wollen... ich hätte da noch 2 SD-Karten mit 64MB.. ;)

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7888
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von Zappo » Di 7. Jan 2014, 10:13

FledermausSheriff hat geschrieben:
eifriger Leser hat geschrieben:Würde mir heute jemand eine Speicherkarte für meine Digitalkamera anbieten bei der ich nur 36 Bilder ohne Blitz in der Basisversion machen könnte würde mir das etwas sauer aufstoßen.
Absolut richtig.
Nicht wirklich. Wenn es die kleine Speicher UMSONST gäbe, im Gegensatz zur Großen?

Dann würden Tips ausgetauscht, wie man da 10 Bilder mehr drauf kriegte, welche Tasche man für 100 Speicherkarten nimmt und wie man den Austauschvorgang optimiert. Und die, die sich ne größere Speicherkarte KAUFEN, würden als doof und als Unterstützer der Kommerzialisierung der Fotographie und als Verräter an der Speicherkartenfreiheit gebrandmarkt :D :D :D

Gruß Zappo

PS: Ich hatte bis vor kurzem noch ne Mavica - die speichert auf eine 1,44 Diskette. 12 Bilder.
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
eifriger Leser
Geomaster
Beiträge: 916
Registriert: Fr 4. Mai 2012, 19:14

Re: Big Apple und die Kommerzialisierung von Geocaching

Beitrag von eifriger Leser » Di 7. Jan 2014, 10:20

Marschkompasszahl hat geschrieben:
eifriger Leser hat geschrieben:Würde mir heute jemand eine Speicherkarte für meine Digitalkamera anbieten bei der ich nur 36 Bilder ohne Blitz in der Basisversion machen könnte würde mir das etwas sauer aufstoßen.
Ohne Dich ärgern zu wollen... ich hätte da noch 2 SD-Karten mit 64MB.. ;)
Nun bei GS würde man eine "Gratis"- SD-Karte mit 8 GB Hardware bekommen die Softwareseitig auf 128 MB kastriert ist. :D
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

Antworten